Neues Nest

Nach ausgiebiger Tageslichtbeguckung unter Zuhilfenahme eines weiteren Augenpaares und weiterer reiflicher Gehirnzellenbeanspruchung ist die Entscheidung gefallen:
Mone wird ein neues Nest bekommen. In 2 Wochen wird sie erneut ihre Kisten, Trommeln, Klaviere, Gitarren, Hunde und Koffer packen und in den ca. 1km Luftlinie entfernten hohen Adlerhorst ziehen. Obwohl mitten im Dorf wird sie nun bequem in alle 4 Himmelsrichtungen blicken können, sie kann ihren Blick zum Horizont schweifen lassen, die Sonne wird ihr durch alle Räume nachwandern und sie wird ihren geliebten Sternen immer nahe sein. Sie wird eine Küche haben, in der sie GANZ ALLEIN das Sagen hat, und einen kleinen Badetempel mit Himmelsblick direkt aus der Wanne.
Sie wird Räume haben, die gross genug sind, um darin umherzuwandern, und kuschelig genug, um sich gemütlich einzumummeln.
Sie wird weit genug weg sein, um ganz bei sich sein zu können, und nahe genug, um nicht immer ganz allein sein zu müssen.
Sie wird sogar die Möglichkeit bekommen, Italienisch zu lernen.

Eine neue Etappe im langen Weg, die sich gut anfühlt, etwas, was ich jetzt gut gebrauchen kann.
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Neues von Draussen

Die Frau Sonne scheint in unseren Gefilden noch immer auf Urlaub zu sein. Ab und zu kommt sie mal vorbei um nach dem Rechten und nach dem Linken zu sehen, um dann wieder abzuhauen, um sich einen weiteren Cocktail am Strand zu gönnen.
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Ihr Vertreter, der Herr Scheisswetter nimmt seine Vertretungspflichten nur allzugenau, und bespritzt uns regelmässig von oben mit Wasser und pappt den Himmel mit grauen Wolken zu, damit es auch ja nicht zu warm wird, denn er hat einen Vertrag mit irgendeiner Winter-und Regenbekleidungsfirma getroffen, und geht mit irgendwelchen Heizungsfreds Golf spielen, der blöde Kerl.
Dennoch gibt es immer wieder Verrückte, die selbst bei diesem Elendswetter rausgehen, um sich die dunkle Zeit zu vertreiben, und um zu gucken, wie die Dinge so stehen, und bekloppt genug sind,
um Spass mit Pfützen zu haben
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und auch einem nassen Wald etwas Schönes abzugewinnen...
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Überall spriesst neues Leben
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auch am Teich

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der für eine kurze Zeit zu einem Kinderzimmer für Frösche geworden ist.

Diese Blicke
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sagen mehr als 1000 Worte
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zumal sie, wie die meisten Glotzer
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gar nicht sprechen können.
Was ein Wald wohl alles zu erzählen hätte?

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Dieses seltsame Spiegelwesen jedenfalls hat ihn auch ohne Worte verstanden und ist nach diesem Spatziergang beseelt und bereichert nach Hause gegangen- Trotz Scheisswetter...
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Nachdem ich dann

gestern meine ganze Bude umgestellt und geputzt habe, damit ich es notfalls noch etwas länger drin aushalten kann, besichtigte ich abends noch eine Wohnung (nur ein paar Häuser weiter von dem Haus, in dem ich einst entjungfert wurde...). Nun bin ich wieder am Entscheidungslisten machen, und in mich reinfühlen, ob ich mich darin sehen kann. Ich habe zum Glück eine gute Vorstellungskraft, bin aber auch gewissermassen vorbelastet, denn auf Mallorca hab ich hauptsächlich Wohnungen und Häuser mit einem unvergleichlichen, eigenen Charakter gesehen, und auch bewohnt, mit Flair, wie man so schön sagt, wie es ihn nur in alten Gemäuern geben kann. Diese Wohnung jetzt hat alle Attribute, die man von einer vernünftigen, praktischen Wohnung in günstiger, ruhiger Lage erwarten würde, gut geschnitten, ein entzückendes Bad, Super-Zustand, gute Heizung, etc. den Flair aber, den müsste ich selbst mit reinbringen, was vielleicht auch mal eine interessante Aufgabenstellung ist, und vielleicht auch dem entgegenkommt, was bei mir innerlich so passiert, nämlich eine neue, leere Seite aufschlagen, und sie mit neuem, persönlichen Inhalt füllen.
Ich habe, wenn ich jetzt so zurückblicke, in meinem Leben eher selten rein vernünftige Entscheidungen getroffen. Meistens waren sie eher ziemlich verrückt, wie z.B. allein eine ganze alte Finca anmieten. An den Konsequenzen dieser Entscheidungen hatte ich zuweilen sehr schwer zu tragen, obwohl ich nichts bereue.
Na ja. Heute werde ich einen grossen Ausflug machen, ein paar sehr gute, alte Freunde auf dem Land besuchen, hier allem mal für 1 Tag den Rücken kehren, und die ganze Sache mal sacken lassen.
Morgen gucke ich mir die Wohnung noch mal bei Tageslicht an, und dann werde ich weitersehen.
Wünsche Euch einen schönen Sonntag!
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Wenn

man schon staubsaugen muss, dann ist dies geradezu eine Offenbarung, wenn man es mit einem NEUEN Staubsaugerbeutel tut!!!
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Experiment

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Hmm. Gar nicht so übel für den Anfang, alles noch ein bisschen verrutscht. Aber ausbaufähig.
Ein Grund mehr, mich auf das geländetaugliche Stativ zu freuen, daß ich mir zum Geburtstag gewünscht hab....;-)
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Tiiiieeeefer Seufzer!

Zum Thema Fernweh.
Bilder von meiner guten alten Insel im Monat März,
aufgenommen vor 3 Jahren:

Maerz-023
Der Klee kommt immer als Erster

Maerz-025
dann diese sonnige Schönheit,


und natürlich die Mandelblüten

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Maerz-028
weiss...

Maerz-029
rosa und immer zartduftend

Finca-065
allgegenwärtig



wie hingestreut...
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die Gänseblumchen, direkt aus dem lehmigen roten Boden.

Maerz-033
Eine Wiese voller
Ich-weiss-nicht-was-aber-Hübschienchen

Und noch´ne ganz bunte Lach-Blume
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Lust auf Frühling?
Er wird kommen, haltet durch....
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Dieses Lied

liebte ich schon in meiner Adoleszenz, und endeckte es heute wieder,
weil ich es selbst auf meiner Gitarre singen und spielen möchte.
Aus irgendeinem Grund erscheint es mir heute abend sehr passend:

D

Gute Nacht!
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Flucht nach vorn

Das Leben geht weiter, für die, die weiterleben. Jeder geht anders um mit dem, was um einen passiert, manche müssen darüber reden, manche schweigen lieber, und das ist, wie es ist.
Was auch immer passierte in MEINEM Leben, ich bin froh, daß ich noch da bin, und genug Mut habe, mein Bestes zu versuchen, und nicht aufzugeben.
Nach einer extrem stupiden Kollision mit einer der ungeliebtesten Institutionen unseres Landes, nämlich dieser habe ich mich heute auf eine Zeitungsannonce hin als Spargelverkäuferin beworben.
Warum auch nicht?
2 oder 3 Monate im Sommer auf dem Markt sein ist nicht die schlechteste Idee, um grössere Veränderungen wie z. B. eine Umschulung vorzubereiten.
Zudem habe ich gestern, nachdem mehrere Pendelversuche ausser einem tauben Arm nichts weiter wesentliches ergeben haben (ich denke, ich muss damit in Ruhe einfach viel mehr Zeit verbringen), meine Runen (selbstgesammelte Kiesel aus aller Welt mit selbst eingefrästen und mit Goldlack eingelegten Symbolen) zu Rate gezogen, und den Rat bekommen, auf Signale zu achten. So gesehen hat mir der freundliche Tipp mit dem Pendeln viel gebracht, ich habe mich daran erinnert, daß ich eigentlich einen ganz guten Draht zu meinen Steinchen habe, also eigentlich so eine Hilfe-Instanz schon zur Verfügung. Beim Lesen der Spargelannonce hatte ich plötzlich ein warmes, wohliges Bauchgefühl, und ich habe die postalisch angeforderte Bewerbung in 12, 7 Sekunden abschickbereit gemacht, und 30 Minuten später zur Post getragen. Letzlich ist mir dabei klar geworden, daß ich mich derzeit eher hinter einem Spargelstand als in einem Büro vorstellen kann, was auch immer das zu bedeuten hat. Auch der Tipp mit den Listen, von der selben freundlichen Nachbarbloggerin angeregt, hat mir zumindest die nächsten Schritte in meinem Entscheidungsfindungsprozess angezeigt.
(Nochmals Herzlichsten Dank!!!)
In einem intensiven Gespräch mit einem Teil der am Entscheidungsfindungsprozess Beteiligten konnte ich meine Position für mich und auch für sie klarer und verständlicher machen. Miteinander reden ist im Allgemeinen eine recht gute Sache, und sollte häufiger ausgeübt werden, vor allem Klartext.
Alles in allem keine schlechte Entwicklung, alles bleibt zwar kompliziert wie gehabt, gibt nun aber neuen, noch nicht bedachten, und möglicherweise positiv-überraschenden Faktoren mehr Raum.
Und mir für heute abend zumindest das Gefühl, ein paar Schrittchen nach vorne gegangen zu sein.

Ich wünsche Euch allen einen Schönen Abend!!!
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Noch mal zu gestern...

Ich habe weiter nachgedacht, das Ganze geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich persönlich kann es nicht so leicht von mir schieben, und zur Tagesordnung übergehen. Ich bin zurückgegangen zu den Gefühlen, die ich als Kind und Heranwachsende hatte. Ich kenne Depressionen seit dem 8. Lebensjahr. Ich erinnere mich, daß ich über irgendwelchen Matheaufgaben sass, und dachte, ich will nicht mehr leben. Ich sass im Gymnasium auf dem Klo, weinte, und fragte mich, was dieses Leben für einen Sinn haben soll, ich dachte, ich will das alles nicht, ich brauche das alles nicht, und ich will es auch nicht brauchen wollen. Schon als Kind spürte ich, daß mir diese Gesellschaft mit ihren Anforderungen, den Konsum, dem Wettbewerb, und der damit zusammenhängenden Unmenschlichkeit, nicht im mindesten gefällt, und mich zerstören könnte. Daß ich die an mich gestellten Erwartungen nicht nur nicht erfüllen kann, sondern eigentlich auch gar nicht will. Aber ich wusste nicht, wie ich es ändern könnte, wohin ich gehen sollte, wie ich mich dagegen wehren sollte. Ich war zutiefst verwirrt und überfordert, und das war noch eine Zeit, die längst nicht so verrückt und schnellebig war wie heute. Die negativen Energien, die Wut, das Sinnlosigkeitsgefühl, die Hilflosigkeit habe ich, weil das MEINE Art war, in mich reingeschluckt und letzlich habe ich noch heute, als Erwachsene daran zu knabbern. Frauen neigen eher dazu, diese Energien gegen sich selbst zu richten.
So gesehen kann ich irgendwo stolz auf mich sein, daß ich mich nicht selbst umgebracht habe. Ich war kurz davor. Es hätte auch passieren können, wenn es auf meinem Weg nicht auch viel Liebe gegeben hätte.
Wenn ich an die Intensität der Gefühle damals denke, an die Hoffnungslosigkeit, in der ich gelebt habe, an die Hölle, in der ich gefangen war, kann ich nicht sagen, daß ich es ÜBERHAUPT NICHT verstehe. Ich war ein völlig unauffälliges, angepasstes Kind, nach aussen hin, ausser, daß ich öfter krank war. Meine Eltern wussten nicht, wie schlecht es mir ging, und ich war auch unfähig, es zu vermitteln. Es hat viele, viele Jahre und viele Therapien gebraucht, um mir selbst das Ganze überhaupt bewusst zu machen.
Dabei bin ich, als weibliches Wesen, noch "besser" drangewesen, da man es Frauen in dieser Gesellschaftsform noch eher nachsieht, wenn sie "Gefühlsprobleme" haben, als Männern.
Jeder Mensch kann komplett anders auf ein und dieselbe Sache reagieren. Diese Sache macht mir Angst, umsomehr, weil ich weiss warum. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, es ist nicht unmöglich, es ist nicht komplett unverständlich, daß so etwas passieren kann. In meinen inneren Räumen habe ich Türen gesehen, die zu so etwas hinführen, aber ich habe sie nie geöffnet.
Hätte ich das, wäre ich jetzt nicht mehr da.
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Schreckensmond

Da sitze ich hier, und schlage mich mit meinen für mich grösseren, aber im Gesamtbild eher banalen Problemen herum, während gar nicht weit von hier ein Junge so gar nicht mehr weiterweiss, daß er hin geht, und Menschen umbringt, und sich selbst, und dabei unendliches Leid hinterlässt.
Wo man hinsieht, geschehen entsetzliche Taten, aber ich finde es besonders erschreckend, wenn bereits ein so junger Mensch keinen anderen Weg mehr für sich findet, als sein Leben zu beenden, und dabei soviele andere mit in den Tod zu reissen.
Das ist ein erschreckendes Zeugniss einer Gesellschaft, die am Rande des Abgrunds steht, und keine Ahnung davon zu haben scheint.
Denn was sonst kann einen Jungen dazu treiben, so etwas zu tun?
Die Häufung dieser "Fälle" in den letzten Jahren macht alle fassungslos, aber wo liegt die Ursache? Wo beginnt sowas?
Die Kinder sind die Zukunft! Aber sie kommen in eine Gegenwart, die wir alle mitgeschaffen haben. Und sollen damit zurechtkommen.
Ich habe das Gefühl, daß sich bereits eine Grenze der menschlichen Belastbarkeit abzeichnet. Und das es kurz vor 12 ist, wenn es sich schon so bei unseren Kindern auswirkt.
Oder vielleicht schon nach 12.

Ich empfinde tiefes Mitgefühl für ALLE Betroffenen!
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Wieso einfach

wenn es auch kompliziert geht!
Das scheint das (nicht von mir selbst ausgesuchte) Motto meines Lebens zu sein.
Wenn es um Entscheidungen geht, um wichtige Lebensentscheidungen vor allem, dann kann ich das in den seltensten Fällen in ein einfaches Für- und Wider aufteilen. Meistens gibt es sehr viele Faktoren, die sich selbst noch in mehrere Unterfaktoren aufteilen lassen, die man dann noch in weitere Unter-Unterfaktoren aufteilen kann, wenn man lustig ist.
Wenn sich die Entscheidung "nur" um mich selbst dreht, ergeben sich die Fragen: Was will ich? Was ist gut für mich? Wie fühlt es sich an? Was will ich erreichen? Wo will ich hin? Was bewirkt meine Entscheidung in der Zukunft? Wie kann ich mit der Entscheidung leben?
Das, auf das Für-Und Wider übertragen, ist schon kompliziert genug, und für mich fast nicht zu schaffen, weil ich auf mindestens einer dieser Fragen keine Antwort weiss, oder mehrere widersprüchliche, wenn aber die Entscheidung auch das Leben anderer mir wichtiger Menschen nachhaltig beeinflusst, explodiert mir bereits der Schädel.
Ich habe versucht, eine Liste aufzustellen, und bin schon am Konzept gescheitert, weil ein einfaches Pro- und Contra in meinem Falle nicht weiterhilft. Nie geholfen hat, ich habe es schon oft genug versucht, und es hat mich meist in noch grössere Verwirrung gestürzt.
Mein Problem, an sich eine Qualität, und ein ziemlich typisches Attribut eines hochsensiblen Menschen, ist ja, daß ich von einem Ding nicht nur 2 Seiten, sondern ganz, ganz viele Seiten sehen kann, und von diesen vielen Seiten wiederum ganz, ganz viele Seiten etc. erschöpft umfall...
Ich konnte noch nie anders denken, nicht einfach Schwarz oder Weiss, Hell oder Dunkel, So oder so Punkt. Ich weiss gar nicht, wie das gehen sollte.
Es ist daher schon erstaunlich für mich, daß es mir im Leben überhaupt manchmal gelungen ist, eine Entscheidung zu treffen.
Das waren dann immer sehr magische Momente, da stand es einfach sonnenklar vor mir, und ich musste auch nicht mehr daran zweifeln. Allerdings waren das Entscheidungen, bei denen ansonsten wichtige Problemfaktoren wie Geld wegfielen, was diesmal leider nicht der Fall ist.
Ein guter Freund sagte mir mal den Satz: Im Zweifelsfalle- NEIN!
Bei kleineren Tagesentscheidungen klappt das manchmal ganz gut, bei grösseren Entscheidungen jedoch würde das bedeuten, daß ich mich nicht mehr von der Stelle rühren kann, weil IMMER Zweifel auftauchen.
Ein waschechter Esoteriker würde vielleicht von Schicksal reden, und das ich Visionen suchen sollte, ein Pragmatiker den Weg des geringsten Widerstandes empfehlen, ein Therapeut würde mir sicher die besagte Pro-und Contraliste ans Herz legen, und das ich eine Therapie bräuchte, um herauszufinden, was ich selber wirklich will, ein Pessimist würde mir raten, mich lieber gleich zu erschiessen, und ein Optimist würde sagen, ich soll die Dinge erst mal auf mich zukommen lassen, es wird sich schon irgendwas ergeben, was mir weiterhilft.
Im Moment bin ich am ehesten geneigt, auf den Optimisten zu hören, nur das die Dinge schon so nahe auf mich zugekommen sind, daß ich unter Zeitdruck gerate, und mir langes Zögern nicht mehr wirklich gestatten kann.
Eine einfache Sicht der Dinge gibt es für mich nicht, das muss ich einfach akzeptieren. Ein Rezept, alle anfallende Punkte für mich und alle beteiligten Personen zu einer für alle befriedigenden Lösung zu bringen, gibt es nicht. Von meinem Standpunkt aus gibt es Wege des kleineren Übels, faule Kompromisse, na ja, aber die sind eben doch übel und faul, also auch nicht wirklich gut.
BRRRRRR!!!

Das war mal wieder ein kleiner Einblick in den Denkalltag einer Hochsensiblen.

In Ermangelung irgendwelcher Lösungen werd ich jetzt erstmal Wäsche waschen, mit dem Hund rausgehen, und Staubsaugen, und dabei mein kleines Mantra vor mich hinträllern. Ich werde beim Beten an den Satz denken: Bedenke, um was Du bittest, es könnte Dir gewährt werden, denn es könnte sein, daß wenn ich um Klarheit bitte, NOCH MEHR Faktoren und Möglichkeiten auftauchen, und DAVON hab ich schon JEDE Menge. Also werde ich lieber weiter um Freude in meinem Leben bitten, die mir hilft, auch dieses Gewurschtel heil zu überstehen.
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Der Mond ist rund

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DER MOND

Der Mond kommt jetzt sehr früh herauf
Und glänzt wie Silber matt
Es schaut kein Mensch zu ihm hinauf -
So ist das in der Stadt.

Wo keiner Zeit zu haben meint
Nach oben hin zu spähn
Er aber kommt und geht und scheint
Auch wenn wir ihn nicht sehn

Das kränkt ihn nicht, das macht ihm noch
Nicht das geringste aus
Und wenn wir schlafen, taub und blind,
Fühllos wie Schläfer sind
Das gilt ihm gleich, er legt uns doch
Sein Licht auf unser Haus.

(Rainer Maria Rilke)
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Und..

Ich kann´s noch!

guckt
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Es scheint

mir gutgetan zu haben, gestern, anstatt wie in der letzten Zeit meistens abends, vor dem Fernseher zu landen, so lange am Verlinkungsproblem rumzuprobieren, bis ich es gelöst hatte. Ohne Hilfe hätte ich es sowieso nicht geschafft, aber es hatte mich einfach gepackt, und als ich schon aufgeben wollte, hat sich in mir ein kleines bisschen Willenskraft wiederbelebt, etwas, was mir in der letzten Zeit flöten gegangen war. Ich WOLLTE es einfach noch hinkriegen, und es war das erste Mal seit längerer Zeit, daß ich mich wirklich auf etwas konzentrieren konnte, und ganz bei der Sache war.
Heute morgen bin ich ein kleines bisschen verändert aufgewacht.
Nicht so streng mit mir wie sonst, ich liess mich 1 Stunde länger schlafen, und bin nicht aufgewacht mit dem für Depression so typischen Gefühl, daß ich nichts auf die Reihe kriege, und es deßhalb lieber gar nicht versuche.
Ich glaube nicht, daß diese Stunde gestern allein das bewirkt hat, vielmehr kann sie bereits die Wirkung von etwas sein, was ich vor 2 Tagen getan habe: Ich habe gebetet.
Ich bete eigentlich immer, abends vor dem einschlafen und morgens nach dem aufwachen, ich bete, daß es mir besser gehen möge, aber in den letzten Tagen ging es mir so schlecht, daß ich begann, meine Worte neu zu formulieren, und auch bewusster zu denken, im gewissen Sinne konkreter, und inbrünstiger.
Ich bat darum, daß das Leben wieder zu mir kommen möge, daß ich mich wieder für die Freude öffnen kann, und, anstatt wie gewohnt darüber zu grübeln, was ich denn nur falsch mache, habe ich ein Mantra gesungen, bei Spatzierngehen, beim Putzen, beim Einkaufen, beim Autofahren. Ein ganz kleines, kurzes, hübsches Liedchen, welches mir eine Freundin, die in Indien in einem Ashram lebt, einmal beigebracht hatte.
Es sei dahingestellt, ob die Gebete und das Mantra selbst die Veränderung bewirkt haben, oder meine Art zu denken, meine Art, mit dem grossen Raum in meinem Kopf anders umzugehen, ihn mit anderen Inhalten zu füllen. Vielleicht hätte es auch geklappt, wenn ich die ganze Zeit "Hänschen Klein" gesungen hätte, und in Gedanken Zahlen multipliziert, anstatt zu grübeln, obwohl ich das persönlich nicht glaube. Das Wichtigste dabei ist das Ergebniss.
Das Ergebniss ist, daß ich ein klein wenig anders mit dem Gleichen umgehen konnte, meine Position ein klein wenig verändert habe.
Nur ein paar Millimeter zur Seite, und da fand ich meinen Humor wieder und ein Stück von meiner Willenskraft, gerade genug, um wieder ein paar Schrittchen voranzugehen. Keine grossen und entgültigen Lösungen, die mit Fanfaren das Ende aller Probleme ankündigen, aber etwas weniger Angst und etwas mehr Mut, mich weiter nach vorn zu bewegen.
Wer Depressionen kennt, weiss, daß es drinnen keine Zeit gibt, es erscheint ewig und unveränderbar, man glaubt nicht, daß es je besser werden kann, und deßhalb freue ich mich so, daß ich wieder auftauchen konnte, dahin, wo ich wieder Zuversicht fühlen kann.
Nicht nur mir sie einreden, weil ich sie ja haben sollte, sondern fühlen. Und akzeptieren, daß ich noch einen langen Weg vor mir habe, den zu gehen es sich lohnt.
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Kam mein Bruder

und meinte: mach doch mal dies und das und jenes UND:

hier

UND ZWAR im Beitrag das Wort "hier" oder sonstwas eingeben, dann markieren und dann über die Funktionsleiste mit den netten Bildchen das mit den beiden Ringelchen anklicken und den link einfügen.

Jetzt bin ich wieder wach!!!

Auf meine Linkfarbänderung hin ist zwar noch nichts passiert (es sollte QUIETSCHGRÜN erscheinen), und wie man das Ganze in Kommentaren verwirklicht, ist mir noch nicht geheuer, aber, Huh, das ist doch mal ein linkischer Schritt in die rechte Richtung.

Verherzlichster Dank noch mal für so geduldige Mühung!!!

Nachttrag: inzwischen ist aus quietschgrün violett geworden, und jetzt habbichs auch in den Kommentaren geschnackelt....

MERCIIIIII!!!!
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Badefreuden

Ein 6qm grosses Bad zu putzen, macht halb soviel Spass, als sich danach drin zu baden...
Aber es macht doppelt soviel Spass, in einem SAUBEREN Bad zu baden!

PLANTSCH!!!
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Bei mir

Schade, ich habe hier...
Schade, ich habe hier früher oft gelesen und bin gerade...
Geitelde - 2024/12/05 18:19
Ah super, da bin ich...
Ah super, da bin ich beruhigt, vielen Dank :-)!
Rössle - 2018/05/31 19:35
Das kann ich beantworten,...
Das kann ich beantworten, denn ich habe beide Blogs...
NeonWilderness - 2018/05/31 19:32
Ich hoffe du hast mitbekommen,...
Ich hoffe du hast mitbekommen, daß twoday heute seine...
Rössle - 2018/05/31 19:28
Liebe Grüße... :-)
Liebe Grüße... :-)
Thiara - 2016/04/07 09:31
Vielen lieben Dank für...
Vielen lieben Dank für Ihre Worte!
momoseven - 2016/02/07 08:38
Liebe Momoseven, ich...
Liebe Momoseven, ich höre aus Ihren Worten die tiefsitzende...
Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
Herzlichen Dank für Deine...
Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es, alles...
momoseven - 2016/01/19 23:09
Hey, schön, dass du mal...
Hey, schön, dass du mal wieder ein paar Zeilen zum...
Hoffende - 2016/01/14 02:27
Dankeschön, ebenso :-)
Dankeschön, ebenso :-)
momoseven - 2016/01/07 22:45

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