Heute morgen
wachte ich völlig zerschlagen auf meinem matrazenlosen Lager auf, gefühlte 100kg schwer, und wie so oft kurz nach dem Aufwachen von Gefühlen erwischt und überrannt, die ich normalerweise am hellichten Tag gar nicht an mich ranlassen würde. Obwohl ich mir in den letzten Monaten nichts sehnlicher gewünscht habe, als eine ruhige Wohnung für mich allein, überfiel mich da heute Morgen auf dem Boden das kalte Grausen ob der Vorstellung, dieses laute, fröhlich Gelärme hier nun nicht mehr zu hören, nicht mehr Teil eines "wir" (so genervt ich davon oft war) zu sein, ich sah mich allein in der stillen Wohnung ohne Telefon und Internet die Wände hochgehen, meine Idee verfluchend, allein könnte es mir besser gehen.
Natürlich ist das kompletter Quatsch, und ich muss nun selber über meine Gedanken von heute morgen lächeln.
Der menschliche Geist ist ein wahrhaft verrücktes, wiedersprüchliches Gebiet, und in den Jahren habe ich viel gelernt, auch, mich selbst besser zu kennen und zu verstehen.
Ich weiss, daß ich mich so ziemlich an alles gewöhnen kann, und es mir auch wieder abgewöhnen. Ich weiss auch, daß dies, je älter ich werde, immer länger dauert, obwohl ich mich noch immer für recht flexibel halte, und mich auch bemühe, das zu bleiben.
Ich kenne mittlerweile das Phänomen meiner verzögerten Reaktionen, und akzeptiere immer mehr, daß ich es nicht abkürzen kann, wenn ich mich nicht selber ins AUS schiessen will.
Ich weiss, daß nun erst einmal ein grosses Loch auf mich wartet, eine Leere, die entsteht, weil alles das, was mich die letzten Monate vehement beschäftigt hat, wegfällt, und daß sich diese Leere erst nach und nach mit neuen Inhalten füllen muss.
Ich kann es nicht verhindern, es ist ein Prozess, der seine eigene Zeitqualität besitzt, und ich schaue mir zu, wie ich den Moment hinauszögere, rüberzufahren mit meinen Decken und meiner Zahnbürste, aber in all dem Sträuben in mir spüre ich auch ganz neuen Mut, und die alte Qualität, die mir in den letzten 2 Jahren ein wenig abhandengekommen ist: Die Bereitschaft, ins kalte Wasser zu springen, von vorne anzufangen, Schwierigkeiten auf mich zu nehmen, mit dem Vertrauen, daß ich es schon schaffen werde.
Die Tür am Ende dieses langen Ganges ist offen, ich kann nur noch nach vorne...
Natürlich ist das kompletter Quatsch, und ich muss nun selber über meine Gedanken von heute morgen lächeln.
Der menschliche Geist ist ein wahrhaft verrücktes, wiedersprüchliches Gebiet, und in den Jahren habe ich viel gelernt, auch, mich selbst besser zu kennen und zu verstehen.
Ich weiss, daß ich mich so ziemlich an alles gewöhnen kann, und es mir auch wieder abgewöhnen. Ich weiss auch, daß dies, je älter ich werde, immer länger dauert, obwohl ich mich noch immer für recht flexibel halte, und mich auch bemühe, das zu bleiben.
Ich kenne mittlerweile das Phänomen meiner verzögerten Reaktionen, und akzeptiere immer mehr, daß ich es nicht abkürzen kann, wenn ich mich nicht selber ins AUS schiessen will.
Ich weiss, daß nun erst einmal ein grosses Loch auf mich wartet, eine Leere, die entsteht, weil alles das, was mich die letzten Monate vehement beschäftigt hat, wegfällt, und daß sich diese Leere erst nach und nach mit neuen Inhalten füllen muss.
Ich kann es nicht verhindern, es ist ein Prozess, der seine eigene Zeitqualität besitzt, und ich schaue mir zu, wie ich den Moment hinauszögere, rüberzufahren mit meinen Decken und meiner Zahnbürste, aber in all dem Sträuben in mir spüre ich auch ganz neuen Mut, und die alte Qualität, die mir in den letzten 2 Jahren ein wenig abhandengekommen ist: Die Bereitschaft, ins kalte Wasser zu springen, von vorne anzufangen, Schwierigkeiten auf mich zu nehmen, mit dem Vertrauen, daß ich es schon schaffen werde.
Die Tür am Ende dieses langen Ganges ist offen, ich kann nur noch nach vorne...
momoseven - 2009/03/29 13:01
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