es ist schon eine verrückte Sache, die da gerade bei mir zu passieren scheint. An meinem körperlichen Zustand hat sich so gut wie nichts geändert, nur sehe ich mich in einem anderen Licht. Meine Therapeutin hat mir insofern geholfen, daß sie mir nicht, wie viele Ärtzte zuvor, unterstellt hatte, es sei alles nur Einbildung. Das hatte bei mir ein Festhalten und Vertiefen des Krankheitsgefühls zur Folge gehabt, das (verrückte) Gefühl, man wolle mir etwas wegnehmen, was mir gehört. Das hört sich ziemlich verdreht an, was es ja auch irgendwie ist. Indem mir die Therapeutin anbot, es einfach mal zu versuchen, bestimmte Symptome, wie das Fiebergefühl, umzubewerten, aus einer anderen, durchaus auch "legitimen" und verständlichen Sicht zu sehen (Sie nannte es eine psychovegetative Störung, die entstand, weil ich ca. 1 Jahr lang "echtes" Fieber gehabt hatte, und das dann später mit meinen Schmerzen verkoppelt habe), entstand eine Tür, durch die ich ohne den Gesichtsverlust des "Hypochonderseins" auf den Weg des Gesundseinwollens treten konnte.
Es geht auch um das Akzeptieren bestimmer Beschwerden, wie z.B. die Wechseljahre, die irgendwann auf mich zukommen. Da führt kein Weg dran vorbei, nur durch. Genauso ist es, wenn ich jetzt doch wirklich was Schlimmes hätte, ich müsste auch lernen, damit zu leben, sonst könnte ich mir ja gleich die Kugel geben.
Hallo Ihr Lieben,
Es geht auch um das Akzeptieren bestimmer Beschwerden, wie z.B. die Wechseljahre, die irgendwann auf mich zukommen. Da führt kein Weg dran vorbei, nur durch. Genauso ist es, wenn ich jetzt doch wirklich was Schlimmes hätte, ich müsste auch lernen, damit zu leben, sonst könnte ich mir ja gleich die Kugel geben.