Lady M. und ihr Butler

Lady M. und ihr Butler

Nach längerer Pause gibt es heute mal wieder eine neue Episode mit Lady M und ihrem Butler. Alle Episoden finden sich im Menü in der linken Seitenleiste.

Heute: Winterwahnsinn

Das sizillianische Anwesen High Horst´n Castle, in dem Lady M und ihr Butler, sowie der Schloss-Schoß-Hund residieren, ist vom Sturm umtost. Der Himmel ist seit Wochen grau, und wo zuvor meterhohe Schneemassen das Leben auf den Gassen um das Schloß schwierig und gar gefährlich gemacht hatten, peischt nun der Wind Regen an die Fenster.

Aus dem Salon dringt erregtes Klingeln und Klopfen.
James Goodwill, der treue Butler, sich die Hände an einem Küchenhandtuch abtrocknend, stürzt hinein.

James.: „My Lady haben gerufen?“

Lady M.: (steht mitten im Raum, fuchtelnd) „James, Jaaaaaaamesss, wo bleibt denn das Abendessen? Und warum haben Sie die Kerzen noch nicht entzündet?“
James: „Aber, My Lady, es….”
Lady M.: “Das geht wirklich zu weit, James, wir haben doch ihre Pflichten genau festgelegt! Und Sie haben doch auch eine Uhr in der Küche! Sie können doch die Uhr lesen, oder?
James: „ Aber My Lady, Sie….“
Lady M.: „Keine Ausreden, James, es ist..“ (wendet sich zur Standuhr) „…es ist jetzt genau….“ (ungläubig), „….also es ist….“ (donnert)“…JAMES, diese Uhr, haben Sie etwa wieder vergessen, sie aufzuziehen?“
James: "Aber, My Lady, Nein, My Lady, ich…, Sie…“
Lady M.: „Nach dieser Uhr ist es 12 Uhr, das kann ja wohl nicht sein…“
(In diesem Moment beginnt draussen die Glocke des barocken Kirchturms ganz in der Nähe zu läuten. Lady M., die während des Disputs wild gestkulierend durch den Raum gestolpert ist, bleibt stehen. )
James: „ My Lady….“
Lady M.: (zischt) „Seien Sie mal still, James“ (lauscht den Glockenschlägen, während sich ein ungläubiger Ausdruck auf ihrem Gesicht breitmacht. Als der 12. Schlag verklungen ist, donnert sie los) „Mitternacht schon, James! Da haben Sie nicht nur das Abendessen vergessen, sondern jetzt habe ich auch noch meine Lieblingssendungen verpasst, und ich sollte eigentlich schon längst im Bett sein, und dabei muss ich morgen früh doch in aller Herrgottsfrühe….!“
James: „ Äh, My Lady….!“
Lady M.: (Wütend, laut) „Reden Sie sich jetzt nicht raus, James, das war jetzt der Tropfen, der das Fass….“ (stolpert tastend im Salon umher)
James: (mit etwas lauterer Stimme) „My Lady, dürfte ich Sie hier unterbrechen, und….“
Lady M.: (fällt fast über einen Fussschemel) „Und, Himmel noch mal, machen Sie doch endlich mal die Kerzen an, es ist ja stockfinster hier!!!“
James: (geht kopfschüttelnd auf Lady M zu, nimmt sie sanft am Arm und setzt sie auf das Sofa. Die will sich zunächst noch wehren, ist aber von der Sanftheit James überrumpelt.)
Lady M.: „James, was….“
James: (seufzt) „Halten Sie bitte mal einen Augenblick still.“
(Zieht ihr eine Sonnenbrille von der Nase und hält sie ihr direkt vor die Augen)
Lady M.: (ungläubig, greift sich an die Nase, starrt auf die Brille, schaut dann James an) „Oh!“
James: „Genau, My Lady! Sie haben diese wohl mit ihrer Lesebrille verwechselt.“
Lady M: (Sieht sich im Salon um) „Oh also das ist….also ich bin ja… (fängt an zu kichern)…also mein lieber James, das ist wirklich…“
James: (nickt heftig) „Blöd, ja, My Lady, das ist es…“
Lady M.: (entrüstet) „JAMES!“
(kichert wieder) „Ja, Sie haben ja recht… Dann ist es also tatsächlich erst Mittag!“
James: (mit leicht beleidigter Miene) „Korrekt, ich wollte in einer halben Stunde das Mittagsmahl auftragen, pünktlich wie immer.“
Lady M.: (Grinst) „ Dann habe ich meine Lieblingssendung also nicht verpasst?“
James: (verdreht die Augen) „Nein, My Lady.“
Lady M.: „Und ich muss jetzt auch noch nicht schlafen gehen?“
James: (beruhigend) „Nein, My Lady muss jetzt noch nicht schlafen gehen.“
Lady M.: (sieht sich im Salon um) „Es ist jetzt tatsächlich viel heller hier, aber immer noch ziemlich dunkel, finden Sie nicht auch?“
James: „Ja, leider, My Lady! Es liegt daran, daß es Draussen zur Zeit wegen des Winters gar nicht so richtig hell wird. Das ist um diese Jahreszeit aber ganz normal. Ich werde mir erlauben, zum Mittagsmahl, daß ich jetzt hoffentlich demnächst fertig zubereiten und servieren darf...“ (knirscht) „…und das mir nun hoffentlich nicht angebrannt ist, den großen Kandelaber im Ess-Salon zu entzünden.“
Lady M.: (zufrieden) „Machen Sie´s so, James! Kerzenlicht ist ja so wunderbar gemütlich.“

(James geht schnaubend und kopfschüttelnd ab.)


;-)
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Lady M. und Ihr Butler

Im hochherrschaftlichen Anwesen High Horst´n Castle ist mal wieder das Reisefieber ausgebrochen. Doch während dieses Mal Lady Mona der geplanten Abenteuerreise entspannt und mit grosser Vorfreude entgegensieht, hat der rührige Butler James Goodwill so seine Bedenken...

(Lady M. steht an der Tür zu ihrem Salon und beobachtet James, der wie ein aufgeregtes Huhn durch die Empfangshalle hetzt)

Lady M.: "James!!!!"
James: (schnauft) "M..My Lady?"
Lady M.: " Was ist denn hier los???"
James: (bleibt schwer atmend stehen) (wütend): "Also, My Lady, da muten Sie mir jetzt aber wirklich zuviel zu!!! In ZWEI Tagen schon wollen Sie mit der jungen Lady S. verreisen, und es ist ja noch überhaupt nichts gepackt!!! Ich muss doch erst Ihren Überseekoffer suchen, und Sie sind noch nicht einmal geimpft, und Sie haben weder einen Tropenhelm, noch ein Mosquitonetz, und haben Sie überhaupt schon einen Flug, und eine Bergsteigerausrüstung, und .....!!!"
Lady M.: (stutzt) " Äh, was???? Was reden Sie da, James?"
James: (bleibt stehen, und funkelt Lady M. böse an) " Sie können doch nicht 2 Tage vor Ihrer geplanten Abreise nach Peru so entspannt zuschauen, wie ich in der kurzen Zeit noch alles vorbereiten soll!!! Also das ist wirklich unmöglich!" (echauffiert sich) " Ich weiß ja, daß Sie etwas naiv sind, aber so!!!! Und ist Ihnen überhaupt die Verantwortung bewusst, die Sie da mit der jungen Lady S. auf sich nehmen, in so einem fremden Land. Jaja, ich weiß, Sie können Spanisch, sogar der Hund spricht Spanisch, aber (echauffiert sich noch mehr), wenn Ihnen nun was passiert? Zwei Frauen ALLEINE in Peru, in so einer unwegsamen Gegend, was da alles passieren kann....(kurz vorm Hyperventilieren)"
Lady M.: " Äh, Peru????"
James: " Ja klar, oder dachten Sie etwa, der Titicaca-See liegt im Schwarzwald? (lacht spöttisch) Sie sollten wirklich mal etwas mehr für Ihre Bildung tun, Euer Unbedarftheit, es gibt da diese erstaunliche Erfindung, man nennt sie Internet, und da kann man..."
Lady M.: (unterbricht) "Moooooment, James? (fängt an zu kichern) "Also das ist...! (prustet) Also wirklich das....(lacht laut heraus) " Waaaahahahaaaah, James, Sie, Puhuhuh, Sie sind wirklich eine Nummer....(lacht lauter) Uuuuhuhuhuuuuh, das ist..... " (steigert sich in einen Lachkrampf)
James: (stutzt, beleidigt): " Was soll das denn jetzt? Sie machen sich über mich lustig??? Das habe ich nicht verdient!!! (Holt tief Luft) Ich, der sich immer um sie kümmert! Ich, der immer darauf achtet, daß Ihnen kein Leid geschieht, der Ihnen alles Unbill fernhält, und dabei selbst die größten Opfer....(wirft sich in die Brust), also, ich bin tief getroffen, (schluchzt pathetisch auf), so also wird man für seine Aufopferung belohnt, das also ist der Dank für die vielen Jahre, und ich habe immer gedacht....!"
Lady M. (wischt sich die Lachtränen weg) " James, lieber James, nun regen Sie sich doch wieder ab!"
James (entrüstet) " Mich abregen??? Ja, so werden heutzutage also die Angestellten abgetan, das ist wirklich....!"
Lady M.: "STOP, James! Das reicht jetzt! Hören Sie mir doch mal zu!!! (kichert wieder) Sie haben da wohl eine ganz kleine Kleinigkeit falsch verstanden!"
James: (verwirrt) "Habe ich?"
Lady M.: Ja, mein lieber James! Ich sagte nicht, daß wir zum Titicaca-See reisen, sondern zum Titi-See!"
James: (guckt wenig intelligent) " Zum... Titi-See???? Ach! Liegt der nicht im...."
Lady M.:(grinst) "Im Schwarzwald, richtig!"
James: (ungläubig) "Aber ich habe doch verstanden...."
Lady M.: " Ich glaube, ich musste husten, als ich Sie über mein Urlaubsziel informierte, Sie wissen doch, daß ich jetzt wieder öfter husten muss! Das klang vielleicht wie Titi-Öhö-Öhö-See"
James: (beginnt zu grinsen) (erleichtert) "Sie fahren nicht nach Peru???"
Lady M.: (begütigend) "Nein, mein Lieber! Und es ist alles schon gepackt!"
James (ungläubig) " Alles schon....? Ja, aber...? Sie meinen, Sie haben schon alles gepackt?????"
Lady M.: "Aber ja! Sehen Sie, die junge Lady S. wünschte sich einen Campingurlaub, da braucht man gar nicht soviel, und (bekommt einen schwärmerischen Ausdruck) da erinnerte ich mich an meine Jugend, als ich noch keinen Leibdiener hatte, da habe ich auch immer gecampt, und ich hatte von meinen alten Herrschaften noch die ganze Ausrüstung in meinen persönlichen Sachen, und da habe ich angefangen, alles selbst vorzubereiten, und wissen Sie was: Das hat richtig Spaß gemacht! Ich habe an alles gedacht! Sogar die Familienkutsche ist schon fertig vorbereitet...!"
James (praktisch sprachlos) " Also,....My Lady.... ich.....jetzt bin ich....(stottert herum) das ist mir jetzt echt peinlich....was ich zu Ihnen sagte, und so.... also...!"
Lady M.: (lacht) "Schon gut James, das war es wert, Ihr Gesicht gerade zu sehen. Also, entspannen Sie sich, machen Sie sich ein paar schöne Tage, und, James, vielleicht gucken SIE mal ein bißchen genauer in Ihr Internet!"
James: (verwirrt) "Wieso, My Lady?"
Lady M.: (verschmitzt)" Sie sollten ein wenig an Ihren Geographiekenntnissen arbeiten, der Titicaca-See liegt nämlich in Peru UND in Bolivien!!!"
James: "Oh! Echt? Naja......,fast!" (grinst)


(Wie immer finden sich in der linken Leiste unter Menü alle weiteren Geschehnisse um Lady M. und Ihren Butler James.)

:-)
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Lady M. und Ihr Butler

James Goodwill, der fähige, doch auch sehr resolute Butler der immer etwas verpeilten, und manchmal schwierigen Lady M. steht vor der Tür des Hauptsalons.
"Klopf, Klopf, Klopf!"
"KLOPF!"
"KLOPF!"
"KLOPF???"
"KLOPF, KLOPF, KLOOOPFFF!!!"
(Hinter der Tür leises Rascheln)
(vehementer) "KLLLOOOOPPPPFFF, KKKKLLLLOOHOHOOOPF!"
James: (alarmiert) "My Lady, ist alles in Ordnung?"
(Weiteres Rascheln, lauter, Husten, Geklapper)
James: "MY LADY???"
Lady M.: (gedämpft) " Mngnongnogrbrummelbrummel" (hust)
James: (entschlossen)" Ich komme jetzt rein, My Lady!"
(tritt ein)
Lady M. fällt gerade mit einem betont unauffälligen Blick auf´s Sofa. Im Raum steht eine große Rauchwolke.
James: (alarmiert) " Aber My Lady, (blickt wild um sich), es brennt hier!!! (Dreht sich um und will hinaus stürzen) Wo hab ich denn den Feuerlöscher zuletzt....!"
Lady M: (laut) "STOP, James, Entwarnung! Es brennt nicht! (verschämt), ich, äh, also...öhm..." (verstummt hilflos)
James, der bei seiner Kehrtwendung aus dem Gleichgewicht geraten ist, und fast auf den Hosenboden gefallen wäre, tritt in den Raum, schnüffelt, und seine Augen verengen sich zu schmalen Schlitzen.
James: (holt tief Luft, donnert los) " MY LADY! Sie haben doch nicht etwa geraucht???
Lady M.: (kleinlaut) " Nja, James! Ja, Naja, JA!
James:" (entrüstet) " Aber Euer Süchtigkeit! Sie hatten doch aufgehört!"
Lady M.: "(zerknirscht) " Ach, ja, James, aber..."
James (streng) " Wie lange geht das jetzt schon wieder?"
Lady M.: (Mit Hut ca. 2 cm groß) " Na ja, eine Weile. Ab und zu erst, seit ich wieder öfter auf Empfänge gehe. Da wird immer geraucht. Und da hab ich auch mal.. Und dann wieder nicht. Aber (richtet sich langsam wieder auf) dann hatte ich auch mal ein paar mit nach Hause genommen, und (schüttelt den Kopf) manchmal war ich so aufgeregt, daß... Und (schreit fast) ICH KANN KEINE KAROTTEN MEHR SEHEN!!!!"
James: (traurig)"Ach My Lady, ich wusste ja nicht... Das ist aber wirklich schade, Sie waren doch schon fast soweit!"
Lady M. (zerknirscht) Ja, ich weiß, James. Aber ich musste dauernd heulen. Wegen JEDER Kleinigkeit. Und dann hatte ich immer soviel Hunger, und meine ganzen schönen Roben passen mir nicht mehr, und neulich fragte mich diese gehässige Person, im wievielten Monat ich denn sei, und (beginnt zu schluchzen), und meditieren hat auch nicht mehr geholfen, und...(schnauft), ich mache mir ja selber die größten Vorwürfe, (schnieft), und in den letzten Monaten war´s ganz schlimm, weil, ich will ja auch der jungen Lady S. kein schlechtes Vorbild sein, und ich fühlte mich schon auch gesund, und sauber, so ganz ohne Rauchen, aber immer hungrig, immer so aufgeregt, und dann gab es einem Moment, mit dieser schlimmen Nachricht, (Sie wissen schon) und dann rauchte ich eine, und ich konnte es sofort besser ertragen, und..."
James: (begütigend) "Ach, Euer Verzweifeltheit, ich verstehe. Ich kenne Euer Bemühtheit ja schon recht lange, und wie Sie wissen, habe ich früher selber geplotzt wie blöd. Ich weiß genau, wie Sie sich fühlen."
Lady M.: (ergeben) " Ich wollte es ja auch gleich wieder sein lassen, wie bei den letzten Malen, aber ich kann diese Aufregung zur Zeit einfach nicht mehr ertragen!"
James: (nickt) " Verstehe! Würden Sie mir aber etwas versprechen? Geben Sie es nicht auf! Geben Sie sich nicht geschlagen. Sobald Sie das Gefühl haben, jetzt könnten Sie sich mit der kurzen, schlimmen Zeit, die der neuerliche Entzug mit sich bringt, auseinander setzen, versuchen Sie es wieder! Nutzen Sie günstige Momente! Können Sie mir das versprechen? Und sich selbst auch?"
Lady M.: (nickt) "Ja, James, das kann ich! (atmet tief durch) Ich kenne mich jetzt ein großes Stück besser, und habe auch bestimmt schon bald wieder die Schnauze voll!"
James: " Und Sie versprechen mir, daß Sie jetzt mindestens 1x die Woche mit der jungen Lady S. Schwimmen gehen werden?
Lady M.:" Das verspreche ich gern!"
James: " High Five???"
Lady M.: "High Five!!!"
James: " Na gut, dann hole ich Ihnen jetzt mal einen Aschenbecher, damit Sie nicht weiterhin das Strickkörbchen benutzen müssen, sonst brennt es hier irgendwann wirklich..."
Lady M.: "Aber Bitte den Silbernen von meinem alten Herrn!"
James verdreht die Augen und geht ab.


Ja, so ist das! (zündet sich Eine an...)

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Lady M. und ihr Butler

Lange Zeit war es still um Lady Mona und um ihren Butler James Goodwill, die beide gemeinsam mit dem süssen, rothaarigen Schloss-Schoßhündchen in ihrem wundervollen, hochgelegenen italienischen Landsitz High-Horst´n Castle leben. Das Leben verlief angenehm ruhig und in gewohnten, sicheren Bahnen, erfüllt von kulturellen Wohltätigkeitsveranstaltungen, ehrenamtlichen Tätigkeiten, Sternbeobachtungen, Hausmusik, Lustgewandel im nahegelegenen Schlosswald, sowie einem regen Austausch mit der jungen Lady S.vom nächst gelegenen Anwesen.

Doch die ruhigen Tage sind vorbei, denn Lady Mona verreist das erste Mal seit längerer Zeit.....!

Lady M.: "Klingelingeling.....KlingelLING........(Gebrummel).............LINGELLINGELKLINGGGGGGGG.............
KLINGELIIIIIIIIIIIINNNNNGGGG"!
(Erneutes Gebrummel, schriller Tonfall)
"James!!!!"....."Jahameees!!!!!" (noch schriller werdend) " JAAAAAAAAAAAAA......"
Tür öffnet sich, James betritt schwer atmend den Raum.
James: " Ich (huh) komme (pfffffft) ja schon (schnauf), Euer Ungeduldigkeit....(hechel)!"
Lady M.: (ungehalten) "Also James, so geht das nicht! Sie haben SOOOOFORT zu erscheinen, wenn....."
James: (unterbricht, immer noch schwer atmend)" Verzeihen Sie, My Lady, (Hfffhffff) ich war ganz oben auf dem Dachboden, ihren grossen Koffer holen (Puuuh), und der war ganz hinten, hinter den Kleiderkisten, den Ersatzsofas, den Wandschränken, dem Bühnenmaterial , den Gartengeräten und..."
Lady M.: (unterbricht) " Schon gut, James! Ist er das? (ungläubig, entsetzt) Aber der ist doch viel zu klein!"
James: "Das ist der grösste, den ich finden konnte, ausser den Überseekisten, oder den beiden Containern, aber die können Sie ja ganz unmöglich alleine...."
Lady M.: " Ach Du lieber Himmel, wie soll ich denn da meine Garderobe unterbringen, und die Bücher, und meine Kosmetika, und meine Badehandtücher, und, Ach je, meine Schuhe, ganz zu Schweigen von den Pelzmänteln und dem Korrespondenzmaterial und... (fuchtelt wild)...ich muss doch auch was zu essen für den Notfall, und etwas Geschirr und Silberbesteck,...(schnauft)....und vielleicht ein paar Kissen und Decken...."(guckt verzweifelt)
James: (insgeheim die Augen verdrehend, in sanftem Ton)
"Ähm, also, darf ich My Lady freundlich, aber bestimmt daran erinnern, daß Sie nur für 9 Tage verreisen, wobei an ihrem Zielort ganz ohne Zweifel BESTENS für sie gesorgt sein wird, eine Heizung und sogar eine Waschmaschine vorhanden ist, nebst Handtüchern, warmen Decken, einer gut ausgestatteten Bibliothek, einer vollständig, und ganz entzückend eingerichteten Küche und auch wenn Sie sich doch recht weit im Norden befinden, erscheint mir Ihr warmer, brauner Mantel und ihr rosa Angoramützchen, kombiniert mit ihrem lila Wollkleid und den grünen Handschuhen vollkommen ausreichend, zumal Sie ihre Superwasserkälteschutzstiefel dabeihaben. Und der Rest, der findet sich....!"
Lady M.: (guckt sehr zweifelnd)" Aber.....!"
James: (unterbricht)" Vertrauen Sie mir!!!!"
Lady M.: "Aber......!"
James: " Vertrauen sie mir???"
Lady M.: (Gedehnt) " Jaaaa, aber...."
James: (resolut) "Also dann nix aber!!!!!!! My Lady, ich kenne Sie nun schon lange, und ich weiß, wie aufregend verreisen für Sie immer ist. Entspannen Sie sich. ALLES IST GUT! Freuen Sie sich auf Ihre liebe Freundin Lady Judjine, es wird eine wunderbare Zeit!!!!!"
Lady M: (Immer noch zweifelnd) " Und der Hund, James (schluchzt auf) DER KLEINE HUND!!!!!!!"
James: (sanft) " Ich weiß, meine liebe Tierverliebtheit, das ist immer sehr schwer für Sie, aber die junge Lady S. nebst ihrer ganzen Familie werden gut für Eure kleine Hundheit sorgen, das wissen Sie doch!!!!!"
Lady M.: (Seufzt tief, beginnt zu lächeln) " Ach James, Sie haben ja recht. (Entspannt sich langsam) Ich bin soooo froh, daß ich Sie habe, um mich daran zu erinnern, daß Reisen nicht nur entsetzlich aufregend, sondern auch sehr schön, und sogar entspannend sein kann....
( erschrickt)
aber, James, habe ich auch mein Nähzeug und die Taucherbrille eingepackt??????"
James: (während er zuckend vom Hocker fällt) "RAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!!!"

To be continued....

Von dieser Reihe "Lady M. und ihr Butler" findet ihr im Menü links weitere Folgen. Eine Weile dachte ich, ich hätte es bereits ausgeschöpft, aber das Leben schreibt die Geschichten, und deßhalb konnte es jetzt auch wieder weitergehen. Ich hoffe, es hat Euch gefallen)

:-)))
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Lady M. und ihr Butler

HEUTE: Das Weihnachtsmenü

Auch auf HighHorst´N Castle im bereits weihnachtlich verschneiten Forest Black Springs laufen langsam die Weihnachtsvorbereitungen an. Lady Mona plant ein festliches Weihnachtsdinner mit ihrer Freundin, der ehrwürdigen Lady Black und hat James beauftragt, die Menüfolge auszuarbeiten.

James: (KLOPF, KLOPF, KLOPF)
Lady M.: " Herein, James!"
J.: (merkwürdig ernst blickend) " My Lady, ich bringe Ihnen hier die Vorschläge für das Weihnachtsmenü"
L.M. (erfreut) "Ah, wunderbar James. Wo ist denn...? Ja, wo hab ich denn zuletzt...? Wo hatte ich denn...?"
J.: " Was suchen Sie, My Lady?"
L.M.: "Ich hatte doch eben noch...!"
J.: (räuspert sich) " Darf ich Euer Schusseligkeit darauf hinweisen, daß ihre Sehhilfe..." (deutet dezent auf Lady M´s Kopf)
L.M.: (unwirsch hinter sich blickend) "Was denn, James,....Äh..."(ertastet die Brile auf ihrer Stirn), " Äh, hm, Danke," (schnell) "Also geben Sie mal her, James!"
J.: (bemüht ernst blickend) " Bitte sehr, hier , My Lady!"
L.M.: (beginnt zu lesen) " Was....?" (nimmt die Brille wieder ab, putzt sie, beginnt wieder zu lesen, ungläubig) " JAMES!!! Was ist das, bitte????"
J.:(zuckende Mundwinkel) " Das ist mein Menüvorschlag, My Lady!"
L.M.: (ungläubig, beginnt, laut vorzulesen)
"Vorspeise: Libellenzungenpüree im Brennesselwurzelbettchen mit Blaubeergranulat????????
1.Gang: Konfit vom Iltiss mit Krumensosse an Spätkartoffeln??????
(donnert)J---A---M---E---S!!!!
J.: (unschuldig drein blickend, presst die Lippen zusammen)
L.M.: (kopfschüttelnd, liest weiter)
"2. Gang: Broccoli mit Blumenkohl an Karotten mit Gurkensosse und Gemüsebeilage????????????"
J.:(mühsam das Lachen unterdrückend)
L.M.: (beginnende Hyperventilation, liest weiter)
"D...Desert: Pottwalmousse mit GANZEN Pottwalen?????????????????"
(entsetzt)
J.: (platzt heraus)
"Khhhchchchchähähähhiiiiieeeeehhhpruuuuuuuuuuuust!"
L.M.: (Immer noch entsetzt) James, das ist doch nicht....! Das darf doch nicht.....! (stockt, blickt zu James) " James!!! Nein, das... Also..."(beginnt zu grinsen) "Also, WIRKLICH, James!!!!
J.: (röchelt fast) " Gnihihihi, jetzt habe ich Sie aber echt mal drangekriegt, Euer Verladenheit!" (lacht inzwischen Tränen)
L.M.: (beginnt, auch zu lachen, erleichtert) Also echt, James!
Ich wusste gar nicht daß Sie so ein Scherzkeks sind! Einen Moment dachte ich, im Ernst...."
J.: (sehr vergnügt) " WENN ich schon mal die Gelegenheit habe, Sie zum Lachen zu bringen, My Lady....!"
L. M.: (kichert ) " Das ist Ihnen wirklich gelungen! (lacht herzlich)
Jetzt aber mal Ernst beiseite, James! Was gibt es denn nun beim Weihnachtsdinner? Sie wissen ja, meine teure Lady Black sollte etwas wirklich Feines und auch Gesundes bekommen!"
J.: (Die Lachtränen wegwischend) " Aber ja, My Lady. Ich erlaube mir den Vorschlag, unseren heissen Stein vorzubereiten, mit frischen Zutaten zu umgeben, mit leckeren Sösschen und feinen Salaten zu garnieren, und ich bin mir sicher, daß unsere Lady Black aus der Vielfalt, die ich zu präsentieren gedenke, sich eine für sie adäquate, köstliche Weihnachtsmahlzeit zusammenstellen kann. Wenn ich ausserdem darauf hinweisen darf, ermöglicht diese Art des geplanten Menüs auch die Aufnahme von kurzfristig dazukommenden, eventuellen Überraschungsgästen. "
L.M.: " Ich bin beeindruckt über Ihre Umsicht, James und (grinst) über ihren wirklich unvergleichlichen Humor!
Also, Machen Sie´s So, James!"

:-)


(Wie immer finden Sie alle Folgen von Lady M. und ihr Butler in der Linken Spalte unter " Menü")
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Lady M. und ihr Butler

HEUTE: Der graue Salon

Lady M.: (irgendwie schleppend) " K-l-i-n-g-e-l-i-n-g..."
James: " Euer Müdigkeit haben geläutet?"
L.M.: (starrt vor sich hin) " James! Sagen Sie bitte für heute alle Belustigungen ab, und richten Sie den grauen Salon her."
J.: (enttäuscht) " Keine Belustigungen?"
L.M.: " JAMES!"
J.: " Verzeihung, Euer Trübsinnigkeit, es ist nur, Sie wissen doch, daß Ihnen der graue Salon nicht gut tut."
L.M.: (barsch) " Was wissen SIE schon, was MIR guttut?"
J.: (überlegt) " My Lady machen sich wieder Sorgen?"
L.M.: " Mnja..."
J.: " Wegen... dieser Sache?"
L.M.: (Grummelmurmelmurmel)
J.: (nickt) " Wenn ich mir eine Empfehlung erlauben darf, Euer Mutlosigkeit, Sie sollten damit nicht allein sein!"
L.M.: (knurrt) " WIE DENN? Das ist nun mal ganz allein meine Angelegenheit, damit muss ich alleine fertigwerden, da kann man doch von niemandem verlangen, daß..."
J.: (unterbricht) " Nein, Nein, ich denke da an etwas anderes.
Ich kenne da ein sehr nettes Spiel. Lustig!"
L.M.: (ungehalten) " Mir ist jetzt ABSOLUT NICHT nach nett oder lustig.....!"
J.: " Ähm, Lustig ist vielleicht nicht das richtige Wort.
Also, was ist, machen Sie mit?"
L.M.: (brummt widerwillig)
J.: (lockend) " Es ist sehr spannend!"
L.M.: (brummelt, verdreht die Augen) " Also gut. Was soll ich tun?"
J.:(erfreut) " Also, Sie schliessen jetzt die Augen und wir machen eine kleine Reise!"
L.M.: (misstrauisch) " Jetzt kommt doch nicht etwa wieder so ein Esoterik-Quatsch!"
J.:(lächelt) " Aber Nein. Also, Sie schliessen jetzt die Augen, und stellen sich sich selber vor..."
L.M.: (leise) "Also doch so ein Quatsch.." (schliesst die Augen)
J.: " Bitte konzentrieren Sie sich, Euer Widerwilligkeit!!!
Also, Sie sehen sich, und Ihre ganze Situation."
L.M.: (für sich) " Das soll ein Spiel sein, das mache ich doch sowieso die ganze Zeit..."
J.: " Nun sehen Sie Ihre eigene Angst, ganz deutlich."
L.M.: (blinzelt)
J.: " Sehr gut! und nun stellen Sie sich vor, es würde das Allerschlimmste passieren, was Sie sich vorstellen können."
L.M.: (zuckt zusammen, blinzelt)
J.: " Nicht die Augen aufmachen!
Haben Sie´s?"
L.M.: (nickt)
J.: " Stellen Sie sich nun vor, Sie können nichts, aber auch gar nichts anderes tun, als diese Situation zu akzeptieren."
L.M.: (grummelt) " Ich hätte es wissen müssen, so ein Psycho-Quatsch!"
( konzentriert sich wieder, seufzt) " Ok, James, NA TOLL, wirklich TOLL, jetzt geht es mir erst so richtig mies! Und was jetzt?"
J.: " Gut! Nun stellen Sie sich einen grossen Raum vor, einen Saal! Der Saal beginnt sich mit Menschen zu füllen."
L.M.: (interessiert) " Ein Ball?"
J.: (lächelt) " So ähnlich.
All diese Menschen, die da nach und nach hereinkommen, sind gerade in verschiedenen, aber ähnlich schwierigen Situationen wie Euer Verlorenheit. Stellen Sie sich diese Menschen nun einzeln genau vor. Da ist auch jemand, der hat gerade eine beunruhigende Nachricht vom Arzt bekommen. Und da hat jemand schrecklichen Liebeskummer. Hier kommt jemand im Rollstuhl hereingefahren, und Diese da weiss nicht, wie sie allein mit ihren 3 kleinen Kindern fertigwerden soll...."
L.M.: (nickt mit geschlossenen Augen, versunken) " Ja, oh, und da hinten kommt ein Paar, das sein Kind verloren hat, und da ist ein ganz einsam wirkender Mensch ganz in Grau..."
J.: " Ja, und es kommen immer mehr herein, und der Saal ist nun voller Menschen in ganz schwierigen Situationen. Können Sie sie sehen?"
L.M.: (schluchzt leise) " Ja, Ach je, das ist ja schrecklich, ich wusste nicht..."
J.: " So. Wie Sie nun also diese Menschen wahrgenommen haben, so beginnen jetzt alle, auch die Anderen wahrzunehmen, so auch Sie. Und alle bewegen sich aufeinander zu und beginnen, sich an den Händen zu nehmen, und einen grossen Kreis zu bilden. Na los, gehen Sie, nehmen Sie zwei der Menschen an ihre Hände."
L.M.: " Oh Ja! Links von mir habe ich das kleine Mädchen mit den traurigen Augen, und rechts von mir den alten Herrn, der gerade seine Frau verloren hat..."
J.: " Sehr gut! Nun stehen Sie also alle in dem grossen Kreis, und beginnen, sich alle einander anzusehen. Lassen Sie sich Zeit. Jeder guckt jedem eine Weile in die Augen. "
L.M.: (lächelt mit geschlossenen Augen)
J.: " Und wie sie nun alle so zusammen stehen, beginnen alle zu spüren, daß sie gar nicht so allein sind, wie sie glaubten."
L.M.: (staunend) " Ja, ich kann es spüren! Soooo viele Sorgen! So viele verschiedene Geschichten, so schwierige Geschichten. Ich hätte niemals gedacht..."
J.: (unterbricht lächelnd) " Und was spüren Sie noch, My Lady?"
L.M.: (lächelt staunend) " Ich spüre...Liebe, James!!! Ganz viel Liebe!" (blinzelt, schlägt die Augen auf)
JAMES! Aber das war ja ein wunderbares Spiel!
Also, das können wir ruhig öfter mal spielen!"
J.: (forschend) " Soll ich jetzt für My Lady den grauen Salon herrichten?"
L.M.: (schüttelt sich) " Lassen Sie mal, James! Wollen wir stattdessen nicht lieber zusammen spatzieren gehen? Es regnet gerade so schön!"
J.: " Mit dem grössten Vergnügen, Euer Zurückgekehrtheit! Dann gehe ich mal die kleine Hundschaft wecken..."
(geht zufrieden pfeifend ab)


(Alle bisherigen und zukünftigen Folgen von " Lady M. und ihr Butler" finden Sie im Menü in der linken Spalte)
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Lady M. und ihr Butler

Es ist Herbst auf HighHorst´n´Castle, wo Lady Mona mit ihrem Butler James Goodwill und ihrem Schloss-Schoßhündchen über den kühlen Gründen von Forest Black Springs lebt.
Die weiten Hallen des Anwesens sind schlecht heizbar, und so hat sich Lady Mona für die kalte Jahreszeit in dem kleinen, aber gemütlichen Weissen Salon eingerichtet.
Die feuchte Kühle, die Draussen herrscht, ist nicht ohne Folgen geblieben:

Lady M.: "Klingelingelingelig!"
James.: (öffnet die Tür) " HA...(schnüff-schnuff)...HA...!"
(schliesst die Tür schnell wieder, von Draussen kommen gedämpfte explosionsartige Geräusche)
L.M.:(besorgt) " James?"
J.: (öffnet die Tür wieder) "Berneidungh, Mmi Dledy, ig....."
L.M.: "Geht´s Ihnen nicht gut, James, sie klingen so komisch?"
J.: (seufzt) " Nupfend, Mni Dledy, ig bnin dleider nodal erknälted."
L.M.: (streng) "Haben Sie Ihre Vitamine nicht regelmässig genommen?"
J.: " Dnoch, dnoch!"
L.M.: "Auch die Zitrone?"
J.: "Augh ndie Tchidroned !"(sabbert leicht))
L.M.: (noch strenger) "Ich verordne die doppelte Dosis! Und gaaanz viel Tee trinken, James. Und zwar Kamillentee!"
J.: (schüttelt sich) "Mbääh! Mni Dledi, ndsie mbissen dochd, mbi ndsehr ig dend dnhassed"
L.M.: "Na gut, Fenchel geht auch!"
J.: (erleichtert) " Dangge, Bni Dledy! (schnieft wieder) " HA....(schnüffelt)....HA..."
L.M.: (geht in Deckung)
J.: " HA....HAAAAAAATSCHIIIIIIIIIIII!"
L.M.: "Gesundheit, James"
J.: "Dangge....HA....dnoch mald....HA....HAAAAAAAAATSCHIIIIIIII!"
L.M.:"Wohlstand, Jam......."
J.: " HAAAAAAAAAATSCHIEEEEEEEEEEE!" (japst)
L.M.: (grinst)" Anmut, James!"
J.: (röchelt leicht) HAAAAAAAAAAATSCHIEEEEEEEE, schnauf, röchel, schnüffel....HAAAAAAAATSCHIIIIIIIIEEEEEEEEEEEH!"
L.M.: (überlegt) " Äh, Schönheit! Hm, und vielleicht Weitsicht""
J.: "Dner bidsig, mndi dledy, Hma, Hma!"
L.M.: (ungeduldig)"Sind Sie jetzt fertig; James?"
J.: (schnüffelt wieder) " Dnoch dnicht gaaa.....UUUUHWUUUUUAAAAATSCHIIIIIIEEEEEÄÄÄÄH!"
(röchelt) " Bidde m Enddnugligung, Madnam, ndas bar einde Salbe!"
L.M.: (stutzt) " Eine Salbe???"
J.: " Dnein, kneine Salbe, eine SALBE!"
L.M.: "Ach so, eine Salve!"
J.: "Tnag ig dnochd! Eine Salbe!" (schnüffelt erneut) "HAAAAAAT etc.etc........!"(Schlurch) " Habn dnie Bibbe eind Dnaddenduchd!"(Schnief)
L.M.: (seufzt) " Hier, nehmen Sie gleich die ganze Rolle!
(resolut) " So, James, SIE setzen sich jetzt hier auf das Sofa. So, hier die Schmusedecke. Ich mache Ihnen jetzt eine Wärmflasche und einen heissen Kamillentee!"
J.:(flehend) " Fbencheld...Bibbe!"
L.M.: " Also gut, Fenchel!"
J.: (kuschelt sich in die Schmusedecke, erleichtert) " Mabam dnind ndu gütigd!"
L.M.: " Aber James, das ist doch selbstverständlich!" (Läuft zur Tür, stutzt) "Äh, James???"
J.: " Dna Mmi Dledi? "
L.M.: " Wo ist eigentlich die Küche???"

:-)

( Die gesammelten Folgen von Lady M. und ihr Butler finden Sie unter der gleichnamigen Rubrik in meinem Menü in der linken Spalte)
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Lady M., ihr Butler und der Schloss-Schoßhund!

Hier wieder eine neue Folge von:
GESCHICHTEN VON HIGHHORST´N´CASTLE.

(Heute wird eine weitere, unentbehrliche Mitbewohnerin des sizilianischen Schlosses, hoch über den...usw....bla....!
(Siehe Vorfolgen unter Menü)
vorgestellt)

Lady Mona: " Klingeling!"
James: " My Lady haben geläutet? Möchten Sie noch mehr Kaffee?"
L.M.: " Immer! James, wo ist eigentlich unser Schloss-Schoßhund?"
J.: " Wie Sie vielleicht vergessen haben, pflegt sich ihre kleine Hundschaft an ungeraden Tagen immer auszuschlafen. Gestern hatte sie wieder ihren Belustigungstag bei der jungen Lady S. vom benachbarten Anwesen!"
L.M.: " Ach so, ich hatte mich schon gewundert, sie hat heute Nacht sehr geschnarcht und sie hat wohl auch sehr lebhaft geträumt...ach... (aufgeregt)...SIE auch???"
J.: "Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß unsere Hundini, ihres Zeichens Sensibelchen und Zicke wie ihre Herrin....
L.M.: (aufbrausend)" Nu machen se aber mal ´nen Punkt, James..."
J.: (unbeirrt)" Nein, nein, das stimmt schon! Es gab da mal diesen Bericht im STERN, da waren sogar Fotos, wie sich Herrchen und Hundchen mit der Zeit angleichen.."
L.M.: (knurrt)" Jaaa, den habe ich auch gelesen..."
J.:" Dieser Hund ist doch sehr hübsch...."
L.M.: ( knurrt immer noch)
J.: " Werden Euer Knurrigkeit auch heute wieder mit Lady Braskowskaja zu den Quellen gehen?"
L.M.: (knurrt leiser, in Brummeln übergehend) "Mgnhnnbrambelbrummbromm, ABER SELBSTVERSTÄNDLICH! Sobald sie sich bequemt hat, aufzustehen, bereiten Sie ihr bitte ein kräftiges Frühstück.
Wenn wir zurückkommen, bitte ein warmes Handtuch zum Abrubbeln, Leckerli und das Fischli bereitlegen."
J.: "Sehr wohl, Euer Tierliebheit!"

Hundini: (tritt auf, gähnend) "Uuuuuuarggggllllhuaaaafieps!" (Schmatz, Schmatz, Schmatz), (Wedel), etc!"

L.M.: " Achtung, James, die Chefin ist erwacht! Los geht´s!!!"
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Der Mond ist rund, My Lady

Heute, anstatt der Mondbildchen, eine weitere Folge von
Lady Mona (einer alternden, etwas durchgeknallten, aber liebenswerten Dame) und ihrem herzensguten Butler James Goodwill, der auch so seine Schrullen hat.
Beide leben hoch über den Forest Black Springs im italienischen Anwesen HighHorst´n´Castle.

(Anmerkung der Autorin: Die mitwirkenden Personen sind relativ frei erfunden. Die Handlung ebenso. Jegliche Ähnlichkeiten mit den handelnden Personen oder den erwähnten Ereignissen könnten auch Zufall sein.)

LESEN SIE HEUTE:
Es ist Vollmond auf HighHorst`n`Castle!

James: "(Klopf, Klopf, Klopf!"
Lady Mona: (Mngääähstreckhuargllgäääähn) "Herein!"
J.: "Guten Morgen, Euer Zerzaustheit! Ich bringe den Kaffee."
L.M.: " Guten Morgen, James. Wo haben Sie denn Ihre Pappnase?"
J.: "Äääh? ..?..?..meine..?..Pappnase???"
L.M.: "Ja, ihre Pappnase! Vorhin hatten Sie noch eine! Ausserdem den Zopf! Wo ist der Zopf?"
J.: (nickt langsam)" Ah, Euer Verwirrtheit, jetzt verstehe ich.
Meine Pappnase, Haha! Wenn ich erklären dürfte: Sie haben geträumt!"
L.M.: (mißtrauisch)" Blödsinn! Ausserdem haben Sie mitten im Wald Salsa getanzt und sind dabei auf den Hintern gefallen" (kichert)
J.: (begeistert) "Hach, das Traumland, es ist immer wieder faszinierend wie sich Erlebtes oder auch nur Gehörtes, etwas daß die Psyche in irgendeinem Schrank abgelegt hat, sich im Schlafe wieder hervorarbeitet, aus der Dunkelheit in einem Lichtstrahl, so klein, und doch so...."
L.M.: "JAMES!!!!"
J.:" (schwer atmend, mit fernem Blick) " Äh, ja, Madam?"
L.M.:" Sie werden wieder episch!"
J.: (beruhigt sich) " Sie haben recht. Verzeihen sie den Ausbruch. Was ich damit sagen wollte: Als Sie mich im Traum im Wald Salsa tanzen sahen, haben Sie sich daran erinnert, daß ich Ihnen erzählt habe, daß sich meine alte Grosstante schwesterlicher Seits auf ihrer ersten Karibik-Kreuzfahrt beim Tangolernen das Bein gebrochen hat. Sie haben das in ihren Traum eingebaut, verstehen Sie?"
L.M.: (immer noch misstrauisch) " Dann habe ich das alles nur geträumt?
J.:" (beruhigend)" Ganz sicher!"
L.M.: "Und ich bin auch nicht Motorrad im Schnee gefahren und habe.. (greift sich erschreckt an den Kopf)...mir die Haare kurz geschnitten und indigoblau gefärbt???"
J.: " Aber Nein, Euer Phantasiertheit.
Wenn ich Sie daraufhinweisen darf, hatten wir in der letzten Nacht den Übergang zum Vollmond, der sich dann heute morgen kurz nach 8 in seine silbrige, für Menschenaugen auf der morgendlich-taufechten Erde, nicht sichtbare, wundervolle..."
L.M.:" James?"
J.:( zuckt zusammen) Ja?"
L.M.(insgeheim lächelnd):" Der Kaffee....!"
J.: (blinzelt) "Sehr wohl, Madam.
Tja, der Vollmond wirkt bei jedem auf Seine Weise. Sie träumen komplett verrücktes Zeug, und ich werde episch!
Bitte sehr, der Kaffee. 2 1/2 Löffel Zucker und Sahne..."
L.M.: (schlürft) "Wissen Sie was, James?
J.:" Was, My Lady?"
L.M.: (verschmitzt) "Die Pappnase stand Ihnen gut!"


In diesem Sinne wünsche ich einen entspannten Vollmond!
;-)
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Lady M. und ihr Butler

Alltagsgeschichten aus dem Blauen.
Ein neues, diesmal literarisches Experiment aus der Reihe : "Alltägliches nicht ganz alltäglich betrachtet!"

Lady Mona von HighHorst´n´Castle bewohnt mit ihrem treuen Butler James Goodwill, das, ganz im sizilianischen Stil gehaltene Anwesen über den Hügeln von Forest Black Springs.
James hat es nicht immer leicht...

Lady Mona: " KLINGEL....KLINGEL....KLIIIIIIIIINGEEEEELLLLL!!!"
James (schnaufend): " Euer Ungeduldigkeit haben geläutet?"
L.M: " James, wo bin ich. Keine Details: Welches Jahr????
Sind Sie das, James???"
J : "Ja,My Lady, ich bin hier gleich neben Ihnen! Sie wirken reichlich nervös, ist alles in Ordnung mit Ihnen?"
L.M.: " Ist das noch...., bin ich hier...?
J.: "Oh, haben Euer Hochsensibilität mal wieder Ihre Zustände?"
L.M.: "Was? UFF! Ja, also, wäre möglich...!"
J.:" Ich verstehe. Kann ich irgendwas für Sie tun? "
L.M.: (knurrt) "Ja, nehmen sie mein Hirn weg....!!!"
J.: "Ich bedaure ausserordentlich, Euer Missgestimmtheit, aber DAS übersteigt leider meine bescheidenen Fähigkeiten. Ich werde mir stattdessen erlauben, Ihre Wärmflasche und ihre Schmusedecke im Salon bereitzulegen!"
L.M. (lebhaft): " Ich hätte da auch noch ein paar überschüssige Leucos, brauchen Sie zufällig welche?"
J.: "Mnja, My Lady, herzlichen Dank, ich bin da selbst recht reichlich gesegnet. Schon meine Grossmutter brüderlicherseits (Gott hab sie selig!) hatte diese......"
M.L.: (knurrt wieder) Schon gut, schon gut!
Meine Wärmflasche???"
J.: "Ich werde mich sofort darum kümmern, Euer Bedürftigkeit!"
L.M.: " Und die.....?"
J.: " UND die Schmusedecke, kommt selbstverständlich SOFORT! Ich erlaube mir ausserdem die Empfehlung, einen heissen, besonders grosszügig gesüssten Roibuschtee Vanille mit Sahne hinzuzuziehen, und die Füsse etwas hochzulegen!"
L.M.:(Brummel, Brummel)
J.:" Verzeihung?"
L.M.: (Grummelgubrummelbrummel...!)
"MNJÄH!!!
MACHEN SIE´S SO!!!"

Fortsetzung könnte folgen!

:-)))
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