Hamburg

Noch ein paar Nachdrücke

Heute habe ich ja schon wieder gearbeitet, und rutsche äusserlich so langsam wieder in mein Alltagsleben hinein. Doch innerlich bin ich noch immer im Übergang. So eindrücklich war mein diesjähriger Besuch, daß es mir ein bißchen schwerfällt, das gleich wieder in die Vergangenheit gleiten zu lassen.
Ein paar der Bilder, die in meinem Kopf sind, habe ich ja auch in echt mitgebracht.

Ich war zwar gar nicht so viel unterwegs, aber Eugenies Wohnung ist ja gewissermaßen auch ein hoher Horst, von dem man eine gute Aussicht hat:




Das hier ist übrigens der kleine "Michel", der sich auf dem Bild, das sie mir geschenkt hat wiederfindet:




An dem anderen Sonnentag hatte ich meine Kamera sogar mal dabei:








Das war richtig frühlingshaft warm und leuchtend








Aber drinnen war es einfach am gemütlichsten, und ich habe ausgiebig spielerisch Abschied von meinem ersten Akkordeon nehmen können




Auch eine Mädchen-Nacht haben wir noch einmal veranstaltet, und es war wieder ein großer Genuss:



Überhaupt war das Futter wie immer allererste Sahne, aber noch besser war einfach das gemeinsame Verspeisen unserer, gemeinsam zubereiteten Speisen.


Das mittlerweile traditionelle Abschiedsfoto ist dieses Mal leider ein wenig verschwommen geraten



aber man kann meine tolle neue Lila Lasterplanen-Tasche ganz gut erahnen.

Meine wunderbare Gastgeberin:



Nun bin ich wieder in meinem Dasein als Alleinlebende, und es ist eine Umstellung, nach vielen guten Gesprächen, im Schweigen meiner Wohnung zu sitzen. Es hat mir gutgetan, zuzuhören und gehört zu werden, zu sehen und gesehen zu werden. Geben zu können, und beschenkt zu werden.

Aber die Zeit läuft weiter, ich bin nun wieder hier. Der Regen prasselt an meine Dachfenster, das Hundele seufzt auf dem Sofa, das Bettchen wartet.

Und das ist auch gut so, denn es ist wie es ist.

Ganz viel Licht und Kraft in den Norden geschickt,

und Euch Allen eine Gute Nacht!

:-)
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Zurück im Süden

Nach einem herzbewegenden Abschied, reibungsloser Reise durch den nassen, dunklen Abend, unendlich freudiger Begrüßung durch einen allerbestens betreuten Hund, und einer angenehmen Rückkehr in eine saubere, durch die umsichtige Vermieterin bereits schön vorgewärmte Wohnung, sitze ich nun wieder an meinem Horstplatz.
Bevor gleich inbrünstig umgeplumst wird, noch ein Melderchen in die Runde, obwohl ich ja hier eigentlich gar nicht wirklich weg gewesen bin.

Wie das immer so ist, bei so kurzen Flugreisen, bin ich eigentlich noch gar nicht ganz richtig da, und sowieso ist ein großes Stück meines Herzens im Norden heimisch, bei meiner lieben Freundin.



Es war eine schöne, intensive und durch besondere Umstände sehr nahe Zeit, und wie immer habe ich nicht nur viele, schöne Geschenke im Gepäck mitgebracht, sondern meine Seele ist durch viele schöne Erinnerungen und Erfahrungen bereichert, beschenkt und tief geprägt worden.

Mein Kopf schwirrt, aber mein Herz ist ganz klar.

Danke für Alles!

:-)
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Neues vom Norden

Die Zeit vergeht wie im Flug, ich kann es kaum fassen, daß ich in 2 Tagen schon wieder nach Hause fliege!

So ist es ja immer, schöne Zeiten vergehen einfach schnell, und genau diese haben wir hier.

Wie man sicher sofort erkennt, habe ich mir von meiner ganz persönlichen Layouterin mal wieder ein neues Outfit für meinen Blog verpassen lassen.

Das neue Headerbild ist ein Ausschnitt aus einem Gemälde von Eugenie, welches sie mir geschenkt hat:




Das Original ist ca. 40x40 cm, und ich freue mich schon, wenn ich es in meinem Wohnzimmer aufhänge. Und da mir die Farbgebung gerade auch auf meinem Blog gefallen würde, hat sie mir flugs was dazu gebastelt.

Ein großes Dankeschön an die Künstlerin!

Das Wetter hier war, bis auf eine strahlende Ausnahme, definitiv eher suppig. An diesem einen Sonnentag war ich zwar Draussen unterwegs, hatte aber meine Kamera vergessen.

Hubsche, bunte Motive fand ich aber trotzdem:




Es weihnachtet schon:






Kaffeepausen...





und lustige Schaufensterfunde



(Huhu, Kinki! :-)


Heute zeigte es sich eher so:



Flohschanzen-Flohmarkt, praktischerweise direkt vor der Haustür.


Ein freudiges Wiedersehen gab es, denn wie jedes Jahr traf ich Frau Araxe plus dem nun überhaupt nicht mehr kleinen Monster (ich denke, im nächsten Jahr wird er seine Mutter überflügelt haben), zum gemütlichen Tee und Kaffee und lautem Wasser, und zu einem Gang über den Markt, bei dem mir ständig überall die Akkordeons auffielen:




(Danke an die Fotografin!)


Und obwohl ich die Schokolade vergessen habe, bekam ich ein monstermäßiges Geschenk überreicht, das ich dann mit Eugenie redlich teilte.
Mein Anteil drapiert mit dem sinnigen Geschenkpapier und meiner neuen Mütze:



Eugenies Teil drapiert auf Eugenie:



Monsterdank!

(Ich warte noch auf eine adäquat morbide Stimmungslage, um in eines dieser Süssigkeiten reinzubeissen....)

Ansonsten haben wir, wie gewohnt, jeden Tag ausgesprochen lecker gekocht und gegessen, und viele schöne Stunden gemütlich und mittlerweile sehr vertraut zusammen verbracht.


"Meinen" gemütlichen Platz werde ich vermissen:




So, das war´s mal für heute!

Euch Allen einen schönen Abend und überhaupt ein Schönes Wochenende!

:-)
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Einfach



(Hihi)
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Hamburg, die Fünfte!

Hier bin ich nun wieder, sitze an meinem gemütlichen Tisch im großen Wohnzimmer, mit Eugenie in Sicht - und Plauderweite,
und schicke Euch mal die ersten Eindrücke.

Die Reise ging auch diesmal wieder durch die Luft, und angenehmerweise dieses Mal von Zuhause zum Flughafen mit einem neuen Zubringerbus, der mich bequem (als einzigster Fahrgast) direkt von meiner Heimatstadt bis zur Abflughalle brachte, mit Kofferservice und ohne Umsteigen.




Vorsichtshalber war ich ziemlich früh aufgebrochen, und war aber so schnell und pünktlich zur Stelle, daß ich fast den halben Tag am Flughafen verbrachte, zumal sich die Abflugzeit dann um eine Stunde verzögerte, und ich den Sonnenuntergang, den ich mir eigentlich im Flieger erhofft hatte, von der Wartehalle aus angekuckt habe



War dann aber auch sehr schön, und dafür hatte ich in der Luft dann Blick auf die Mondsichel und den Jupiter.


Wie manche inzwischen wissen, bin ich ja nicht direkt als Touristin in Hamburg, sondern in erster Linie, um meiner Freundin sprichwörtlich ein wenig unter die Arme zu greifen, und ihrem Mann, der sonst immer für sie da ist, mal eine Auszeit zu ermöglichen. Das Schöne dabei ist, daß sich dabei im Laufe der Jahre ganz natürlich eine Freundschaft und eine Vertrautheit entwickelt hat, die für mich ganz besonders und wichtig ist.
So traurig es manchmal auch ist, die Veränderungen einer fortschreitenden, schweren Krankheit an einem lieben Menschen mit zuerleben, es ist auch gerade eine ganz besondere Möglichkeit und Chance für mich, mich durch den offenen Umgang damit, der hier herrscht, an ein Thema anzunähern, das früher oder später auf die eine oder andere Weise bei jedem Menschen ins Leben treten wird.

Umso schöner ist es, festzustellen, daß genauso viel Platz für leichte und lustige und gemütliche Momente ist, und, was mich und meinen Bauch ganz besonders erfreut, auch die Freuden des Kochens und gemeinsamen Speisens, wie in den letzten Jahren schon immer besonders genossen, auch in diesem Jahr wieder auf dem Speiseplan stehen.



Chicoree mit Parmaschinken umwickelt in Bechamelsosse, mit Parmesan überbacken, Mjam!

Was Esskultur angeht, habe ich in den letzten Jahren hier wirklich viel gelernt, und viel davon mit nach Hause genommen.


Ansonsten ist es für mich hier inzwischen ja schon sehr lieb und vertraut, und da um diese Jahreszeit das Wetter eh meistens nicht wirklich freundlich ist, verbringe ich gerne viel Zeit gemütlich drinne, bis auf meine gelegentlichen Rauchpausen auf der Terrasse.



*Wink*

Besonderes Glück, wenn ich dabei eine so schöne Nebensonne vor mir leuchten habe



Und wenn die Luft dabei dann auch noch von Mövengeschrei erfüllt ist, finde ich das besonders toll.

So, das war mal so ein erster Blick in den Norden.

Jetzt wird mal ein bißchen gelümmelt und gelesen!

Einen Schönen Tag Euch Allen!

:-)
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Ich hinke

derzeit allem etwas hinterher.
Meiner Hamburg-Berichterstattung genauso, wie dem richtig wieder Zuhause ankommen, dem mich wieder in die Arbeit reinfinden etc.
Hinzu kommt, daß mir gestern und auch heute wieder ein wenig das Herzchen sticht, was einerseits mit meiner Gefühlslage, andererseits aber auch mit einem allgemeinen, wetterbedingten Phänomen zu tun haben kann, da ich heute schon andere, ebenso verspulte Mitmenschen getroffen habe.

Auch habe ich diesmal ziemlich wenig Aussenaufnahmen gemacht (Meine Post-Odysee habe ich mangels Nerv leider auch nicht abgelichtet, wäre sicher lustig geworden...)
Das Akkordeon weilt noch auf seiner Reise, und langsam werde ich schon etwas nervös!!!

Was ich aber unbedingt noch erzählen wollte, war mein tolles Überraschungsgeschenk, ich habe nämlich einen Besuch im Kloster geschenkt bekommen.
Genauer gesagt HIER!
Ich war zwar früher oft im Theater (vor und auf der Bühne) und habe eine Zeitlang für die Pocket Opera Company Nürnberg gearbeitet, aber ein richtiges Musical habe ich noch nie erlebt, und trottete also an diesem Abend ohne große Erwartungen Richtung Reeperbahn


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Schnell war das Etablissement gefunden

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Und da ich meine Eintrittskarte schon in der Hand hatte, ging es auch gleich in den schönen Saal

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Mein Platz war vorne in der 5. Reihe, ziemlich in der Mitte

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wahrscheinlich der so ziemlich beste Platz überhaupt, denn ich bekam jede Feinheit auf der Bühne mit, musste mir auch nicht den Hals verrenken und hatte eine optimale Akkustik!

Während der Aufführung war Fotografieren und Filmen nicht gestattet, und ich muss sagen, ich hätte auch gar keine Zeit dazu gehabt, denn ich war von der ersten bis zur letzten Minute total gefesselt und begeistert, habe gelacht und war zu Tränen gerührt. Das war mir anfangs sehr peinlich, bis ich bemerkte, daß sich meine Sitznachbarn gelegentlich, wie zufällig die Augenwinkel wischten und sich ab und zu betont unauffällig die Nase putzten.
Die 1 1/2 Stunden bis zur Pause vergingen so schnell, daß ich total überrascht war, und auch der zweite Teil versetzte mich in begeisterte Zeitlosigkeit. Wunderschöne Lieder, ein tolles Bühnenbild, Darsteller, die sichtlich mit Spaß alles gaben, und das gut, überraschende Effekte und phantastische Kostüme, bei denen einem die Augen übergingen, am Schluss stand ich, wie der ganze Saal applaudierend und pfeifend und ging beseelt und begeistert nach Hause.

Das war wirklich ein groooooßartiges Geschenk und ich summe noch immer einer meiner Lieblingslieder:


(und schon kommen mir wieder die Tränen....)

Danke, meine Liebe! :-x


So, und nun muss ausgeruht werden.

Habt einen Schönen Abend, Ihr Alle!
:-)
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The Samosa Experience

Was wären meine Besuche bei Eugene ohne ein richtig dolles Koch-Event? Abgesehen davon, daß es IMMER lecker Essen (und Café, Mnn...) gibt, denkt sie sich immer was ganz Besonderes für uns aus, und dafür nehmen wir uns dann richtig Zeit. Und da sie eine richtig gute Köchin ist, lerne ich dabei auch ganz viel (wie zum Beispiel auch, wie man richtig Spaghetti kocht...;-)

Das wirklich Schöne ist dabei nicht nur der gemeinsame Verzehr einer wirklich köstlichen Speise, sondern auch die minutiöse Planung und die gemeinsame Zubereitung.

Dieses Mal hat sie ein Rezept für Kenia-Samosas gesucht und stieß dabei auf diese (im zwiefachen Sinne) köstliche Beschreibung:

Hier auf dieser Seite werden wir Sie ein Fleisch-Samosa-Rezept kostenlos zu führen.
Sie sind ein guter Weg für unsere Mahlzeiten Vielzahl hinzufügen, halten gesund oder manchmal auch nur verbraucht, was Sie in den Kühlschrank haben.
Diese Vorspeise Partei Rezept ist so einfach, aber, Sie werden nicht wollen, zu warten, bis Sie Unternehmen haben zu machen.
Ob es Mädchen Nacht, Fußball-Nacht oder Heimvideo nachts ist, kann jederzeit einen guten Grund, diese einfach Kenia Samosa Vorspeise Rezept zu machen.


Wir haben lange überlegt, und dann beschlossen, daß der gute Grund eine Mädchen-Nacht ist!

Nach dieser etwas besser verständlichen, weil visuell unterstützten Anleitung haben wir dann unsere Samosas gefaltet.

Zunächst einmal mussten aber wieder gute Röstaromen generiert werden!
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Unter Zugabe von frischem Peterling und Koriander
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wurde das raffiniert gewürzte Bio-Rinderhack geschmacklich und auch optisch noch mal verfeinert
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Und dann ging es los: BASTELSTUNDE!!!

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Was gibt es Schöneres, als gemütlich zusammenzusitzen, und, umweht von appetitanregenden Düften lecker Teigtäschli vorzubereiten? Naja, sie zu futtern, natürlich, aber die Vorbereitung erhöht die Vorfreude!

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Falten


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Füllen


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Zuwurschteln


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Zubabben

(Danke an die Fotografin!)

Und feddisch zum Fritieren
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Das ging dann wirklich Ruck-Zuck, was ein Glück war, denn nun hatten wir wirklich Hunger!

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(Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen...)


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Fazit:

Geschmack und Konsistenz der Fleischfüllung: 100 %
Knurpseligkeitsgrad der Umhüllung: 100 %
Spaß - und Genussfaktor: 100 %

Und weil´s eine Mädchen-Nacht war, haben wir uns in derselben noch eine 2. Portion gegönnt!

Schee war´s!

:-)
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Im Transit

So.
Köfferchen ist fast gepackt, und so langsam dämmert es mir, daß ich heute Abend schon wieder im südlichen Horst sitzen werde.
Diese Woche verging wie im Flug, und die letzten Tage waren noch angefüllt mit kulinarischen und künstlerischen High-Lights, über die ich noch genaustens berichten werde.
Inzwischen kann ich schon sagen, wie immer war es ein wunderschöner Aufenthalt hier bei Eugene, wobei es jedes Mal wieder anders wunderschön ist.
Vielleicht habe ich es diesmal so intensiv empfunden, weil ich wieder jeden Tag arbeite, und ich mich hier wirklich auch sehr entspannen konnte, und mein Alltagsleben mal richtig hinter mir lassen konnte.
Natürlich freue ich mich auch wieder auf Zuhause, auf mein Mäusezähnchen, auf meine Familie und auf meine Freunde, auf den Horst und auf meine Arbeit, aber das Zusammensein mit meiner lieben Freundin ist für mich in den 4 Malen etwas sehr Besonderes geworden, und ich fühle mich reich beschenkt und bereichert in ganz vielen Bereichen, und mit ganz viel Mut und Kraft und Lachen aufgetankt.
Mein Danke kommt ganz tief aus meinem Herzen!
:-)
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Odysee im Schanzenviertel

Eugene und ich haben lange hin-und her überlegt , wie der Nord-Süd-Transfer des wunderbaren Akkordeons am Besten zu organisieren sei.
Da ich ja nicht nur bequem im Flieger sitzen kann, sondern davor und danach einige Male umsteigen muss, wurde schliesslich die Lösung anvisiert, das Teil einfach mit der Post zu schicken. Aus Ermangelung eines passenden Kartons (wir hatten viel zu groß und viel zu klein) ergoogelten wir das DHL- Großpappkartonangebot und wurden auch fündig.
Im Lauf dieser Überlegungen bewies Eugene einmal mehr ihr wirklich praktisches Talent, denn ich hätte das doch nicht ganz so leichte Teil mühsam zur Post geschleppt und wäre im Leben nicht auf die glorreiche Idee gekommen, meinen, derzeit sowieso ausgeräumten Rollenkoffer dafür zu verwenden. Diese Idee erwies sich bald als doppelt genial...
Ich also pünktlich 2 Stunden vor Schalterschluss zur Post. In die 20 Mann lange Schlange eingereiht, und freundlich die adäquate Schachtel gewünscht.
Der Postbeamte: "Nö, so was haben wir hier nicht!"
Ich: "Äh, wir haben das vorhin extra im Internet rausgesucht...!"
Post: "Nö, haben wir nich..."
Ich: "Ja, aber das stand doch ganz groß mit im DHL-Angebot mit drin!"
Post: " Nö, also mit DHL haben WIR überhaupt nichts zu tun." (Sabbel etc.)
Klar, das steht sicher nur mit auf dem Postschild, weil´s so hübsch bunt ist.
Ich: " Pfffff!"
Hätte dem Arsch dem Postmensch am liebsten..., aber nützt ja alles nix, also erst mal raus, und überlegen.
Natürlich hätte ich das Teil auch noch am Montag Morgen aufgeben können und bis dahin bequem irgendwo eine Schachtel auftreiben können, und fast hätte ich das auch so gemacht, aber dann dachte ich, NEIN, das ziehe ich jetzt durch, ich wollte das einfach hinter mir haben.
Dann bin ich also mit meinem Koffer in 15 verschiedene Läden gerollert, um nach einer Schachtel zu fragen, es war überall proppenvoll, in fast allen Läden war man sehr freundlich, aber trotzdem hatte keiner eine passende Schachtel. Immerhin habe ich gelernt, was "Danke" auf Rumänisch heisst (und es leider auch gleich schon wieder vergessen...) Beim 14. war ich schweissgebadet, und wollte schon aufgeben, dachte mir aber: Einen mach ich noch!
Der hatte dann eine Riesenschachtel, in die mindestens 2 Akkordeons reingepasst hätten, aber auf jeden Fall das Eine.
Mein Erschöpftheitsgrad wurde mir dann bewusst, als ich, nach Einreihung in eine neue 20-Mann-Schlange endlich wieder vor dem Schalter stand (glücklicherweise vor einem anderen) und mir klar wurde, daß ich das Füllmaterial vergessen hatte.
Der andere Postfrosch war aber wirklich nett, und ich durfte den Koffer und die Riesenschachtel bei ihm in einer Ecke lassen, und das Füllmaterial hatte ich dann flugs beisammen, da ich ja zuvor das Angebot schon habe studieren können.
Unter den Augen einer gestopft vollen, teilweise sichtlich amüsierten Filiale habe ich dann das Riesenpaket gepackt, 150x mit Klebeband umwickelt, (was einen Riesenlärm macht, KRRRRTSCH, KRRRRRSCHSCH, etc.), habe mich dann wieder ans Ende der Riesenschlange gestellt, und 2 Minuten vor Schalterschluss endlich mein Paket aufgeben können. Wenn alles gutgeht, kommt es am Dienstag schon an.
Danach habe ich mich wirklich wie eine Heldin gefühlt, und habe mir ein richtig fettes Frühstück in einem netten Café mit offenem Kamin gegönnt, und bin dann erschöpft, aber glücklich nach Hause getrappelt.
Die Sight-Seeing-Tour, auf der ich eigentlich noch hatte ein wenig fotografieren wollen, habe ich dann ausfallen lassen, und habe stattdessen lieber einen richtig schönen Nachmittag und Abend mit Eugene verbracht. DAS kulinarische High-Light war heute dran.
Ausführlicher Bericht folgt.
Jetzt: PLUMMS!!!

Schlaft Alle gut!

:-)
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Der Mond ist Hamburg

So richtig Zeit zum Bloggen habe ich hier irgendwie nicht.
Meistens bin ich viel zu sehr damit beschäftigt, auszuschlafen, mich auszuruhen, zu essen, mich vom Essen zu erholen, oder Kaffee zu trinken (Mnesspresso, what else?).
Zwischendurch gibt es dann aber doch mal was zu tun.
So hatten wir gestern Frau C.Araxe und das kleine Riesenmonster (Siehe letzter Post, der linke Fuß) zum abendlichen gemeinsamen Mahl geladen, und da musste natürlich einiges vorbereitet werden. (Ich gebe zu, die Idee kam von mir, und entstand, weil ich dachte, daß ich dadurch den Daumenschrauben entgehen kann...)

Zu diesem Anlaß wurde auch gleich die weihnachtliche Illumination kunstvoll drapiert

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und der schöne, neue Tisch (der mir hier auch als äusserst gemütlicher Gast-Blogger-Platz dient) sorgsam gedeckt.

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Wo man gern ist, weil es schön ist!

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Auf dem Speiseplan standen Spaghetti Bolognese, die blutrote Farbe erschien thematisch unbedingt passend.

Zunächst galt es, gute Röstaromen reinzukriegen
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(Ich habe gestern das erste Mal eine Kochshow im Fernsehen gesehen...)


Die Sauce, farblich und auch geschmacklich ein Gedicht!!!
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Eugene hat´s einfach drauf!!!

Dann kamen auch schon die Gäste, und ich hatte nur noch Zeit den mitgebrachten Nachtisch schnell zu verewigen.
Eine Nachtisch, der einen ansieht, ist, ähm, schon etwas Besonderes, ausser...

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man kommt direkt aus einem Gruselkabinett, was ja tatsächlich bei unseren Gästen der Fall ist.
Lecker waren diese Glibberaugen aber sehr, man kann ja auch mit geschlossenen Augen essen...
(Inzwischen ist auch das letzte Glas verputzt)

Dann war ich mit Nudeln kochen (leider ein kleines bißchen eher für Zahnlose geraten, Räusper...) , Essen, Lachen und erzählen beschäftigt, und habe ganz vergessen, noch Foto´s zu machen, bis auf den Fußvergleich, den ich schon sehr beeindruckend fand.
Letztes Jahr hatte ich ja schon aus dem kleinen Monster ein nicht mehr ganz so kleines Monster gemacht, und wo soll das hinführen, wenn das jetzt so weiterwächst???
Nur zum Guten, wie ich hoffe :-)

Jedenfalls, es war ein sehr schöner Abend (so ohne Daumenschrauben) und ein Schönes Wiedersehen, und ich bin echt froh, daß niemand bemerkt hat, daß ich die Schokolade vergessen habe...

;-)
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