Heute
hält sich meine Wanderlust in Grenzen. Bisschen schmerzverzerrt heute, und das monatliche Beuteln hat eingesetzt. Ich ging dennoch, zum Glück VOR dem einsetzenden, starken Regen, der jetzt auf die Fenster des Horsts pladdert, mit meiner Hundini den langen Wiesenweg, begleitet vom Nachbarskind und deren Freundin, was Brasky total begeisterte, denn sie liebt sie sehr, und wird nie müde vom Stöckchen schmeissen und Rumknuddeln.
Ausserdem möchte ich heute Kräfte sparen, denn heute Abend gehe ich - tanzen!
Ja, ihr habt richtig gelesen! Nach langer Nachtlebenabsenz werde ich mich heute Abend mal so richtig anhübschen, und mit 2 sehr lieben Freundinnen auf einen SALSA- Tanzabend gehen.
In Spanien hatten wir das oft gemacht, nach der Trommelei entsprechende Musik aufgelegt, und im Wohnzimmer rumgetanzt.
Ich liebe diese Musik!
Heute will ich es also mal wagen, Schmerzen hin-oder-her, dagegen gibt es ja Tropfen, die ich mittlerweile selten genug nehme, und vor die Wahl gestellt, endlich mal wieder "Draussen", unter Menschen zu sein, unter anderem auch (Schluck) unter Männern, oder kuschelig, aber allein auf meinem Sofa zu sitzen und John Travolta beim Tanzen zuzusehen, habe ich mich heute mal für das Wagniss entschieden, rauszugehen.
In meinem früheren Leben war ich mal eine recht begeisterte Disco-und Partygängerin, das hatte sich halt in den letzten 2 Jahren auf fast gegen Null zurückgeschraubt, weil ich mich meistens zu unwohl fühlte, und auch leider zu oft zu depressiv war.
In diesem Zustand mag man sich nicht gern draussen zeigen, man schämt sich ja für seinen Zustand, man sieht sich getrennt von den fröhlichen Menschen und glaubt auch nicht mehr an die eigene Attraktivität, findet nichts zum Anziehen, fühlt sich hässlich etc., und glaubt, man würde andere nur schlecht draufbringen. Und vereinsamt leicht. Irgendwann findet man selber Ausreden für´s Stubenhocken, vor allem, wenn man sich Zuhause relativ wohl fühlt, sicher und geborgen. Das geht soweit, daß man, wie "Der Steppenwolf", den ich gestern fertiggelesen habe, manchmal so etwas wie Verachtung empfindet für das oberflächliche Tun der Nachtschwärmer, aber das ist eine Behauptung, mit der man sich selbst vor der Sehnsucht nach ein wenig Selbstvergessenheit schützen will, weil man es eine Zeitlang selbst nicht mehr geniessen konnte, oder, wenn man es mal zuviel genossen hatte. Ich werde garaniert nicht zum oberflächlichen Discohäschen mutieren, wenn ich ab und zu mal wieder auf die Piste gehe.
Eine Zeitlang war das für mich sicherlich auch wichtig, viel Ruhe, viel Zeit, alles zu überdenken, bestimmte Dinge hinter mir zu lassen, doch nun bin ich ja schon eine Weile wieder dabei, auf neuen Wegen zu gehen, irgendwas in mir möchte sich gerne wieder mehr öffnen, und zu meinem grossen Glück habe ich diese liebe Freundin, die mich da ganz entzückend animiert und mitzieht, also HOPP!
Ich gebe zu, ich bin ganz schön aufgeregt, aber ich freue mich auch so darauf, daß ich meine Angst zu überwinden bereit bin.
Es ist nicht direkt die Angst vor Menschen, denn eigentlich bin ich ja sehr kontaktfreudig, aber dieses Sich-Zeigen, Präsentieren, Hübschmachen, aus der so vertrauten Jogginganzugrolle zu schlüpfen, und sich gewisserweisse auf den "Markt" zu werfen, den Lippenstift rauszusuchen und feine Schühchen, das ist lange her.
Zu lange, wie ich nun merke.
DRAUFLOOOOS!
:-)
Ausserdem möchte ich heute Kräfte sparen, denn heute Abend gehe ich - tanzen!
Ja, ihr habt richtig gelesen! Nach langer Nachtlebenabsenz werde ich mich heute Abend mal so richtig anhübschen, und mit 2 sehr lieben Freundinnen auf einen SALSA- Tanzabend gehen.
In Spanien hatten wir das oft gemacht, nach der Trommelei entsprechende Musik aufgelegt, und im Wohnzimmer rumgetanzt.
Ich liebe diese Musik!
Heute will ich es also mal wagen, Schmerzen hin-oder-her, dagegen gibt es ja Tropfen, die ich mittlerweile selten genug nehme, und vor die Wahl gestellt, endlich mal wieder "Draussen", unter Menschen zu sein, unter anderem auch (Schluck) unter Männern, oder kuschelig, aber allein auf meinem Sofa zu sitzen und John Travolta beim Tanzen zuzusehen, habe ich mich heute mal für das Wagniss entschieden, rauszugehen.
In meinem früheren Leben war ich mal eine recht begeisterte Disco-und Partygängerin, das hatte sich halt in den letzten 2 Jahren auf fast gegen Null zurückgeschraubt, weil ich mich meistens zu unwohl fühlte, und auch leider zu oft zu depressiv war.
In diesem Zustand mag man sich nicht gern draussen zeigen, man schämt sich ja für seinen Zustand, man sieht sich getrennt von den fröhlichen Menschen und glaubt auch nicht mehr an die eigene Attraktivität, findet nichts zum Anziehen, fühlt sich hässlich etc., und glaubt, man würde andere nur schlecht draufbringen. Und vereinsamt leicht. Irgendwann findet man selber Ausreden für´s Stubenhocken, vor allem, wenn man sich Zuhause relativ wohl fühlt, sicher und geborgen. Das geht soweit, daß man, wie "Der Steppenwolf", den ich gestern fertiggelesen habe, manchmal so etwas wie Verachtung empfindet für das oberflächliche Tun der Nachtschwärmer, aber das ist eine Behauptung, mit der man sich selbst vor der Sehnsucht nach ein wenig Selbstvergessenheit schützen will, weil man es eine Zeitlang selbst nicht mehr geniessen konnte, oder, wenn man es mal zuviel genossen hatte. Ich werde garaniert nicht zum oberflächlichen Discohäschen mutieren, wenn ich ab und zu mal wieder auf die Piste gehe.
Eine Zeitlang war das für mich sicherlich auch wichtig, viel Ruhe, viel Zeit, alles zu überdenken, bestimmte Dinge hinter mir zu lassen, doch nun bin ich ja schon eine Weile wieder dabei, auf neuen Wegen zu gehen, irgendwas in mir möchte sich gerne wieder mehr öffnen, und zu meinem grossen Glück habe ich diese liebe Freundin, die mich da ganz entzückend animiert und mitzieht, also HOPP!
Ich gebe zu, ich bin ganz schön aufgeregt, aber ich freue mich auch so darauf, daß ich meine Angst zu überwinden bereit bin.
Es ist nicht direkt die Angst vor Menschen, denn eigentlich bin ich ja sehr kontaktfreudig, aber dieses Sich-Zeigen, Präsentieren, Hübschmachen, aus der so vertrauten Jogginganzugrolle zu schlüpfen, und sich gewisserweisse auf den "Markt" zu werfen, den Lippenstift rauszusuchen und feine Schühchen, das ist lange her.
Zu lange, wie ich nun merke.
DRAUFLOOOOS!
:-)
momoseven - 2009/11/14 15:43
458 x aufgerufen und
abgelegt unter Gesundheit
baldrian goodnight - 2009/11/14 21:49
:O))))))))))
Wie schön das zu lesen!!
Schönes Wochenende + viel Spaß
vom Grützkraut
Wie schön das zu lesen!!
Schönes Wochenende + viel Spaß
vom Grützkraut
momoseven - 2009/11/15 03:09
Liebste Krautgrütze!
Schön von DIR zu lesen!
Auch Dir ein Schönstes Wochenende, und liebste grützige Krautgrüsse!!!!
Auch Dir ein Schönstes Wochenende, und liebste grützige Krautgrüsse!!!!
Yessssssss!
Du bist nicht nur eine entzückende Frau, du siehst auch so aus! Also los!
MUUUUAAAAH!
Gleich geht´s los!
:-))))