Phasenweise
Ich bin nur froh, dass ich inzwischen gelernt habe, dass schlechte Phasen temporär sind. Zur Zeit habe ich wieder eine, schon eine Weile, aber ich bin eigentlich nicht mehr gewillt, diese Stimmungen gleich automatisch als Depressionen zu bezeichnen, auch wenn ich früher tatsächlich richtig welche hatte, und sich das zum Teil schon sehr ähnlich anfühlt. Es geht mir derzeit u.a. schlecht, weil ich mich einsam fühle, also habe ich einen realen Grund. Ausserdem bin ich irgendwie wieder krank, neben einer echt zähen Erkältung, mit (wieder mal messbaren) Hitzewallungen, macht mir meine Neverendingbauchstory wieder zu schaffen, und das NERVT, denn es raubt mir die Energie, die ich im Moment kopf-und gefühlsmäßig so mühsam wieder aufgebaut hatte, und ist auch der Grund, warum ich einsam bin, weil ich viel Zuhause sein muss, um mich immer wieder von meinem derzeit wunderbar lebhaften Leben auszuruhen.
Noch einige andere Faktoren in meinem Leben, über die ich hier aber nicht schreiben kann, bewirken derzeit diese eher schlechte Phase, und ich kann für mich selbst erkennen, daß es gerade einfach Gründe genug gibt, und ich mich, trotz großer Bemühung oft einfach schwer, und nutzlos fühle, und manchmal wieder nicht mehr weiss, was ich eigentlich möchte, und wozu ich eigentlich da bin.
Wie gesagt, ich bin nebenher klar genug, um zu erkennen, daß ich trotzallem auf meinem Weg bin, und ich glaube, Ihr kennt mich inzwischen gut genug, um zu wissen, daß ich kein Mitleid heischen will, indem ich soetwas schreibe, und jammern will ich auch nicht.
Aber es sagen, es aussprechen, es aus mir heraus bringen, damit es mich nicht innerlich auffrisst, das muss ich, und eigentlich habe ich diesmal echt lange damit gewartet.
Worum es letztlich wirklich geht, ist, daß ich, seitdem ich mit dem Rauchen aufgehört habe, mit meinem Gefühlshaushalt zu kämpfen habe, den ich durch das Rauchen relativ gut flach halten konnte.
Eh schon hochsensibel bis zum Abwinken, haut mich zur Zeit sovieles, was mit Liebe, mit Vergänglichkeit, mit Älterwerden, mit Angst, mit Vergessensein, mit Verlustangst, mit Sehnsucht, mit Schmerzen etc. zu tun hat, dermaßen um, daß ich einfach nicht mehr hinterherkomme.
Manchmal könnte ich den ganzen Tag heulen, und oft genug sind auch Tränen der Rührung und des Glücks dabei, aber traurig bin ich trotzdem.
Ein ganz winziges bißchen leichter fühle ich mich jetzt, und zwar hauptsächlich deßhalb, weil ich vor mir selbst wieder ehrlich genug sein konnte, um das hier zu schreiben. Das brauche ich wohl von Zeit zu Zeit. Und ich weiß, daß das, was ich schreibe, hier auf freundliche Seelen trifft, und das tut einfach gut.
Ich habe in der letzten Zeit übrigens niemals "Theater" gespielt, wenn ich MIT jemandem war, denn es ist wirklich so, daß es mir dann einfach gut geht, aber trotzdem bin ich kein Mensch, der sich nur aus dem Grund Gesellschaft sucht, weil es ihm alleine nicht gut geht.
Trotzdem muss ich schon lernen, genau DAS öfter mal wieder zu tun, wenn ich hoffentlich bald diese vermaledeite Erkältung hinter mich gebracht habe.
So, und hier bin ich mal wieder, eine Aufnahme vom Nachtgezwitscher an der Quelle, mit all meinen seit Dezember zugelegten Kilos, aber einem Gesicht und einem Lächeln, das mir selbst gut gefällt, und welches mich interessanterweise an meine Tante Rosel erinnert (die in echt glaub ich, meine Großtante ist). Interessant deßhalb, weil ich bisher immer eher IHRER Tante ähnelte, dem Tante Lenchen, vor allem, was die Kinnpartie (das sog. "Wassersüppchen) angeht.

So. Hier fängt es gerade an, wie angekündigt aus Kübeln zu schütten, und ich verkrümele mich mit feinen Büchern in mein kuscheliges Bett.
Euch Allen eine Gute Nacht, und Danke für das Gefühl, ich kann hier in dieser Art über mich schreiben.
:-)
Noch einige andere Faktoren in meinem Leben, über die ich hier aber nicht schreiben kann, bewirken derzeit diese eher schlechte Phase, und ich kann für mich selbst erkennen, daß es gerade einfach Gründe genug gibt, und ich mich, trotz großer Bemühung oft einfach schwer, und nutzlos fühle, und manchmal wieder nicht mehr weiss, was ich eigentlich möchte, und wozu ich eigentlich da bin.
Wie gesagt, ich bin nebenher klar genug, um zu erkennen, daß ich trotzallem auf meinem Weg bin, und ich glaube, Ihr kennt mich inzwischen gut genug, um zu wissen, daß ich kein Mitleid heischen will, indem ich soetwas schreibe, und jammern will ich auch nicht.
Aber es sagen, es aussprechen, es aus mir heraus bringen, damit es mich nicht innerlich auffrisst, das muss ich, und eigentlich habe ich diesmal echt lange damit gewartet.
Worum es letztlich wirklich geht, ist, daß ich, seitdem ich mit dem Rauchen aufgehört habe, mit meinem Gefühlshaushalt zu kämpfen habe, den ich durch das Rauchen relativ gut flach halten konnte.
Eh schon hochsensibel bis zum Abwinken, haut mich zur Zeit sovieles, was mit Liebe, mit Vergänglichkeit, mit Älterwerden, mit Angst, mit Vergessensein, mit Verlustangst, mit Sehnsucht, mit Schmerzen etc. zu tun hat, dermaßen um, daß ich einfach nicht mehr hinterherkomme.
Manchmal könnte ich den ganzen Tag heulen, und oft genug sind auch Tränen der Rührung und des Glücks dabei, aber traurig bin ich trotzdem.
Ein ganz winziges bißchen leichter fühle ich mich jetzt, und zwar hauptsächlich deßhalb, weil ich vor mir selbst wieder ehrlich genug sein konnte, um das hier zu schreiben. Das brauche ich wohl von Zeit zu Zeit. Und ich weiß, daß das, was ich schreibe, hier auf freundliche Seelen trifft, und das tut einfach gut.
Ich habe in der letzten Zeit übrigens niemals "Theater" gespielt, wenn ich MIT jemandem war, denn es ist wirklich so, daß es mir dann einfach gut geht, aber trotzdem bin ich kein Mensch, der sich nur aus dem Grund Gesellschaft sucht, weil es ihm alleine nicht gut geht.
Trotzdem muss ich schon lernen, genau DAS öfter mal wieder zu tun, wenn ich hoffentlich bald diese vermaledeite Erkältung hinter mich gebracht habe.
So, und hier bin ich mal wieder, eine Aufnahme vom Nachtgezwitscher an der Quelle, mit all meinen seit Dezember zugelegten Kilos, aber einem Gesicht und einem Lächeln, das mir selbst gut gefällt, und welches mich interessanterweise an meine Tante Rosel erinnert (die in echt glaub ich, meine Großtante ist). Interessant deßhalb, weil ich bisher immer eher IHRER Tante ähnelte, dem Tante Lenchen, vor allem, was die Kinnpartie (das sog. "Wassersüppchen) angeht.

So. Hier fängt es gerade an, wie angekündigt aus Kübeln zu schütten, und ich verkrümele mich mit feinen Büchern in mein kuscheliges Bett.
Euch Allen eine Gute Nacht, und Danke für das Gefühl, ich kann hier in dieser Art über mich schreiben.
:-)
momoseven - 2010/08/14 23:59
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