Gestern gesehen (Volver von Pedro Almodovar), ein toller Film, und bei dieser Szene bekam ich eine Gänsehaut, und merkte, wie sehr mir das Spanische eigentlich fehlt.
Auch wieder eins aus meiner Jugend. Und das seh ich noch wie heute, r. wir liefen in Deiner Strasse und fingen in der selben Sekunde an, dieses Lied zu singen, worauf wir uns einen Telephathiedrifter gaben (Hand zur Faust geballt und wie zwei Gläser miteinander anstossen).
Seltsam, manche Erinnerungen sind wie weggepustet, und andere noch immer total präsent...
Wieder ein Lieblingslied meiner Jugendzeit.
Es ist ein seltsam Ding mit diesem youtube, fällt mir auf.
Wenn mir die Worte fehlen, oder das was ich eigentlich sagen will, einfach zu heftig ist, dann gehe ich auf youtube, ohne zu denken, und dann fällt mir plötzlich ein Song ein, der diese Gefühle ausdrückt.
Ich erinnere mich nicht mehr genau, wann genau ich diesen Song gehört habe, (r. war das mit Dir???)
aber ich erinnere mich an die Gefühle, die er ausgelöst hat, ohne JEDES Wort des Textes verstehen zu können, aber, ich kann auch jetzt noch jedes Wort auswendig, und- es ging sehr tief.
Das weiss ich noch...
Huh, WOW, das war das erste Wochenende seit gefühlten 100 Jahren, an dem ich mehr unterwegs, als Zuhause war. (Kaum bin ich zurück, hat es schon wieder das Unwettern angefangen).
Gestern war ich beim Tag der offenen Tür in einer Filzwerkstatt mit Second-Handladen, und habe gelernt, daß Filz nicht nur grau, sondern quietschgrün mit weissen Punkten sein kann, und gelegentlich auch in Blütenform daherkommt,und habe 1 Stunde lang ALLE Klamotten des Ladens durchprobiert, und sogar was für mich gefunden. Ich habe knusprige Ente gegessen und mich stundenlang angeregtest unterhalten. Nachdem ich dann heute morgen meine, aus Mallorca zurückkehrenden Eltern vom Flughafen eingesammelt hatte, drang ich, mit meiner Djembe im Gepäck, tiefer in den Schwarzwald ein, um am ersten Drum Circle meines Lebens teilzunehmen.
Drum Circle: Jung und alt, Anfänger oder Fortgeschrittene mit Lust am Rhythmus trefen sich in einer grossen Halle, in der massenweise Percussionsinstrumente rumliegen. Einer macht den Anführer, in diesem Falle ein seeeeehr symphatischer Californier, und bringt die, in diesem Falle 60 Leute dazu, gemeinsam zu spielen, was wirklich eine Kunst ist. Der Mann war nicht nur im Trommeln, sondern auch pantomimisch eine Wucht. In den relativ einfachen Rhythmen, die er angab, fand jeder sein Plätzchen, vom einfachen Bumm-Bumm bis zum Budumm-Di-Di-Du-du-dumm, Rassel-Rassel, Kling-Klang, Toc-to-Toc usw. Ich hatte natürlich meine Leila dabei, und liess sie die 2 Stunden, die wir dermassen vergnügt und beseelt verbrachten, auch kaum los, höchstens, um ein wenig rumzutanzen.
HACH, endlich mal wieder richtig getrommelt. Hatte am Schluss den Dauergrinser drauf, und erinnere mich wieder gut, warum ich auf der Insel jeden Tag mindestens 1 Stunde draufgehauen habe.
Das wirklich schöne am Trommeln ist, daß es ausserordentlich gemeinschaftsfördernd ist, eine Art universelle Kommunikation darstellt, und je mehr alle aufeinander achten, desto schöner klingt es. Dennoch gibt in der Welt des Taktes genug Raum für Individualität, und von dem kleinen Baby, das den Trommelstock abwechselnd auf die Trommel schlug, und in den Mund steckte, bis zu den Djembefreaks, wie auch ich einer bin, konnte man sehen UND fühlen, daß alle einfach einen Riesenspass hatten.
Gute Schwingungen- Good Vibrations!
Für eine kleine Weile konnte ich heute die Schmerzen vergessen, und dafür einen speziellen Dank an die Engelsgleiche, die mich zu dieser Freude eingeladen hatte.
Eines meiner absoluten Lieblingslieder, welches ich nach ca.
6 Jahren üben recht ordentlich klampfen und singen kann,
aber immer noch nicht auswendig.
Für mich DAS Lied für gebeutelte, aber optimistische Zwillinge.
Heute habe ich zum ersten Mal Videos von mir beim Klampfen und Trommeln gemacht, es hörte sich ganz gut an, aber ich muss erst noch mal am Make-Up und einer gefälligeren Beleuchtung arbeiten, und 8 Wochen Ayurvedakur machen, damit man mir mein gefühltes Alter nicht so ansieht.
UND natürlich lernen, wie man youtube benützt.
Mein nächstes Projekt.
liebte ich schon in meiner Adoleszenz, und endeckte es heute wieder,
weil ich es selbst auf meiner Gitarre singen und spielen möchte.
Aus irgendeinem Grund erscheint es mir heute abend sehr passend: