Himmel gucken

geht immer, und lohnt sich in dieser Nacht, falls sich die Wolkenvorhänge zurückziehen, denn die Lyriden sind unterwegs.
:-)
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Still

bin ich derzeit so gut wie in meinem ganzen Internet, außer in privaten Kontakten. So vieles ist anders geworden, und war es früher für mich ein schöner Zeitvertreib, manchmal Zuflucht und die Möglichkeit, etwas von mir zu zeigen, und Interessantes und Freude mit anderen zu teilen, so erscheint mir im Moment die Welt, die sich mir in meinem Bildschirm zeigt, seltsam weit weg.





Zwar nicht gänzlich allein (ich weiß, daß es Menschen gibt, die an mich denken und das tut unendlich gut) bin ich dennoch im Moment in meinem Schneckenhaus ganz tief drinnen. Zuerst wollte ich mich wehren, wie ich mich innerlich gegen alles wehren wollte, was geschehen ist, aber inzwischen weiß ich, daß es in Ordnung ist so, denn ich kann zumindest ahnen, daß die Zeit Linderung bringen wird, das Leben geht weiter, und es gibt Silberstreifen am Horizont. Im Prinzip muss ich mich nun neu erfinden, und ich begreife, daß dies seine Zeit braucht.





Wie ein Geschenk des Himmels erscheint mir meine Arbeit mit den Steinen, denn trotz Erkältung und vieler, gegenüber der Aussenwelt eher unpässlicher Tage, kann ich arbeiten, und die meditative Beschäftigung tut mir gut, und gibt mir einen Fokus, ohne jeglichen Stress und genau das brauche ich gerade auch.





In den Wald habe ich zurückgefunden, obwohl es noch immer sehr schwer ist, zu akzeptieren, daß es nun etwas völlig anderes ist, ich eine Andere, Eine ohne Hund. Noch verwirrt mich das so unabgelenkte Sein, immer wieder sehe ich mich um, doch ich erinnere mich auch wieder daran, aus Kindertagen.
Ich kann mich nicht mehr wehren, nicht gegen die Trauer und die Sehnsucht, und auch nicht gegen das Neue. Ich muss es fließen lassen.






Gestern kam mir der Gedanke, daß es gut für mich wäre, in eine WG zu ziehen. Ich glaube, das werde ich auch tun.
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Von heute

Nach 1 Woche Erkältungsprogramm war ich heute endlich mal wieder Draussen.

An Braskys Grab



Sie fehlt mir ganz unglaublich. Gerade heute ist es ganz arg, und ich habe lange an ihrem Grab geweint.




Kräutersammeln lenkt ein wenig ab. Ausserdem brauche ich nach der fetten Grippe jetzt viele Vitamine.




Das frische Grün überall tut gut




Überhaupt die Farben...




und die zarten Blüten








und andere Filigranitäten




und im Himmel ein Zirkumzenitalbogen



So schön das alles ist, alles ist nicht mehr so, wie es war. An einem Tag wie heute mit der Mausebacke herumstreifen, DAS war Glück. Und Frieden. Und Freude. All das scheint im Moment verschwunden, auch wenn der Kopf weiß, daß es anders werden wird.
Na ja, erst mal wieder richtig gesund werden...
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Mein Leben

geht weiter, doch der Riss darin und die entstandene Lücke sind sehr groß



und es wird dauern, bis es sich mit Neuem auffüllen kann.
Immer wieder gibt es Tage, da schlägt mir der Verlust meiner geliebten Mausebacke über dem Kopf zusammen. Wie immer, wenn ich soviel auf einmal verarbeiten muss, reagiert mein Körper sehr stark, und so gesehen, war es das Beste, an diesem Wochenende zu Hause zu sein, und nicht, wie ich eigentlich schon sehr gerne gewollte hätte, einer herzlichen Einladung zu folgen.

Nachdem ich in der ersten Woche gar nicht im Wald war (nach einem Versuch, in dem ich mich schrecklich und verloren fühlte, und blind und lustlos über die, plötzlich so einsamen Wege tappte), habe ich wieder zurückgefunden, und lerne nun neu, den Wald wieder als meine Kraftquelle zu entdecken.



Meistens treibe ich mich im Moment in der Nähe um Brasky´s Grab herum, lege frische Blümchen hin und schaue, ob noch alles in Ordnung ist.
Und da sie just gegangen ist, als der Frühling so richtig ausbrach, habe ich durch das Sammeln der frischen Kräuter richtig viel zu tun.











Erfreulicherweise hat sich aus der Steinchenmalerei, die ich seit Oktober schon sporadisch begonnen hatte, ein Minijob mit Aussicht auf eine richtige Teilzeitstelle ergeben, und ich kann Zuhause in Ruhe arbeiten, was mir richtig viel Spaß macht.




Denn viel Ruhe brauche ich, und es tut mir gut, mir meine Kontakte im Moment im Einklang mit meinen Kräften auszusuchen.



Verstrubbelt in Wolle mit Musik auf den Ohren beim Arbeiten.


Ansonsten schickt mir der Himmel mit seinen Schönheiten viel Trost und Staunen






und ich wache oft genau im richtigen Moment auf, um einen schönen Anblick am Morgen zu erwischen







Soviel heute mal von mir. Ich werde in nächster Zeit das Internet öfter mal auslassen (ein mehrtägliger Ausfall letzte Woche hat mir gezeigt, daß mir das sehr gut tut), doch ich bin noch da.

Euch Alles Liebe und eine gute Zeit!

:-)
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Ein Bericht

Ich möchte Euch von etwas erzählen, das mir in den letzten Tagen nach Braskys Tod und auch schon in den Tagen nach Eugenies Tod sehr geholfen hat.
Vielleicht ist es für manche ein bißchen zu abgefahren, daher bitte ich diese, darüber weg zu lesen.
Ich stelle das nicht zur Diskussion, sondern möchte es mit jenen, die damit vielleicht etwas anfangen können, teilen.

Eine Bekannte, die sich etwas in Trauerarbeit auskennt, hat es mir nahegebracht, es ist eine Art Visualisierung, mit der man die Seele eines Lebewesens verabschieden kann und es selbst damit loslassen.
Man soll sich, vielleicht beim Meditieren, oder einfach in einem ruhigen Moment, einen Raum vorstellen, in dem man sich selbst und das verstorbene Wesen hineindenkt, sich dort mit ihm treffen kann. Einfach ein Bild aufsteigen lassen, und sich vorstellen, man kann dort mit dem Wesen in Kontakt treten (ich schreibe Wesen, weil für mich nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, eine Seele haben, und man mit jeder Seele in Kontakt treten kann). Man kann sich dort über mehrere Tage hinweg immer wieder aufhalten, und Sachen sagen, die man noch gerne sagen wollte, einfach die Liebe zu dem Wesen spüren, und Stück für Stück Abschied nehmen. Ich will Euch meine Bilder gar nicht ganz genau beschreiben, - ich denke, jeder wird sich diesen Raum anders vorstellen -, aber die Bilder wurden für mich nach einer Weile sehr deutlich und farbig und verselbstständigten sich, so daß ich mir wie in einem sehr deutlichen Traum vorkam, oder wie in einem sehr lebendigen Film, ich sah zu, konnte aber auch "agieren". Ich konnte noch einmal Danke sagen, sogar umarmen und streicheln, und ich sah zu, wie das Wesen im Laufe einiger Tage langsam auf eine Pforte zuging. Ich sah Eugenie winkend und lächelnd in der Pforte verschwinden, und bei Brasky war es so, daß sie mir am Anfang ganz nahe war, und ich merkte, daß sie bei mir bleiben wollte.
Ich weiß, es hört sich abgefahren an, aber ich habe mir das nicht fabuliert, sondern die Bilder (und auch Gefühle) kamen von ganz allein, nach 2 Tagen einfach, wenn ich in einem ruhigen Moment die Augen schloss. Es war, als sei der Raum tatsächlich da. In ihm herrscht eine liebevolle und gradezu fröhliche Stimmung, und ich konnte auch etwas wahrnehmen, was aus der Pforte herausstrahlte. Ganz viel Freude.
Bei Eugenie (die ich auf ihren eigenen Beinen hineingehen sah) hörte ich Musik und wusste, daß sie tanzen wird, und daß sie keine Angst hatte, da hinein zu gehen. Ich hatte das Gefühl, daß sie mir Trost schickte, weil es ihr nun gutgeht.
Bei Brasky hörte ich fröhliches Hundegebell, und sah sogar welche aus der Pforte rausgucken. Und ich konnte mit Brasky reden, sie ermuntern, mal an der Pforte rumzuschnuffeln und ihr sagen, daß sie keine Angst haben muss, es ihr ganz wunderbar gehen wird, auch wenn ich noch nicht mitkommen kann, und daß sie mich gerne besuchen kann, wenn sie möchte (z.B. im Traum). In den folgenden Tagen sah ich Brasky immer wieder zwischen mir und der Pforte hin und hergehen, ich konnte sie noch mehrmals streicheln und mit ihr reden und irgendwann haben wir uns richtig verabschiedet und sie ging in die Pforte hinein.

Seitdem kann ich den Raum in mir nicht mehr sehen.

Ich bin immer noch traurig, weil ich jetzt alleine zurückgeblieben bin, und damit klarkommen muss, aber es ist ein sehr tröstliches Gefühl, zu wissen, daß Brasky jetzt an einem ganz wunderbaren Ort ist.

Auch wenn ich jemand bin, der Phantasie besitzt, hätte ich mir das niemals so einfach im Kopf ausmalen können, nicht so real mit Farbe und Licht und Geräuschen und mit so vielen Gefühlen. Vielleicht gibt es wirklich solche Bereiche, in denen man einen Einblick in eine Zwischenwelt bekommen kann. Vielleicht auch nicht, aber für mich war es sehr berührend und tröstlich, und es hat mir auch selbst einiges an Angst vor dem Jenseits genommen.

Das wollte ich einfach mit Euch teilen.
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Das Leben eines Hundes

so nah miterleben zu dürfen, gehört zu den schönsten, schwierigsten und nachhaltigsten Erfahrungen meines Lebens.
Es ist sehr schwer, ohne sie zu sein.
Dank einer Bekannten, die sich in Trauerarbeit auskennt, habe ich in den letzten Tagen die Seele meiner Brasky ins Jenseits verabschiedet. Ich bin mir absolut sicher, daß es ihr dort gutgeht.
Zurück bleibe ich, allein, und es wird dauern, bis ich in dieses neue Leben wirklich hineinfinde.

Da es keine neuen Fotos von Brasky mehr geben kann, habe ich HIER für Euch eine große Galerie zur Erinnerung an sie, die das von mir am meisten fotografierteste Lebewesen war, zusammengestellt.
(Wenn ihr auf das erste Bild klickt, könnt ihr die Option Diashow auswählen)

Es sind bei weitem nicht alle Fotos, die ich von ihr gemacht habe, und einige finden sich auch noch einmal, wenn man meine Rubrick Braskymmatics anklickt, aber viele aus ihrem Leben vor allem auf Mallorca, ihrer Geburtsinsel, habe ich noch nie gezeigt. Aus ihrer Jugend sind leider nicht sehr viele Fotos erhalten, da ich selber anfangs keine Kamera hatte, und manches sind leider nur schlecht abfotografierte Schnappschüsse, und ich weiß, es sind wirklich viele, aber es ist das Kaleidoskop ihres Lebens, und die Bilder erzählen die Worte, die ich im Moment nicht finde.
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Trauerzeit



Das ist das allerletzte Foto von Brasky, 1 Stunde vor ihrem Tod.
Nun wird es keine neuen Fotos mehr von ihr geben.

In den wenigen Sekunden bis die Spritze wirkte, hob sie den Kopf und blickte nacheinander mir, dem Tierarzt und der Helferin direkt in die Augen.

Da ist die Wiese, die sie besonders gern mochte, und unten am Waldrand, unter der größten Tanne ist ihr Grab.



Ihren Augen waren im Tod zunächst offen, aber als ich vor der Beerdigung noch einmal nachschaute, um sie ein letztes Mal zu streicheln, waren sie geschlossen, und Brasky sah aus, als ob sie schliefe.



Und so ruht sie jetzt auch, in ihrer Lieblingsschlafstellung, umarmt von den Wurzeln.
Ich lasse das Grab so natürlich wie möglich, damit es niemandem auffällt, auch wenn es weit vom nächsten Weg entfernt ist. Aber Blumen werden immer draufliegen.




Diese ersten Tage ohne sie sind schwer, immer sehe ich mich nach ihr um, lausche, und meine Hände fühlen sich leer an. Und stumm fühle ich mich, ich habe so viel zu ihr gesprochen. Nach und nach räume ich die Wohnung auf, und fast alles erinnert mich an sie.




Ich erlebe diese Zeit sehr intensiv und bewusst, und es ist schwer zu erklären, aber ich kann ihre Seele spüren und weiß, daß sie nun langsam Abschied von mir nimmt und ich von ihr.

Ich danke Euch Allen noch einmal von Herzen für Eure liebevollen Gedanken!
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Adéu Brasky!

Danke, daß Du Dein Leben mit mir geteilt hast!

Heute Morgen bist Du ganz sanft in meinen Armen eingeschlafen.

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Hundeblicke

April-16-2012-002

Bei mir

Aber ja, das werde ich,...
Aber ja, das werde ich, habe schließlich schon...
momoseven - 2014/04/20 10:12
Ich kann deine Sehnsucht...
Ich kann deine Sehnsucht nach Kontakt verstehen, möchte...
Hoffende - 2014/04/20 02:31
puh..... ******
puh..... ******
rosmarin - 2014/04/16 09:40
Ach, ganz ehrlich, hätte...
Ach, ganz ehrlich, hätte ich die Mittel und wäre...
momoseven - 2014/04/13 00:18
Nein. Nein nein........
Nein. Nein nein..... Man kann kein verstorbenes Wesen...
rosmarin - 2014/04/12 11:26
Ach liebe Ro! Ich wurde...
Ach liebe Ro! Ich wurde inzwischen oft gefragt, ob...
momoseven - 2014/04/12 10:20
ja.... an das Fehlen,...
ja.... an das Fehlen, dieses liebsten Motivs..... müssen...
rosmarin - 2014/04/12 00:36
Danke Liebe! Mein liebstes...
Danke Liebe! Mein liebstes Motiv fehlt leider.
momoseven - 2014/04/10 20:55
Was für ein Glück...
Was für ein Glück du doch hattest, diese...
Hoffende - 2014/04/10 14:39
Danke liebe Ro! Nach...
Danke liebe Ro! Nach und nach begreife ich erst wirklich,...
momoseven - 2014/04/07 11:48

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