Gröhlen, Futtern, Biegen und Draufhauen
So, nun will ich den Ernst mal wieder ein wenig beiseite schieben, und mich dem widmen, was bei all den Sorgen und Problemen immer zu kurz zu kommen scheint - das Leben!
Denn letztlich geht es ja immer darum, was man mit der Zeit und den Mitteln, die einem zur Verfügung stehen, dann anfängt. Mit seiner Lebenszeit, die unaufhaltsam und unwiederbringlich verstreicht, und sich nicht darum kümmert, daß man erst noch dies, oder das machen oder haben muss, damit man endlich anfangen kann, zu leben.
Gerade durch meine Zeiten der Depression habe ich eigentlich gelernt, daß man, je mehr man macht, dann auch mehr machen möchte.
Das bedeutet einfach, daß zuviel Freizeit einen eher träge und richtungslos macht, und ein gewisses Maß an Aktivität den Schwung gibt, mehr Aktivitäten zu suchen.
Bei mir ist das angenehme Mittelmass zwischen absolutem Leerlauf und kompletter Überforderung zur Zeit gerade sich scheinbar am Einpendeln.
Neben den 20 Wochenstunden, die ich derzeit arbeite, den täglichen durchschnittlich ca. 1 1/2 Stunden strammen Spatzierengehens, der ca. täglich durchschnittlich 1Stunde Hausarbeit und einem Schlafbedürfniss von etwa 8h, wobei 30-45 Minuten davon tagsüber liegen, wenn möglich, kommen bei mir derzeit noch an 3 Tagen meine neuen, bzw. alten Aktivitäten dazu:
Das Trommeln findet derzeit zwar etwas unregelmässig, dennoch kontinuierlich statt.
Heute besuchte ich das Zweite mal den Chor, und es war womöglich noch besser als beim ersten Mal.
Nicht nur weil ich so einen tollen, vergünstigten Yoga-Tarif bekommen habe, gehe ich morgen zum 3. mal gerne dort hin.
Und zu guter Letzt habe ich am Mittwoch den ersten von 10 Einheiten meines Kochkurses besucht, und mit grossem Spass das erste und leckerste Apfelkompott meines Lebens gekocht. (Dieser Kurs wurde mir über meine Maßnahme angeboten, und die Stunden bekomme ich sogar bezahlt).
Es ist lange her, seit ich so "eingespannt" war, und vor allem, dies freiwillig und ohne Angst zulassen konnte. Bei solchen Sachen, die ja auch ein gewisse Verpflichtung bedeuten, einfach, weil man einen Teil seiner "freien" Zeit für etwas hergibt, war ich immer sehr, sehr vorsichtig. Jetzt hat sich das alles eigentlich mit der Zeit so ergeben, wobei das Yoga ein offenes ist, ich habe eine 10-er-Karte, und es ist nicht dramatisch, wenn ich mal nicht komme, der Chor ist gratis, und der Kochkurs läuft eh in der Arbeitszeit, und das Trommeln läuft derzeit völlig zwanglos ab.
Spannende Sache also für mich, und ich bin nun zwar, nach der 3.Woche der Rückkehr ins Leben so richtig oberplatt, aber es tut mir gut, ich habe schon eine Menge netter Leute kennengelernt, und taste mich an den Grenzen meiner Leistungsfähigkeit entlang, und auch gelegentlich ein bisschen darüber.
Für heute allerdings ist es dann wieder gut, denn die letzten Tage kam noch dazu, daß ich mal wieder meiner Bloggerlust mehr gefrönt habe, es macht gerade aber auch Spass, und fliesst...!
Jedenfalls, jetzt : PLUMS!
Wünsche Euch Allen ein Schönes Wochenende!
:-)
Denn letztlich geht es ja immer darum, was man mit der Zeit und den Mitteln, die einem zur Verfügung stehen, dann anfängt. Mit seiner Lebenszeit, die unaufhaltsam und unwiederbringlich verstreicht, und sich nicht darum kümmert, daß man erst noch dies, oder das machen oder haben muss, damit man endlich anfangen kann, zu leben.
Gerade durch meine Zeiten der Depression habe ich eigentlich gelernt, daß man, je mehr man macht, dann auch mehr machen möchte.
Das bedeutet einfach, daß zuviel Freizeit einen eher träge und richtungslos macht, und ein gewisses Maß an Aktivität den Schwung gibt, mehr Aktivitäten zu suchen.
Bei mir ist das angenehme Mittelmass zwischen absolutem Leerlauf und kompletter Überforderung zur Zeit gerade sich scheinbar am Einpendeln.
Neben den 20 Wochenstunden, die ich derzeit arbeite, den täglichen durchschnittlich ca. 1 1/2 Stunden strammen Spatzierengehens, der ca. täglich durchschnittlich 1Stunde Hausarbeit und einem Schlafbedürfniss von etwa 8h, wobei 30-45 Minuten davon tagsüber liegen, wenn möglich, kommen bei mir derzeit noch an 3 Tagen meine neuen, bzw. alten Aktivitäten dazu:
Das Trommeln findet derzeit zwar etwas unregelmässig, dennoch kontinuierlich statt.
Heute besuchte ich das Zweite mal den Chor, und es war womöglich noch besser als beim ersten Mal.
Nicht nur weil ich so einen tollen, vergünstigten Yoga-Tarif bekommen habe, gehe ich morgen zum 3. mal gerne dort hin.
Und zu guter Letzt habe ich am Mittwoch den ersten von 10 Einheiten meines Kochkurses besucht, und mit grossem Spass das erste und leckerste Apfelkompott meines Lebens gekocht. (Dieser Kurs wurde mir über meine Maßnahme angeboten, und die Stunden bekomme ich sogar bezahlt).
Es ist lange her, seit ich so "eingespannt" war, und vor allem, dies freiwillig und ohne Angst zulassen konnte. Bei solchen Sachen, die ja auch ein gewisse Verpflichtung bedeuten, einfach, weil man einen Teil seiner "freien" Zeit für etwas hergibt, war ich immer sehr, sehr vorsichtig. Jetzt hat sich das alles eigentlich mit der Zeit so ergeben, wobei das Yoga ein offenes ist, ich habe eine 10-er-Karte, und es ist nicht dramatisch, wenn ich mal nicht komme, der Chor ist gratis, und der Kochkurs läuft eh in der Arbeitszeit, und das Trommeln läuft derzeit völlig zwanglos ab.
Spannende Sache also für mich, und ich bin nun zwar, nach der 3.Woche der Rückkehr ins Leben so richtig oberplatt, aber es tut mir gut, ich habe schon eine Menge netter Leute kennengelernt, und taste mich an den Grenzen meiner Leistungsfähigkeit entlang, und auch gelegentlich ein bisschen darüber.
Für heute allerdings ist es dann wieder gut, denn die letzten Tage kam noch dazu, daß ich mal wieder meiner Bloggerlust mehr gefrönt habe, es macht gerade aber auch Spass, und fliesst...!
Jedenfalls, jetzt : PLUMS!
Wünsche Euch Allen ein Schönes Wochenende!
:-)
momoseven - 2010/02/26 23:24
610 x aufgerufen und
abgelegt unter Gesundheit
kann ich gut nachfühlen...
Nichts zu tun zu haben, zu viel zu Hause rumzuhängen, zu viel Zeit zum Nachdenken zu haben... das ist nicht gut!
Es ist wichtig in Bewegung zu bleiben, geistig und körperlich, was zu tun...
Bloss in Stress, Zwang und Überforderung darf es auch nicht ausarten...
Weder Unter- noch Überforderung ist gut!
Bei dir klingt es so als hättest du gerade das richtige Maß für dich gefunden :).
Ich wünsche dir, daß es so bleibt!
Und jetzt erstmal eine gute Nacht und auch ein schönes Wochenende :).
Liebe Grüße
Klaudia
Huhuhu! ;-)
Das es so bleibt, das glaube ich erstmal eher nicht, allein weil meine "Arbeitssituation" ja im Moment einen permanenten Wandel mit macht. Auch geht es mir körperlich zwischendurch auch wieder mal nicht so gut, zur Zeit, also so richtig stabil ist noch mal was anderes, und es ist eh fraglich, ob ich so einen Punkt jemals erreichen werde, oder überhaupt erreichen will. Aber es ist gut, für mich, mal zu sehen, wie es funktionieren kann, und wie gut es tut, regelmässig unter Menschen zu kommen, auch wenn ich erst denke, oh, nee, das packe ich jetzt nicht.
Es gibt da so eine Schwelle, über die man drüber muss, wenn man was Neues anfängt (z.B. einen Sport), da dauert es so 4 Wochen, da muss man sich echt überwinden, und dann - dann würde man es vermissen, wenn es plötzlich wegfiele. Habe ich mal in einem Buch gelesen "Der friedvolle Krieger" von Dan Milman, und ich finde, da ist echt was dran!
Heute hat es mich noch sehr Überwindung gekostet, ins Yoga zu gehen, aber siehe da, es hat dann unendlich gutgetan, und es ging VIEL besser als letzte Woche und die Yogalehrerin hat sich als ebenfalls hochsensibel rausgestellt, so daß ich nun, ohne jemals damit gerechnet zu haben, als ich das anfing, eine Ansprechpartnerin für ein, für mich sehr wichtiges Thema gefunden habe.
So, jetzt habe ich Dich aber zur Nacht zugetextet.
Schön, daß Du wieder da bist.
Schlaf gut!
:-)