Hand-Werk

Eine sehr erfreuliche Aktion

gab es dieses Wochenende bei mir.
Eine sehr symphatische und talentierte junge Frau bastelte sich unter meiner Anleitung nach ihrem eigenen Entwurf einen schönen Anhänger mit Stein. In den zwei Tagen, an denen wir jeweils ca. 6 Stunden mit gemütlichen Vesper- und Plauderpausen zusammen saßen, erkundeten wir gemeinsam die vielen Schritte, die zu einem fertigen Schmuckstück führen, und ich bin sehr froh, daß alles so gut geklappt hat.

Von den seltenen Momenten, in denen ich mal Hand anlegte, hier ein Bild von Mone, der Goldschmiedin





Auch für mich war das Ganze sehr spannend und lehrreich, und höchst erfreulich, mein Wissen, das so lange brachgelegen hatte, wieder weitergeben zu können, und zu sehen, wie es umgesetzt wurde.

Viele aufregende Moment gab es mit komplizierten Lötungen und Steinfassen. Bei so einer Arbeit kann ja bis zum Schluß einiges schiefgehen, aber alles hat wunderbar geklappt.

Die letzte, schwierige Lötung übernahm ich



und war erleichtert, daß ich sie sauber hingekriegt habe...

Die Zeit verging wie im Flug, denn auch beim basteln kann man wunderbar gemütlich plaudern, und der kleine Mausezahn überwachte die ganze Sache vom Chefinnen-Kuschelplatz aus



Ein kleiner Waldspatziergang mit demselben und ein köstliches Mahl in der Dorfseekneipe rundeten die erfreuliche Zusammenarbeit ab.

Heute hole ich ein wenig meine Wochenenderholung nach und freue mich, daß ich wieder zu einem meiner mir immer so lieben Metiers zurückgefunden habe, denn die Ideen sprudeln wieder.

:-)))
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Ich kanns noch!

Da ich nächstes Wochenende das erste Mal seit vielen Jahren wieder einen (privaten) Goldschmiedekurs gebe, habe ich, nachdem ich mich mit Armand so lange vertrödelt hatte, nun endlich meinen (wunderbaren, von der lieben alten Säckin geschenkten) Goldschmiedetisch richtig eingeweiht. Gasflasche gekauft, Mundlötgerät aktiviert und damit ich alles wieder mal gemacht habe, und dann weiß, wovon ich rede nächste Woche, habe ich gestern und heute ein kleines Ringlein gebastelt, inclusive den Stein fassen, also anziehfertig.




Ein süsses kleines Regenbogenmondsteinchen





und mattes Silber, so wie ich es am liebsten mag



Eine wirklich interessante und bemerkenswerte Erfahrung:
Mein altes Wissen kam Schritt für Schritt während des Machens zurück, auch die kleinen Tricks waren alle noch da, die schnelle Improvisation funktionierte wie geschmiert, und die Löterei machte mir, wie früher schon immer, wieder großen Spaß.

Ein zweites Teil, diesmal ein Anhänger, ist schon fast fertig,
und ich habe das Gefühl, nichts verlernt zu haben.

Auch die Faszination kam wieder zurück und darüber habe ich mich am Meisten gefreut. Ich konnte konzentriert dranbleiben, und fühlte wieder die Freude, mitanzusehen, wie etwas Schönes unter meinen Händen entsteht.

Natürlich saß ich wieder zu verkrampft, und um meinen Rücken wieder zu entspannen, zog ich in den Wald, wo ich geradezu über die frisch rausgeschossenen Pilze stolperte. Schon gestern hatte ich ein Fuder Steinpilze mit nach Hause gebracht, und einen großen Teil an einen erfreuten Feinschmecker meiner Familie verschenkt. Jetzt werde ich mich wohl doch mal im Pilze trocknen versuchen.

Und dazu gibt´s Arbeitsmusik. Das tanze ich gerade mit Armand und höre es deshalb ständig:




Tolle Interpretation mit einem sehr engagierten Dirigenten, finde ich.

Ich freu mich!

Schönen Sonntagabend Euch!

:-)
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Mein neues Möbelstück

Zur Zeit tut sich echt was im Horst.
Nachdem die Bettaktion erfolgreich abgeschlossen war (ich schlafe nun wie eine Prinzessin, aber zum Glück ohne Erbse), flatterte nun gestern ein weiterer, neuer Mitbewohner ins Haus. Flattern ist nicht wirklich richtig ausgedrückt, er musste gehievt werden. Die liebe Alte Säckin kam mit ihrem lieben Alten Sack extra zu mir gefahren, um mir ihren Goldschmiedetisch zu vererben. Zum Glück war mein Vermieter gleich zur Stelle, so daß das recht massive Teil von echten, maskulinen Helden durch das Treppenhaus laviert wurde, wie es sich gehört.
Im Gepäck waren auch noch 2 große Taschen mit herrlichen Schmökern, die mir sicherlich viele, viele Stunden gemütlichstes Entspannungs-Lesevergnügen schenken werden.
Die zur Erfrischung der Gäste abgehaltene Tee-Zeremonie erfreute nicht nur mich, sondern auch den bespaßten Hund, und ich bedauerte es, daß diese lieben Menschen bald darauf wieder nach Hause fuhren.
Heute nun wurde der Arbeitsplatz vollends eingerichtet, es musste noch das sogenannte "Fell" angebracht werden, das das Material, das beim bearbeiten herunterfällt, auffangen soll. Der extra dazu geborgte Super-Tacker legte nach einmaligem Gebrauch das häusliche Stromnetz lahm, weswegen ich das Teil dann von Hand an den Tisch nagelte.

Voilà!!!!
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Das ist wirklich eine andere Sache, als der Klapptisch, den ich mir jetzt als extra Löttisch eingerichtet habe.

Beim Einräumen gleich mal in meinen Kistchen rumgegruschtelt

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Hach! Mit diesem wackelfreien und rückenfreundlichen Platz werde ich mich nun wieder ein bißchen in meinen alten Beruf einarbeiten, und darauf freue ich mich wirklich sehr.

Für heute allerdings habe ich genug, ich habe heute morgen auch noch ein Regal zusammengeschraubt und rumgeräumt, und nun muss eine Entenbrust gebraten und verspeist werden.
Und dann wird gepflegt gepottert!

Euch Allen einen Schönen Samstagabend,
und einen besonderen Gruß und Dank noch einmal ans altsäckische Haus!

:-)
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Beihnachtswasteleien-Die Auflösung

Nun da die letzte meiner diesjährigen Basteleien ihren Bestimmungsort erreicht hat, kann ich Euch auch zeigen, was genau ich da gemacht habe.
In Anlehnung an meine Lieblingsfigur, von der ich einen sehr lebensechten Abguß besitze, ein Geschenk von einer sehr lieben Freundin, welches mich nun schon seit über 1 Jahrzehnt überallhin begleitet, habe ich ein wenig rumgeknetet:


24-Dezember11-016

Sie stehen nun bei mir lieben Frauen zu Hause, und die große, weisse wacht als Büro-Venus über meinen, hauptsächlich von Frauen benutzten Arbeitsplatz.

Ausserdem habe ich mich an einem Fimo-Buddha versucht, dessen Gesicht zwar eher aztekische Züge zeigt (ich hab´s nicht besser hingekriegt, Fimo-Soft ist dafür nicht so geeignet), ich glaube aber, dem Beschenkten hat er trotzdem gefallen.

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Spaß hat das gemacht!

:-)
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Bissi spät

wie immer, aber ich möchte doch mal gern auf den köstlichen Klappentext-Contest bei meiner lieben Freundin Eugene Faust hinweisen. Das ist auch der Grund, warum ich derzeit nicht besonders viel poste, es macht mir einfach einen Riesenspaß, irgendeinen Quatsch daherzufabulieren. Inzwischen sind es 4 oder 5? Romane, die ich "verklappt" habe, und hier möchte ich Euch den, extra für mich kreierten Buchtitel samt Frosch-Foto und meinem Gesabbel dazu vorstellen. Vielleicht macht Euch das ja Lust, da mal reinzuschauen, und selbst ein wenig rumzuschreiben.

Hier also:

bestseller20

Es ist ein eiskalter, stürmischer Tag des 17. Monats. Einer wie er typisch ist für unwirtliche Planeten wie Pegalon 7. Die 4 Monde sind hinter einem gelblich-grauen Schleier verborgen und der lautlose Wind wirbelt den violetten Staub zu wabernden Ungeheuern auf. Commander Momo blickt durch die halbblinden, zerschmirgelten Luken der Basisstation und schliesst zähneknirschend die letzten Clips ihres Athmossphären-Ausgleichs-Anzugs, dessen ungemütliche, aber auch sicherheitsspendende Enge sie für eine galaktische Weile nicht verlassen wird. Es ist Krieg! Die Energiesauger von Klimakterion, eine gierige Rasse, die sich mittels eines multiuniversellen Portals auf ihren bis auf die Hauer bewaffneten Generationenschiffen von System zu System fressen, haben den geheimen Stützpunkt entdeckt, und die Zerstörung steht kurz bevor. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Die halbwahnsinnige Wissenschaftlerin Imogen Bressel hat den Schlüssel zur möglichen Energieabsaugungsabwehr entdeckt. Die darausentwickelte Geheimwaffe muss mit den pfeilspitzen Jagd-Fähren des in einem Dimensionsloch versteckten supraschnellen Lichtkreuzers "Entenpreis" ins Herz des Feindes gebracht werden. Commander Momo und ihre eingespielte, waghalsige Besatzung stehen vor ihrer grössten Herausforderung…!

„Simon.T. Andrews hat hier einen weiblichen Perry Rhodan geschaffen, eine Heldin, die sich sowohl wissenschaftlich, als auch intuitiv durch ein fiktives Universum bewegt, welches durch ein feines, wie auch fundiertes erzähltechnisches Talent zu grandiosem Leben erwacht. Man giert nach der Lektüre nach weiteren Abenteuern.“ (WARP- Das Sciene-Fiktion- Blatt)

„Cooler Stoff! Mehr davon!“ (Die Sternenfans Worpswede)

„Wer glaubt, die Ideen für einen guten Science-Fiktion-Stoff seien ausgeschöpft, wird hier eines Besseren belehrt.“ (Die Zeit)

:-)
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Schöne Löcher machen

Ich habe in den letzten Jahren viel und gerne gehäkelt, allerdings immer nur ganz einfache Sachen. Feste Maschen und Stäbchen, das war´s eigentlich schon. An die komplizierteren Sachen habe ich mich nie rangetraut, weil ich jedes Mal beim Lesen einer Häkelanleitung schier verzweifelte, weil sie sich für mich immer wie eine Matheaufgabe las (und Mathe habe ich immer gehasst).
Neulich jedoch stand mir, auf der Suche nach einer beruhigenden, den Gedankenstrom ausschaltenden Tätigkeit, dann doch mal der Sinn nach einem etwas anderen Gehäkel und auf meiner Suche im Internet fand ich eine Seite mit Häkelvideos, und siehe da, ich fand den Draht, und nun schreibe ich meine "abgeguckte" Häkelanleitung in genau der, so mathematisch anmutenden Form nieder (weil ich nun endlich weiss, was die Kürzel bedeuten und wie man sie realisiert), und inwischen kann ich das Muster sogar schon auswendig, und bin wirklich sehr überrascht, wie leicht das ist.

4-September11-010


4-September11-015

Sehr entspannend ist das, hübsche Löcher herzustellen!
;-)
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Entspannung

ist angesagt.
In der Blogger- wie auch in der wirklichen Welt bewegt sich derzeit so viel, daß ich mich wieder mal auf ein altes, mich sehr entspannendes Hobby besonnen habe: Die Handarbeit!
Während die Fingerchen entspannt in Bewegung sind, folgen die Augen erstaunt der mehr -oder weniger kunstvollen Verschlingung des Fadens, der sich, mangels grösserer Kunstfertigkeit meist mit der Zeit zu einem tragbaren Halswarmhalter, im Volksmund auch Schal genannt, formiert.
Ein gar praktisches Kleidungsstück, welches in der kühleren Jahreszeit zu meinen wichtigsten Utensilien zählt.
Bereits im letzten Jahr präsentierte ich ein selbstgewirktes Stück
aus meiner Sammlung, und heute ist es nun endlich Zeit für ein paar weitere Exponate:

25-November09-004
Diese hübsche Modell fertigte ich im letzten Winter, es ist ungemein fluffig, ungemein rot und fusselt wie meine Hundini, wenn sie ihr Fell wechselt. Ich nenne es meine Federboa.


25-November09-005
Dieses herrliche Dreiecksmodell habe ich vor kurzem von einer lieben Freundin geschenkt bekommen (So etwas Tolles würde ich bei meinem derzeitigen Häkel-Kenntnisstand nicht zusammenbringen). Derzeit mein erklärtes Lieblingsutensil, draussen um den Hals, drinnen (meistens) um die Hüften geschlungen.


Und hier nun noch mein neuestes Projekt:
Was da eher wie bläulich aussieht, ist in Wirklichkeit purstes Fliederlila.

25-November09-003

Ich liiiiebe grosse, dicke Wollknäuels, genauso wie riesige, dicke, spannende Schmöker, denn sie verheissen langen Genuss, viele schöne Stunden entspannender Beschäftigung, und (im Falle des Häkelns) ein vielseitig verwendbares, wärmendes, und oft gar tröstliches Kuschelteil, und wie Ihr wisst, kuschele ich sehr gerne.

;-)
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Thiara - 2016/04/07 09:31
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Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
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Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es,...
momoseven - 2016/01/19 23:09
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arboretum - 2015/12/16 10:29
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Hallo Ihr Lieben, ich lebe noch, komme aber einfach...
momoseven - 2015/12/13 09:23
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rosmarin - 2015/12/05 13:18

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