Wut
Ich bin selten wütend. Beim Autofahren schimpfe ich gerne wie ein Rohrspatz, und es kann mich sauer machen, wenn ich am Samstagvormittag aus dem Bett springen muss, um irgendwelche Lieferungen von Hubschrauberteilen anzunehmen, und das meist nur mit einem müden Lächeln quittiert wird, GRRRRRRRR, und vielleicht hat mich das heute so richtig in Wutschwung gebracht, aber wirklich sauer bin ich wegen was anderem.
Komm-Her-Geh-Weg. Ein dummes Spiel, dessen Spielregeln ICH nicht aufgestellt habe, zumal ich eigentlich dachte, ich hätte das Spielfeld längst verlassen, und dies auch kundgetan. Mein letzter Zug war noch mal auf den Partner zu, er ging einen Schritt zurück. Also gut, sagte ich, lassen wir es besser. Ja, besser lassen, Na dann alles Gute. Und als hätte man das alles nicht gesagt, und sich längst wichtigeren Dingen zugewandt, klingelt bald darauf das Telefon, Nein, nicht etwa wegen mir, aber heute ist doch Session bei Euch, oder? Ich dachte, ich könnte mal wieder mitspielen.
Naja, da sehen wir uns dann auch wieder mal, ist doch nett, oder?
Nein, ich finde das nicht mehr nett. Es hat was Respektloses und Gefühlsverachtendes an sich, und auch das Freundliche : Naja, dann halt nicht.
Ich hätte das Telefon an die Wand donnern können.
WARUM macht mich das so wütend?
Weil ich mich geöffnet habe, WEIL ich wirklich verliebt war, und weil ich bereit war, gemeinsam weiterzugehen, zu arbeiten.
Wenn es der andere nicht ist, und wenn es nicht passt,dann macht man Schluss und dann ist gut, aber man kommt nicht dauernd, und zupft wieder am Ärmel, wenn einem gerade langweilig ist, und macht die Fliege, wenn es dann wieder ein bisschen schwieriger wird. Ein-Zwei Mal, O.K., damit kann man leben, hat man viellleicht selbst auch schon gemacht, aber nicht als Dauereinrichtung! Nicht, nachdem ein letztes Wort gesprochen war.
Und gute Freunde sein? In 5 Jahren vielleicht, wenn wirklich Gras über die Sache gewachsen ist.
Vielleicht bin ich da, wie so oft, extrem mit meiner Ansicht, aber ich muss es selbst lernen, in diesem Punkt bei mir zu bleiben.
Vielleicht entwickele ich erst jetzt den Stolz, den ich früher nie hatte, als ich mich wie ein Gummibällchen hin-und her geschubst fühlte, und mühsam lernte, nicht zu klammern, und dann doch allein gelassen wurde, oder gehen musste, weil es unerträglich war.
Ich würde lieber gemeinsam mit einem Partner durch´s Leben gehen, mit allen Höhen und Tiefen, ich möchte das Gefühl bekommen, geliebt und respektiert zu werden, genauso, wie ich diese Dinge schenken möchte.
Aber so ein Hin-und Her, das macht ich nicht mehr mit, das raubt mir den letzten Nerv, und da gehe ich mit mir selber besser um, wenn ich allein bin.
So ist das.
Komm-Her-Geh-Weg. Ein dummes Spiel, dessen Spielregeln ICH nicht aufgestellt habe, zumal ich eigentlich dachte, ich hätte das Spielfeld längst verlassen, und dies auch kundgetan. Mein letzter Zug war noch mal auf den Partner zu, er ging einen Schritt zurück. Also gut, sagte ich, lassen wir es besser. Ja, besser lassen, Na dann alles Gute. Und als hätte man das alles nicht gesagt, und sich längst wichtigeren Dingen zugewandt, klingelt bald darauf das Telefon, Nein, nicht etwa wegen mir, aber heute ist doch Session bei Euch, oder? Ich dachte, ich könnte mal wieder mitspielen.
Naja, da sehen wir uns dann auch wieder mal, ist doch nett, oder?
Nein, ich finde das nicht mehr nett. Es hat was Respektloses und Gefühlsverachtendes an sich, und auch das Freundliche : Naja, dann halt nicht.
Ich hätte das Telefon an die Wand donnern können.
WARUM macht mich das so wütend?
Weil ich mich geöffnet habe, WEIL ich wirklich verliebt war, und weil ich bereit war, gemeinsam weiterzugehen, zu arbeiten.
Wenn es der andere nicht ist, und wenn es nicht passt,dann macht man Schluss und dann ist gut, aber man kommt nicht dauernd, und zupft wieder am Ärmel, wenn einem gerade langweilig ist, und macht die Fliege, wenn es dann wieder ein bisschen schwieriger wird. Ein-Zwei Mal, O.K., damit kann man leben, hat man viellleicht selbst auch schon gemacht, aber nicht als Dauereinrichtung! Nicht, nachdem ein letztes Wort gesprochen war.
Und gute Freunde sein? In 5 Jahren vielleicht, wenn wirklich Gras über die Sache gewachsen ist.
Vielleicht bin ich da, wie so oft, extrem mit meiner Ansicht, aber ich muss es selbst lernen, in diesem Punkt bei mir zu bleiben.
Vielleicht entwickele ich erst jetzt den Stolz, den ich früher nie hatte, als ich mich wie ein Gummibällchen hin-und her geschubst fühlte, und mühsam lernte, nicht zu klammern, und dann doch allein gelassen wurde, oder gehen musste, weil es unerträglich war.
Ich würde lieber gemeinsam mit einem Partner durch´s Leben gehen, mit allen Höhen und Tiefen, ich möchte das Gefühl bekommen, geliebt und respektiert zu werden, genauso, wie ich diese Dinge schenken möchte.
Aber so ein Hin-und Her, das macht ich nicht mehr mit, das raubt mir den letzten Nerv, und da gehe ich mit mir selber besser um, wenn ich allein bin.
So ist das.
momoseven - 2008/11/15 12:52
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