Wohnen

Schlüsselübergabe

Heute morgen hat mein Entrümpelungsfred dann alles weggeschafft, was ich, zuerst mühsam und zögerlich, und dann mit immer mehr "Ach, das gibt es auch noch, egal, weg damit!" -Gefühl aussortiert habe, und habe meiner lieben Vermieterin die Schlüssel zurückgegeben. Ein bißchen traurig, aber auch mit dem sicheren und fröhlichen Gefühl einer weiterbestehenden Freundschaft habe ich die Tür hinter mir zugezogen. Im April hätte ich 6 Jahre dort gewohnt, 3 Monate war ich nun im Transit zwischen Altem und Neuen.
Obwohl ich schon seit 1 Monat hier schlafe und mittlerweile schon sehr gut eingerichtet bin, und nun alle meine Sachen wieder an einem Ort sind, habe ich das Gefühl, daß meine Seele noch eine kleine Weile brauchen wird, um hinterherzuziehen. Sie hat es zwar nur ein paar Straßen weiter, aber es ist soviel passiert in diesen 6 Jahren, daß alles abzuschließen und loszulassen noch Verarbeitungszeit braucht.
Damit wieder Platz frei wird, für das komplett neue, komplett andere Leben, in das ich jetzt wachsen werde.
Obwohl die letzten 3 Monate so ziemlich die anstrengendsten Zeiten meines Lebens waren, bin ich jetzt froh.
Tabula Rasa total!


Den Kirchturm sehe ich nun leider nur noch, wenn ich mich umständlich aus dem Fenster recke...





:-)
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Bettgeschichten

Heute endlich war es soweit: Die neue Bettstatt wurde angeliefert.
Ich hatte mir heute extra freigenommen, weil ich schon ahnte, daß das was Größeres wird.

2-Januar-2012-027
Heute noch Morgen ein Erinnerungsbild, bevor ich den Mausezahn weckte

Ich bin ja mal gespannt, wie sie mit der neuen Höhe zurechtkommt (sie ist heute bei Sabinchen). Bisher erreichte sie durch einen leichten Hüpf ihren Schlafplatz

2-Januar-2012-013
Den neuen Teppich findet sie schon mal cool

Nach der Räumerei
2-Januar-2012-029
Unendliche Weiten

Die sich aber alsbald mit Brettern (schwere) und Schräubschen (viele) füllten
2-Januar-2012-033
Ein Akkuschrauber mit Magnet und Punktbeleuchtung ist eine echt coole Sache (Danke, Vadder!)

Die Witzbolde im Möbelhaus sagten, das Teil kann problemlos selbst aufgebaut werden, sie sagten aber nicht, daß man dafür eigentlich zu Zweit sein sollte...
2-Januar-2012-040

Ich habe es aber trotzdem alleine geschafft, und selbst mal wieder über mein Improvisationstalent gestaunt

Feddisch ist der neue Schlafplatz
2-Januar-2012-043

Mein Schlafzimmer ist recht verwinkelt, und eigentlich ist es dafür angelegt, mit dem Kopf nach Süden zu liegen. Da ich in dieser Richtung aber erwiesenermaßen nicht gut schlafe, brauchte ich ein Bett mit einem festen Kopfende.

Einige Stunden war ich am Werkeln, und dann musste erstmal in warmes Wasser geplumst werden
2-Januar-2012-018
Jetzt bin ich ganz schön geschafft, aber auch hocherfreut, daß ich es geschafft habe, und freue mich das erste Mal seit langem so richtig auf´s zu Bett gehen. Es ist zwar gut möglich, daß ich die erste Nacht gar nicht sooo gut schlafe, weil ich mich erst umgewöhnen muss (das kenne ich schon von mir), aber ich zweifle nicht daran, daß es in Bälde das beste aller Betten sein wird!

Noch diese Woche muss eine Menge weiter rumgeräumt werden, denn am Freitag kriege ich schon meinen Goldschmiedetisch gebracht (YEAAAAAH!), ein Geschenk der lieben alten Säckin.

Das neue Jahr fängt gut an, finde ich!

:-)))
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Haus der Stille

Meine sizilianischen Vermieter sind Vorgestern für 3 Wochen in den, wirklich wohlverdienten Urlaub gefahren. Die Augenringe der Hausfrau waren so dunkel, daß es fast wie eine Sonnenbrille aussah.
Ich trohne nun ganz allein ganz oben in einem leeren, stillen Haus.
Im letzten Jahr oblag mir ja die Pflege des Hauses, des Gartens und vor allem der beiden Hausvögel. Der Wellensittich Charlie (Rocco hat es vor kurzem leider hingerafft) befindet sich dieses Jahr akustisch abgedämpft in der Wohnung im Erdgeschoss, und die Eltern kommen zur Pflege des Gartens fast jeden Tag, da ich ja auch bald in den Urlaub fahre, und das Ganze so einfacher zu organisieren war.
Auch wenn ich, vor allem Samstag morgens manchmal etwas angeknatscht bin, vom Türe knallen und im Treppenhaus lamentieren, habe ich mich doch in den über 2 Jahren an den mediteran angehauchten Geräuschpegel im Haus gewöhnt, und auch daran, nach 10 in meinem Wohnzimmer relativ leise zu sein, weil das Schlafzimmer der Eltern direkt drunter liegt.
Die ersten Tage lauschte ich noch, vergeblich, und schlich mich abends durch meine Wohnung.
Mittlerweise geniesse ich es aber, Nachts mal wieder Gitarre spielen zu können, und das Türeknallen (vornehmlich vom Jüngsten verursacht)vermisse ich auch nicht sehr.
Doch, im Ernst, eigentlich ist es wirklich schön, in einem so lebendigen Haus zu leben, vor allem, wenn die Leute so nett sind!

Ich falle jetzt mit meinem Steinpilzgefülltem Mittelteil auf´s Sofa, zu den unendlichen Weiten...

Einen Schönen Abend Euch Allen!
:-)
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Schwutz und Pitz

Seit immer schon bin ich schrecklich unordentlich.
Ich WÜNSCHE mir Ordnung, vermag sie aber selten zu realisieren.
Ich schaffe es auch nicht, Ordnung ins Ordnungmachen zu bringen, d.h. ich habe keine festen Putztage, weil mein Alltag einfach so "unordentlich" ist, und ich manchmal auch zu müde bin. Oder ich WILL aufräumen, aber schiebe dann nur Sachen von einem zum anderen Ort, was letztlich dann genauso unordentlich aussieht, nur anders.
Und natürlich verhindere ich es oft selbst, Ordnung zu haben (und zu behalten), denn selbst WENN ich einmal was aufgeräumt habe, schaffe ich es manchmal binnen EINES Tages, alles wieder in Unordnung zu bringen. Ich habe einfach kein System.
Das alles spiegelt wohl auch sehr mein Inneres wieder, die Fülle von Gegenständen, die bei mir rumliegen, und hin-und her bewegt werden, spiegelt die Fülle meiner Gedanken und Gefühle, die ich ja auch seit Jahren bemüht bin, in irgendeine Ordnung zu bringen.
Seit ich blogge, ist es ein bißchen besser geworden.
Und die Blogwelt hält auch etwas für mein materielles Ordnungsproblem parat. Ein Tipp von meiner lieben Eugene ist dieses hilfreiche Blog. Ich habe es noch nicht mal ganz durchgelesen, aber es hat mir einige wichtige Anregungen gegeben, denn ich hatte mir schon lange vorgenommen, meine Wohnung komplett durchzugehen, und sie wirklich besuchsfähig aufzuräumen.
Ich habe keinen Küchenwecker, aber ich nehme mir einfach nicht mehr so viel auf einmal vor, sondern immer kleine Ecken, an deren Ordnung ich mich dann sehr erfreue.
Heute allerdings hab ich mir die ganze Küche vorgenommen.
Sehr zu meinem Erstaunen habe ich es bis hin zum Wischen geschafft, und das, obwohl ich heute müde und irgendwie grätig aufgewacht war. Aber jetzt geht es mir gut, ich bin zwar patschnass geschwitzt, denn der Horst heizt sich langsam ordentlich auf, aber ich bin so zufrieden mit mir, daß ich es für heute auch gut sein lassen kann. Wenn ich mir nämlich zuviel vornehme, bringe ich mich nur in Stress, und dann macht es keinen Spaß mehr. Und das soll es!!!
Jetzt habe ich dafür den Rest des schönen Tages frei, und kann mit dem Kind Pilze suchen gehen, und dann vielleicht noch ins Schwimmbad.
Und morgen dann eine andere kleine Ecke...
Einen Schönen Tag wünsche ich Euch!!!
:-)
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Sturmfreie Bude

Hab ich eigentlich schon erzählt, daß meine sizilianische Vermieter-Familie in Urlaub nach Sizilien gefahren ist?
Vor 3 Tagen bekam ich, nebst mehrerer Schlüsselbünde auch mehrere Seiten mit Instruktionen, und eine 60 minütige, umfassende Schulung, um den Garten, die Blumentöpfe im Haus, und die Vögel problemlos mit Wasser, bzw. Futter versorgen zu können.
Ausserdem habe ich den dringenden Auftrag, den Briefkasten adleräugisch zu überwachen, da die älteste Tochter, frische Schulabgängerin, und seit kurzem Kundin der Berufsberatung, jaaaa keinen wichtigen Brief verpasst. Nella, ihre Mutter meinte beruhigend zu mir: Also, das Arbeitsamt ist über unseren Urlaub informiert, alle wichtigen Papiere, incl. Abschlusszeugniss sind schon da, hab ich persönlich abgegeben, also von denen gibt es bestimmt keine Probleme.....
Haha, sehr lustig!
Der erste Brief, 2 Tage nach der aufgeregten Abreise der Familie, war gleich mal vom Arbeitsamt, einer dieser nett formulierten Drohbriefe, daß dieses und jenes Dokument bis da und da eingehen sollte, ansonsten werden alle Daten aus dem Computer gelöscht und etwaige Bemühungen fast unwiederruflich eingestellt gibt es vielleicht Probleme.
Es gelang mir, die Familie, nachdem ich nochmal genaueres über den Verbleib des Abschlusszeugnisses erfragt hatte, zu beruhigen, und zu verhindern, daß sie sofort die Rückreise antritt, und mein Anruf beim Arbeitsamt war jetzt nicht wirklich unbedingt der freundlichste, den ich jemals getätigt hatte, jedenfalls ist jetzt aber alles geklärt.
Die anderen, mir aufgetragenen Arbeiten (es ist wirklich nicht viel, und ich mache es auch sehr gerne für diese Menschen) beziehen sich vor allem auf die mir anvertrauten Lebewesen, die derzeit in 2 Käfigen in Treppenhaus stehen, und in gewissen (eher kurzen) Abständen
TSCHILP
machen.
Ein Wellensittich namens Charly und ein sehr zerrupft aussehender Kanare names Rocco. Charly haut gerne aus seinem Käfig ab, und Rocco hat ein schwaches Herz, und würde bei der geringsten Aufregung einen Herzinfarkt erleiden, versicherte mir der Sohn des Hauses, weswegen ich dies Aufgabe sehr, sehr vorsichtig, und mit einer gewissen Ehrfurcht erledige. Bis jetzt sind die Beiden aber noch wohlauf, was ich am regelmäßigen Lärmpegel, der durch´s Treppenhaus schallt, feststellen kann. Schon beruhigend, obwohl ich jedesmal fast aus dem Bett falle....
Alles in allem ist es auch mal schön, ganz allein im Haus zu sein, allerdings muss ich es erst wieder üben, lauter zu sein, was mir fast schwer fällt, seit ich nicht mehr trommle. Denn leider lebe ich nun mal in einem dicht besiedelten Wohngebiet, und die Djembe ist so laut, daß die Nachbarn das genauso mitkriegen würden, als würde ich neben ihnen sitzen, wenn ich spiele.
Na ja, probieren werde ich es trotzdem mal....
Aber ehrlich gesagt, ich vermisse sie schon auch, die lieben, etwas hektischen, manchmal hysterischen, oft lauten, aber so wahnsinnig netten, und gastfreundlichen Vermieter. Denn jeden Tag gab es einen kleinen Schwatz, oft eine Pizza, oder anderes, mehr- oder auch mal weniger leckeres Essen (wobei dabei wirklich nur die gute Absicht zählt), einen frischen Salat aus dem Garten, ein Lächeln von den Kindern, ein Hallo, und das ist einfach was Schönes, und ein grosses Geschenk.
Ich wünsche ihnen aber jetzt wirklich einen erholsamen Urlaub, den sie sich auch wirklich verdient haben, und werde ihr Haus verteidigen und pflegen, als wäre es mein eigenes!!!

Und Euch wünsche ich nun eine Gute Nacht!!!

:-)
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Jubeljahr im hohen Horst

Als ich heute meiner Vermieterin die Miete in die Hand drückte, fiel uns auf, daß ich tatsächlich schon ein ganzes Jahr hier wohne. Kaum zu glauben, wie die Zeit rast, wie schon an anderer Stelle festgestellt wurde.
Jedenfalls hat mich meine Intuition, als ich diese Wohnung gewählt habe, nicht betrogen. Die Vermieter sind, wie man sich Vermieter einfach wünscht, und es gab nicht einen einzigen! komischen Moment, geschweige denn irgendwelche Probleme. Sie sind wahnsinnig nett, und lassen mich in Ruhe, was braucht man mehr? Auch die Nachbarn sind inzwischen einfach angenehm, meistens einfach , weil man sie nur selten sieht, und wenn, dann winken sie immer nett. Und mein Nachbarskind, zu der Brasky so gerne geht, ist auch für mich eine Riesenfreude, denn wir plaudern jeden Tag und gehen oft zusammen raus, und das macht einfach Spass. Und wenn mir mal irgendwas passieren sollte, wüsste ich, daß sie sich um meine Brasky kümmern würde, und das ist sehr beruhigend.
Das Gefühl, daß ich habe, wenn ich meine Wohnungstür hinter mir zumache, ist immer noch wunderbar, das Gefühl, an einen Platz zu kommen, an dem ich mich wohlfühle und wirklich runterkommen kann, wenn ich mal total überreizt bin. Und mich nötigenfalls in meiner Badewanne entspannen kann.
Und natürlich der Aussichtswert der Wohnung, der, wie ihr an meinen Fotos sehen könnt, nicht zu verachten ist. Es ist, als lebe ich auf einem Berggipfel, und selbst wenn ich mitten in einem mehr oder weniger lebhaften Dorf lebe, so habe ich hier oben doch irgendwie mehr Luft zum Atmen, und einen Abstand, der mir gutut. Zudem bin ich in 10 Minuten zu einem wunderbaren Wandergebiet gelaufen, mit dem Bus in 10 Minuten in der Grosstadt, der nächste Supermarkt ist ca. 80m entfernt, der Arzt 300m, der Zahnarzt 350m und Rinpotsche ca.476m.

Auch wenn ich auf lange Sicht gerne wieder in einer Gemeinschaft leben würde, und vielleicht sogar wieder auf dem richtig flachen Land (wobei es auch gerne hügelig sein darf), ist das, was ich da jetzt habe, für mich ein grosser Segen!!!
1-April10-018

Schönen Abend Euch Allen!

:-)
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