Wieder mal
am Hinterher hinken.
Verzögerte Streßreaktion.
Im Nachinein betrachtet kein Wunder, die letzten Wochen waren sehr angefüllt. War sehr konzentriert bei meinen Sachen, bei der Arbeit, bei meinen Projekten, und in meinem Alltäglichen.
Sonntagabend noch im Hochgefühl, bin ich am Montag ganz, ganz unten aufgewacht. Zum Heulen erschöpft.
Zum Glück konnte ich Zuhause bleiben. Gestern und heute auch.
Habe gestern am Tag 5 Stunden geschlafen, und auch die Nächte durch, und so langsam tauche ich wieder auf.
Merke meine überreife Urlaubsreife.
Heute genau in 2 Monaten sitz ich im Flieger!
Das erscheint noch ewig lang, und davor kommt noch einiges auf mich zu. Aber ich merke auch, das ist Leben prall, und so muss es sein. Denn nur so kann ich auch lernen. Mein Maß finden.
Es wird besser. Ich merke es zwar immer noch zu spät, aber doch früher als vorher. Ich kann auch wieder mehr als früher. Und gleichzeitig werde ich weniger streng zu mir selbst. Kann mir die Schwächen besser gestatten.
Neulich sah ich einen Bericht über das Burn Out-Syndrom.
Das jetzt immer "gesellschaftsfähiger" wird, weil es immer mehr Menschen bekommen. Alarmierend Viele.
Im gewissen Sinne ist es, wenn man es einigermaßen heil übersteht, eine große Chance. Aber auch eine sehr schwierige Lernaufgabe. Die Forderung der Gesellschaft bleibt, und auch die eigene Forderung, und der Wunsch, das Leben in vollen Zügen zu leben. "Nichts" zu machen, sich auszuruhen, nicht überall dabei zu sein, wegzubleiben, das ist manchmal sehr schwer, und fühlt sich manchmal immer noch an wie verlorene Zeit.
Vielleicht ist es gerade das, was so schwer zu lernen ist, solche "Aus"-Zeiten nicht als verloren zu betrachten. Zeiten, in denen es keinen "Kick" gibt, als genauso wertvoll zu erachten, und als genauso bereichernd, als genauso sinnerfüllt.
Mein Wunsch, und mein Ziel ist es, tolle Sachen machen zu können, mit ganzer Konzentration und Kraft, ohne mich immer gleich vollständig zu verausgaben. Das richtige Maß zwischen Aktion und Ruhe zu finden, vielleicht auch mal irgendwann ohne dieses Zwangs-Umfallen, und ohne das Schuldgefühl, nicht zu genügen.
Ich lerne.
Verzögerte Streßreaktion.
Im Nachinein betrachtet kein Wunder, die letzten Wochen waren sehr angefüllt. War sehr konzentriert bei meinen Sachen, bei der Arbeit, bei meinen Projekten, und in meinem Alltäglichen.
Sonntagabend noch im Hochgefühl, bin ich am Montag ganz, ganz unten aufgewacht. Zum Heulen erschöpft.
Zum Glück konnte ich Zuhause bleiben. Gestern und heute auch.
Habe gestern am Tag 5 Stunden geschlafen, und auch die Nächte durch, und so langsam tauche ich wieder auf.
Merke meine überreife Urlaubsreife.
Heute genau in 2 Monaten sitz ich im Flieger!
Das erscheint noch ewig lang, und davor kommt noch einiges auf mich zu. Aber ich merke auch, das ist Leben prall, und so muss es sein. Denn nur so kann ich auch lernen. Mein Maß finden.
Es wird besser. Ich merke es zwar immer noch zu spät, aber doch früher als vorher. Ich kann auch wieder mehr als früher. Und gleichzeitig werde ich weniger streng zu mir selbst. Kann mir die Schwächen besser gestatten.
Neulich sah ich einen Bericht über das Burn Out-Syndrom.
Das jetzt immer "gesellschaftsfähiger" wird, weil es immer mehr Menschen bekommen. Alarmierend Viele.
Im gewissen Sinne ist es, wenn man es einigermaßen heil übersteht, eine große Chance. Aber auch eine sehr schwierige Lernaufgabe. Die Forderung der Gesellschaft bleibt, und auch die eigene Forderung, und der Wunsch, das Leben in vollen Zügen zu leben. "Nichts" zu machen, sich auszuruhen, nicht überall dabei zu sein, wegzubleiben, das ist manchmal sehr schwer, und fühlt sich manchmal immer noch an wie verlorene Zeit.
Vielleicht ist es gerade das, was so schwer zu lernen ist, solche "Aus"-Zeiten nicht als verloren zu betrachten. Zeiten, in denen es keinen "Kick" gibt, als genauso wertvoll zu erachten, und als genauso bereichernd, als genauso sinnerfüllt.
Mein Wunsch, und mein Ziel ist es, tolle Sachen machen zu können, mit ganzer Konzentration und Kraft, ohne mich immer gleich vollständig zu verausgaben. Das richtige Maß zwischen Aktion und Ruhe zu finden, vielleicht auch mal irgendwann ohne dieses Zwangs-Umfallen, und ohne das Schuldgefühl, nicht zu genügen.
Ich lerne.
momoseven - 2012/05/08 10:09
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