Mittwoch, 7. April 2010

Tante Mone

Ich bin eine kinderlos gebliebene Frau, deren ökologische Uhr so langsam ausgetickt hat, und schon als 7- jähriges Mädchen soll ich gesagt haben, dass ich mal keine eigenen Kinder haben werde. Eine Astrologin hat mir mal gesagt, das könne daher kommen, dass mir in einem früheren Leben meine Kinder (mehrere!) weggenommen wurden, und daß ich in diesem Leben daher solche Angst vor Verlust habe, dass ich erst gar keine Kinder haben will.
Ich selbst habe in meinem wachen, fruchtbaren Erwachsenenleben niemals explizit Nein zu der Möglichkeit eigener Kinder gesagt, rückblickend denke ich , dass ich ein paar Mal echt kurz davor war, aber es war dann halt einfach nicht.
Denn leider hatte ich nie das Glück, eine längerandauernde Beziehung mit einem Mann erleben zu dürfen (damit meine ich, länger als 3 Jahre), und das Los, alleinerziehende Mutter zu sein, blieb mir auch erspart.
Anstattdessen fand irgendwann ein kleines Hundelebewesen zu mir, welches ich nun seit 10 Jahren mütterlich versorge, und so einen Teil meines angeborenen Instinktes anwenden konnte, und hoffentlich noch lange kann.
Als junge Erwachsene konnte ich mit Kindern wenig anfangen. Das begann vielleicht so mit 35, als ich Freundinnen mit vielen Kindern bekam, und merkte, dass nicht nur ich die Kinder sehr mag, sondern auch sie mich. Irgendwie muss ich nie nachdenken, wenn ich mit Kindern zusammen bin, ich lasse einfach die Kinder machen, lasse sie auf mich zugehen, wie sie es mögen, und vielleicht ist es ja das, was sie an mir so mögen. Es ist ein bisschen wie mit Brasky, die all ihre Lieblingsspiele selbst erfunden und mir beigebracht hat.
Ich finde, man kann soooo vieles lernen von Kindern!
Jedenfalls, es war eine Weile her, seit ich regelmäßigen Kontakt zu Kindern hatte, auf Mallorca, vor ein paar Jahren noch, dann nur noch sporadisch, und es hat mir schon sehr gefehlt.
Hier nun bin ich ja dann vor ca. 8 Monaten zufällig an das Nachbarskind geraten.
(Ich werde sie ab jetzt Sabinchen nennen).
12 Jahre, übergewichtig, aus einer sogenannten sozial eher „schwachen“ Familie (kettenrauchend, biertrinkend), die in einem der ältesten Bauernhäuser des Ortes lebt, mit 4 älteren Brüdern. Wie immer bei kleinen Mädchen war es Brasky, die den Kontakt klarmachte, und so hat es sich auch weiterentwickelt. Wir kamen auf der Strasse ins Gespräch, irgendwann begleitete sie mich auf die Wiese, dann fragte sie, ob sie mal alleine mit Brasky gehen dürfe. Einsiedlerin, die ich bin, habe ich mich nur zögerlich geöffnet, es dauerte Monate, bis ich sie, die den Hund zurückbrachte, mal in die Diele liess, weitere Monate, bis sie in die Wohnung rein durfte. Das hat sich ganz langsam entwickelt, dass wir uns jedes Mal ein bisschen länger unterhielten, dass wir anfingen zu telefonieren, um etwas auszumachen. Ich bin ganz am Anfang zu ihrer Mutter gegangen, und habe sie gefragt, ob es ihr denn recht sei, daß Sabinchen den Hund ins Haus bringt. Dann fingen wir an, ZUSAMMEN spatzierenzugehen, und haben uns mehr und mehr unterhalten.
Es ist nicht so meine Art, Kinder auszufragen, jedenfalls nicht über schwierige Themen, das Verhalten ihrer Eltern, oder so, und so dauert es einfach etwas länger, bis das Kind selbst solche Themen anspricht. Mein Sabinchen ist, obwohl es sicher kein leichtes Elternhaus ist, in dem sie lebt, ein fröhliches und stabil wirkendes Mädchen, und langsam, so wie ich sie besser kennenlerne, zeigt sich, dass sie ein beachtliches Verständnis für ihre Umwelt und menschliche Umgebung besitzt, und viel Herz.
Heute hatten wir das Projekt „Hundehalsband“. Wir waren bei einem Haustierzubehörsladen und haben für den Mausezahn ein neues, schickes Lederhalsband und 2 nagelneue Quietschefischlis gekauft. Mit von der Partie war Sabinchens beste Freundin, ein 9 jähriges, kleines Mädchen (ich nenne sie Michaela), welches mir vorher eher unangenehm aufgefallen war, weil sie dauernd, ständig redete, wie ein Wasserfall, und dabei völlig belangloses Zeug.
Während der Autofahrt bekam ich (ach so leicht genervte Erwachsene) dann mal wieder eine Lektion erteilt, die ich nicht so schnell vergessen werde.
Die Mädchen erzählten mir, dass Michaela jetzt in den Ferien ein paar Tage bei Sabinchen übernachten darf, und dass sie ganz froh sind, weil M. solche Angst vor ihrer (4 Jahre älteren) Schwester hat, weil die sie immer haut, und total agressiv und unfreundlich zu ihr ist. Es folgten recht ausführliche, ziemlich haarsträubende Beschreibungen der Misshandlungen, denen das kleine Mädchen wohl fast täglich ausgesetzt ist, incl. Hinweise auf all die blauen Flecken. Sabinchen, die neben mir vorne sass, meinte leise zu mir: Deswegen redet sie immer so viel Mist, es ist, weil sie so nervös ist, und immer so viel Angst hat, und ihre Mutter ihr nicht glaubt, sondern sie noch viel mehr schimpft.
Ich wäre fast in den Graben gefahren, echt!
Sabinchen meinte, sie hat sich bisher ein bisschen gescheut, was zu sagen, weil die Schwester auch ihre Freundin ist, aber sie findet es auch nicht gut, und wird versuchen, mal besser mit ihr zu reden.

Ich bin eigentlich kein Mensch, der sich massiv in das Leben anderer Menschen einmischen mag. Wenn es um Kinder geht, erwacht in mir aber so etwas wie eine Tigermutter, mein Herz ist plötzlich 5x so gross und ich könnte auf der Stelle jemanden zerreissen (vornehmlich die- oder denjenigen, der einem Kind was zuleide tut).
Da es sich in diesem Falle selbst um ein Kind handelt, welches misshandelt (vielleicht, weil es selbst misshandelt wurde), und um eine Familie, die ich nicht überhaupt nicht kenne, muss bedachtsam an die Sache herangegangen werden.
Zumindest habe ich heute meine Lektion bekommen, einem kleinen Mädchen einfach zuzuhören, auch wenn sie umständlich und langweilig spricht, und ihr Mut und Verständnis zu vermitteln.
Ansonsten werde ich dranbleiben, und versuchen, in Sabinchen, die vielleicht tatsächlich die Möglichkeit hätte, irgendetwas aufzudecken und zu verändern, ein bisschen Zivilcourage zu entwickeln. Erwirken, dass irgendwelche Lehrer Bescheid bekommen oder so. Mal sehen.

Und eins weiß ich wieder mal:
Vorurteile sind für den Arsch!!! Immer!
Ich bin froh, dass ich sie hinter mir lassen konnte.
Erst mal zuhören, was im Hintergrund ist, bevor man sich abwendet!

BRRRRRRR!
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Nachtgezwitscher - 2010/04/07 19:32

Hm, schwierig :-( Das hat mich an mich erinnert, als ich mich mal in sowas reingesteigert habe. Zusätzlich zum Helfen muss man auch Grenzen ziehen können. Aber du wirst sicherlich sinnvoll wirken können :-) Nur auf dich selbst aufpassen.

momoseven - 2010/04/07 19:59

Hallo, Liebe!

Auf jeden Fall passe ich auf! Ich weiss, daß ich da nicht reinbrettern und alles anders machen kann. Würde ich auch nicht wollen, und können. Aber ich merke auch, daß ich nicht so tun kann, als ginge mich das nichts an. Zuhören und verstehen kann ich, und Anregungen geben, wie man es anders sehen könnte, und das ist schon was! :-)
Edit: Gerade eben hat S. den Hund zurückgebracht, und BEIDE Schwestern (also auch die Ältere, Agressive) war dabei, und ich sah ein blasses, hübsches Mädchen, welches aussieht, als musste es zu früh erwachsen werden, und unglücklich wirkte sie. Ich plauderte bestimmt 15 Minuten mit allen, fröhlich und ausgelassen war die Stimmung, weil Brasky so lustig spielte, und ich konnte sehen, wie sie ein kleines bisschen auflebte. Hut ab vor S., die wohl auf die Idee gekommen ist, sie mitzubringen.
Nein, viel kann ich wohl nicht tun, aber ein kleines bisschen schon und das ist doch schön!
:-)
Eugene Faust - 2010/04/08 12:07

Du bist vielleicht wichtiger als du denkst, Mone. :)

momoseven - 2010/04/08 13:00

Danke, liebe Eugene!

Das ist sehr, sehr hilfreich, und macht mir meine derzeitige Verantwortung und meine Möglichkeiten viel bewusster.
Tatsache ist auch, daß auch ich ganz viel davon habe, denn mir wächst hier langsam eine Freundin ans Herz, und ich darf einfach auch mal was geben, und das tut sehr gut!
:-XXX
Rippchen - 2010/04/08 19:25

Liebe Momo,

ich finde es schön, zu lesen, wie du dich um "Sabinchen" und ihre Freundin sorgst..
Leider ist keiner von uns frei von Vorurteilen.. meine Tochter z.B. brachte eine zeitlang immer ein Mädchen mit, welches sich bei uns regelrecht durchfraß.. ständig ging sie ungefragt an den Kühlschrank und an unsere Vorräte und plünderte sie..
Es kam soweit, daß ich das Kind nicht mehr gerne bei uns zu Gast hatte, auch plapperte sie, wie "Michaela", ohne Punkt und Komma und fast nur dummes Zeug..
Viel später, als der Kontakt mit ihr und meiner Tochter längst nicht mehr bestand, erfuhr ich, daß das arme Mädchen zu Hause kaum zu essen bekam, stattdessen wurde sie von ihren arbeitslosen Eltern fast rund um die Uhr angeschrien und gedemütigt..
Das Mädchen landete im Heim, von wo aus es regelmäßig ausbüxte, um wieder nach Hause zu ihren "geliebten" Eltern zu kommen..
Als ich das erfuhr, tat es mir dermaßen in der Seele weh, so schlecht von diesem Kind gedacht und auch dieses Verhalten nicht hinterfragt zu haben.. ich schämte mich vor mir selbst..
Aber so ist das leider.. zu oft ist man zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um solche "Signale" wahr zu nehmen..
Aber, wie oben schon kommentiert, es ist zwar richtig und wichtig, daß du dich "einmischst".. trotzdem, und das sagst du ja auch selber, erstmal vorfühlen.. und am besten den "passiven" Weg z.B. über die Schule wählen..
Dann werden die Eltern, denen das ganz sicher nicht recht sein würde, nichts von deiner "Einmischung" erfahren und die Lehrer der Schule wissen eventuell am besten Bescheid über die familiäre Situation und können bei so was ganz anders agieren..
Für Kinder, vor allem für "Sabinchen" ist es unheimlich wichtig, daß Erwachsene ihnen zuhören, auch zwischen den Zeilen.. und sie als Kind und als Mensch ernst nehmen.. ich denke, daß du das ganz großartig machst!!
Ich drücke dich ganz lieb und ganz fest!!
:)

momoseven - 2010/04/08 20:33

Hallo liebes Rippchen!

So etwas kann ja echt jedem passieren. Wie gesagt, am Anfang hatte ich ja auch diese blöden Vorurteile im Kopf, und Du hast ja noch dazu eigene Kinder, um die Du Dich kümmern musst. Und es ist auch so, selbst wenn man es gerne wollte, die ganze Welt kann man nicht retten, nur jeden Tag ein bisschen mehr dazulernen, also mach Dir keine Vorwürfe. Denn es ist eine grosse Aufgabe, Kinder grosszuziehen, und so wie DU das machst, kann ich nur sagen Hut ab, und Deine Kinder können sich wirklich glücklich schätzen, so eine tolle Mutter zu haben.
Ich drück Dich auch ganz doll (aber nicht den Arm!!!)
:-)
Chutzpe - 2010/04/08 19:58

Ich finde es super, dass du nicht wegschaust - wenn ich das Geld nicht bräuchte, würde ich schon lange etwas ganz anderes in die Richtung machen - doch ohne Ausbildung biste nicht erwünscht.

Als ich in Therapie kam, habe ich geschworen, dass ich nie wieder wegschauen werde - weil bei uns niemand geschaut hat - bisher kam ich noch nicht in den Ernstfall - ausser bei des Kaisers Kindern, doch die gehen mich am Allerwenigsten etwas an, weil er sowieso alles besser weiss - sie werden ihm später einmal danke sagen und er hats verdient.

Da ich sowies der Meinung bin, dass die Mehrheit der Menschen sich nicht fortpflanzen sollte - doch damit stehe ich leider meistens auch alleine da - ich jedenfalls weiss genau, dass ich meine Kinder sehr geplagt hätte, weil sie mir lästig wären und ich wollte auch nie 20 Jahre Verantwortung übernehmen - ich kann ja kaum für mich sorgen. Doch damit wird man ja nur angeprangert.

Pass auf dich auf - und halt die Augen offen.

momoseven - 2010/04/08 20:47

Hallo, liebe Chutzpe!

Als ich noch jünger war, wäre ich wahrscheinlich mit all meinen psychischen Problemen keine wirklich gute Mutter gewesen. Und ich finde es eher verantwortungsvoll als verachtenswert, wenn eine Frau zugeben kann, daß sie einfach keine Kinder haben möchte, aus welchen Gründen auch immer!!! Besser, als dann Kinder in die Welt zu setzen, die unglücklich werden, weil sie nicht wirklich geliebt werden können.
Jetzt so langsam merke ich, daß ich mit Freuden etwas an jüngere Menschen weitergeben möchte, und ich bin dankbar, daß sich diese Möglichkeit nun einfach so ergeben hat. Wie gesagt, es hat auch lange gedauert, bis ich sie näher an mich ranlassen konnte, was auch wirklich gut war, denn sie begegnet mir dadurch nun mit echtem Respekt, der nicht durch Schimpfen entstehen musste, sondern ganz natürlich, eigentlich auf einer Art "Erwachsenenebene", denn ich behandle sie wie eine Freundin, wobei ich ihr aber auch erkläre, daß ich ihre Mutter gerne vorher immer frage, wenn wir was machen, oder länger weggehen, damit sie nicht das Gefühl hat, ich wollte mich da irgendwie einmischen, oder über ihren Kopf handeln, und S. versteht das sehr gut, und sagte zu mir, soetwas würde sie mir auch nicht zutrauen!
Vorhin hab ich sie, Michaela und Sabinchens Cousin geschnappt und ihnen die Quelle gezeigt. Früher hätte ich mich vor so etwas gescheut, es als zu anstrengend verworfen, aber in letzter Zeit merke ich immer mehr, daß es für mich eine Kraftquelle wird.
Eigentlich ein kleines Wunder.
Ich bin froh, daß ich das nicht als Job, also für Geld mache, sondern daß das damit gar nichts zu tun hat.
Schönen Abend Dir! :-)
miandres - 2010/04/08 20:22

Puuuhhh

Da hast Du mit Deinem Artikel aber einen grossen Spiegel hervor geholt.
Mit vielen Fragen und ein paar Antworten.
JETZT wäre wieder einer dieser Momente wo ich mich mit der Autorin / dem Autor auf einer Couch hinhocken müsste um ihr /ihm mitteilen zu können wie sehr mich der Bericht berührt.
Somit hat das virtuelle Sein halt seine Schattenseiten. Schade eigentlich.

Ich wünsche Dir und den "Kids" weiterhin alles Liebe und viel Spass miteinander.
der Micha

momoseven - 2010/04/08 20:53

Guten Abend und Willkommen!

Wie ich schon schrieb, ich hatte ja diesen riesengrossen Spiegel erst mal selber vor der Nase!
Schön ist, wenn so etwas dann bei anderen hängenbleibt, und vielleicht irgendwann zu einer anderen Reaktionsweise führen könnte, und wenn es nur erst klitzeklein ist. Das fände ich schon wunderbar!
Liebe Grüsse :-)

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