Das Schlimmste
scheint überstanden zu sein.
Was zurückbleibt, ist ein tiefsitzender Husten und scheussliche Rückenschmerzen, die im Laufe der Tage von unten nach oben in den Nacken gewandert sind, als hätte ich ihn mir verkühlt.
Ich habe sehr viel geschlafen, und mich mit der ganzen Palette an Naturheilmitteln beworfen, die mir zur Verfügung stand.
Das Nachbarskind hat jeden Tag den kleinen Hund abgeholt und auf die Wiesen geführt, worüber ich sehr froh war.
Mal ehrlich, ich finde es schrecklich, allein zu sein, wenn ich krank bin. Meistens war ich das in den letzten Jahren, und ich kriege es normalerweise auch einigermaßen hin, aber es ist und bleibt eine elende Quälerei. Vorgestern abend war ich so fertig, daß ich nur noch heulen konnte, und am nächsten Tag konnte ich kaum eine Nummer ins Telefon tippen, um meine Termine abzusagen, so matschig war ich im Kopf. Was für ein Glück, daß ich mir am Montag einen Riesentopf mit Suppe gekocht hatte, und auch frisch eingekauft. Nicht, daß ich großen Hunger gehabt hätte, aber wenigstens musste ich in diesem elenden Zustand nicht auch noch raus.
Heute im Laufe des Tages fühlte ich, daß es wieder etwas aufwärts geht, und daß ich morgen zumindest den einen Tag arbeiten gehen kann. Denn im Kino geht´s rund, und eine Mitarbeiterin fehlt, und ich möchte einfach geben, was ich kann. Dann ist ja zum Glück schon Wochenende, und ich kann mich nochmal nachkurieren. Ausserdem fällt mir inzwischen schon wieder die Decke auf den Kopf.
Es ist schon seltsam. In den letzten Jahren hatte ich alles mögliche, aber keine solchen Erkältungen. Ob das vielleicht tatsächlich auch mit diesen Wechseljahren zusammenhängt?
Und/oder es ist ein Regulanz, durch welches mir mein Körper zu verstehen gibt, daß jetzt eine Pause angesagt ist, eine Art Notbremse. Denn nach meinem Knock-Out vor 4 Jahren habe ich mich kontinuierlich wieder auf einen schnelleren Lebensrhythmus eingestimmt. Nicht so schnell wie früher, aber vor allem im letzten Jahr bin ich wieder in ein Leben zurückgekehrt, in dem ich regelmäßig viel zu tun habe, und es auch tue.Es fiel mir sehr schwer, alle meine Termin abzusagen, aber es ging, und danach war ich sehr erleichtert.
Die Lektion, daß etwas nicht mehr so geht, wie es früher einmal ging, ist wohl doch schwerer zu lernen, als ich dachte.
Das hat nicht mal so sehr was mit dem Älterwerden zu tun (schon, natürlich ein bisschen) als vielmehr eine echte Einstimmung auf mich und meine wirklichen Bedürfnisse.
Diese sagen jetzt: SCHLAF!
Gute Nacht Ihr Lieben, und vielen Dank für Eure guten Wünsche!
:-)
Was zurückbleibt, ist ein tiefsitzender Husten und scheussliche Rückenschmerzen, die im Laufe der Tage von unten nach oben in den Nacken gewandert sind, als hätte ich ihn mir verkühlt.
Ich habe sehr viel geschlafen, und mich mit der ganzen Palette an Naturheilmitteln beworfen, die mir zur Verfügung stand.
Das Nachbarskind hat jeden Tag den kleinen Hund abgeholt und auf die Wiesen geführt, worüber ich sehr froh war.
Mal ehrlich, ich finde es schrecklich, allein zu sein, wenn ich krank bin. Meistens war ich das in den letzten Jahren, und ich kriege es normalerweise auch einigermaßen hin, aber es ist und bleibt eine elende Quälerei. Vorgestern abend war ich so fertig, daß ich nur noch heulen konnte, und am nächsten Tag konnte ich kaum eine Nummer ins Telefon tippen, um meine Termine abzusagen, so matschig war ich im Kopf. Was für ein Glück, daß ich mir am Montag einen Riesentopf mit Suppe gekocht hatte, und auch frisch eingekauft. Nicht, daß ich großen Hunger gehabt hätte, aber wenigstens musste ich in diesem elenden Zustand nicht auch noch raus.
Heute im Laufe des Tages fühlte ich, daß es wieder etwas aufwärts geht, und daß ich morgen zumindest den einen Tag arbeiten gehen kann. Denn im Kino geht´s rund, und eine Mitarbeiterin fehlt, und ich möchte einfach geben, was ich kann. Dann ist ja zum Glück schon Wochenende, und ich kann mich nochmal nachkurieren. Ausserdem fällt mir inzwischen schon wieder die Decke auf den Kopf.
Es ist schon seltsam. In den letzten Jahren hatte ich alles mögliche, aber keine solchen Erkältungen. Ob das vielleicht tatsächlich auch mit diesen Wechseljahren zusammenhängt?
Und/oder es ist ein Regulanz, durch welches mir mein Körper zu verstehen gibt, daß jetzt eine Pause angesagt ist, eine Art Notbremse. Denn nach meinem Knock-Out vor 4 Jahren habe ich mich kontinuierlich wieder auf einen schnelleren Lebensrhythmus eingestimmt. Nicht so schnell wie früher, aber vor allem im letzten Jahr bin ich wieder in ein Leben zurückgekehrt, in dem ich regelmäßig viel zu tun habe, und es auch tue.Es fiel mir sehr schwer, alle meine Termin abzusagen, aber es ging, und danach war ich sehr erleichtert.
Die Lektion, daß etwas nicht mehr so geht, wie es früher einmal ging, ist wohl doch schwerer zu lernen, als ich dachte.
Das hat nicht mal so sehr was mit dem Älterwerden zu tun (schon, natürlich ein bisschen) als vielmehr eine echte Einstimmung auf mich und meine wirklichen Bedürfnisse.
Diese sagen jetzt: SCHLAF!
Gute Nacht Ihr Lieben, und vielen Dank für Eure guten Wünsche!
:-)
momoseven - 2011/10/27 21:38
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