Vorhin

war ich noch mal in der Klinik, um meinen Arztbrief abzuholen. Er war noch nicht mal unterschrieben, und wie ich es erwartet hatte, hat die Schnalle reingeschrieben, daß ich mich geweigert habe, noch mal in der Psychosomatik vorzusprechen. Natürlich konte ich dann auch keinen Arzt mehr oder eine Apotheke erreichen, weil Mittwochnachmittag hier alles zu ist.
Meine Ex-Mitpatienten haben mich erst gar nicht erkannt, so ohne mein weisses Bademäntelchen, ich hab sie alle noch mal besucht, und erfahren, daß die Ärztin ihre schlechte Laune dann noch an einer anderen Patientin ausgelassen hat, die geraucht hat, und nun vorzeitig entlassen wird, obwohl sie ganz bestimmt nicht mit ihrem offenen Bein geraucht hat.
Ich hab ein Merci bekommen, und hab sie alle fest zum Abschied gedrückt, meine lieben Omis, und bin erhobenen Hauptes wieder abgezogen. Im Moment behelfe ich mich mit Zäpfchen und mit Ablenkung, hab mich im Biosupermakt mit Gemüsesaft und Lebenslust-Tee eingedeckt und mir 2 T-Shirts gekauft, in denen ich mich auch mit meiner Mozartkugel auf die Strasse wagen kann, und doch mal braun an den Armen werden kann.
Ist nicht wirklich der Hit mit meinem körperlichen Empfinden, aber wenigstens kann der Ausschlag im Gesicht von den Novalgin wieder etwas abheilen, und heut abend muss halt wieder die Wärmflasche her.
441 x aufgerufen und abgelegt unter

Hoch und Tief

Es ist schon erleichternd, erstmal der Krankenhausatmosphere entkommen zu sein. Ich bin froh, daß ich in eine Wohnung zurückkehren konnte, in der ich mich wohlfühle, und gestern abend lief ich mit dem 10 jährigen Sohn meiner Vermieterin und Brasky auf die Wiesen. Ein süsser Knopf, der inzwischen seine Schüchternheit mir gegenüber abgelegt hat, und frei von der Leber weg mit mir plauderte. Mitten auf der Wiese trafen wir auf ein Liebespaar, und Brasky, die sich von freundlichen Menschen sofort angezogen fühlt, stürzte sich sofort auf sie, und liess sich von ihnen knuddeln. Die Beiden sassen in einer fast sichtbaren Aura von Glück, und es stellte sich heraus, daß er Spanier ist, und wir plauderten alle ein bisschen und verabschiedeten uns fast wie alte Freunde. An der Haustür gaben uns der Junge und ich wie selbstverständlich ein High-Five, und ich hoffe, wir werden von nun an öfter mal zusammen spatzieren gehen.
Nach dem wirklich beeindruckenden Film "HOME" kuschelte ich mich in mein schönes Pastellbettchen, froh, wieder unter meinen Leuchtsternchen zu liegen und schlief auch sehr gut.
Heute morgen wachte ich nach Krankenhauszeit auf, die halbe Flasche gestern hat mir aber einen leichten Kater beschert, und ich blieb noch 1 Stunde liegen, in der mir aber meine ganze Misere wieder hochstieg, die Entrüstung, und auch die Angst, wie es denn nun weitergehen soll. Bar aller Schmerzmittel waren auch die Schmerzen schnell wieder da, die die heisse Wärmflasche nachts ein wenig abgelenkt hatte, und damit auch die Verzweiflung, das Gefühl des Ausgeliefertseins, die Zweifel, ob es nicht doch psychosomatisch sei. Doch das Gefühl der gerechten Empörung hat mir einen Schwung verliehen, der mir lange gefehlt hat. Irgendwo bin ich stolz auf meine Unnachgiebigkeit gegenüber dieser zickigen Ärztin, ich bin stolz, daß ich mich diesmal nicht geduckt habe, sondern riskiert habe, unbequem zu wirken, meine Meinung zu vertreten. Ich habe lange Jahre gebraucht, um wieder zu lernen, daß ich eine gute Intuition habe, und die lasse ich mir jetzt nicht so einfach wieder ausreden. Das soll nicht heissen, daß ich starrköpfig auf meiner Meinung beharre, aber ich gebe mich nicht mehr so leicht zufrieden, wie früher, vor allem wenn jemand unlogischen, pauschalisierenden Mist an mich hinredet, und sofort beleidigt ist, wenn jemand Zweifel äussert, oder anderer Meinung ist.
Ich kann es inzwischen verstehen, wenn meine Mutter mit ihren "Reiss-Dich-zusammen-Parolen" kommt, es ist ihre eigene Hilflosigkeit und Angst, und sie glaubt, mir damit zu helfen, und kompensiert dadurch ein bisschen den eigenen Schmerz, daß ihre Tochter leidet, aber ich kann nicht akzeptieren, wenn eine studierte Arztin sich in ihrer Berufsehre gekränkt fühlt, nur weil ich ein paar schwierige Fragen stelle. Ärzte, so habe ich in der letzten Zeit gelernt, können einfach nicht offen zugeben, wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind, sie können nicht einfach sagen, wir wissen leider nicht weiter, aber es ist durchaus möglich, daß es etwas gibt. Nein, es heisst: Sie haben nichts, was irgendwo vermittelt, daß meine Empfindungen gar nicht existieren.
Sie hat mir nicht mal alles Gute gewünscht, sondern war nur froh, mich loszuwerden.
Wenn ich zaubern könnte, dann hätte ich sie mal ein paar Stunden in meinen Zustand versetzt.
So, schreiben tut, wie ich merke, wirklich gut, es hat sich viel angesammelt und es tut gut, es herausfliessen zu lassen.
Jetzt werde ich mich meiner angestaubten Wohnung widmen und langsam meinen langschläfrigen Hund wecken, die hinter mir auf dem Sofa schnarcht.
Bis später, Ihr Lieben !!!
455 x aufgerufen und abgelegt unter

Augenschmaus und Herzerschütterung

Um mich letztlich von den Bildern der letzten Woche etwas freizumachen sah ich mir heute dieses Video an, was noch bis zum 14. gratis auf youtube zu sehen ist.
Nehmt Euch die Zeit, wenn Ihr könnt, es lohnt sich.
Das Einbetten ist leider bereits deaktiviert worden.
Youtube- sucht HOME!
860 x aufgerufen und abgelegt unter

Krankenhausgeschichten

Nach einem Vollbad, ein paar Einkäufen, und einem Glas rubinroten Schmerzmittels (das muss heute echt mal sein...), hab ich mich zumindest soweit beruhigt, daß ich wieder ein Stück nach vorne blicken kann. Schön und wichtig ist, daß ich inzwischen Freunde gefunden habe, und mich nicht mehr allein fühle mit allem.
Im Moment ist es so: Wenn ich die Augen schliesse, sehe ich Krankenhaus- Weiss, Krankenhaus-Chrom, ich sehe offene, schmerzverzerrte Münder und höre Schmerzensschreie, und deßhalb muss ich jetzt ein wenig darüber schreiben, damit diese Bilder einerseits in mir verblassen können, aber andererseits nicht ganz ins Vergessen sinken.
Alle Leute sagen, unser Gesundheitssystem krankt, und hier ist ein Erfahrungsbericht aus nächster Nähe:

1) Das Pflegepersonal
Ich glaube, wenn sich jemand zu dem Beruf der Krankenschwester oder des Krankenpflegers entschliesst, sollte er zuvor ein paar Wochen krank im Krankenhaus liegen. Der sicher wohlgemeinte, idealistische Wunsch, kranken Menschen zu helfen reicht allein nicht aus, um sich klarzumachen, was einen in diesem Beruf erwarten kann. Unregelmässige Arbeitszeiten, die einem kaum Zeit lassen, sich zu regenerieren, schlechte Bezahlung und Unterbesetzung verlangen von diesem Berufszweig sicherlich mehr als nur den Wunsch, zu helfen. Der ständige Wechsel der kranken Menschen, die so eine Station passieren, das Elend, die Hilflosigkeit und oft auch die Unfreundlichkeit der Patienten, oder die Unfähigkeit, Dank auszudrücken sind eine harte Prüfung, auf der die wirkliche Anteilnahme oft auf der Strecke bleiben kann.
Ich sah:
Eine schlechtgelaunte Schwester, die eine gehunfähige, ältere, schwerhörige, russischstämmige Patientin morgens um 7 nackt ans Waschbecken setzte, sagte sie solle sich jetzt waschen, auf ihren Protest über die ruppige Behandlung sagte: "Ich kann kein türkisch", und sie 45 Minuten allein auf einem kleinen Hocker sitzen liess (Ich war rauchen und dann duschen, und informierte dann eine andere Schwester).
Ich sah:
Einen Krankenpfleger, der ungeniert auf dem Nachttisch einer Patientin rumwühlte, sich Zeitschriften nahm, während die demente Patientin schon einige Stunden in ihrer eigenen Scheisse lag.
Ich sah:
Schwestern, die ohne Gruss hereinkamen, um Spritzen zu geben, und ohne ein Wort wieder rausgingen.
Eine Schwester, die zu einer weinenden Krebspatientin sagte:"Weinen hilft jetzt auch nichts!"
Ich wartete 3 Stunden auf eine Wärmflasche, die mir dann lauwarm gebracht wurde. als ich darauf hin sagte, daß sie mir so nichts nütze, hiess es, das sei wegen der Verletzungsgefahr.
Obwohl das in ihrer Krankenakte vermerkt war, daß sie 3x am Tag inhalieren solle, musste die Patientin mit dem Lungenkarzinom jedesmal daran erinnern, und meistens röchelte sie schon, bis jemand kam.

Das sind natürlich die extrem negativen Spitzen, und zum Glück gab es auch nette, mitfühlende Menschen, die immer freundlich ankündigten, was sie zu tun gedachten, die trotz Zeitmangel ein offenes Ohr hatten, und wenn es die nicht gegeben hätte, wäre es wahrlich unerträglich gewesen.
Gerade die dementen oder bewegungsunfähigen Patienten lagen zuweilen 3 Stunden sich selbst überlassen, verrutschten manchmal in unbequeme Haltungen, wurden stundenlang auf Rollstühlen sitzengelassen, weil niemand Zeit hatte, nach ihnen zu gucken.
Ich lag mit 3 alten Damen auf dem Zimmer, und gab es nach einer Weile auf, immer nach der Schwester zu klingeln, zog Kissen zurecht, brachte auf´s Klo, schenkte Wasser nach, oder streichelte einfach ein bisschen, weil ich es einfach nicht mit ansehen konnte.
Zu Anfang nahmen mir manche Schwestern das übel, als würde ich mich in ihre (nicht getane Arbeit) einmischen, später fragten sie mich oft, wie die Patientin geschlafen hatte, ob sie auf dem Klo war, etc. Zu mir sagten sie zuletzt, ich sei eine angenehme Patientin gewesen, und der Abschied war herzlich, und eigentlich richtig traurig.
2) Ärzte und Oberärzte
Nur soviel: Sie haben kaum Zeit, und man kann sehen, daß sie im Kopf eigentlich schon beim nächsten wichtigen Termin sind.
Sie vermitteln das Gefühl, daß sie es nicht gern haben, wenn der Patient selbst was sagt.
Sie sind sehr schnell beleidigt.
Es gibt Ausnahmen, bei denen man Mitgefühl, Interesse,und Neugierde erkennen kann, aber dann sind sie plötzlich auf einer anderen Station, und der nachfolgende Arzt ist eher wie obengenannt.

3) Die Patienten und ihre Angehörigen
Da ich selbst recht wenig Besuch bekam (Meine Eltern sind grässlich erkältet), unterhielt ich mich oft mit den Besuchern meiner Mitpatienten.
Da war:
Die Tochter der Schlaganfallpatientin, die ihre Mutter seit 7 Jahren zuhause pflegt und 2x am Tag je 2 Stunden kam, und ihrer Mutter, die ausser lächeln und schreien nichts mehr konnte, die Füsse massierte, ihr alle kleinen Neuigkeiten erzählte (und mir nebenbei ihre Lebensgeschichte), und völlig entsetzt war, als ihre Mutter in ein Zimmer mit lauter schwerkranken, sprachlosen Patienten verlegt wurde, wo sie stundenlang sich selbst überlassen war. Sie weinte, und kam mich trotzdem jeden Tag besuchen, brachte mir Kirschen und schenkte mir was zum Geburtstag.
Da war:
Die schwerhörige Wolgadeutsche, deren Hörgerät immer so schrecklich fiepte, daß es schliesslich weggeschlossen wurde. Wir haben uns schreiend oder, nach einer Weile in einer Art Zeichensprache verständigt, und sie sang uns ein Lied:
Haste net mein Mann gesehn,
hast net gesehe reite?
Hat ein Schnappkartischen an (Eine Schildmütze)
Schnupptuch in de Seite.
Jo jo jo, ich hab Dein Mann gesehn
Hab ihn gesehen reite,
hat sein Schnappkartischen an
Schnupptuch in de Seiten.
Als sie heimdurfte, waren wir längst per Du, und sie sagte, was soll ich denn jetzt ohne Dich machen, Limone?
Da war:
Die demente Frau, die seit 4 Wochen mit ungeklärtem Fieber da lag. Die konnte Au, Danke und ich weiss nicht sagen, wenn einer nieste sagte sie immer Gesundheit und ansonsten schlief sie fast den ganzen Tag. Ihre zahlreichen Verwandten kamen alle 2-3 Tage, und blieben dann 5 Minuten betreten an ihrem Bett stehen, und gingen dann. Nach ein paar Tagen kam mir die Idee, ihr mal eine Zeitschrift vorzulegen, und seitdem blätterte sie stundenlang in Illustrierten. Als ich das ihren Verwandten erzählte, sagten die, Ja ja, das tut sie gerne, aber sie sind 4 Wochen nicht auf die Idee gekommen, ihr mal welche mitzubringen.
Da war:
Die schwer krebskranke, inoperable würdige Frau, die nach 4 Chemos und einer Reha sofort wieder im Krankenhaus landete, und nichts mehr essen konnte. Ihre Familie kümmerte sich toll um sie, und einmal kam ich, da lag die Tochter halb auf ihrem Bett, an sie gekuschelt, und sie machten ein Nickerchen. Zum Rauchen, das sie sich nicht nehmen liess, zog sie eine Perücke auf, und sie hatte künstlerisch gestaltete Fingernägel, und war immer freundlich und sehr würdevoll, obwohl sie total verzweifelt war.
Da waren noch:
Die beiden alten schwerkranken Frauen im Nachbarzimmer (die Eine hatte ich in der Aufnahmestation kennengelernt, die hatte 5 cm lange Zehennägel und war nicht sehr sauber, weil sie es einfach alleine nicht mehr konnte, und die Schwestern ekelten sich vor ihr, und zeigten das ganz offen). Die 2 fanden sich, ich nannte sie: meine beiden Schönheiten und besuchte sie oft in ihrem zimmer, das neben meinem lag, und sie rauchten heimlich, und erlebten dabei die wildesten Abenteuer (Wie mit dem Rollator die Treppe rauffallen oder von einer Bank runterfallen und sowas) und lachten danach wie ein Gaunerpaar nach einem geglückten Banküberfall.

Da ich im selben Haus war, in der ich auch meine psychosomatische Therapie gemacht hatte, kannte ich recht schnell alle Raucher, auch andere von anderen Stationen gesellten sich dazu, und wenn ich es im Krankenzimmer nicht mehr aushielt, konnte ich wenigstens rausgehen, einen Kakao trinken, und führte manch schönes Gespräch und hörte und erzählte manch lustigen Witz:
Was hat 4 Beine und 1 Arm?
Ein zufriedener Pittbull!
Eigentlich hatte ich erst das Rauchen aufgeben wollen, aber dann wären die 2 Wochen wirklich nicht zu ertragen gewesen.

So. Nun habe ich mir das ein bisschen von der Seele geredet.
Ich sehe sie alle noch vor mir, und trotz ihres Wimmerns und Rülpsens und Pupsens, den vollgekackten Windeln und dem Sabber auf dem Kinn habe ich sie allesamt liebgewonnen, und sie fehlen mir.
Doch ich, obwohl mir nicht geholfen wurde, bin im Moment einfach froh, dem entronnen zu sein, obwohl ich geweint habe, als ich ging.
Für mich waren das 2 extrem lehrreiche Wochen, in denen ich grossen Einblick gewinnen durfte in Bereiche, die man nicht im Fernsehen sieht, und ich bin froh darüber (auch wenn für meine persönliche Geschichte noch keine Lösung in Sicht ist).
Ich habe viel gelächelt, viel Liebe verströmt und auch viel Liebe erfahren, naja und das ist doch LEBEN, oder?

So, und jetzt gehe ich mit meiner geliebten Hundini in die Abenddämmerung.
Ich habe sie so sehr vermisst!!!
Ich habe immer noch Schmerzen, jetzt etwas gedämpft vom Wein, aber ich habe die Adresse von einer guten Homöopatikerin, ich habe Zuspruch und Unterstützung von geliebten Freundinnen, und ich war heute mal richtig wütend und habe mich nicht geduckt.

Es wird weitergehen!
963 x aufgerufen und abgelegt unter

Gerückgemeldet

Hallo Ihr Lieben, wiederum vielen Dank für die lieben Kommentare, und Danke für Glückwünsche.
Ja, ich bin wieder Zuhause- unverrichteter Dinge.
Die Schulmedizin hat mir heute mal wieder ein Brett gegeben, und mich ohne Schmerzmittel nach Hause geschickt. Sie wollten mich wieder in die Psychosomatik einweisen, aber ich sagte, daß ich das erst mal mit meiner Therapeutin besprechen will.
Ich hab SOOOOOOOOO einen Hals!
Sie sagen, sie finden nichts. Gestern sagten sie, auf meine Frage hin, ob sie denn nachgekuckt haben, ob ich Borreliose, oder einen Hefepilz habe, das hätte man im Urin gesehen, heute hiess es, so was machen wir nicht. Auf meine Frage hin, ob sie mein bekannt verdrehtes Becken in Korrelation mit meiner bekannten Hufeisenniere angekuckt haben, und das ganze unter Einbezugnahme meines betäubten Hautnervs am Oberschenkel, hiess es, ich solle zu einem Orthopäden gehen. Aber wenn ich Schmerzen habe, solle ich wieder kommen, worauf ich sagte, was glauben sie wohl, warum ich da bin? Die Ärztin, die ich versuchte festzunageln, wurde irgendwann richtig sauer, und sagte, sie können nichts für mich tun.
Als ich fragte, ob sie denn Harnsäure im Urin untersucht haben, sagte sie, in der CT hat man nichts gesehen, aber die Frage hat sie nicht beantwortet.
Irgendwann sagte ich, dann gehe ich jetzt, leiden kann ich auch Zuhause, und da ist wenigstens mein Hund.
Und da bin ich jetzt, meine Wohnung hat mich herzlich willkommen geheissen, nur lässt gerade die Wirkung der letzten Novalgindosis nach, und ich kriege erst morgen ein Rezept.
Irgendwie wollen sie mich unbedingt wieder auf die Psycho-Schiene schieben, und hätte ich nicht die letzten 2 Jahre erlebt, wäre ich auch ganz brav und blöd wieder hingedackelt, und hätte mir wieder anhören dürfen, daß ich meinen Eltern den Rücken kehren soll.
Aber die Sache mit der Pilzinfektion ist so abwegig nicht, hatte ich mich ja eine Zeitlang von Antibiotika quasi ernährt, habe auch Schmerzen, wenn ich gute Laune habe, und das ungereimte Zeugs, was ich mir dort von den Ärzten hab anhören müssen, hat mich in eine richtig gesunde Wut versetzt (worauf hin die Tussi ja dann sauer wurde). Ich hab keine Lust mehr auf diese Bevormundung der Schulmedizin, man wird in eine Schublade gesteckt, und dann ist man nicht mehr des Nachdenkens wert, obwohl man doch selbst in dem Körper steckt.
Mann, bin ich geladen!
Was ich in diesen 2 Wochen sonst noch erlebt habe, werde ich hier nach und nach mal ablassen, viel Schönes war dabei und auch viel Erschütterndes.
Doch eines ist schön, ich bin jetzt wieder bei Euch da!
523 x aufgerufen und abgelegt unter

Ein Zwischenhallo

Gleich vorweg:
Ich hänge immer noch im Krankenhaus rum.
Eine engelsgleiche Freundin und Mobilfunktechnologie machen´s möglich!
Ohne gross zu fragen hat sie mir ihren Lap auf mein Nachttischchen gestellt, damit ich meine Emails checken kann, und mich für Eure lieben Beiträge und Besserungswünsche bedanken kann.
Das tue ich hiermit, Danke Euch sehr!
Und natürlich noch mal einen speziellen Dank an die Engelsgleiche!!!
Ansonsten gibt es leider noch nicht viel neues (ausser dem Buch, daß ich inzwischen über das hier erlebte schreiben könnte).
Ich musste 1 Woche auf die urologische Untersuchung warten, da Pfingsten mitten im Weg rumlümmelte, und ergeben hat die auch nichts. Zwischenzeitlich wollten sie mich auch wieder auf die psychosomatische Schiene schicken ( Ich bin im selben Haus gelandet, in dem ich auch zur Therapie war), aber nach einem Gespräch meinte auch die Psychologin, daß man sich solche Schmerzen nicht unbedingt einbilden kann, zumal sie fand, daß ich ansonsten grosse Fortschritte gemacht habe.
So bin ich denn zur Computertomografie weiter empfohlen, und ab morgen kriege ich keine Schmerzmittel, damit der Arzt genauer feststellen kann, wo es mir wehtut. Das hatten sie heute nachmittag auch vor, und ich sollte sofort Bescheid sagen, wenn ich mich wieder in Schmerzen winde, aber dann war der Arzt schon weg, und inzwischen bin ich wieder leicht sediert. Ich krieg langsam schon Pickel von dem ganzen Zeug und leide das 1. Mal in meinem Leben unter Verstopfung, ich hab schon 4 Bücher gelesen, 1 1/2 Handytäschchen gehäkelt, eine Art Grundpraktikum für Krankenpflege absolviert, und kenne fast alle Patienten, die auch draussen rumwackeln und wenigstens ab und zu eine rauchen dürfen von irgendwelchen Schwätzchen.
Zum Glück ist das Wetter sehr schön, überall blühen wunderbare Blumen und unter meinem Bademantel hab ich zumindest braune Hände bekommen, und nachts scheint der Mond auf mein Bett.
Ich vermisse mein Hundi, ich vermisse meine Wohnung, das Leben in Freiheit, aber die Schmerzen, die vermisse ich nicht, und deßwegen bleib ich noch ganz geduldig hier, und warte, ob irgendwem vielleicht doch noch was intelligentes einfällt, oder ob ich den Rest meiner Tage mit undiagnostizierbaren Schmerzen rumlaufen muss.
So, nun wackel ich wieder raus, noch ein bisschen den schönen Abend beschnuppern, und belauschen.
Liebe Grüsse an Euch alle!!!
558 x aufgerufen und abgelegt unter

Bin mal kurz weg

Nach einer weiteren Scheissnacht mit Schmerzen und Fieber hat mich mein Hausarzt heute in Krankenhaus eingewiesen.
Also nicht wundern, wenn hier nichts passiert. Vielleicht (hoffentlich) dauert es nicht lange.
Wünsch Euch was, bis die Tage
553 x aufgerufen und abgelegt unter

Sommerfeeling

Endlich mal schwitzen!
Nach den letzten, grauen, verregneten, gewittrigen und oft kühlen Tagen ist heute bei uns der Sommer ausgebrochen. Gestern war es auch schon sehr warm, und heute war es mal so richtig knallig in der Sonne, leider ballen sich schon wieder Wolken am Horizont.
In meiner Dachwohnung ist der Sommer richtig eingezogen, und ich fühle mich fast wie auf Mallorca.
Alle Schotten sind geöffnet, denn hier kann man schön auf Durchzug stellen, ein Dachfenster musste ich schon verhängen, damit der drunterliegende Schreibtisch nicht gebraten wird, ein Glas mit Eiswasser immer in Reichweite, und selbst der Hund liegt im Moment am liebsten unterm Sofa auf den kühlen Fliesen.
Leider ist mein Temperaturgefühl durch Fieber etwas durcheinander, zwischendrin fröstelt es mich manchmal, aber es ist herrlich, sockenfrei und nur mit Fähnchen bekleidet in der Wohnung rumzulaufen, Wärme macht mir immer gute Laune.
Mein Top an Hitze hatte ich mit 47 Grad in Indien, und die Sommer auf Mallorca haben mich mit den Jahren gut durchgebraten.
Ich schwitze lieber als daß ich friere, ich habe dann ein viel intensiveres Körpergefühl, welches nicht durch dicke Kleiderschichten abgedämpft wird.
Was mir natürlich jetzt sehr fehlt, ist das Meer.
Dafür ist es jetzt herrlich, in den Schatten des Waldes einzutauchen, und- ich gebe zu, ich liebe es, eine Klimaanlage im Auto zu haben. Auf Mallorca hatte ich das nicht, und das war manchmal ein Tick zu heftig.
Das Gefühl der Erfrischung ist viel unmittelbarer und befriedigender für mich, als wenn man sich langsam aufwärmt.
Obwohl- auch das ist schön, wenn man die Hände ans Kaminfeuer halten kann, aber alles zu seiner Zeit!
Jetzt- SOMMER!!!!!!!!!
456 x aufgerufen und abgelegt unter

Mone´s Galerie der Guten Wünsche

Es gibt ein schönes und hilfreiches Motto, das heisst:
"Gib, was Du brauchst"
Es hat mir schon oft geholfen, aus tiefen Löchern herauszukommen, wieder ein bisschen meine Spur zu finden.
Eigentlich habe ich das von Euch schon in grossem Maße bekommen, gute Wünsche, liebevolle Kommentare, grosse Ermutigung.
Deßhalb mache ich das jetzt umgekehrt, und möchte Euch heute Abend mal mit guten Wünschen bewerfen, denn Ihr habt mir damit schon viel Gutes getan. Auch für alle anderen Leser-, und BloggerInnen, von denen es einigen zur Zeit nicht sehr gut geht, wie ich erfahren musste, hier mal ein ganzes Paket voller guter Wünsche.
Mögen viele davon in Erfüllung gehen:


10-04-09-045
Auf daß Ihr Euren Glauben (an wen oder was auch immer, im besten Falle an Euch selbst) nie verliert


10-02-09-031
Auf das die Sonne immer wieder für Euch aufgeht, auch bei schlechtem Wetter


21-03-09-051
und die Tränen schnell trocknen


10-mai09-006
und Ihr Euch auch immer wieder über Kleinigkeiten freuen könnt


20-April-048
Mögt Ihr immer einen Platz finden, an dem Ihr Euch wohl fühlt


06-04-09-057
und auch einmal richtig entspannen könnt


31-10-08-012
damit Ihr Euch wohl fühlen könnt in Eurer Haut


Sabifgeburtstago7-017
Und mögt Ihr nie vergessen, wie schön es ist, zu geniessen


Sabifgeburtstago7-026
und den Genuss mit anderen zu teilen.


16-03-09-009
Mögen die Götter der Parkplätze Euch immer wohlgesonnen sein


20-April-010
Und Euch immer guter, frischer Wind um die Nase wehen


CIMG06091
Mögt Ihr Euch selbst auf Rosen betten können
(Wenn es schon kein anderer tut)


Juni-2007-050
und niemals die heilsame, wärmende Kraft der Liebe vergessen



Mai-07-032
Friede und langes Leben!


Eure Mone
455 x aufgerufen und abgelegt unter Fotogalerien

Der Mond ist neu

Hätt ich ja fast vergessen. Neumond im Zwilling.
Am nächsten Vollmond ist mein Geburtstag. Da würd ich am liebsten, wie die Jahre davor, auf einer Wiese vor einem Lagerfeuer sitzen, mit lieben Menschen, und singen, tanzen,trommeln. Das Wetter könnte mitspielen, aber leider wurden hier in meiner Gegend wunderbare, öffentliche Grillplätze dem Erdboden gleichgemacht, weil wildgewordene Jugendliche zu viel Zerstörung anrichteten. Wie ich auf meinen Spatziergängen entdecken konnte, suchen sie sich andere Plätze, die nach und nach wie eine Müllhalde aussehen, überall liegen leere Schnapsflaschen rum und ich frage mich, waren wir früher auch so?
Ich glaube, wir durften einfach noch mehr (eben Feuerchen machen, am Wochenende zelten, uns austoben), wir haben auch mal gesoffen, und Dinge getan, die man den Eltern lieber nicht erzählt, aber es artete nie wirklich aus. Wir hatten unsere Treffpunkte und Plätze, im Sommer waren wir immer draussen,und ich frage mich, wo treffen sich die Jugendlichen heute?
Vor der Glotze, vorm Computer, in Kneipen, oder eben an solch geheimen Grillplätzen, die danach wie Schlachtfelder aussehen?
So gesehen bin ich irgendwie schon froh, daß ich früher jung war, und nicht jetzt. Mir der Konsum noch nicht so reingedrückt wurde, wie es jetzt bei unseren Jugendlichen geschieht.
Da ist so viel Zerstörungswut, Komasaufen, sich wegbeamen, Nicht-so-seinwollen-wie-man-ist, und einfache reine Freuden, wie in der Natur sein, gemeinsam am Feuer zu sitzen, zu singen,
Tja, das ist nun wohl eher was für so alte Tanten, wie mich.
Schade, echt!

Euch noch einen schönen Neumond-Abend!
454 x aufgerufen und abgelegt unter

Dasch Fescht

Gestern wurde in meinem alten WG-Haus der runde Geburtstag meines Bruders begangen, und ich muss sagen, es war wirklich schön. Viele der Gäste kannte ich schon, seit sie kleine Kinder waren, manche hatte ich sehr lange nicht gesehen, und es gab viel Zeit, sich in Ruhe zusammenzusetzen und zu erzählen.
Meine süsse, 77jährige Mutter stand 2 Häuser weiter fast 2 Tage mit roten Backen in der Küche, und bekochte die Bande mit Bami Goreng, Paella, Lasagne und Tiramisu, und mit den beliebten "Bömbchen", kleine, belegte Brote, in denen einige Chillies versteckt waren.
Ich übernahm das Catering, und rannte mit Isolierhandschuhen zwischen den Häusern hin und her und holte den nächsten Gang.
So satt war ich seit Weihnachten nicht mehr gewesen, und es ging wohl jedem so, so sehr wurde in diesem Haus noch nie ein Essen beleidigt!
Es war eine liebevolle, fröhliche Stimmung, in die auch ich mich einbezogen fühlen durfte, und ich bin froh, daß das letzte Jahr keine negativen Spuren hinterlassen hat.
Um 2 wankte ich fröhlich mit meiner Hundini die paar Strassen nach Hause, auch mein Hund hat sich köstlich amüsiert, denn sie liebt das Bad in einer freundlichen Menge, sie wurde ausgiebig gekost und mit Leckerlis vollgestopft, und am Schluss fielen ihr die Äuglein zu, und heute chillt sie rum, genauso wie ich.

Schön war´s!!!
511 x aufgerufen und abgelegt unter

Am Morgen danach

Das war gestern so etwas wie ein Wutanfall, hab auf die Tasten gehauen und es floss einfach so aus mir heraus.
Mental geht es mir heute in einem gewissen Sinne deswegen besser, manchmal muss einfach mal alles raus, und ich habe das wieder zu lange in mir rumgeschleppt.
Daher kam auch die Schreibblockade, die ich hatte, ich wollte nicht immer dadrüber jammern, aber das gestern war nicht jammern, da kam endlich mal wieder meine Wut zum Vorschein, und es ist für mich positiv, weil darin viel Energie steckt, die mir hilft, nicht aufzugeben.
Nichts ist schlimmer, wenn man sich in so einem Zustand auch noch klein macht, noch verletzlicher, und wenn man zu glauben beginnt, daß man selbst Schuld an diesem Zustand ist.
Denn dann verstärkt sich alles, und man wird handlungsunfähig, und zurück bleibt ein jammerndes Bündel, und das ist echt das letzte, was ich sein will.
In mir steckt viel Energie, und gestern konnte ich sie wieder ein bisschen anschubsen, sie wieder zu spüren, hat mir Mut gemacht.
456 x aufgerufen und abgelegt unter

Aua versus Juchu

Sorry, heute abend muss ich das mal alles ausspucken.
Ich habe wirklich viel geschafft in der letzten Zeit, finde ich.
Ich bin im letzten Jahr 2x umgezogen.
Ich musste ein ganzes Leben hinter mir lassen.
Ich habe mich einer Therapie unterzogen.
Ich bin umgefallen, wieder aufgestanden, wieder umgefallen und WIEDER aufgestanden, obwohl ich doch schon so müde war.
Ich bin 100x über meinen Schatten gesprungen.
Ich war allein, und hab mich rausgewagt, immer wieder.
Ich habe es geschafft, Hartz 4 zu bekommen.
Ich schaffe es jeden Tag mit dem Hund auf die Wiese.
Ich bin immer sauber, ich bin immer freundlich, und ich kämpfe gegen meine Depressionen, ich lasse sie zu, ich überwinde sie, ich gebe nicht auf. Nein!
Aber was mich fertigmacht, sind die immer wiederkehrenden Schmerzen, die mich nun seit 2 Jahren begleiten. Manchmal sind sie so stark, daß ich heulen muss, manchmal fast weg, meistens spürbar, so daß sie ich nie ganz vergessen kann
Es war keine Borreliose, da hat sich ein Naturheilkundler noch ein bisschen gesünder an mir verdient, es ging mir eine Weile besser, vielleicht allein durch die Kraft meines Glaubens, aber seit 4 Wochen hat es wieder angefangen, erhöhte Blutsenkung, Blut im Urin, Fieberschübe und Schmerzen. Schmerzen, die bohren und brennen, und mich immer wieder zurückkatapultieren in diesen hilflosen, panischen Zustand, die meine Lebenslust fressen, mich in eine Ecke werfen, aus der ich immer schwerer rausfinde.
Ich war bei so vielen Ärzten im letzten Jahr. Ich habe mir alles mögliche anhören müssen:
Kehren Sie Ihren Eltern den Rücken.
Keine Ahnung, warum ihr Oberschenkel taub ist.
Es gibt Menschen, die haben immer erhöhte Blutwerte, warum, weiss ich nicht. 2 von 1000 haben sowas.
Ich halte es für unwahrscheinlich, daß sie eine Pilzinfektion haben.
Tja, wenn sie diese Schmerztabletten nicht nehmen wollen...
Sie sind eine schwierige Patientin.
Kommen sie in 4 Wochen wieder.
Gehen Sie trotzdem noch mal zum Orthopäden, das sind sicher nur Rückenschmerzen.
LENK DICH AB!
REISS DICH ZUSAMMEN!

Kann jemand verstehen, warum ich langsam verzweifle?
Ich habe ein ziemlich klar umreissbares Schmerzbild, aber kein Arzt hat mich jemals gefragt, wie fühlt es sich an? WAS für ein Schmerz ist es? Wann tritt er auf? Was bewirkt er in Ihnen?
ICH bin die, die in diesem Körper steckt, und die Ärzte drücken auf mir herum, es tut weh, ich zucke zusammen, ich erzähle meine Geschichte, ich versuche zu erklären, daß ich wenigstens wissen möchte, SICHER wissen, was es ist, damit ich damit arbeiten kann. Ich bin mehr als bereit dazu. Ich bin weder Hypochonder, noch habe ich das Münchhausen Syndrom, ich möchte einfach gesund sein, oder wenigstens den Namen meines Feindes kennen.
Und nur weil ich keine Privatpatientin bin, soll ich jetzt Buscopan und Paracetamol möglichst eng aneinander ( in Zäpfchenform, weil mich die Nebenwirkungen über den Magen sonst völlig ausschalten) nehmen, ich kann bis zu 8 nehmen, aber wie soll das weitergehen?

"Kommen Sie in 4 Wochen wieder."

Natürlich verstärkt sich das alles, wenn man damit allein ist.
Die Angst kommt hoch, daß es was Schlimmes sein könnte, unentdeckt, bis es sich unwiederbringlich bemerkbar macht.
Man nichts mehr tun kann. Solche Storys gibt es.
Wenn es wahrscheinlich erscheint, daß ich zu den wenigen Personen gehöre, deren Blutwerte ständig erhöht sind, dann ist alles möglich.
Von 5000 Menschen einmal Hufeisenniere, der Blinddarm nach innen gewachsen und 3x so lang, Linkshänderin, warum soll dann alles andere unwahrscheinlich sein???
Ich hab mir den Mund fusselig geredet in den letzten 2 Jahren.
Für mich gekämpft, beredt meine Sache vertreten.
Ich möchte so gern zur Tagesordnung zurückkehren.
Leben. Arbeiten. Lieben.
Geben.
Wenn mir jemand definitiv sagen würde: Sie haben dies und das, sie müssen lernen damit zu leben, dann wüsste ich Bescheid.
Ich würde NOCH MEHR in meinem Leben ändern, ich wäre tapfer und würde mich darüber freuen, was ich habe.
Aber im Ungewissen bleiben zu müssen, weil die Allgemeinmedizin nicht fähig ist, über ihren Tellerrand hinauszuschauen, weil das System es den Minderbemittelten kaum gestattet, kostenlose Alternativen wahrnehmen zu können, immer zu warten, zu hoffen,
DAS MACHT MICH FERTIG!
Ich kenne mich und meinen Körper mittlerweile gut genug, um unterscheiden zu können, was psychosomatisch ist, und was nicht.
Ich durfte heute wieder erfahren, das die Anwesenheit eines verständnissvollen Menschen die Schmerzen von der psychosomatischen Komponente, die alles verstärkt, befreien kann, und trotzdem bleiben die Scheissschmerzen bestehen.
Ich bin nicht doof, ich bin nicht arbeitsscheu, ich bin kein Opfer, daß sich nicht anders zu helfen weiss, als auf seinem Leiden zu bestehen, damit es ein bisschen Aufmerksamkeit bekommt.
VERDAMMT!

Ich bin hochsensibel, all das, was ich zur Zeit durchlebe, ist eine Folge davon, WIE ICH BIN.
Die Information des Schmerzes, den ich durchlebe, beeinträchtigt mein Sein nachhaltig.

Verzeiht mir, ich musste das mal in der Form los werden.
ich habe sogar überlegt, das alles in GROMOLO zu schreiben, aber ich hab Euch immer so viel von mir erzählt, ich werde damit jetzt nicht aufhören, und schön tun, weil, es ist nicht schön.
Ich möchte so gerne da raus finden, so gerne mein wunderbares Potential entfalten, und was Gutes, Tolles in der Welt lassen, wenn nicht Kinder, dann was Anderes, Tolles. Nützliches.
Ich bin ein unbedingter Mensch.
Ich bin sehr streng mit mir selbst, und meine Ethik ist klar umrissen.

Ich kann nicht anders.

Schmerz macht mich zum Wurm.

Das ist das Schlimme!
470 x aufgerufen und abgelegt unter

Willkommen

Du bist nicht angemeldet.

Bei mir

Schade, ich habe hier...
Schade, ich habe hier früher oft gelesen und bin gerade...
Geitelde - 2024/12/05 18:19
Ah super, da bin ich...
Ah super, da bin ich beruhigt, vielen Dank :-)!
Rössle - 2018/05/31 19:35
Das kann ich beantworten,...
Das kann ich beantworten, denn ich habe beide Blogs...
NeonWilderness - 2018/05/31 19:32
Ich hoffe du hast mitbekommen,...
Ich hoffe du hast mitbekommen, daß twoday heute seine...
Rössle - 2018/05/31 19:28
Liebe Grüße... :-)
Liebe Grüße... :-)
Thiara - 2016/04/07 09:31
Vielen lieben Dank für...
Vielen lieben Dank für Ihre Worte!
momoseven - 2016/02/07 08:38
Liebe Momoseven, ich...
Liebe Momoseven, ich höre aus Ihren Worten die tiefsitzende...
Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
Herzlichen Dank für Deine...
Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es, alles...
momoseven - 2016/01/19 23:09
Hey, schön, dass du mal...
Hey, schön, dass du mal wieder ein paar Zeilen zum...
Hoffende - 2016/01/14 02:27
Dankeschön, ebenso :-)
Dankeschön, ebenso :-)
momoseven - 2016/01/07 22:45

Die Mondin

CURRENT MOON

Kontakt

tocalocamoätweb.de

Copyright

Alle in diesem Blog verwendeten Texte und Fotos unterliegen dem Copyright der Blogbetreiberin Momoseven und dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung weiterverwendet und vervielfältigt werden.

Suche

 

Status

Online seit 6415 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2024/12/05 18:19

Credits

Web Counter-Modul


A-Flashmob
Arbeit
Bären
Beiträge des alten momosevenblogs
Bloggerkram
Braskymmatics
Das Wetter
Eigene Videos
Ereignisse
Erinnerungen
Eugenie
Experimente
Feuer
Fotogalerien
Fotowettbewerb
Freitagstexter
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren