Hartz IV Hautnah
Obschon die erste Wahl meines planetaren Aufenthaltes hier die einer Insulanerin mit einem Faible für indisch-spanisch-afrikanische Lebensweise wäre, bin ich ja nun seit 2 Jahren hier in nördlichen Gefilden undercover unterwegs, um verschiedene Stationen gesellschaftlicher Dunkelzonen zu beleuchten.
War im letzten Jahr noch der Schwerpunkt auf die medizinisch-psychiatrischen Einrichtungen gewichtet (was man in meinen Blog nachlesen kann, wenn man denn die Geduld dazu aufbringt), so führt mich meine derzeitige Mission in ein weiteres Randgebiet der Grenzen öffentlichen Verständnisses, dem 1,50 Euro-Job, und zu seinen Bewohnern, den mehr oder weniger arbeitswilligen sogenannten Hartz IV-lern, einer immer grösser werdenden Volksgruppe, deren Leben und Alltag, und Gründe noch nicht vollständig erforscht sind, und die oft dem Phänomen der Bevorurteilung ausgesetzt ist.
Durch Heranziehen von den sogenannten „Paradebeispielen“ seitens der sogenannten meinungsbildenden Medien, ergibt sich also das Bild des typischen arbeitsscheuen Hartz IV-lers, mit Raucherhusten und Bierfahne, der die braven Steuerzahler auslacht, und sich auf ihrem Rücken und auf ihre Kosten einen superdekadenten, faulen Lenz auf seinem kaputten Sperrmüllsofa macht.
Die Urheber solcher Behauptungen haben scheinbar noch niemals mit den zuständigen Behörden persönlich zu tun gehabt , und mussten wohl noch nie einen Antrag auf ALG II stellen, was aber nur die Leser, die selbst schon das „Vergnügen hatten“ wirklich verstehen können, der Rest (die, die auch sonst gute Karten haben…) glaubt diesen Mist gern, und zeigt sich gebührend entrüstet, und schon ist die Kluft viel zu tief.
Im realen Leben ist zum Glück alles ganz anders.
Im Rahmen meiner Untersuchungen vor Ort durfte ich echte,reale Hartz IV-ler kennenlernen, und war (selbst nicht) wirklich überrascht, entgegen der landläufigen Meinung, dort ganz normale Menschen vorzufinden. Menschen wie Du und ich. Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten, mit den unterschiedlichsten Problemen, die in „den besten Familien“ genauso vorkommen können, und es auch tun. Menschen mit gesundheitlichen Problemen, Suchtproblemen oder psychischen Problemen, alleinerziehende Mütter (oder Väter, die aber seltener) gibt es überall, nur haben manche das Glück, finanziell abgesichert zu sein, und tauchen dann einfach nicht in der Statistik auf.
Der sogenannte „soziale Abstieg“ vollzieht sich erst, wenn Menschen mit dieser Art von Problemen keine Unterstützung mehr finden, ausser der vom Staat. Und je länger dieser Zustand anhält, kann es zu grossen Frustrationen kommen, aus denen man oft nur noch schwer wieder raus findet. Was von aussen für viele aussieht, wie bezahlter Urlaub, ist für viele Menschen eine harte Probe für die Integrität und das Selbstwertgefühl, welche nicht wenige kaum bestehen können, WEIL sie so hart ist, UND weil das Urteil von aussen (derer, die zusehen, und den Kopf schütteln) oft so hart und gnadenlos ausfällt.
Ich bin selbst zuerst auch diese Kellertreppe runtergestiegen, mit dem Gefühl, immer weniger wert zu sein, weil ich hoffentlich nur vorrübergehend oder vielleicht auch dauerhaft weniger leistungsfähig bin, wofür ich aber eigentlich nichts kann, so wie sehr, sehr viele andere Menschen auch.
Und ich bin nicht die Einzige, die freiwillig beim Arbeitsamt um einen 1,50 Job gebeten hat.
Hier bei uns gibt es lange Wartelisten, und es ist beileibe nicht nur wegen der Kohle, denn auch wenn die ca. 100 Euro im Monat, die jetzt bei mir dazukommen, mir gerade auch finanziell wirklich sehr helfen, es gibt keinen bezahlten Urlaub, und auch Krankheitstage werden nicht bezahlt.
Wir müssen also wirklich was tun, und (ich spreche da nicht nur für mich), die meisten mit denen ich sprach, wollen das auch, sind froh, dem häuslichen Nichtstunkönnen- und Sich nichtwertfühlen zumindest für die genehmigten 6 Monate entrinnen zu können, und wenn sie Glück haben, können sie nach 3 Monaten Wartezeit noch mal für 6 Monate zurückkehren. Das ist es dann aber auch!
Vorher dachte ich immer, O je, ich bin schon alt, und wie soll ich da je wieder rauskommen, aber inzwischen sehe ich meine Situation ganz anders und wieder viel hoffnungsvoller. Denn so viele, die ich dort getroffen habe, sind wirklich schon zu alt, oder (z.B.nach 2 Schlaganfällen) zu krank, als dass sie noch irgendjemand einstellen würde. Manche sind 10 Jahre älter als ich, trennen sich gerade, sind krank, und sprechen vielleicht nicht mal gut Deutsch, wenn sie denn überhaupt sprechen (und hören) können. Oder manche sind Alleinerziehende von noch kleinen Kindern, und haben womöglich noch Ärger mit dem Ex, also noch zusätzliche grosse Belastungen auch psychischer Art an der Backe.
DAS sind (in meinen Augen inzwischen) dann wirklich sauschwierige Situationen, und wenn diese Menschen dann in einen Topf geworfen werden mit einer sicherlich existierenden, kleinen Anzahl von Menschen, die sich wirklich einfach ein faules Leben mit Hartz IV machen und auf ihre eigene Verantwortung pfeifen (denn wie überall gibt es auch da Arschlöcher), ja, dann werde sogar ich mal sauer.
Es ist doch überall so: Man sollte sich eigentlich niemals anmaßen, die Situation eines anderen Menschen zu beurteilen, oder gar zu kritisieren, oder negativ zu bewerten, wenn man die Situation selbst nie erlebt hat. Eigentlich ist das was total Logisches,
aber- wo steht geschrieben, dass die Menschen logisch sind???
Seufz!
Bei den Indianern gibt es doch dieses Sprichwort (Sinngemäss): Urteile nie über einen Menschen, ehe Du nicht eine gute Zeitlang in seinen Schuhen gelaufen bist,
und da ist wirklich was dran finde ich.
Ich hab jedenfalls schon eine Menge anderer Schuhe ausprobiert(Hm, vielleicht sollte ich mal eine Weile schwuler Aussenminister sein, und richtig viel Kohle haben...Hm...!), und ich kann nur sagen, ich bin froh darüber, all diese Menschen kennengelernt haben zu dürfen, und Einblick in deren Leben bekommen zu haben.
Warum?
Weil das mein Mitgefühl trainiert, und meine eigenen, mir oft so riesig erscheinenden Probleme zuweilen relativiert, was bedeutet, daß es mir einfach besser geht.
Das kann Geld allein nicht bewirken.
Und Macht, glaube ich, auch nicht.
War im letzten Jahr noch der Schwerpunkt auf die medizinisch-psychiatrischen Einrichtungen gewichtet (was man in meinen Blog nachlesen kann, wenn man denn die Geduld dazu aufbringt), so führt mich meine derzeitige Mission in ein weiteres Randgebiet der Grenzen öffentlichen Verständnisses, dem 1,50 Euro-Job, und zu seinen Bewohnern, den mehr oder weniger arbeitswilligen sogenannten Hartz IV-lern, einer immer grösser werdenden Volksgruppe, deren Leben und Alltag, und Gründe noch nicht vollständig erforscht sind, und die oft dem Phänomen der Bevorurteilung ausgesetzt ist.
Durch Heranziehen von den sogenannten „Paradebeispielen“ seitens der sogenannten meinungsbildenden Medien, ergibt sich also das Bild des typischen arbeitsscheuen Hartz IV-lers, mit Raucherhusten und Bierfahne, der die braven Steuerzahler auslacht, und sich auf ihrem Rücken und auf ihre Kosten einen superdekadenten, faulen Lenz auf seinem kaputten Sperrmüllsofa macht.
Die Urheber solcher Behauptungen haben scheinbar noch niemals mit den zuständigen Behörden persönlich zu tun gehabt , und mussten wohl noch nie einen Antrag auf ALG II stellen, was aber nur die Leser, die selbst schon das „Vergnügen hatten“ wirklich verstehen können, der Rest (die, die auch sonst gute Karten haben…) glaubt diesen Mist gern, und zeigt sich gebührend entrüstet, und schon ist die Kluft viel zu tief.
Im realen Leben ist zum Glück alles ganz anders.
Im Rahmen meiner Untersuchungen vor Ort durfte ich echte,reale Hartz IV-ler kennenlernen, und war (selbst nicht) wirklich überrascht, entgegen der landläufigen Meinung, dort ganz normale Menschen vorzufinden. Menschen wie Du und ich. Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten, mit den unterschiedlichsten Problemen, die in „den besten Familien“ genauso vorkommen können, und es auch tun. Menschen mit gesundheitlichen Problemen, Suchtproblemen oder psychischen Problemen, alleinerziehende Mütter (oder Väter, die aber seltener) gibt es überall, nur haben manche das Glück, finanziell abgesichert zu sein, und tauchen dann einfach nicht in der Statistik auf.
Der sogenannte „soziale Abstieg“ vollzieht sich erst, wenn Menschen mit dieser Art von Problemen keine Unterstützung mehr finden, ausser der vom Staat. Und je länger dieser Zustand anhält, kann es zu grossen Frustrationen kommen, aus denen man oft nur noch schwer wieder raus findet. Was von aussen für viele aussieht, wie bezahlter Urlaub, ist für viele Menschen eine harte Probe für die Integrität und das Selbstwertgefühl, welche nicht wenige kaum bestehen können, WEIL sie so hart ist, UND weil das Urteil von aussen (derer, die zusehen, und den Kopf schütteln) oft so hart und gnadenlos ausfällt.
Ich bin selbst zuerst auch diese Kellertreppe runtergestiegen, mit dem Gefühl, immer weniger wert zu sein, weil ich hoffentlich nur vorrübergehend oder vielleicht auch dauerhaft weniger leistungsfähig bin, wofür ich aber eigentlich nichts kann, so wie sehr, sehr viele andere Menschen auch.
Und ich bin nicht die Einzige, die freiwillig beim Arbeitsamt um einen 1,50 Job gebeten hat.
Hier bei uns gibt es lange Wartelisten, und es ist beileibe nicht nur wegen der Kohle, denn auch wenn die ca. 100 Euro im Monat, die jetzt bei mir dazukommen, mir gerade auch finanziell wirklich sehr helfen, es gibt keinen bezahlten Urlaub, und auch Krankheitstage werden nicht bezahlt.
Wir müssen also wirklich was tun, und (ich spreche da nicht nur für mich), die meisten mit denen ich sprach, wollen das auch, sind froh, dem häuslichen Nichtstunkönnen- und Sich nichtwertfühlen zumindest für die genehmigten 6 Monate entrinnen zu können, und wenn sie Glück haben, können sie nach 3 Monaten Wartezeit noch mal für 6 Monate zurückkehren. Das ist es dann aber auch!
Vorher dachte ich immer, O je, ich bin schon alt, und wie soll ich da je wieder rauskommen, aber inzwischen sehe ich meine Situation ganz anders und wieder viel hoffnungsvoller. Denn so viele, die ich dort getroffen habe, sind wirklich schon zu alt, oder (z.B.nach 2 Schlaganfällen) zu krank, als dass sie noch irgendjemand einstellen würde. Manche sind 10 Jahre älter als ich, trennen sich gerade, sind krank, und sprechen vielleicht nicht mal gut Deutsch, wenn sie denn überhaupt sprechen (und hören) können. Oder manche sind Alleinerziehende von noch kleinen Kindern, und haben womöglich noch Ärger mit dem Ex, also noch zusätzliche grosse Belastungen auch psychischer Art an der Backe.
DAS sind (in meinen Augen inzwischen) dann wirklich sauschwierige Situationen, und wenn diese Menschen dann in einen Topf geworfen werden mit einer sicherlich existierenden, kleinen Anzahl von Menschen, die sich wirklich einfach ein faules Leben mit Hartz IV machen und auf ihre eigene Verantwortung pfeifen (denn wie überall gibt es auch da Arschlöcher), ja, dann werde sogar ich mal sauer.
Es ist doch überall so: Man sollte sich eigentlich niemals anmaßen, die Situation eines anderen Menschen zu beurteilen, oder gar zu kritisieren, oder negativ zu bewerten, wenn man die Situation selbst nie erlebt hat. Eigentlich ist das was total Logisches,
aber- wo steht geschrieben, dass die Menschen logisch sind???
Seufz!
Bei den Indianern gibt es doch dieses Sprichwort (Sinngemäss): Urteile nie über einen Menschen, ehe Du nicht eine gute Zeitlang in seinen Schuhen gelaufen bist,
und da ist wirklich was dran finde ich.
Ich hab jedenfalls schon eine Menge anderer Schuhe ausprobiert
Warum?
Weil das mein Mitgefühl trainiert, und meine eigenen, mir oft so riesig erscheinenden Probleme zuweilen relativiert, was bedeutet, daß es mir einfach besser geht.
Das kann Geld allein nicht bewirken.
Und Macht, glaube ich, auch nicht.
momoseven - 2010/02/25 23:49
728 x aufgerufen und
abgelegt unter Arbeit
Eugene Faust - 2010/02/26 01:19
Das hast du ganz klasse formuliert. Chapeau!
momoseven - 2010/02/26 01:26
Danke, liebe Eugene!
Das Feedback war mir jetzt wichtig! Ich habe da auch wirklich lange dran geschrieben, und gefeilt, weil ich wie gesagt, eher selten politisch werde. Ich bin froh, wenn das rüberkommt, was ich ausdrücken möchte.
:-XXX
:-XXX
Kinkerlitzch3n - 2010/02/26 09:25
Guten Morgen Mone!
Dein Beitrag passt genau zu einem Fernsehbeitrag, den ich diese Woche gesehen habe. "Die Armutsindustrie", hier auch auf youtube.
Ich bin glaub ich nicht allzu naiv, was Zustände und Machenschaften in unserer ach-so-heiligen Industriegesellschaft angeht, aber bei dieser Reportage bin ich spätestens bei der DEKRA mit Lade bei Fuß gesessen. Gerade die blonde Lady empfand ich als extrem zynisch.
Schaus dir selbst an, es ist wirklich empfehlenswert, wenn man kritisch hinterfragen möchte.
Könnte allerdings auch einige Illusionen zerstören...
Wenn dir ein 1-Euro-Job was bringt - super! Ich hoffe nur, dass es dir nicht auch wie einigen im Film passiert, dass du damit in eine Falle läufst, die dich nicht mehr rauslässt. Andererseits: Welche Wahl hat man schon?
lg Kinker
Dein Beitrag passt genau zu einem Fernsehbeitrag, den ich diese Woche gesehen habe. "Die Armutsindustrie", hier auch auf youtube.
Ich bin glaub ich nicht allzu naiv, was Zustände und Machenschaften in unserer ach-so-heiligen Industriegesellschaft angeht, aber bei dieser Reportage bin ich spätestens bei der DEKRA mit Lade bei Fuß gesessen. Gerade die blonde Lady empfand ich als extrem zynisch.
Schaus dir selbst an, es ist wirklich empfehlenswert, wenn man kritisch hinterfragen möchte.
Könnte allerdings auch einige Illusionen zerstören...
Wenn dir ein 1-Euro-Job was bringt - super! Ich hoffe nur, dass es dir nicht auch wie einigen im Film passiert, dass du damit in eine Falle läufst, die dich nicht mehr rauslässt. Andererseits: Welche Wahl hat man schon?
lg Kinker
momoseven - 2010/02/26 10:12
Hallo und Guten Morgen!
Vielen Dank für Deinen Kommentar und den Film.
Sehr zu empfehlen, den anzugucken!!!
Daß das alles solche Ausmaße hat, war mir gar nicht bewusst.
Ja, diese Blonde ist wirklich gruselig, und man merkt, daß sehr viele Jobber wirklich wie Deppen behandelt werden, sich aber nicht trauen, sich zu beschweren, aus Angst, Ärger mit der Arge zu bekommen. Denn es ist trotz allem immer noch besser, draussen unter Menschen zu sein, und IRGENDWAS tun zu können, als dann wieder sinnlos zu Hause zu sein, vom Gefühl her. Und wenn dann noch Gefahr der Leistungskürzung droht, weil man sich nicht motiviert zeigt, macht man auch so einen Mist mit.
Da habe ich noch relativ Glück gehabt, mit meiner derzeitigen Stelle.
Zudem hege ich wirklich die Hoffnung, da insgesamt bald rauszukommen.
Aber wer weiss das schon, und wie Du schriebst, wenn man zu denen gehört, die wirklich keine Wahl haben, ist das schon wieder eine neue Schweinerei, in der es auch nur wieder um Profit und um Ausbeutung geht, nur diesmal ummäntelt von Gemeinnutz.
Vielen Dank und liebe Grüsse!
Sehr zu empfehlen, den anzugucken!!!
Daß das alles solche Ausmaße hat, war mir gar nicht bewusst.
Ja, diese Blonde ist wirklich gruselig, und man merkt, daß sehr viele Jobber wirklich wie Deppen behandelt werden, sich aber nicht trauen, sich zu beschweren, aus Angst, Ärger mit der Arge zu bekommen. Denn es ist trotz allem immer noch besser, draussen unter Menschen zu sein, und IRGENDWAS tun zu können, als dann wieder sinnlos zu Hause zu sein, vom Gefühl her. Und wenn dann noch Gefahr der Leistungskürzung droht, weil man sich nicht motiviert zeigt, macht man auch so einen Mist mit.
Da habe ich noch relativ Glück gehabt, mit meiner derzeitigen Stelle.
Zudem hege ich wirklich die Hoffnung, da insgesamt bald rauszukommen.
Aber wer weiss das schon, und wie Du schriebst, wenn man zu denen gehört, die wirklich keine Wahl haben, ist das schon wieder eine neue Schweinerei, in der es auch nur wieder um Profit und um Ausbeutung geht, nur diesmal ummäntelt von Gemeinnutz.
Vielen Dank und liebe Grüsse!
Rippchen - 2010/02/26 15:18
Ich wurde vor ca 2 Jahren auch "in den Hartz gekickt".. für meinen erlernten Beruf, der mir sehr viel Spaß macht, finde ich keine Stelle.. stattdessen wusele ich mich von einem 1€Job zum nächsten.. jedesmal natürlich in der Hoffnung, einen Fuß in die Tür zu bekommen..
Es hat wirklich was von moderner Sklavenarbeit, aber es ist auf jeden Fall besser,als daheim die Wand anzustarren.. wenigstens lerne ich so andere Menschen kennen und habe eine Aufgabe.. und sei sie noch so klein..
Was ich am schlimmsten finde, sind diese absolut unnötigen Maßnahmen, in die ich schon ein paar Mal gesteckt wurde.. die nannten sich Bewerbungstraining, aber eigentlich durften wir den ganzen Vormittag kostenlos im Internet surfen, während unser "Ausbilder" Kaffee mit seinen Kollegen trank.. in einer sollte ich mit anderen zwei Stunden lang auf dem Boden liegend meditieren.. das half natürlich super, einen Job zu finden!!
Was da für ein Geld rausgeschmissen wird an sinnlosen Maßnahmen.. das Geld wäre wirklich an anderer Stelle besser aufgehoben..!!
Im Moment kämpfe ich für eine Umschulung.. mal sehen, ob es klappt!
Lieben Gruß!!
Es hat wirklich was von moderner Sklavenarbeit, aber es ist auf jeden Fall besser,als daheim die Wand anzustarren.. wenigstens lerne ich so andere Menschen kennen und habe eine Aufgabe.. und sei sie noch so klein..
Was ich am schlimmsten finde, sind diese absolut unnötigen Maßnahmen, in die ich schon ein paar Mal gesteckt wurde.. die nannten sich Bewerbungstraining, aber eigentlich durften wir den ganzen Vormittag kostenlos im Internet surfen, während unser "Ausbilder" Kaffee mit seinen Kollegen trank.. in einer sollte ich mit anderen zwei Stunden lang auf dem Boden liegend meditieren.. das half natürlich super, einen Job zu finden!!
Was da für ein Geld rausgeschmissen wird an sinnlosen Maßnahmen.. das Geld wäre wirklich an anderer Stelle besser aufgehoben..!!
Im Moment kämpfe ich für eine Umschulung.. mal sehen, ob es klappt!
Lieben Gruß!!
Hartmut Holz (Gast) - 2010/02/26 16:34
Hartz IV und seine Folgen
Auch ich habe zuletzt mehrere 1,50 Euro Jobs gehabt. Aber ich
habe dieses nicht als Zwang angesehen. Im Gegenteil. Denn ich
habe, meine zuständige Vermittlerin der ARGE Lübeck, darum gebeten, weil ich einfach etwas Geld dazuverdienen wollte.
Und in einem städtischen Altenheim habe ich sehr gerne gearbeitet. Jetzt ist es bei mir so, dass ich, aufgrund meiner schlechten Gesundheit, nicht mehr arbeiten darf.
Aber es ist schon schlimm, wie mit den Arbeitslosen umgegangen
wird. Man stellt sie unter Generalverdacht und behauptet dann, dass alle Hartz IV Empfänger nicht arbeiten wollen. Ja, man bezeichnet diese Personen abfällig als Sozialschmarotzer.
Und dann führt man einen Herrn Dübel immer wieder vor. Er steht
dann für alle Arbeitslosen. Dazu ist gesagt, dass dieser Herr gar nicht arbeitslos ist, sondern er ist Schauspieler und spielt diese Rolle nur.
habe dieses nicht als Zwang angesehen. Im Gegenteil. Denn ich
habe, meine zuständige Vermittlerin der ARGE Lübeck, darum gebeten, weil ich einfach etwas Geld dazuverdienen wollte.
Und in einem städtischen Altenheim habe ich sehr gerne gearbeitet. Jetzt ist es bei mir so, dass ich, aufgrund meiner schlechten Gesundheit, nicht mehr arbeiten darf.
Aber es ist schon schlimm, wie mit den Arbeitslosen umgegangen
wird. Man stellt sie unter Generalverdacht und behauptet dann, dass alle Hartz IV Empfänger nicht arbeiten wollen. Ja, man bezeichnet diese Personen abfällig als Sozialschmarotzer.
Und dann führt man einen Herrn Dübel immer wieder vor. Er steht
dann für alle Arbeitslosen. Dazu ist gesagt, dass dieser Herr gar nicht arbeitslos ist, sondern er ist Schauspieler und spielt diese Rolle nur.
deprifrei-leben - 2010/02/26 18:56
Hast du Beweise, dass Arno Dübel Schauspieler ist?
Sonst wäre es wirklich ein Skandal.
Durch meine psychische Krankheit bin ich schon seit fast 10 Jahren auf Sozialhilfe und später auf Hartz4 angewiesen.
Meine Depressionen haben im Laufe der Jahre, viele Versuche wieder am Arbeits- oder Ausbildungsmarkt Fuss zu fassen sabotiert.
Aber manche sehen meine Erkrankung nur als Ausrede, nichts zu tun.
Ich würde nichts lieber tun, als wieder leistungsfähig zu sein und was machen zu können.
Sonst wäre es wirklich ein Skandal.
Durch meine psychische Krankheit bin ich schon seit fast 10 Jahren auf Sozialhilfe und später auf Hartz4 angewiesen.
Meine Depressionen haben im Laufe der Jahre, viele Versuche wieder am Arbeits- oder Ausbildungsmarkt Fuss zu fassen sabotiert.
Aber manche sehen meine Erkrankung nur als Ausrede, nichts zu tun.
Ich würde nichts lieber tun, als wieder leistungsfähig zu sein und was machen zu können.
momoseven - 2010/02/26 22:40
@Frau Rippchen
Ja, ich hatte das irgendwie mitgekriegt.
Bin neugierig. Darf ich fragen, was Du gelernt hattest?
Ich habe ja eigentlich auch was Schönes gelernt (Goldschmiedin), finde aber auch keine Stelle in der Sparte und bin da inzwischen auch schon ganz schön lange wieder draussen. Bin auch zwar gut, aber zu langsam.
Mental bin ich bei meiner Stelle natürlich auch unterfordert, wobei ich ja in 3 Wochen in die Ergotherapie eines Altersheims gehe, und das ist einfach was anderes. Aber die Leute sind nett, man kommt raus, und das macht schon viel aus!
Ich drück Dir die Daumen wegen der Umschulung (was möchtest Du denn machen?)
Ich würde auch gerne noch mal etwas lernen, wenn das gönge. Mal sehen...
Liebes Grüsschen :-)
Bin neugierig. Darf ich fragen, was Du gelernt hattest?
Ich habe ja eigentlich auch was Schönes gelernt (Goldschmiedin), finde aber auch keine Stelle in der Sparte und bin da inzwischen auch schon ganz schön lange wieder draussen. Bin auch zwar gut, aber zu langsam.
Mental bin ich bei meiner Stelle natürlich auch unterfordert, wobei ich ja in 3 Wochen in die Ergotherapie eines Altersheims gehe, und das ist einfach was anderes. Aber die Leute sind nett, man kommt raus, und das macht schon viel aus!
Ich drück Dir die Daumen wegen der Umschulung (was möchtest Du denn machen?)
Ich würde auch gerne noch mal etwas lernen, wenn das gönge. Mal sehen...
Liebes Grüsschen :-)
momoseven - 2010/02/26 22:47
Hallo Herr Holz
Danke für Ihren Komentar.
Es tut mir leid, daß Sie krank sind, und ich wünsche Ihnen gute Besserung!!!
Das wäre so ein wenig mein Alptraum, nicht mehr zu KÖNNEN, denn wie auch Sie beschrieben, selbst das bisschen, was man dazuverdienen darf, hilft weiter, und das Rauskommen ist einfach wichtig.
Ja, ich hatte mich da ein bisschen auf diesen Herrn Dübel mitbezogen. Ob er Schauspieler ist, weiss ich nicht, aber ich denke, was er da erzählt, wurde ihm auf jeden Fall eher so aufgetragen. Er wirkt eigentlich ziemlich krank.
Auf jeden Fall ist er ein richtig schön abschreckendes Beispiel für jene, die den Quatsch gerne glauben WOLLEN, und das sind leider viel zu viele, die, selbst wenn sie jetzt erführen, daß er nur ein Schauspieler ist, ihre schlechte Meinung nicht mehr ändern würden...
Nochmal Alles Gute für Sie!!!
Es tut mir leid, daß Sie krank sind, und ich wünsche Ihnen gute Besserung!!!
Das wäre so ein wenig mein Alptraum, nicht mehr zu KÖNNEN, denn wie auch Sie beschrieben, selbst das bisschen, was man dazuverdienen darf, hilft weiter, und das Rauskommen ist einfach wichtig.
Ja, ich hatte mich da ein bisschen auf diesen Herrn Dübel mitbezogen. Ob er Schauspieler ist, weiss ich nicht, aber ich denke, was er da erzählt, wurde ihm auf jeden Fall eher so aufgetragen. Er wirkt eigentlich ziemlich krank.
Auf jeden Fall ist er ein richtig schön abschreckendes Beispiel für jene, die den Quatsch gerne glauben WOLLEN, und das sind leider viel zu viele, die, selbst wenn sie jetzt erführen, daß er nur ein Schauspieler ist, ihre schlechte Meinung nicht mehr ändern würden...
Nochmal Alles Gute für Sie!!!
momoseven - 2010/02/26 22:51
Hallo Roman
Natürlich kenne ich inzwischen auch Deine Situation, und ich wünsche Dir viel Glück und Möglichkeiten, einen guten Weg in das richtige Arbeitsleben zu finden, und zu lernen, mit Deinen Depressionen soweit umzugehen, daß sie Dich nicht mehr so eiskalt erwischen. Weg werden sie wohl nie ganz gehen, Du weisst, ich leide selbst darunter, aber man kann lernen, sie einigermassen zu händeln, zumindest ging mir das so mit den Jahren.
Alles Liebe!
:-)
Alles Liebe!
:-)
Rippchen - 2010/02/27 16:06
Hallo Momo,
ich bin gerlernte "Masseurin/med. Bademeisterin" mit unglaublich vielen Fortbildung in Sachen Elektrotherapie, Bewegungstherapie und manueller Lymphdrainage.. mein Spezialgebiet war die Versorgung von "Krebsen" nach OP und Bestrahlung, ehrenamtlicherweise auch im Hospiz..
Leider lernen mittlerweile Physiotherapeuten auch einen kleinen Teil der Massage mit.. wodurch mein Beruf so langsam aber sicher ausstirbt.. dank der Gesundheitsreform wird so wieso kaum noch etwas verschrieben..
Damit ich wenigstens irgendwo als "Tippse" eventuell in einer Praxis arbeiten könnte, hätte ich gerne einen EDV-Kurs.. aber noch stellt sich das Amt quer und bezahlt lieber dreimal hintereinander ein dämliches "Bewerbungstraining"..
Aber noch gebe ich nicht auf.. ich kann in solchen Dingen äußerst penetrant sein!! ;)
Ein schönes Wochenende wünsch ich!!!
ich bin gerlernte "Masseurin/med. Bademeisterin" mit unglaublich vielen Fortbildung in Sachen Elektrotherapie, Bewegungstherapie und manueller Lymphdrainage.. mein Spezialgebiet war die Versorgung von "Krebsen" nach OP und Bestrahlung, ehrenamtlicherweise auch im Hospiz..
Leider lernen mittlerweile Physiotherapeuten auch einen kleinen Teil der Massage mit.. wodurch mein Beruf so langsam aber sicher ausstirbt.. dank der Gesundheitsreform wird so wieso kaum noch etwas verschrieben..
Damit ich wenigstens irgendwo als "Tippse" eventuell in einer Praxis arbeiten könnte, hätte ich gerne einen EDV-Kurs.. aber noch stellt sich das Amt quer und bezahlt lieber dreimal hintereinander ein dämliches "Bewerbungstraining"..
Aber noch gebe ich nicht auf.. ich kann in solchen Dingen äußerst penetrant sein!! ;)
Ein schönes Wochenende wünsch ich!!!
momoseven - 2010/02/27 19:59
Huhu!
Woah, das hört sich wirklich interessant an, ein Beruf mit dem man anderen Menschen einfach unglaublich guttun kann.
Typisch, daß so etwas immer mehr gekappt und zusammengezogen wird. Ich dachte schon oft, wenn jeder Mensch jeden Tag einen anderen Menschen nur 10 Minuten z.B. den Nacken massieren würde, wäre unsere Welt bestimmt besser!
Ja, einen EDV-Kurs habe ich auch im Visier, obwohl mich mein Arbeitsberater anfangs immer wieder in die Verkäuferecke zurückschieben wollte (Sie sind doch sooo kommunikativ...)
Beraten ja, aber keine Konsumsachen, da krieg ich einfach die Krise.
Drücke Dir die Daumen! Dranbleiben!!!
Schönen Abend und Schönes WE zurückgewünscht!!!
:-)
Typisch, daß so etwas immer mehr gekappt und zusammengezogen wird. Ich dachte schon oft, wenn jeder Mensch jeden Tag einen anderen Menschen nur 10 Minuten z.B. den Nacken massieren würde, wäre unsere Welt bestimmt besser!
Ja, einen EDV-Kurs habe ich auch im Visier, obwohl mich mein Arbeitsberater anfangs immer wieder in die Verkäuferecke zurückschieben wollte (Sie sind doch sooo kommunikativ...)
Beraten ja, aber keine Konsumsachen, da krieg ich einfach die Krise.
Drücke Dir die Daumen! Dranbleiben!!!
Schönen Abend und Schönes WE zurückgewünscht!!!
:-)
Nachtgezwitscher - 2010/02/26 19:58
Liebe Mone! Fühle mit. Liebe Grüße.
momoseven - 2010/02/26 22:51
Danke liebes Nachtgezwitscher!!!
Aurisa - 2010/02/26 20:15
Liebe Mone,
ein wirklich schöner und gut geschriebener Text :)!
Den sollte unser Bundesrechtsaussenminister 1000 mal abschreiben, damit er sich das zu Herzen nimmt...
Lustig "Verurteile niemand, bevor du nicht eine Meile in seinen Mokkasins gegangen bist!" (so habe ich das Zitat in Erinnerung)... habe ich gerade erst vor kurzem anderswo auch geschrieben ;)...
Tja... Hartz IV musste ich noch nicht in Anspruch nehmen... und ich würde auch gerne darauf verzichten...
Ich weiss auch so, was es heisst sich unnütz und überflüssig zu fühlen...
Und du hast ja so recht... es gibt immer Menschen denen es noch viel schlechter geht...
Wir sollten uns nicht immer mit denen Vergleichen, denen es besser geht als uns...
Liebe Grüße
Klaudia
ein wirklich schöner und gut geschriebener Text :)!
Den sollte unser Bundesrechtsaussenminister 1000 mal abschreiben, damit er sich das zu Herzen nimmt...
Lustig "Verurteile niemand, bevor du nicht eine Meile in seinen Mokkasins gegangen bist!" (so habe ich das Zitat in Erinnerung)... habe ich gerade erst vor kurzem anderswo auch geschrieben ;)...
Tja... Hartz IV musste ich noch nicht in Anspruch nehmen... und ich würde auch gerne darauf verzichten...
Ich weiss auch so, was es heisst sich unnütz und überflüssig zu fühlen...
Und du hast ja so recht... es gibt immer Menschen denen es noch viel schlechter geht...
Wir sollten uns nicht immer mit denen Vergleichen, denen es besser geht als uns...
Liebe Grüße
Klaudia
momoseven - 2010/02/26 23:02
Hallo liebe Klaudia!
Danke sehr! Es freut mich, daß mein Text auch vor Dir bestehen kann.
Was Hartz IV angeht, so muss ich sagen, trotz all den negativen Dingen, die da drumherum entstanden sind, bin ich froh, überhaupt diese Möglichkeit zu haben. Für mich bedeutet das tatsächlich eine gewisse Unabhängigkeit, weil ich keinen Privatmenschen was schulden muss, oder Rechenschaft ablegen.
Das sich unnütz und überflüssig fühlen muss ja auch, trotz Hartz IV nicht sein, und wie Du es so schön in Deinem letzten Satz geschrieben hast, wir müssen uns ja nicht immer mit denen vergleichen, denen es besser geht.
All die wunderbaren Menschen, die z.B.jetzt hier kommentiert haben, mit denen lohnt sich doch das "Gleichsein", diese Art innere Nähe.
Wir verstehen uns, und verurteilen uns nicht, und das ist doch einfach SCHÖN!!! Das heisst einfach, wir sind NICHT allein!!!
Liebe Grüsse Dir und fühle Dir virtuell ganz innig gedrückt!!!
Was Hartz IV angeht, so muss ich sagen, trotz all den negativen Dingen, die da drumherum entstanden sind, bin ich froh, überhaupt diese Möglichkeit zu haben. Für mich bedeutet das tatsächlich eine gewisse Unabhängigkeit, weil ich keinen Privatmenschen was schulden muss, oder Rechenschaft ablegen.
Das sich unnütz und überflüssig fühlen muss ja auch, trotz Hartz IV nicht sein, und wie Du es so schön in Deinem letzten Satz geschrieben hast, wir müssen uns ja nicht immer mit denen vergleichen, denen es besser geht.
All die wunderbaren Menschen, die z.B.jetzt hier kommentiert haben, mit denen lohnt sich doch das "Gleichsein", diese Art innere Nähe.
Wir verstehen uns, und verurteilen uns nicht, und das ist doch einfach SCHÖN!!! Das heisst einfach, wir sind NICHT allein!!!
Liebe Grüsse Dir und fühle Dir virtuell ganz innig gedrückt!!!
deprifrei-leben - 2010/02/27 22:34
Das Verurteilen geht schnell, wenn mich jemand, nach ein paar gelesenen Zeilen mit Arno Dübel den Sozialschmarotzer vergleicht.
Persönlich finde ich solche Äußerungen immer unverschämt wie auch die Äußerungen, dass Depressionen ja nicht so schlimm seien oder ich mir alles nur einbilde.
Persönlich finde ich solche Äußerungen immer unverschämt wie auch die Äußerungen, dass Depressionen ja nicht so schlimm seien oder ich mir alles nur einbilde.
momoseven - 2010/02/28 00:31
Ich weiss, daß so was wehtut, und auch wütend macht, aber schau, Du weisst, daß es solche Leute gibt, die so urteilen, Du weisst auch , die kennen Dich nicht, aber DU, Du kennst Dich doch, also weisst Du, daß das nur blödes Gerede ist, was einfach an Dir abprallen muss. Je mehr Du Dich über so etwas aufregt, desto mehr Energie verschwendest Du, und die könntest Du an anderer Stelle wesentlich sinnvoller nutzen, z.B. für Entspannungstechniken oder Joggen, etwas was Dich weiterbringt mit Deiner ganz persönlichen Situation.
_Zeo_ - 2010/02/27 23:38
Ich hatte Deinen Beitrag gestern schon durchgelesen und er hat mir auch ausserordentlich gut gefallen :-)
Ich fühle, dass Du Dich sehr mit der Situation und dem Thema auseinandergesetzt hast und auch meiner Meinung nach erfolgreich versucht hast, das so objektiv als möglich zu schildern und ich finde, dass Dir das sehr gut gelungen ist :-)
Ich bin da ja nicht so objektiv wie Du, deshalb noch folgende (nicht böse gemeinte) Bemerkungen:
Wie sang schon Nik Kershaw (ich dachte ja es wäre Lima(h)l gewesen: http://www.youtube.com/watch?v=fIBzbdo2LjU
Wouldn't It Be Good...
Wäre es nicht gut, wenn die Reichen in der armen Schuhe stapfen müssten ohne Aussicht drum, ob es 1,3,6,12 Monate oder 1-x Jahre wären und ohne die Gewissheit sie könnten in ihren alten Status zurückkehren? Verdient hätten sie es defintiv finde ich...
Ich fühle, dass Du Dich sehr mit der Situation und dem Thema auseinandergesetzt hast und auch meiner Meinung nach erfolgreich versucht hast, das so objektiv als möglich zu schildern und ich finde, dass Dir das sehr gut gelungen ist :-)
Ich bin da ja nicht so objektiv wie Du, deshalb noch folgende (nicht böse gemeinte) Bemerkungen:
Wie sang schon Nik Kershaw (ich dachte ja es wäre Lima(h)l gewesen: http://www.youtube.com/watch?v=fIBzbdo2LjU
Wouldn't It Be Good...
Wäre es nicht gut, wenn die Reichen in der armen Schuhe stapfen müssten ohne Aussicht drum, ob es 1,3,6,12 Monate oder 1-x Jahre wären und ohne die Gewissheit sie könnten in ihren alten Status zurückkehren? Verdient hätten sie es defintiv finde ich...
momoseven - 2010/02/28 00:45
Hallo liebe Zeo!
Auch Vielen Dank für Dein Feed-Back!
Und Danke für das schöne Gute-Nachtlied!
Ehrlich gesagt, ich könnte mir vorstellen, daß nicht wenige Reiche, wenn sie ganz ehrlich sind, total erleichtert wären, wenn sie ihren Reichtum, um damit die Menge an Verpflichtungen, die ständige Angst, ihn zu verlieren, der Zwang ihn vermehren zu müssen, und die Unsicherheit, ob man echt Freunde hat, auf einmal loswären, obwohl sie ihr Vermögen freiwillig nie hergeben würden.
Dir alles Gute, wohin auch immer Du verschwindet tust. Ich hoffe, Du bist bald zurück.
Liebste Grüsse und Gute Nacht!!!
Und Danke für das schöne Gute-Nachtlied!
Ehrlich gesagt, ich könnte mir vorstellen, daß nicht wenige Reiche, wenn sie ganz ehrlich sind, total erleichtert wären, wenn sie ihren Reichtum, um damit die Menge an Verpflichtungen, die ständige Angst, ihn zu verlieren, der Zwang ihn vermehren zu müssen, und die Unsicherheit, ob man echt Freunde hat, auf einmal loswären, obwohl sie ihr Vermögen freiwillig nie hergeben würden.
Dir alles Gute, wohin auch immer Du verschwindet tust. Ich hoffe, Du bist bald zurück.
Liebste Grüsse und Gute Nacht!!!
ich halte es für extrem gefährlich, durch eine solche Polemik Meinungen zu bilden und ganze Volksgruppen (!!) gegeneinander auszuspielen. Wem sollte das nutzen, ausser dem Diktator?
Hallo, Lieber!
Ja,
So etwas tut richtig weh!