Neujustierung
Es bleibt ein sehr schwieriges Thema, das Rauchen bzw. Nichtrauchen. Nachdem ich im vorletzten Winter damit aufgehört hatte, und es auch eine ganze Weile schaffte, komplett auf Null zu bleiben, erlag ich dann ab letzten Sommer der gelegentlichen Versuchung "mal" Eine oder ein Paar zu rauchen, so in netter Gesellschaft. Lange Zeit ging das tatsächlich "gut", ich rauchte ein Paar im Monat, aber nur an einem Tag, und hatte den Rest der Zeit kein Bedürfniss danach. Doch je mehr ich wieder unter Leute kam, desto mehr häuften sich die Versuchungen, und in den letzten Wochen begann es dann schon langsam wieder in kleine Gewohnheiten auszuarten. Und da ich sehr ungern von anderen Leuten schnorre, hab ich dann da mal eine Schachtel Zigaretten verschenkt, und dort einen Tabak, habe aber dann (böse Falle) dies auch zum Anlass genommen, weiter zu schnorren. Weil mich das ärgerte, habe ich mir schließlich einen Tabak gekauft, einen Abend geraucht, und ihn dann Morgens völlig entsetzt in Klo geschüttet. Das ging ein paar Tage gut, dann wieder nicht, so daß ich letztes Wochenende dann glaubte, ich müsste diesem Hin-und Her endlich ein Ende machen, und kaufte mir doch wieder einen Tabak, und rauchte an 3 aufeinanderfolgenden Tagen. Ehrlich gesagt, ich habe es genossen, diese 3 Tage als Raucherin, aber am Sonntagabend hatte ich dann schon wieder die Schnauze voll (Kopfweh, Nase zu, Hals kratzig, schlechte Stimmung etc), glaubte aber gleichzeitig, jetzt nicht mehr aufhören zu können (d.h. es kam wieder diese große Angst, daß der Entzug nicht aushaltbar sei (nicht noch mal), die Angst, die mich so viele Jahre davon abgehalten hatte, es wieder zu versuchen, es wieder ZU TUN).
Was für ein Glück, daß ich eine echt gute Therapeutin habe, und die haute mir ein paar Schlüsselsätze um die Ohren, und ich habe es tatsächlich geschafft, den Rest Tabak wieder wegzuwerfen und jetzt richtig entschlossen zu sein, überhaupt nicht mehr zu rauchen. Das ist jetzt auch schon wieder 4 Tage her, und es ist zwar schwer, aber doch nicht so schrecklich, wie ich es mir ausgemalt hatte.
Sucht - Das Thema bleibt mein großes Problem. Kommt von Suchen, und auf der Suche bin ich schon mein ganzes Leben.
Irgendetwas scheint zu fehlen, und diese Lücke will immer mit irgendetwas aufgefüllt sein.
Ich gestehe, ich hatte, als ich so kurzzeitig wieder Raucherin war, auch im Hinterkopf, daß ich dann endlich wieder abnehmen könnte. Ich beklage mich zur Zeit sehr über mangelnde Appetitlosigkeit, aber von irgendwo muß es ja kommen, mit irgendwas will die Lücke einfach gefüllt werden.
Doch so oder so - Die Entscheidung ist nun getroffen. Heute habe ich allen Versuchungen widerstanden, sogar der (scheinbar verlorenen) ungerauchten Zigarette irgendwo auf meinem Weg, auf die ich mich vor ein paar Tagen noch wie ein Geier gestürzt hätte. Dafür habe ich eben 1 1/2 Stunden in der Kirche getrommelt und dabei mehr oder weniger richtig gesungen, und dabei bestimmt ´ne Menge guter Energie in mich reingepumpt.
Und mir die Haare rot gefärbt.
Und habe nun ein lecker Gläschen Trollinger seitlich bei, und schaukele mich langsam in mein wirklich wohlverdientes Wochenende.
Und bin stolz, dieser Schlacht nicht ausgewichen zu sein.
Euch Allen noch einen Schönen Abend!
:-)
Was für ein Glück, daß ich eine echt gute Therapeutin habe, und die haute mir ein paar Schlüsselsätze um die Ohren, und ich habe es tatsächlich geschafft, den Rest Tabak wieder wegzuwerfen und jetzt richtig entschlossen zu sein, überhaupt nicht mehr zu rauchen. Das ist jetzt auch schon wieder 4 Tage her, und es ist zwar schwer, aber doch nicht so schrecklich, wie ich es mir ausgemalt hatte.
Sucht - Das Thema bleibt mein großes Problem. Kommt von Suchen, und auf der Suche bin ich schon mein ganzes Leben.
Irgendetwas scheint zu fehlen, und diese Lücke will immer mit irgendetwas aufgefüllt sein.
Ich gestehe, ich hatte, als ich so kurzzeitig wieder Raucherin war, auch im Hinterkopf, daß ich dann endlich wieder abnehmen könnte. Ich beklage mich zur Zeit sehr über mangelnde Appetitlosigkeit, aber von irgendwo muß es ja kommen, mit irgendwas will die Lücke einfach gefüllt werden.
Doch so oder so - Die Entscheidung ist nun getroffen. Heute habe ich allen Versuchungen widerstanden, sogar der (scheinbar verlorenen) ungerauchten Zigarette irgendwo auf meinem Weg, auf die ich mich vor ein paar Tagen noch wie ein Geier gestürzt hätte. Dafür habe ich eben 1 1/2 Stunden in der Kirche getrommelt und dabei mehr oder weniger richtig gesungen, und dabei bestimmt ´ne Menge guter Energie in mich reingepumpt.
Und mir die Haare rot gefärbt.
Und habe nun ein lecker Gläschen Trollinger seitlich bei, und schaukele mich langsam in mein wirklich wohlverdientes Wochenende.
Und bin stolz, dieser Schlacht nicht ausgewichen zu sein.
Euch Allen noch einen Schönen Abend!
:-)
momoseven - 2011/05/06 23:00
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