Pause von der Pause
Habe lange nichts geschrieben, für meine Verhältnisse.
Konnte einfach nicht.
Meine Wanderungen in und ums graue Zimmer sind auch für mich nicht mehr aufschreibenswert, der Nebel im Kopf lässt keine Worte frei, die wirklich etwas bedeuten könnten, der Humor hatte sich ein paar Tage freigenommen, das Herz glaubte mal wieder, es sei roter Alarm.
Inzwischen hat sich alles wieder ein wenig beruhigt. Was mir von innen nicht gelang, nämlich diese dämliche Tür zu öffnen, gelang lieben Menschen von aussen, die mir den Schlüssel unter dem Türspalt durchschoben, so daß ich sie aufschliessen konnte, und sehen konnte, daß da draussen Freundlichkeit und auch Freundschaft auf mich wartet.
Hier draussen, in der wirklichen Welt herrscht nun nicht gerade das ideale Umzugswetter, gestern haben wir zwischen den Schneeschauern die ersten Kisten in mein neues Domizil gebracht, und es war vor allem ein symbolischer Akt für mich, zu sehen,daß die Veränderung nun begonnen hat.
So sehr ich mir diese Veränderung wünsche, so schwer fällt es mir noch, den Platz zu demontieren, andem ich nun 1 Jahr gelebt habe.
Wieder von vorne anzufangen, fällt mir nicht mehr so leicht wie früher, ich ertappe mich beim Rumtrödeln und Rumdrucksen und erkenne meine Schwierigkeit, alles wieder in die Hand zu nehmen und neu zu ordnen.
Doch, der Anfang ist gemacht, am Samstag sind Helden geladen, und die beste aller Heldinnen kommt auf ihrer Grossraumkutsche angeritten und es ist zu hoffen, daß es gerade dann nicht in Strömen regnen will, oder etwa so wie jetzt schneien.
Es war schon immer so, daß sich mein Inneres ziemlich deutlich im Aussen spiegelt, weßwegen es mir immer schwerfiel, Dinge zu ordnen, oder auszusortieren, und meine Räume meist von 1000 kleinen Dingen angefüllt sind, von denen ich immer genau weiss, wo sie sind, die ich aber selten bewege.
So ist dieser Umzug auch eine seelische Arbeit an mir, und auch wieder eine Chance, eine neue innere Ordnung zu schaffen, und Altes loszulassen.
Ich werde mir jetzt 2 Kisten ins Zimmer stellen, eine für das, was weiter in meinen Leben bleiben soll, und eine für das, was ich loslassen will.
Ich hasse es, Sachen wegzuschmeissen, die nicht kaputt sind, und die man irgendwann vielleicht doch brauchen könnte, oder Sachen, die ich einst geschenkt bekam,aber zum Glück hat meine neue Wohnung viel Stauraum, für solche Dinge, denen ich mich zu einem späteren Zeitpunkt wieder widmen kann.
Prioritäten zu setzen ist sauschwer für mich, irgendwie ist doch alles wichtig, und möglichst gleichzeitig möglichst perfekt zu erledigen, und zu behandeln, und damit liegt die Hochsensible schon wieder auf der Nase.
Also: Wir üben das jetzt!!!
(Ich lese das Geschreibsel durch und denke, meine Güte, wie wirr ist das denn wieder, aber ich habe mir trotzdem ein bisschen Mut angeschrieben, und lasse das jetzt einfach mal so stehen...)
Konnte einfach nicht.
Meine Wanderungen in und ums graue Zimmer sind auch für mich nicht mehr aufschreibenswert, der Nebel im Kopf lässt keine Worte frei, die wirklich etwas bedeuten könnten, der Humor hatte sich ein paar Tage freigenommen, das Herz glaubte mal wieder, es sei roter Alarm.
Inzwischen hat sich alles wieder ein wenig beruhigt. Was mir von innen nicht gelang, nämlich diese dämliche Tür zu öffnen, gelang lieben Menschen von aussen, die mir den Schlüssel unter dem Türspalt durchschoben, so daß ich sie aufschliessen konnte, und sehen konnte, daß da draussen Freundlichkeit und auch Freundschaft auf mich wartet.
Hier draussen, in der wirklichen Welt herrscht nun nicht gerade das ideale Umzugswetter, gestern haben wir zwischen den Schneeschauern die ersten Kisten in mein neues Domizil gebracht, und es war vor allem ein symbolischer Akt für mich, zu sehen,daß die Veränderung nun begonnen hat.
So sehr ich mir diese Veränderung wünsche, so schwer fällt es mir noch, den Platz zu demontieren, andem ich nun 1 Jahr gelebt habe.
Wieder von vorne anzufangen, fällt mir nicht mehr so leicht wie früher, ich ertappe mich beim Rumtrödeln und Rumdrucksen und erkenne meine Schwierigkeit, alles wieder in die Hand zu nehmen und neu zu ordnen.
Doch, der Anfang ist gemacht, am Samstag sind Helden geladen, und die beste aller Heldinnen kommt auf ihrer Grossraumkutsche angeritten und es ist zu hoffen, daß es gerade dann nicht in Strömen regnen will, oder etwa so wie jetzt schneien.
Es war schon immer so, daß sich mein Inneres ziemlich deutlich im Aussen spiegelt, weßwegen es mir immer schwerfiel, Dinge zu ordnen, oder auszusortieren, und meine Räume meist von 1000 kleinen Dingen angefüllt sind, von denen ich immer genau weiss, wo sie sind, die ich aber selten bewege.
So ist dieser Umzug auch eine seelische Arbeit an mir, und auch wieder eine Chance, eine neue innere Ordnung zu schaffen, und Altes loszulassen.
Ich werde mir jetzt 2 Kisten ins Zimmer stellen, eine für das, was weiter in meinen Leben bleiben soll, und eine für das, was ich loslassen will.
Ich hasse es, Sachen wegzuschmeissen, die nicht kaputt sind, und die man irgendwann vielleicht doch brauchen könnte, oder Sachen, die ich einst geschenkt bekam,aber zum Glück hat meine neue Wohnung viel Stauraum, für solche Dinge, denen ich mich zu einem späteren Zeitpunkt wieder widmen kann.
Prioritäten zu setzen ist sauschwer für mich, irgendwie ist doch alles wichtig, und möglichst gleichzeitig möglichst perfekt zu erledigen, und zu behandeln, und damit liegt die Hochsensible schon wieder auf der Nase.
Also: Wir üben das jetzt!!!
(Ich lese das Geschreibsel durch und denke, meine Güte, wie wirr ist das denn wieder, aber ich habe mir trotzdem ein bisschen Mut angeschrieben, und lasse das jetzt einfach mal so stehen...)
momoseven - 2009/03/25 09:34
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Ich finde deinen Text nicht wirr!! Ich fühle mich sogar an meinen letzten Umzug erinnert und auch daran, wie schwer es mir immer wieder fällt... Platz zu schaffen. Vertrautes gegen Unbekanntes zu tauschen macht mir auch Angst. Ich wünsche mir für dich, dass du weiterhin Mut findest die Angst zu überwinden. Und dass in Zukunft auch die Traurigkeit nicht so viel Raum findet!
Alles Gute und viel Erfolg für den Umzugwünscht die kleine Hoshi *umarm*
Danke liebe Hoshi!
Bei so vielen lieben Wünschen kann ja nichts schiefgehen! :-)))