Volle Tage
Trotz teilweise stechender Schmerzen bin ich froh, daß ich meine Arbeit im Kino machen kann, habe dort schon einen Platz zum Mich-Dranhängen gefunden, und die Dehnerei scheint ein bißchen zu helfen. Nichtsdestotrotz habe ich mir heute in den rechten Arm eine Kortisonspritze geben lassen, denn es besteht immerhin die Möglichkeit, daß es was hilft, und nach 3 Wochen reichen mir auch Möglichkeiten, um meine Angst vor Spritzen zu überwinden.
Gedehnt wird natürlich trotzdem weiterhin.
Ansonsten sind meine Tage, von aussen gesehen, relativ gleichförmig. Da ist das Kino, da ist meine Hundini, und da ist das Nachbarskind, und wenn es das Wetter und die Umstände zulassen, dann sind wir alle Drei zusammen unterwegs:


Mittlerweile sind wir ein Super-Team geworden, mit einer Feinfühligkeit füreinander, die angesichts des Alters- und Milieuunterschiedes erstaunen mag, und die einfach auf großer Symphatie beruht.
Ja, das Leben geht verrückte Wege.
Immer war ich gesellig, selten allein, und in dieser schwierigen, und langanhaltenden Phase meines Lebens, die man von aussen sicher u.a. auch als Vereinsamung einordnen könnte, finde ich eine Freundschaft, die mir im Moment mehr bedeutet, als jede Bekanntschaft mit einem unberechenbaren, vor Nähe zurückschreckenden, moralisierenden oder nur auf´s Eigenwohl bedachten Erwachsenen. (Gibt´s leider auch, weswegen ich mich letzlich lieber zurückgezogen hatte).
Aber zu meinem Glück habe ich auch ein paar wirklich tolle, feinnervige und liebevolle (und erwachsene) Frauengestalten um mich, womit nicht nur meine Therapeutin gemeint ist, und mir wird langsam bewusst, wie sehr mir das derzeit hilft, auch wenn ich es an manchen Tagen nicht auszuhalten glaube, aber durch diese Menschen fliesst mir viel Zuversicht und Mut zu, die mir auf meinem Weg extrem viel helfen.
Aber ich glaube, ohne die Möglichkeit, Draussen zu sein, wäre das alles nicht genug. Sei es mit freundschaftlicher menschlicher Begleitung (da ist nicht nur das Nachbarskind gemeint)

oder einfach ich und Hund,

die Wirkung des Wegtauchens in die Natur, vornehmlich in den hiesigen Wald, ist einfach das Beste, was mir (nach den langen wunderbaren Jahren am einsamen Strand) hier passieren konnte.
Und, jeden Tag: Ein kleiner Süßhund, der hier inzwischen von allen möglichen Seiten geliebt und bespaßt wird, so daß er jeden Abend müde und zufrieden bei mir auf dem Sofa kuscheln kann.


Wenn ich mir das alles mal wieder genau anschaue, dann bin ich wirklich ein glücklicher Mensch.
Das, was mir fehlt, ist im Moment nicht da.
Wer weiß, warum?
Vielleicht bin ich noch nicht reif, oder die Zeit ist einfach noch nicht da.
Doch ich bin sehr froh, für das, was ich habe!
Ich finde, das ist viel!!!
So. Eigentlich begann ich diesen Beitrag mit ganz anderen Absichten. Wollte einfach nur berichten, wie die Dinge so stehen. Nun ist eine Ode an mein Leben daraus geworden, und ich bin froh, denn ich habe mir selbst vor Augen geführt, daß ich reich bin, in einem gewissen Sinne, und mich freuen kann, und das tue ich jetzt auch gerade.
Schlaft gut, Ihr Lieben!
Denn darum geht es: Liebe zu entdecken, in dem was man tut, in dem was einen umgibt, in dem, was DA ist. Und wenn man genau hinguckt, dann ist da einfach ganz viel!!!
:-)))
Gedehnt wird natürlich trotzdem weiterhin.
Ansonsten sind meine Tage, von aussen gesehen, relativ gleichförmig. Da ist das Kino, da ist meine Hundini, und da ist das Nachbarskind, und wenn es das Wetter und die Umstände zulassen, dann sind wir alle Drei zusammen unterwegs:


Mittlerweile sind wir ein Super-Team geworden, mit einer Feinfühligkeit füreinander, die angesichts des Alters- und Milieuunterschiedes erstaunen mag, und die einfach auf großer Symphatie beruht.
Ja, das Leben geht verrückte Wege.
Immer war ich gesellig, selten allein, und in dieser schwierigen, und langanhaltenden Phase meines Lebens, die man von aussen sicher u.a. auch als Vereinsamung einordnen könnte, finde ich eine Freundschaft, die mir im Moment mehr bedeutet, als jede Bekanntschaft mit einem unberechenbaren, vor Nähe zurückschreckenden, moralisierenden oder nur auf´s Eigenwohl bedachten Erwachsenen. (Gibt´s leider auch, weswegen ich mich letzlich lieber zurückgezogen hatte).
Aber zu meinem Glück habe ich auch ein paar wirklich tolle, feinnervige und liebevolle (und erwachsene) Frauengestalten um mich, womit nicht nur meine Therapeutin gemeint ist, und mir wird langsam bewusst, wie sehr mir das derzeit hilft, auch wenn ich es an manchen Tagen nicht auszuhalten glaube, aber durch diese Menschen fliesst mir viel Zuversicht und Mut zu, die mir auf meinem Weg extrem viel helfen.
Aber ich glaube, ohne die Möglichkeit, Draussen zu sein, wäre das alles nicht genug. Sei es mit freundschaftlicher menschlicher Begleitung (da ist nicht nur das Nachbarskind gemeint)

oder einfach ich und Hund,

die Wirkung des Wegtauchens in die Natur, vornehmlich in den hiesigen Wald, ist einfach das Beste, was mir (nach den langen wunderbaren Jahren am einsamen Strand) hier passieren konnte.
Und, jeden Tag: Ein kleiner Süßhund, der hier inzwischen von allen möglichen Seiten geliebt und bespaßt wird, so daß er jeden Abend müde und zufrieden bei mir auf dem Sofa kuscheln kann.


Wenn ich mir das alles mal wieder genau anschaue, dann bin ich wirklich ein glücklicher Mensch.
Das, was mir fehlt, ist im Moment nicht da.
Wer weiß, warum?
Vielleicht bin ich noch nicht reif, oder die Zeit ist einfach noch nicht da.
Doch ich bin sehr froh, für das, was ich habe!
Ich finde, das ist viel!!!
So. Eigentlich begann ich diesen Beitrag mit ganz anderen Absichten. Wollte einfach nur berichten, wie die Dinge so stehen. Nun ist eine Ode an mein Leben daraus geworden, und ich bin froh, denn ich habe mir selbst vor Augen geführt, daß ich reich bin, in einem gewissen Sinne, und mich freuen kann, und das tue ich jetzt auch gerade.
Schlaft gut, Ihr Lieben!
Denn darum geht es: Liebe zu entdecken, in dem was man tut, in dem was einen umgibt, in dem, was DA ist. Und wenn man genau hinguckt, dann ist da einfach ganz viel!!!
:-)))
momoseven - 2010/10/11 23:07
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