Die Ruhe selbst
bin ich immer noch nicht wirklich, und ehrlich gesagt hätte ich die letzten 4 Tage lieber verschlafen im künstlichen Koma verbracht, denn ich kann ja nicht immer im Wald rumlaufen oder essen, oder heulen, aber ich meine, mir einzubilden, daß es langsam ein wenig besser wird.
Naja, ist klar, 30 Jahre Rauchen wischt man nicht einfach so weg.
Ich habe in der Zeit 4x aufgehört, 2x länger als 3 Monate, wobei das Erste Mal Aufhören überraschend leicht war (mit diesem Nichtraucherbuch), und dieses Mal ist es schon ziemlich schwierig.
Eigentlich war es diesmal der Plan gewesen, diese Nikotinpflaster zu benutzen, einen Wochenvorrat hatte ich schon besorgt, und nachdem mein letztes Krümelchen verdreht war, pappte ich mir morgens so eines auf den Arm. Ich glaube, für den allerersten Tag ist es ein ganz guter Übergang, einfach um Abstand vom Raucherritual zu bekommen, vom Geschmack etc., aber als ich es mir dann genauer überlegte, realisierte ich, daß ich mir, würde ich diese Pflaster nach Vorschrift anwenden, also ca. 8 Wochen in absteigender Dosierung, das gar nicht würde leisten können, und ausserdem ist es nur ein ellenlanges Herauszögern der irgendwann sowieso fälligen Sache: Das Nikotin aus dem Körper rauszukriegen. Abends hatte ich dann auch trotz Pflaster Entzugserscheinigungen, und das kann ich auch ohne Pflaster haben, dachte ich mir dann, also praktiziere ich jetzt das, was man den "kalten Entzug" nennt. Eigentlich müsste das Schlimmste bald hinter mir liegen.
Das Verrückte ist: Ich wollte selbst eigentlich gar nicht aufhören. Aus Vernunftsgründen schon, aber der wirkliche Grund war die Weisung des Arztes, um rauszufinden, wie es sich auf die seltsamen Blutwerte auswirkt. Und mein Zahnarzt, der mir schon lange damit in den Ohren lag.
Von allein hätte ich es nicht getan. Ich habe immer gerne geraucht, auch die Mariechen, aber das ist nun alles Geschichte.
Und so langsam spüre ich auch ein paar Positive Sachen.
Kein Husten mehr, und ein viel tieferes Einatmen, was mich am Anfang fast etwas beängstigt hat. Das Zurückkehren des Geruchs-und Geschmackssinnes, auch ganz seltsam anfänglich.
Natürlich ist es besser nicht mehr zu rauchen, dennoch, ich werde es vermissen.
Naja, wenn ich es schon durchziehen muss, dann muss es ja auch ein paar Vorteile geben....!
;-)
Naja, ist klar, 30 Jahre Rauchen wischt man nicht einfach so weg.
Ich habe in der Zeit 4x aufgehört, 2x länger als 3 Monate, wobei das Erste Mal Aufhören überraschend leicht war (mit diesem Nichtraucherbuch), und dieses Mal ist es schon ziemlich schwierig.
Eigentlich war es diesmal der Plan gewesen, diese Nikotinpflaster zu benutzen, einen Wochenvorrat hatte ich schon besorgt, und nachdem mein letztes Krümelchen verdreht war, pappte ich mir morgens so eines auf den Arm. Ich glaube, für den allerersten Tag ist es ein ganz guter Übergang, einfach um Abstand vom Raucherritual zu bekommen, vom Geschmack etc., aber als ich es mir dann genauer überlegte, realisierte ich, daß ich mir, würde ich diese Pflaster nach Vorschrift anwenden, also ca. 8 Wochen in absteigender Dosierung, das gar nicht würde leisten können, und ausserdem ist es nur ein ellenlanges Herauszögern der irgendwann sowieso fälligen Sache: Das Nikotin aus dem Körper rauszukriegen. Abends hatte ich dann auch trotz Pflaster Entzugserscheinigungen, und das kann ich auch ohne Pflaster haben, dachte ich mir dann, also praktiziere ich jetzt das, was man den "kalten Entzug" nennt. Eigentlich müsste das Schlimmste bald hinter mir liegen.
Das Verrückte ist: Ich wollte selbst eigentlich gar nicht aufhören. Aus Vernunftsgründen schon, aber der wirkliche Grund war die Weisung des Arztes, um rauszufinden, wie es sich auf die seltsamen Blutwerte auswirkt. Und mein Zahnarzt, der mir schon lange damit in den Ohren lag.
Von allein hätte ich es nicht getan. Ich habe immer gerne geraucht, auch die Mariechen, aber das ist nun alles Geschichte.
Und so langsam spüre ich auch ein paar Positive Sachen.
Kein Husten mehr, und ein viel tieferes Einatmen, was mich am Anfang fast etwas beängstigt hat. Das Zurückkehren des Geruchs-und Geschmackssinnes, auch ganz seltsam anfänglich.
Natürlich ist es besser nicht mehr zu rauchen, dennoch, ich werde es vermissen.
Naja, wenn ich es schon durchziehen muss, dann muss es ja auch ein paar Vorteile geben....!
;-)
momoseven - 2009/12/30 01:06
598 x aufgerufen und
abgelegt unter Gesundheit
LeilaCouleur - 2009/12/30 11:39
Liebe Mone,
ich finde Deinen Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören super und bin mir sicher, dass es Dir letztendlich richtig gut tun wird. Auf körperlicher aber auch auf psychischer Ebene, denn ich kann mir vorstellen, dass Dich ein totales Gefühl von Freiheit überkommen wird, wenn es Du es erst einmal geschafft hast.
Als Nichtraucherin kann ich leider keine Tipps geben, wie man das am besten anstellt (Kaugummi kauen?) aber ich wünsche von Herzen, dass es Dir gelingt.
Viel Kraft und Durchhaltevermögen!
Ich denke an Dich.
Deine Blognachbarin Leila
ich finde Deinen Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören super und bin mir sicher, dass es Dir letztendlich richtig gut tun wird. Auf körperlicher aber auch auf psychischer Ebene, denn ich kann mir vorstellen, dass Dich ein totales Gefühl von Freiheit überkommen wird, wenn es Du es erst einmal geschafft hast.
Als Nichtraucherin kann ich leider keine Tipps geben, wie man das am besten anstellt (Kaugummi kauen?) aber ich wünsche von Herzen, dass es Dir gelingt.
Viel Kraft und Durchhaltevermögen!
Ich denke an Dich.
Deine Blognachbarin Leila
momoseven - 2009/12/30 11:57
Danke, liebe Eugene!
Ich hatte irgendwo gelesen, daß Traubenzucker gegen solche Entzugsattacken hilft, und einen Schluck Wasser trinken sowieso, und jetzt steht immer ein Glas mit Traubenzuckerwasser in Reichweite mit einem Strohhalm drin, an dem zur Not auch noch rumgeknabbert werden kann. Der sprichwörtliche rettende Strohhalm...!
Ich merke schon, heute ist es etwas besser, und langsam freue ich mich auch ein bisschen.
:-X
Ich fand 3 Wochen trotzdem überschaubar
Ja!
Ich bleib dran...!
:-)