Braskymmatics

Heute vor einem Jahr

ist meine kleine Brasky gegangen




Ich kann es kaum glauben, daß soviel Zeit vergangen ist, in meinem Herzen ist sie noch immer lebendig.
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Das Leben eines Hundes

so nah miterleben zu dürfen, gehört zu den schönsten, schwierigsten und nachhaltigsten Erfahrungen meines Lebens.
Es ist sehr schwer, ohne sie zu sein.
Dank einer Bekannten, die sich in Trauerarbeit auskennt, habe ich in den letzten Tagen die Seele meiner Brasky ins Jenseits verabschiedet. Ich bin mir absolut sicher, daß es ihr dort gutgeht.
Zurück bleibe ich, allein, und es wird dauern, bis ich in dieses neue Leben wirklich hineinfinde.

Da es keine neuen Fotos von Brasky mehr geben kann, habe ich HIER für Euch eine große Galerie zur Erinnerung an sie, die das von mir am meisten fotografierteste Lebewesen war, zusammengestellt.
(Wenn ihr auf das erste Bild klickt, könnt ihr die Option Diashow auswählen)

Es sind bei weitem nicht alle Fotos, die ich von ihr gemacht habe, und einige finden sich auch noch einmal, wenn man meine Rubrick Braskymmatics anklickt, aber viele aus ihrem Leben vor allem auf Mallorca, ihrer Geburtsinsel, habe ich noch nie gezeigt. Aus ihrer Jugend sind leider nicht sehr viele Fotos erhalten, da ich selber anfangs keine Kamera hatte, und manches sind leider nur schlecht abfotografierte Schnappschüsse, und ich weiß, es sind wirklich viele, aber es ist das Kaleidoskop ihres Lebens, und die Bilder erzählen die Worte, die ich im Moment nicht finde.
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Trauerzeit



Das ist das allerletzte Foto von Brasky, 1 Stunde vor ihrem Tod.
Nun wird es keine neuen Fotos mehr von ihr geben.

In den wenigen Sekunden bis die Spritze wirkte, hob sie den Kopf und blickte nacheinander mir, dem Tierarzt und der Helferin direkt in die Augen.

Da ist die Wiese, die sie besonders gern mochte, und unten am Waldrand, unter der größten Tanne ist ihr Grab.



Ihren Augen waren im Tod zunächst offen, aber als ich vor der Beerdigung noch einmal nachschaute, um sie ein letztes Mal zu streicheln, waren sie geschlossen, und Brasky sah aus, als ob sie schliefe.



Und so ruht sie jetzt auch, in ihrer Lieblingsschlafstellung, umarmt von den Wurzeln.
Ich lasse das Grab so natürlich wie möglich, damit es niemandem auffällt, auch wenn es weit vom nächsten Weg entfernt ist. Aber Blumen werden immer draufliegen.




Diese ersten Tage ohne sie sind schwer, immer sehe ich mich nach ihr um, lausche, und meine Hände fühlen sich leer an. Und stumm fühle ich mich, ich habe so viel zu ihr gesprochen. Nach und nach räume ich die Wohnung auf, und fast alles erinnert mich an sie.




Ich erlebe diese Zeit sehr intensiv und bewusst, und es ist schwer zu erklären, aber ich kann ihre Seele spüren und weiß, daß sie nun langsam Abschied von mir nimmt und ich von ihr.

Ich danke Euch Allen noch einmal von Herzen für Eure liebevollen Gedanken!
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Adéu Brasky!

Danke, daß Du Dein Leben mit mir geteilt hast!

Heute Morgen bist Du ganz sanft in meinen Armen eingeschlafen.

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Eigentlich

bin ich ja eine ganz dicke und starke Hundini...



...wenn ich mir nicht gerade zu dem ganzen Mist auch noch den Magen verdorben hätte (weil ich unbedingt aus dem alten Blumentopf trinken musste)...

Eine schlimme, durchkotzte Nacht und ein halber, richtig schlimmer Tag mit den dunkelsten Befürchtungen, und ernstesten Vorbereitungen, und dann geht´s vom Tierarzt weg, als sei nichts gewesen, die Wurst schmeckt wieder und es wird gewedelt, was das Zeug hält.

Diese Freude am puren Leben ist sehr ansteckend!
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Es ist

wirklich ein kleines Wunder, daß meine Hundini noch immer schmerzfrei sein kann, und ihre Tage zu genießen scheint.

Nach dem Getobe mit dem Nachbarshund war sie 3 Tage lang ziemlich platt, doch es reichte immer noch für unseren täglichen Waldspatziergang, allerdings in gemäßigtem Tempo



"Ohm, also ICH war das nicht...!"

Auch ihr Spieltrieb ist nach wie vor vorhanden



aber es passiert, daß sie mittendrin plötzlich ganz verwirrt ist, und den Faden (bzw. ihr Fischli) verloren hat. Sehkraft und Hörvermögen scheinen auch stark nachzulassen, und, obwohl sie immer noch gerne zu essen scheint, isst sie viel weniger und nimmt inzwischen auch langsam ab.

Ganz extrem schmusig und anhänglich ist sie, und Berührung und ständige Ansprache scheinen sie aus der Verwirrung wieder zurückzubringen. Wenn ich mal das Haus verlassen muss, steht sie bei meiner Rückkehr nicht mehr, wie sonst früher, wedelnd an der Tür, sondern bleibt an ihrem Platz liegen. Freut sich aber genauso darüber, daß ich wieder bei ihr bin.




Süßer, lieber, kleiner Putz!
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Freunde

Ich bin um jeden Tag froh, an dem Brasky nicht nur stabil ist, sondern auch noch richtig Spaß hat. Gestern war so ein Tag, und das wollte ich mit Euch teilen.

Gestern waren wir im Trupp unterwegs: Das liebe Nachbarskind und ihr Hund Zeus, der Braskys bester Freund ist



Da wurde mal wieder richtig geflitzt




Und jetzt - Rechtskuuuuuurve



Ein wunderbarer Spatziergang war das. Die Maus war danach zwar völlig erledigt, und heute Nacht hatte sie etwas die Spuckerei (Frisches Gras gemampft), aber das Ding am Bäuchlein entwickelt sich gut, und ich bin einfach froh, daß sie noch soviel Freude haben kann.

:-)
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Update

Hallo meine Lieben!
Auch wenn mich die Worte eines "Gastes" hier auf meinem Blog sehr geschmerzt hatten, so weiß ich auch, daß es hier Menschen gibt, die Anteil nehmen, und deshalb möchte ich berichten.
Die kleine Maus hat immer noch einen großen Lebenswillen, und bis auf den einen ganz schlechten Tag (den einzigen in den ganzen Wochen!) frisst sie nun noch immer mit Appetit, geht gerne raus, nimmt am Leben teil, und freut sich über ihre Freunde. An dem Tag, als es ihr schlecht ging, rief ich den Tierarzt an, bereit, sie loszulassen, aber er meinte, solange sie noch am Leben teilnehmen will, findet er es zu früh, ich solle noch ein bißchen warten. Und wenn ich sie sehe, wie sie sich freut, wenn ich ihr ihr Frühstück ans Bett bringe, oder ihr sage, daß wir jetzt rausgehen, wie sie draussen rumschnuffelt, wenn wir unsere alten Wege gehen, bin ich froh, daß ich sie noch nicht aufgegeben habe.
Ich habe mir viel Gedanken gemacht, auch über die Vorwürfe, ich könnte sie nicht loslassen, und ich würde sie ins Leben zwingen. und daß ich egoistisch wäre, sie nicht einschläfern zu lassen, wo sie doch so krank ist. Dazu muss ich sagen, daß es in Braskys Leben schon mindestens 2 große Situationen gegeben hat, in denen man sie fast eingeschläfert hatte, weil es so aussah, als könnte man nichts mehr machen. Weil das auf den ersten Blick die einfachste Lösung gewesen wäre. Wäre ich diesen Weg gegangen, wäre sie schon im Alter von 3 Jahren gestorben. Die nicht so einfachen Lösungen waren spezielle Behandlungen durch den Tierarzt und geduldige Pflege zu Hause, bis es ihr wieder gut ging.
Und auch wenn ich jetzt weiß, daß ihre Zeit bald abgelaufen ist, hat meine Entscheidung, sie weiterhin noch zu pflegen und ihr noch soviel Freude wie möglich zu schenken, nichts damit zu tun, daß ich sie nicht loslassen will oder kann. Um es hart zu sagen, es wäre für mich einfacher, sie einschläfern zu lassen, denn sie zu pflegen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen bestimmt mein Leben im Moment komplett, aber ich meine, sie hat es verdient, daß ich mich, auch wenn sie alt und krank ist, um sie kümmere, bis SIE loslassen will. Zudem stehe ich in ständiger Verbindung mit dem Arzt, der sie seit 5 Jahren kennt, und der auch die große OP vor 3 Jahren bei ihr gemacht hat.
Nach 15 Jahren engsten Zusammenlebens kann ich die Seele meines Hundes spüren, und ich würde sie niemals unnötig leiden lassen. Aber sie aufzugeben, nur weil ICH nicht mehr leiden will, das würde ich auch nicht.
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Der Mond ist Hund

So wie der heutige Vollmond sich im Löwen befindet, so kämpft meine kleine Maus wie eine echte Löwin. Ihr Lebenswille ist (zumindest meistens) ungebrochen, und da ich nun die bestmöglichsten Zeiten für ihre Tablettengabe rausgefunden habe (nicht zu früh, so daß es ihr Abends auch noch relativ gut geht), verleben wir hier schöne, intensive und zärtliche Tage mit langen Stunden im Wald, Spielen mit dem Fischli und ausgiebigem Geschmuse auf dem Sofa. Ich bin nun auch davon weggekommen, sie zu bremsen oder zu schonen, wenn wir unterwegs sind, und lasse sie flitzen wie es ihr gefällt. Manchmal denke ich, (wenn ich sie dann doch hecheln und schnaufen höre), es wäre fast schön, wenn es sie einfach mitten beim Rumrennen erwischen würde, so mitten aus dem prallen Leben.
Nachdem ich selbst letzte Woche während der nötigen Vorbereitungen (Tiefes Loch im Wald buddeln, mit dem Arzt klarmachen, daß er zu uns nach Hause kommt, wenn es soweit ist, mir das Ganze bis auf die Gefühlsebene wirklich klarmachen) sehr dunkle Stunden hatte, (zumal ich wieder mal in den nächsten 2 Wochen durch obere und untere Öffnungen untersucht werden muss, weil kein Appetit da ist, und ich gerade stetig und viel zu schnell abnehme), lasse ich mich wie Brasky durch das Leben, das unbeeindruckt weiter pulsiert, treiben, ohne den Blick nach morgen zu richten. Gute wie schlechte Tage kommen und gehen, wie auch das Leben kommt und auch gehen wird, und da es seinen Zeitplan gern bis zur letzten Minute geheimhält, ist es das Beste, sich noch soviel gutes Leben zu stibitzen, wie möglich.
Viel Kraft gewinne ich zur Zeit auch durch meine, nach dem Workshop stark angewachsenen Djembégruppen, (inzwischen sind es 2) und das Spielen und Lehren und Zusammensein mit ganz wunderbaren Frauen öffnet mein Herz immer wieder und bringt mir im Moment auch mein Lachen zurück.
Technische Schwierigkeiten, die im Moment gehäuft aufzutreten scheinen (seit über 1 Woche extrem hohe Sonnenaktivität?), wie eine kaputte Waschmaschine und eine nicht richtig wärmende Heizung und kein warmes Wasser im Haus, weil es den Boiler zerfatzt hat sowie ein immer wieder stotternder, weil uralter Computer, werfen mich gerade nicht besonders aus der Bahn, eigentlich muss ich darüber sogar lachen, denn das sind nur Unbequemlichkeiten, die mir gerade einfach gar nicht wichtig vorkommen.

Ich bin dankbar, daß soviel Liebe in mir ist!




<3
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Eine kleine Brasky-Galerie

Noch immer überwiegen bei uns hier die guten Momente, auch wenn es immer deutlicher spürbar wird, daß die starken Tabletten, die selbst auch einige Nebenwirkungen wie Verwirrung zu haben scheinen, nicht mehr alles vollständig überdecken können. Vor allem Abends schnubbelt sie an den Stellen rum, an denen Geschwüre sind, und wirkt sehr erschöpft.
Tagsüber lasse ich sie springen und flitzen, wie es ihr gefällt, habe aber gemerkt, daß es ihr abends auch nicht gut geht, wenn sie ihrem kleinen Körperchen zuviel zugemutet hat.
Ich freue mich über jeden Tag, an dem sie draussen schnuffeln und wuseln kann.



"Komm endlich, Mama, will weiter!"



Da ist eine ganz bestimmte Wiese, auf der, und nur da sie sich immer mit großem Vergnügen herumwälzt, schon immer seit wir hier wohnen, und deshalb habe ich mir da, am Waldrand zwischen den Wurzeln einer großen Tanne einen Platz für sie reserviert. Da werde ich sie hinbringen, wenn es soweit ist.



Ganz feste Rituale tun ihr gut. So gibt es morgens zuallererst die Tabletten, in Leberwurst ans Bett serviert, und wenn sie das Geklapper in der Küche hört, erwacht sie und erwartet mich schon sitzend, wenn ich mit dem Tellerchen komme.
Noch hat sie Appetit, und bekommt jetzt auch immer leckeres selbstgekoches Essen.

Und dann, gerne in genau der Reihenfolge

Spielen







Schmusen



Und gaaaanz viel Ruhen










So ganz spurlos geht diese Zeit gerade nicht an mir vorüber. Um alles irgendwie verarbeiten zu können, zwingt mich mein Körper immer wieder zum Innehalten, weswegen ich gerade auch krank geschrieben bin. Das hilft mir aber auch, mich ihr wirklich widmen zu können und die meiste Zeit bei ihr zu sein.

<3
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Thiara - 2016/04/07 09:31
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