Momentaufnahme
Es ist ein sehr verrücktes Phänomen, und ich habe es inzwischen schon einige Male selbst erfahren:
Man trifft innerlich eine Entscheidung, um sich einen wirklich wichtigen Wunsch zu erfüllen, und dann tut man erst mal - Nichts!
Vor allem nicht zweifeln.
Man lässt gewissermassen dem Universum Zeit, eine adäquate Lösung zu finden.
In meinem Falle diesmal meine Entscheidung letzte Woche, mir eine kleine Wohnung zu suchen, in der ich aber nicht völlig isoliert bin, trotzdem meine Ruhe haben kann, die ich bezahlen kann, die nicht sehr weit von meinen Eltern, und Freunden ist, und die auch für Brasky gut ist. Mit viel Natur drumrum.
Ich hatte mir das richtig gewünscht, bis ganz tief in das Innere meiner geplagten Hörgänge, und jetzt habe ich sogar noch ein paar richtig feine Gutzelchen dazubekommen, allerdings auch gleich noch ein neues Lernziel: Ballast abwerfen, und wirklich mal austesten, was an Dingen wirklich wichtig ist, denn die Wohnung ist wirklich klitzeklein, und da passt einfach nicht soviel rein, wie in meine Finca. Das liegt bei uns irgendwie in der Familie, immer sammeln sich in kürzester Zeit unglaublich viele Dinge an. Die liegen dann so rum, und werden alle paar Monate an einen anderen Platz gelegt, manches wird verschenkt, aber natürlich kommen immer wieder neue Geschenke dazu, Sachen, die man nicht wirklich braucht, die aber viel zu schade zum Wegschmeissen sind, oder einen wichtigen Erinnerungswert besitzen, oder IRGENDWANN mal wieder zu gebrauchen wären, und schon ist die Bude voll.
Ich finde den Gedanken, ganz bewusst diese Reduktion meiner beweglichen Habe durchzuführen, ziemlich interessant.
Ich glaube sogar, daß es mir als Hochsensible dabei helfen kann, meine Sachen besser zu organisieren, nicht mehr so viel Zeug verwalten zu müssen, einen kleinen, aber wirklich privaten Raum nur mit den Sahnestückchen, die schliesslich übrigbleiben, zu gestalten, mit dem Ziel, mir in meinem neuen Zuhause den für Hochsensible so wichtigen Überblick zu schaffen, einen Raum, der Platz für Neues hat, für Verbesserung, als Essenz.
Als ich in Indien war, habe ich 5 Monate nur aus meinem Rucksack und mir bestanden, DAS war mal echt entspannend und übersichtlich, und viel zeitsparender, weil ich mich nicht mehr so lange entscheiden musste, z.B. was ich anziehen soll. Ich mietete mich immer in günstigen Pensionen ein, legte einen bunten Sarong auf das Bett, und da war ich dann zu Hause.
Ich muss gestehen, daß ich bei meiner Rückkehr mit mindestens doppelt soviel, ach was, viel mehr Gepäck heimkam, unter anderem sauschwere Tablas.
Was ich damit sagen will, ist, daß ich es immer wieder als angenehm und reinigend empfinde, weniger Dinge zu besitzen, als vorher, zu schauen, wie ich damit zurechtkomme. Vielleicht ist das für mich eine gute Art und Weise, zum Wesentlichen zu finden.
Ich habe da sowieso schon immer eine gewisse Experimentierfreude aufgewiesen, ich bastle gerne an meinen Gewohnheiten rum, probiere gern Neues und beobachte meine Reaktionen darauf.
Zu meinem Glück, und zur grossen Erleichterung dieses anspruchvollen Projektes, werde ich dort ein kleines Kellerlager haben, so daß ich mir Sachen holen kann, oder Sachen wegtun kann, und nichts wegschmeissen muss, selbst wenn ich es gerade nicht brauche.
Na, wenn das mal nicht spannend ist!!!
Man trifft innerlich eine Entscheidung, um sich einen wirklich wichtigen Wunsch zu erfüllen, und dann tut man erst mal - Nichts!
Vor allem nicht zweifeln.
Man lässt gewissermassen dem Universum Zeit, eine adäquate Lösung zu finden.
In meinem Falle diesmal meine Entscheidung letzte Woche, mir eine kleine Wohnung zu suchen, in der ich aber nicht völlig isoliert bin, trotzdem meine Ruhe haben kann, die ich bezahlen kann, die nicht sehr weit von meinen Eltern, und Freunden ist, und die auch für Brasky gut ist. Mit viel Natur drumrum.
Ich hatte mir das richtig gewünscht, bis ganz tief in das Innere meiner geplagten Hörgänge, und jetzt habe ich sogar noch ein paar richtig feine Gutzelchen dazubekommen, allerdings auch gleich noch ein neues Lernziel: Ballast abwerfen, und wirklich mal austesten, was an Dingen wirklich wichtig ist, denn die Wohnung ist wirklich klitzeklein, und da passt einfach nicht soviel rein, wie in meine Finca. Das liegt bei uns irgendwie in der Familie, immer sammeln sich in kürzester Zeit unglaublich viele Dinge an. Die liegen dann so rum, und werden alle paar Monate an einen anderen Platz gelegt, manches wird verschenkt, aber natürlich kommen immer wieder neue Geschenke dazu, Sachen, die man nicht wirklich braucht, die aber viel zu schade zum Wegschmeissen sind, oder einen wichtigen Erinnerungswert besitzen, oder IRGENDWANN mal wieder zu gebrauchen wären, und schon ist die Bude voll.
Ich finde den Gedanken, ganz bewusst diese Reduktion meiner beweglichen Habe durchzuführen, ziemlich interessant.
Ich glaube sogar, daß es mir als Hochsensible dabei helfen kann, meine Sachen besser zu organisieren, nicht mehr so viel Zeug verwalten zu müssen, einen kleinen, aber wirklich privaten Raum nur mit den Sahnestückchen, die schliesslich übrigbleiben, zu gestalten, mit dem Ziel, mir in meinem neuen Zuhause den für Hochsensible so wichtigen Überblick zu schaffen, einen Raum, der Platz für Neues hat, für Verbesserung, als Essenz.
Als ich in Indien war, habe ich 5 Monate nur aus meinem Rucksack und mir bestanden, DAS war mal echt entspannend und übersichtlich, und viel zeitsparender, weil ich mich nicht mehr so lange entscheiden musste, z.B. was ich anziehen soll. Ich mietete mich immer in günstigen Pensionen ein, legte einen bunten Sarong auf das Bett, und da war ich dann zu Hause.
Ich muss gestehen, daß ich bei meiner Rückkehr mit mindestens doppelt soviel, ach was, viel mehr Gepäck heimkam, unter anderem sauschwere Tablas.
Was ich damit sagen will, ist, daß ich es immer wieder als angenehm und reinigend empfinde, weniger Dinge zu besitzen, als vorher, zu schauen, wie ich damit zurechtkomme. Vielleicht ist das für mich eine gute Art und Weise, zum Wesentlichen zu finden.
Ich habe da sowieso schon immer eine gewisse Experimentierfreude aufgewiesen, ich bastle gerne an meinen Gewohnheiten rum, probiere gern Neues und beobachte meine Reaktionen darauf.
Zu meinem Glück, und zur grossen Erleichterung dieses anspruchvollen Projektes, werde ich dort ein kleines Kellerlager haben, so daß ich mir Sachen holen kann, oder Sachen wegtun kann, und nichts wegschmeissen muss, selbst wenn ich es gerade nicht brauche.
Na, wenn das mal nicht spannend ist!!!
momoseven - 2008/10/22 22:37
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