Bäh!
Bin dann doch heute zum Arzt gegangen.
Der bestätigte den Migräneanfall, wird jetzt mal beobachtet.
Dann zeigte ich ihm nochmal den Stich, der mich in Mallorca so geplagt hatte, und, tja, das ist wohl eine Borreliose.
Diesmal wirklich.
Habe diese Wanderröte (Erythema migrans), einen riesigen, immer größer werdenen roten Kreis um den ehemaligen Stich, wahrscheinlich von einer Stechmücke, die in seltenen Fällen auch Borreliose übertragen können, und mich hat´s erwischt.
Ich hatte das dem Arzt schon direkt nach dem Urlaub gezeigt, und er wollte das auch beobachten. Diesmal hat er sofort reagiert. Jetzt muss ich 3 Wochen Antibiotika nehmen.
(Ich frage mich aber schon, warum er das bei der ersten Ansicht nicht schon erkannt hat, und hoffe, der Zeitverlust geht nicht auf meine Kosten)
Das erklärt mir jetzt doch einiges. Denn so gut es mir zwischendurch vor allem seelisch ging, ich hatte mich schon ein bißchen gewundert, daß ich nach meinem schönen Urlaub körperlich immer wieder solche Einbrüche hatte, so schnell erschöpft war, und immer wieder komische, wandernde Schmerzen hatte. Ich hatte meine Ernährung in der letzten Zeit stark umgestellt, fast kein Fleisch mehr, keine Milch, keine Sahne, viel mehr Rohkost, ganz viel Wasser, etc. Außerdem viel Bewegung, und ich dachte oft, eigentlich müsste ich mich viel besser fühlen.
Beim Versuch, alles positiv zu sehen, habe ich mir oft gesagt: "Mone, das ist psychosomatisch, das solltest Du jetzt nicht überbewerten!". War ja doch eine Menge Druck durch die Arschamtsgeschichte.
Ist ja an sich eine gar nicht so schlechte Haltung, aber in dem Fall natürlich nicht hilfreich, einfach, weil noch was anderes dahintersteckt.
Irgendwie war dieser Migräneanfall ein "Glücksfall", denn ich gehe eigentlich gar nicht mehr gerne zum Arzt, und hätte wahrscheinlich noch länger gewartet. Heute morgen konnte ich aber nicht arbeiten, und bin gleich hin.
Das kam jetzt alles so plötzlich, aber irgendwie bin ich erleichtert, daß ich jetzt weiß, was los ist.
Ich hoffe, daß ich arbeiten kann, während der Behandlung. Habe schon damit angefangen, und weiß grad nicht, ob mir von der Migräne, oder den Tabletten übel ist.
Und ich hoffe, daß es nicht schon zu spät ist.
Bin zwar dahingehend von einer Leidensgenossin ein wenig beruhigt worden, aber ich gestehe, Angst habe ich trotzdem.
Drückt mir die Daumen!
:-/
Der bestätigte den Migräneanfall, wird jetzt mal beobachtet.
Dann zeigte ich ihm nochmal den Stich, der mich in Mallorca so geplagt hatte, und, tja, das ist wohl eine Borreliose.
Diesmal wirklich.
Habe diese Wanderröte (Erythema migrans), einen riesigen, immer größer werdenen roten Kreis um den ehemaligen Stich, wahrscheinlich von einer Stechmücke, die in seltenen Fällen auch Borreliose übertragen können, und mich hat´s erwischt.
Ich hatte das dem Arzt schon direkt nach dem Urlaub gezeigt, und er wollte das auch beobachten. Diesmal hat er sofort reagiert. Jetzt muss ich 3 Wochen Antibiotika nehmen.
(Ich frage mich aber schon, warum er das bei der ersten Ansicht nicht schon erkannt hat, und hoffe, der Zeitverlust geht nicht auf meine Kosten)
Das erklärt mir jetzt doch einiges. Denn so gut es mir zwischendurch vor allem seelisch ging, ich hatte mich schon ein bißchen gewundert, daß ich nach meinem schönen Urlaub körperlich immer wieder solche Einbrüche hatte, so schnell erschöpft war, und immer wieder komische, wandernde Schmerzen hatte. Ich hatte meine Ernährung in der letzten Zeit stark umgestellt, fast kein Fleisch mehr, keine Milch, keine Sahne, viel mehr Rohkost, ganz viel Wasser, etc. Außerdem viel Bewegung, und ich dachte oft, eigentlich müsste ich mich viel besser fühlen.
Beim Versuch, alles positiv zu sehen, habe ich mir oft gesagt: "Mone, das ist psychosomatisch, das solltest Du jetzt nicht überbewerten!". War ja doch eine Menge Druck durch die Arschamtsgeschichte.
Ist ja an sich eine gar nicht so schlechte Haltung, aber in dem Fall natürlich nicht hilfreich, einfach, weil noch was anderes dahintersteckt.
Irgendwie war dieser Migräneanfall ein "Glücksfall", denn ich gehe eigentlich gar nicht mehr gerne zum Arzt, und hätte wahrscheinlich noch länger gewartet. Heute morgen konnte ich aber nicht arbeiten, und bin gleich hin.
Das kam jetzt alles so plötzlich, aber irgendwie bin ich erleichtert, daß ich jetzt weiß, was los ist.
Ich hoffe, daß ich arbeiten kann, während der Behandlung. Habe schon damit angefangen, und weiß grad nicht, ob mir von der Migräne, oder den Tabletten übel ist.
Und ich hoffe, daß es nicht schon zu spät ist.
Bin zwar dahingehend von einer Leidensgenossin ein wenig beruhigt worden, aber ich gestehe, Angst habe ich trotzdem.
Drückt mir die Daumen!
:-/
momoseven - 2012/09/14 23:18
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