Momente

Dummie-Huhu

Ich bin ganz froh, daß ich mir schon lange mal auf Eugenies Anraten ein paar Dummie-Beiträge angelegt habe. Ich schreibe zur Zeit ja selten, aber wenn ich mal was posten möchte, ist es echt nervig, wenn tw:Pday zwar die Abo-Zahlung hingekriegt hat, es dann aber trotzdem nicht möglich ist, einen Beitrag zu verfassen. Passiert zur Zeit leider öfter. Normalerweise reicht eine freundliche Mail, und die Sache wird dann auch relativ zeitnah und freundlich erledigt, und damit kann ich leben, weil ich einfach noch nicht von hier wegmöchte, und mich auch gar nicht aufregen will. Deshalb sind die Dummies sehr praktisch, denn gerade weil ich so selten schreibe, sollte es dann auch in dem Moment wirklich klappen.

Ich wollte in der Hauptsache mal wieder ein Lebenszeichen absetzen. Die letzten 3 Wochen lag ich quasi hernieder und rekonvalisziere noch so rum, ansonsten bin ich ein Jahr älter geworden, habe 3 Kilo abgenommen und bin zur Vegetarierin mutiert, habe eine dicke Hornhaut vom Gitarrenspielen bekommen, gelernt, leise zu trommeln, meine Wohnung komplett fertig eingerichtet (inklusive Unordnung), eine neue Engelserie entworfen, meine Kräutervorräte aufgestockt, Hustentinkturen und Waldmeisterlikör angesetzt, und natürlich jede Menge geknipselt.

Blätter halt...



Und Pusteblumenreste




Fliegengrün



und Käferlein mit Lampion




Himmlisches














Meine kleine Wohnung ist geprüft sehr angenehm bewohnbar, zumal ich die letzten 3 Wochen fast nur zuhause war, und mir trotzdem (auch auf Grund der Himmelsnähe) nie die Decke auf den Kopf gefallen ist.

Meine kleine Küche gefällt mir besonders gut





vor allem meine güldenen Ofenklappen





Noch ein Selfie




Einen lieben Gruß und lassts Euch fein ergehen

:-)
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Nächtliches

Der Wind braust ums Haus, und die Kerzen flackern selbst bei geschlossenen Fenstern.
Öffne ich mein Schlafzimmerfenster, das nach Osten rausgeht, bin ich vom direkten Wind geschützt, aber ich kann spüren, wie bewegt die Luft ist, wie der Strom der Lüfte an- und abschwillt. Frische und Milde vermischen sich in dieser Bewegung.
Die auch sichtbar ist, wenn ich in den Himmel blicke.
Der Mond leuchtet drei-viertel-hell am schwarzen HImmel. Dunkle Wolken, an den Rändern heller werdend bis zum Silber, die rasch über den Himmel ziehen. In der Nähe des Mondes verändern sie ihre Farbe, werden bunter. Und dann taucht der Mond in den Wechsel von Hell und Dunkel ein, und ganz plötzlich ist er es, der sich bewegt, er scheint auf einmal zu steigen, während die Wolken stillstehen. Rasend schnell.
Alles ist in Bewegung, und überall im Dorf klappert Lockeres, rauschen die Bäume und der Wind pustet jedes andere Geräusch fort.

Fast schade, das Fenster wieder schließen zu müssen, und mich wieder abzutrennen von der Luft da draussen heute Nacht, die bis tief in mein Inneres weht.

Schlaft Alle Gut!!!

:-)
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Nächtliches

Ich bin tief in meiner Wochenend-Enclave.
Noch immer damit beschäftigt, zu verarbeiten.

Wie immer auf dem Weg zur Vorbereitung zum Plums in die Nacht hineingeschaut, gefühlt, geschnuppert.
Ein immer noch sehr heller Mond bestrahlt die Wolkenbänder, die unter ihm hinwegziehen. Ganz weiss und leuchtend erstrahlen sie am schwarzen Himmel. Dazwischen blinken Sterne auf, ich konnte Castor und Pollux, die beiden Köpfe meines Sternzeichens entdecken.
Die Luft ist eisig und frisch, durchzogen mit dem Geruch nach Kaminfeuerrauch. Es ist schon ruhig, hinter manchen Fenstern noch warmes Licht, oder das bunte Flimmern eines Fernsehers.

Heute war laut meines Mondkalenders ein Schwendtag, und irgendwie scheint das zu meiner momentanen Situation des Verarbeitens, des Atemholens zu passen.

Und da ich wirklich immer noch sehr müde bin, ist das Beste, was ich jetzt tun kann, mich zu einem tiefen, und hoffentlich erholsamen Schlaf zusammenzurollen.

Euch Allen eine Gute Nacht!
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Momente

- Das Fahrschulauto, das mir vorhin die Vorfahrt genommen hat, und der erst erschrockene, dann entschuldigende Blick des Fahrschullehrers...

- Das seltsame Gefühl, an einer Ampel zu stehen, und mich plötzlich daran zu erinnern, daß ich an derselben Ampel vor über 25 Jahren stand, und total verzweifelt war...

- Den kleinen Hund, der heute den ganzen Tag und die ganze Nacht ausserhäusig schläft, schmerzlich zu vermissen, und das, meist verdrängte Gefühl, daß sie irgendwann einfach nicht mehr da sein wird, plötzlich ganz stark ist...

- Nach fast 3 Wochen wieder hinter meiner Djembé einzurasten, und zu fühlen: Ja, das ist es...

- Ganz plötzlich, an einem vertrauten Platz in meiner Wohnung sitzend, mir selbst ganz fremd vorkommend, als wäre noch jemand in meinem Geist...

- Meine Haare (die so lang sind, wie noch nie in meinem Leben) im Spiegel meinen Rücken runterfallen zu sehen, und zu denken: "Die sind immer noch nicht lang genug!"...

- Ein leichtes Unwohlsein beim Betrachten meines Kontostandes, und die sofortige Entschärfung dieses Gefühls, und Erstaunen darüber, wie sehr ich mich in dieser Beziehung mit den Jahren verändert habe, und das ich wohl doch langsam so etwas wie Vertrauen in das Leben entwickeln konnte...

- Die Erleichterung, wenn man todmüde nach Hause kommt, und weiß, daß man Zeit für ein Mittagsschläfchen hat...

- Das Gefühl, daß man am richtigen Platz ist, das richtige tut, und daß man sich trotzdem mal geknickt und müde und einsam fühlen kann, ohne, daß gleich die ganze Welt untergehen muss, und man weiss, daß es morgen schon wieder ganz anders aussehen wird...

und schliesslich

- Die Freude auf mein Bett, auf ein unbekanntes Buch und auf einen neuen Tag, obwohl ich weiß, daß ich morgen zum Amt gehen muss, und einen völlig unnötigen, aber wichtigen Kampf für mich ausfechten muss...

Nachti!
:-)
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Momente

- Ein Gefühl des Friedens, welches mir nur mein Hund schenken kann:
Auf sonnendurchfluteten Pfaden im Wald von ihr umtippelt, oder auf dem Sofa, aneinandergekuschelt, sich gegenseitig mit kleinen Schnaufern der Nähe versichernd.

- Erleichterung, eine wichtige Sache erledigt zu haben, auch wenn es sich nur um einen popeligen Plastikaufkleber handelt, der aber das richtige Datum trägt, und mir und meiner gelben Limo 2 Jahre legales Auftreten auf unseren Strassen beschert.

- Schmerz auf dem tiefsten Inneren, so plötzlich ermporgestiegen, daß ich keine Zeit mehr hatte, meine Schutzklappen hochzufahren, und die darauffolgende Erkenntniss, daß es gut so war, und vor allem Zeit.

- Erschöpfung und Anspannung, die in der Badewanne in innere und äussere Weichheit verwandelt werden konnte.

- Das gute Gefühl, alles Wichtige erledigt zu haben heute.


- Das Gefühl, mir selbst wichtig zu sein.


- Und sehr, sehr müde!


Schlaft gut!
:-)
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Momente- Nachtupdate

Beginnt mir zu gefallen, das Ganze...
Will mal wieder nicht ins Bett, obwohl ich hundemüde bin (Derselbe liegt schon und schnorchelt inbrünstig...)

Also:

- Eine neue Freundin hat heute (Zuufäällig) in einer anderen Gegend einen Beitrag über "Momente" gepostet, mit ganz ähnlichen Gedanken, nur in einem anderen Zusammenhang, was ich bemerkenswert finde.

- Beim Blick aus meinem Ostfenster sah ich den Jupiter, riesengroß und leuchtend, und beim Betrachten seiner Monde mit dem Fernglas fühlte ich mal wieder Sehnsucht nach den Tiefen des Raumes und Ehrfurcht, wenn ich mir die Größenverhältnisse vorstelle

- Manchmal bedauere ich, daß ich so schlecht in Mathe und Physik bin, denn wissenschaftliche Themen faszinieren mich (wie heute der Bericht in Arte über Wolken, und die Beeinflussung der Sonne und unserer Galaxie auf unser Klima)

- Ich bin glücklich darüber, daß ich Gitarre und Djembe spielen kann, und daß es so großen Spaß macht, das weitergeben zu können

- Ich fühle mich wie ein Kind, das nicht ins Bett gehen will, obwohl es müde ist

So, für heute ist es wohl genug mit Brainstorming.

Ich möchte morgen eigentlich den Tag nutzen, und ich weiß, sobald ich im Bett liege, und zwei Seiten meines Buches gelesen habe, fallen mir die Augen zu.

Schlaft gut!
:-)
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Momente

Eine liebe Nachbarin postet von Zeit zu Zeit ihre "Glücksmomente".
Ich dachte, das ist eine gute Idee, und das mach ich auch mal, aber je mehr ich über das Thema nachdachte, desto mehr wurde mir klar, daß ich für mich persönlich anders an dieses Thema rangehen will.
Das liegt vielleicht daran, daß ich mich in den letzten Jahren innerlich stark verändert habe. Der Begriff und das Gefühl "Glück" war in dieser Zeit einem starken Wandel unterzogen. In dem Maße, in dem meine depressiven Stimmungen weniger wurden, veränderte sich auch das Gefühl. Früher hatte ich oft sehr starke, euphorische Momente, die aber oft auch auf eher ungesunde, äussere Einflüsse zurückzuführen waren. Zuviele solcher extremer Momente waren für mich nicht gut, sie führten über kurz oder lang in eine Überreizung mit darauffolgendem Stimmungstief. Auch jetzt bin ich gelegentlich noch Stimmungsschwankungen unterworfen, jedoch derzeit in einem erträglichen Maß.
Je mehr es mir gelingt, ausgeglichen zu werden, desto mehr scheine ich mich für mich gerade an das Thema "Glück" anzunähern. Am Schönsten ist für mich inzwischen, eine heitere, gelassene Stimmung zu haben, und zwar bei allem was ich tue. Natürlich gibt es auch Momente, in denen es mehr ist, als das, in denen ich das Gefühl habe, wirklich im Einklang zu sein, und nicht nur Zufriedenheit, sondern ein aktives Bejahen meiner Existenz empfinde. Die Hochgefühle, die ich früher manchmal verspürte, erscheinen mir heute zum Teil wie eine Illusion, ein Trugbild, flüchtig und äusserst schnell vergangen. Oft blieb danach ein schales, trauriges und leeres Gefühl zurück, und es fiel mir schwer, all die anderen Gefühle, die man als Mensch haben kann, zu akzeptieren.
Vielleicht ist es tatsächlich auch eine Form von Glück, auch die anderen Momente erleben zu können, ohne sich dagegen wehren zu müssen.
Deßhalb möchte ich hiermit die Rubrik "Momente" eröffnen, die eben nicht nur die Glücksmomente darstellen soll, sondern auch all die anderen kleinen und großen Geschehnisse, die mein Bewusstsein auf irgendeine Art verarbeitet und deutet, und in eine Stimmung legt.

Keine Ahnung, was daraus wird.
Vielleicht werde ich ja langsam zu faul, längere Beiträge über mich zu schreiben ;-)
Ich glaube aber auch, das könnte für mich selbst interessant sein, und mir helfen, mich noch besser zu sortieren, und auch, um ehrlicher zu mir zu sein.


Also!
Heute gab es:

- Das Gefühl, im Kino am richtigen Platz für mich zu sein

- Die Erkenntniss, daß ich für eine bestimmte Person niemals arbeiten würde, weil sie mich wuschig macht.

- Die Erkenntniss, daß ich unter Druck mehr leisten kann, als ich mir selber zutraue

- Das Rauchen nervt mich teilweise schon wieder, aber ich habe Angst vor dem Aufhören, und fühle mich dem im Moment nicht gewachsen

- Das Gefühl, das Wochenende verdient zu haben

- Starke Vorfreude auf meinen Zelturlaub (ich rief gestern beim Campingplatz an, und es ist kein Problem, meine Feuerschale zu betreiben)

- Freude über ein paar schöne Telefonate

- Spaß daran, beim Einkaufen nette Pläuschchen abzuhalten

- Eine leichte Bremsung meines Spazierdranges in Form von Hüftschmerzen, was mir gar nicht gut gefällt

- Sorge um einen Kollegen, der Morgen in sein Land fliegt, das er vor 20 Jahren aus politischen Gründen verlassen hat, um seine todkranke Mutter noch einmal zu sehen

- Die Entschlossenheit, jetzt alle Papiere für den TÜV nächste Woche zusammenzusuchen, und noch etwas aufzuräumen

So, mit diesem Sammelsurium an Momenten beende ich das für heute. Mal sehen, wie es sich weiterhin anfühlt. Es ist nur ein kleiner Ausschnitt meines Tages, aber es repräsentiert doch die wichtigsten Momente.

Schönen Abend Euch!

:-)
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