Konzertnachmittag

Mein Bruder hier ist derzeit für Freizeitaktivitäten ein echter Geheimtipp! Die Veranstaltungshinweise kriege ich immer von meinem Vater geliefert, der sich derzeit begeistert mit seiner Videokamera bei solchen Events unter die Leute mischt, und Familienfilme dreht.
Dieser Bruder! Erst fällt er vom Himmel, und heute gab es ihn live auf der Bühne.
Er ist auch Lehrer an einer äussert symphatischen Musikschule, die heute ihre Schülerkonzerte veranstaltet hat.

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Linksmittig mit den erhobenen Armen, das ich.
Ungewollt praktischerweise verschwommen, um die Anonymität der Anwesenden zu wahren, aber einen Eindruck zu geben.
Tolle Stimmung, wohlwollend, mit vielen, herumwuselnden Kindern jeder Altersstufe. So, wie ich es mag!
Grossflächig an einer Wand angebrachte Spiegel (Die Räumlichkeit gehörte zu einer Tanzschule) ergaben eine wunderbare, optisch hochinteressante Position.
Man sah das Geschehen von 2 gegenüberliegenden Seiten, was den Raum riesengross machte.
Ich konnte mich selbst im Spiegel sehen, und, was ich so liebe, die Gesichter der anderen Zuschauer (das hab ich noch von meiner Theaterzeit), ihre Reaktionen,
und ich konnte die vielen Jüngsten bis Fast-Erwachsenen von 2 Seiten sehen, ihre Ängste, ihre Eigenarten, ihre Art, mit der Situation umzugehen, vor bestimmt 100 Leuten ihre Musik zu machen, auch Pannen durchzustehen,( ganz toll begleitet von ihren Lehrern), und WOW, ein Steve Vai- Stück soliert auf Gitarre vom Bruder.
Ich habe sehr viele Erinnerungen daran, wie ich daneben sass, wenn er Solis einübte, und übte, und seine Grimassen beim Gitarrespielen sind einfach zum Wegschmeissen!
Heute war es Per Exellence, sauber arangiert und sehr fröhlich!

Ich habe Hochsensiblement geschwelgt!
Die Lebendigkeit der Menschen, die vielen Gefühle, nach und nach aufgespalten in Geschichten, darin enthalten meine eigene Geschichte, mein Bruder, meine Eltern, ein summendes Netz,
und viele lächelnde Gesichter.

Nach diesen 3 Stunden finde ich mich so knapp an der Überreizung wieder, (war ja doch insgesamt eine recht, recht ordentlich angefüllte Woche),
doch ich bin froh, daß ich wieder gelernt habe, viel mehr rauszugehen, unter Menschen zu gehen, was zu erleben,
so was Schönes wie dieses Nachmittagskonzert.
:-)
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Wenn ich

beamen könnte, würde ich mich heute auf das Geburtstagsfest meines guten Freundes Pedro auf Mallorca beamen.
Abgesehen davon, daß mir dieses Getriele da von oben wirklich total auf den Sack geht, und nicht mal mein Hund rauswill,
seine Geburtstagsfeste sind inzwischen legendär.
Pedro ist Mallorquiner und lebt seit ein paar Jahren auf einer ehemaligen Finca mitten in der Pampa.
An das Haus ist eine Art Steinbruch angeschlossen, dadurch ist eine Fussballplatzgrosse ebene Fläche entstanden, mit teilweise überdachten Winkeln und Ecken, ein Platz, der ideal zum Festefeiern ist. Neben Grill-und Lagefeuermöglichkeiten ist Raum für eine kleine Bühne, da die Witterung meistens verlässlich trocken ist, stehen auf der grossen Fläche verteilt Sofas und Sessel, Bänke stehen bereit für eine grosse Djembe-Runde, und die DJ´s haben ein steckdosennahes Plätzchen am Haus.
Die letzten 4 Jahre haben sich seine Feste vom Rumgegrille und Rumgetrommele im trauten Freundeskreis zu richtig prima Events mit Band und Rudelhoppen bis zum Morgengrauen entwickelt,
und wie er mir heute erzählte, gibt es frisches Lamm und die Vorbereitungen sind schon in vollem Gange.
Oh, auf so ein Fest hätte ich heute auch Lust.

Hier ein paar Impressionen von einem der (kleineren) vergangenen Feste:

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Das Weisse bin ich!

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Geniale Akkustikbedingungen

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Und ein Haufen glücklicher Leute!

Pedro sagte mir, daß sie alle an mich denken und mich sehr vermissen, und ein Teil von mir wird heute mit ihnen feiern...

MOLT D´ANYS, AMIGO!
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Gut ist,

daß ich mittlerweile eine relativ gute Hiobsbotschaftenverarbeiterin geworden bin, sonst hätte mich diese Woche komplett lahmgelegt.
Das mit der Therapie ist im Moment schon wieder Schnee von gestern, im Vergleich zu dem, was jetzt wieder auf mich zukommt.
Nachdem ich mit der Diagnose Illio-Sakral-Gelenksreizung und psycho-vegetativem Fieber (sprich Sympthom meiner Angsterkrankung) eigentlich gerade akzeptiert hatte zu leben, bekam ich heute, nach dem gestrigen Besuch des Hämatologen, den ich eigentlich als abschliessende Routineuntersuchung gewertet hatte, den Bescheid, daß ich in 2 Wochen (früher geht´s nicht) zu einer Knochenmarkspunktion geladen bin.
Die Sprechstundenhilfe, die mir schon bei meinem Besuch gestern leicht überarbeitet vorgekommen war, meinte auf meine, doch etwas beunruhigten Fragen hin, sie dürfe am Telefon nichts sagen, und ich hatte keine Lust, schon wieder mit medizinischem Personal zu streiten, ihre Beruhigungsfloskeln konnten mich natürlich erst mal nicht wirklich beruhigen, zumal eine Googelung dieser Untersuchung mit der darin enthaltenen Fragestellung nicht unbedingt Anlass zum Jubeln ergab.
Wie es meine Art ist, hilft es mir, darüber zu reden, darüber zu schreiben, und ansonsten zu versuchen, das Beste draus zu machen. Bin heute auf ein (zum Glück komplett überdachtes) Grillfest eingeladen, werde meine Gitarre mitnehmen, und die Leute vollsingen, mich vielleicht vollaufen lassen, versuchen, trocken zu bleiben (es fängt hier gerade an, zu kübeln), und das Leben in mich reinzusaugen.
Zum Glück bin ich schon soweit, daß ich mich in solchen Situationen nicht mehr verkrieche, um mich waidwund an meinen Ängsten zu nähren. Durch diese 2 Jahre konzentrierter Scheisse scheine ich Kraft gewonnen zu haben, DAS auch noch mitzunehmen...
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Schön ist,

daß ich, trotzdem ich im Moment reichlich ausgeknockt in der Gegend rumwanke, anderen Menschen Trost spenden und irgendwas Gutes tun kann.
Heute morgen torkelte ich zur Physiotherapie und traf meine Vermieterin auf dem Gang, in Krisenstimmung.
Sie hat eine pubertierende Tochter, die gerade den Hauptschulabschluss gemacht hat, und wegen 0,3 Punkten ihren Traum auf eine weiterführende Schule in Scherben liegen sah, ihre Mutter hatte jeden Tag mit ihr gebüffelt, und war ebenso verzweifelt und verwirrt, sie hatte einen meterdicken Stapel an Info-Material über andere Schulmöglichkeiten, von dem sie die Bohne nix verstand (ich leider auch nicht). Irgendwann guckte sie so verzweifelt, daß ich sie zwischen Tür und Angel einfach in den Arm nahm, und dann kullerten ihr fussballgrosse Tränen aus den Augen. Die Frau hat wirklich was um die Ohren, und dann hatte sie auch noch Zahnweh, die Arme!
Ich glaube, abgesehen für die Kinder, muss für die Eltern schulpflichtiger Kinder das heutige Schulsystem und die derzeitige Ausbildungslage ein Alptraum sein, vor allem für Nicht-Muttersprachler.
Ich habe dann später eine Bewerbung des Mädels durchgelesen, und ein paar kleine Fehler korrigiert, denn jetzt suchen sie panisch einen Ausbildungsplatz für dieses Jahr, und bin mit dem Gefühl, ein kleines bisschen was Gutes hinterlassen zu haben, wieder hoch in meinen Adlerhorst gestiegen.
Für mich selbst konnte ich für morgen eine extra Therapiestunde anberaumen, im Moment darf nichts mehr auf die lange Bank.

Schönen Abend wünsch ich Euch!
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Die Vergangenheit

loslassen zu können, ist eines der wichtigsten Kriterien, um ein gesundes und autonomes Jetzt zu leben.
Was aber ist, wenn man einen Teil der Vergangenheit vergessen oder verdrängt hat? Wenn man zu klein war, um sich an etwas zu erinnern?
Und wenn die Personen, die hätten Auskunft darüber geben können, tot sind?
Möglicherweise erinnert sich nur noch der Körper daran, weswegen es sehr wichtig ist, diese Sprache zu verstehen, oder jemand zu kennen, der sie versteht, und der sie einem auch zu übersetzen vermag.
Diese Information kann ein Schock sein, und für den Moment alles erst einmal verschlimmern.
Ist mir heute passiert.
Keine Gewissheit, aber eine schreckliche Ahnung.
Ich kann und will hier darüber nicht konkret sprechen, aber vielleicht kennt der Eine oder die Andere das dazugehörige Gefühl.
Ich fühle mich wie wild durchgeschüttelt und gleichzeitg wie gelähmt.
Plötzlich in den irrealen Raum vager Erinnerungen geworfen, und zum Glück nicht ganz allein damit geblieben heute Abend, sonst hätte ich mich darin verlieren können.
Jetzt ist es wieder ins einigermassen Erträgliche gerutscht, aber nichts ist mehr, wie es vorher war.

Ich hoffe, DANACH wird es besser!
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Validation

Ein Video, welches ich vor ein paar Tagen bei meiner lieben Eugene Faust entdeckt habe, und was mich wirklich sehr berührt hat, hier noch mal für befreundete und auch anonyme Gäste.
Es lohnt sich wirklich, es bis zum Schluss anzugucken, und auch wenn Ihr meint, nicht so gut Englisch zu können, Ihr werdet es schon verstehen! :-)

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Sonntagstrommeln

Es wird immer besser!
Heute waren wir 4 Stunden an dem Platz, und hatten am Schluss ein überdachtes Plätzchen mit Kuchenbuffet:

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Gut, daß mein Bruder einige hervorragende Konditoren kennt, der eine brachte eine Wagenladung voll mit verboten guten Sachen.
Und da es immer wieder, wie immer, immer mal wieder regnete, konstruierten wir uns unser erstes überdachtes Plätzchen, unter dem wir zu Fünft Knie an Knie sassen, und es mächtig fetzen liessen.
Dazwischen waren wir heute voll am Wiehern, ich habe schon lange nicht mehr so gelacht (na gut, gestern...)
Wir sind inzwischen beim 3. Rhythmus angelangt, und ich bin begeistert über die Motivation, und heute auch über die Ausdauer.
Der GROOVE war bei uns,
und ausser dem Schreck, daß Brasky sich ein Hölzchen quer in den oberen Gaumen geklemmt hatte, und wir lange gebraucht haben, um ihn rauszukriegen, weil sie sich wie ein Berserkerchen gewehrt hat, und meine Arme jetzt etwas zerkratzt sind,

war´s ein phantastischer Nachmittag !!!

Edit: Vielleicht hab ich mir nur deßhalb das Gelenk ausgehängt, weil ich nicht mehr regelmässig getrommelt habe.
Das ist unter anderem die volle Körperarbeit, und ganz wunderbar und seitenausgleichend für den Rücken.
Bei meinem Bruder fing heute der Muskelkater von gestern an, und so wie der heute wieder abgegangen ist, wird er heute Abend keine Tasse mehr heben können ;-)
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Bruderabwurf

Heute war ein spannender Nachmittag.
Mein jüngerer Bruder hatte von seinen Freunden zum Geburtstag einen Tandem-Fallschirmsprung geschenkt bekommen, und auch (fast) die ganze Familie liess es sich nicht nehmen, bei ihm zu sein, wenigstens am Boden, während er aus 4000m Höhe (3000m davon im freien Fall) auf uns zuraste.
Das Adrenalin kam ihm zu den Ohren raus, als er, zum Glück heil, wieder zu uns zurückkehrte, und sein glückliches Lächeln zeugte von der aussergewöhnlichen Erfahrung.
Schön war dabei auch die mal auswärts verbrachte Zeit mit meinen Eltern, meine Mutter kennt sich total mit Pflanzen aus, und uns umgab eine wunderbare Natur, mit Pflanzen, die innerhalb eines abgesperrten Militärgebietes wohl seit Jahrzehnten vor sich hinwachsen konnten,und deßhalb konnte ich vorhin wilden Majoran in mein leckeres Eintöpflein tun.
Auch jede Menge Raubvögel und Störche flogen da um das kleine Flugplätzchen rum, und sogar die Schmetterlinge beherrschten einen perfekten Gleitflug.
Brasky becircte mal wieder alle glücklichen Päärchen und alle kleinen Mädchen, aber auch kleine Jungs, und schnorchelt bereits erschöpft auf ihrem Schaukelstuhl.

Es war schön, meinen Bruder so lächeln zu sehen!
Und auch die Erleichterung meiner Mutter neben mir zu spüren, die während der ganzen Zeit 1000 Tode gestorben ist, ohne es mit einem Wort zu erwähnen.

Also, ICH, ich würde das auch mal gern machen...
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Bett!

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Ex-WG-Gästebuch

Nach 1 Jahr WG-Erfahrung der besonderen Art bin ich ja mittlerweile ganz froh, meinen Adlerhorst gefunden zu haben. Ich fühle mich wohl hier, ein guter Platz für eine Hochsensible, die südländische Lebensart liebt. Meine sizillianischen Vermieter sind für mich ein echter Glücksgriff, und so langsam lerne ich auch die Nachbarschaft kennen. Brasky entzückt grundsätzlich und ganz besonders kleine Mädchen, und so hab ich heute das Mädel von nebenan mit deren beiden Freundinnen kennengelernt, die vor meinem Eingang auf der Strasse sassen.
So am Rande, ich kann gut mit Kindern, und ich freue mich über jeden Kontakt mit ihnen.
Schön ist, daß meine EX-WG nur ein paar Strassen weiter ist, und mittlerweile habe ich mir wieder angewöhnt, bei der freitäglichen Session vorbeizuspatzenfrisieren, erst mit dem Hund auf die schöne Wiese und dann hinein in wohlvertraute, nicht immer geliebte Gerüche, in das Leben der professionellen Musiker. Ich nütze dann die Gelegenheit, mich kurz mal am Schlagzeug auszutoben, zu singen, und wie seit ca. 25 Jahren schon, meinem Bruder gegenüberzusitzen, und seine Gitarren-und Gesichts- Kapriolen zu verfolgen (Gesicht=???)
Wenn das Essen fertig ist, verschwinde ich meistens, die letzten Wochen gab es eh meistens eklige Spaghetti, und mein Mozartkugelprogramm ist jetzt VOLL aktiviert.
Und meistens reicht mir das dann auch.
Die Hochsensible überreizt einfach schnell in diesem Ambiente, das war immer so, aber die Zeit, die ich dort freiwillig verbringe, ist immer eine echte Bereicherung.
Ich mach ja soooo gerne Musik!
Sowieso sehen wir uns (mein Bruder und ich) am Sonntag zum Trommeln,
und ich freu mich, weil wir einfach SPASS zusammen haben, und ich weiterlernen kann, meinen Hunger nach Musik ein bisschen, hm,
NÄHREN kann.

Auf jeden Fall, ich find´s schön, noch immer ein Teil dieser MUSIKLIEBE zu sein, es inspiriert mich sehr, und ich bin fleissig am üben, mein Geist hört nicht mehr damit auf, und kriegt auch nie genug davon, selbst wenn ich lärmtechnisch sehr eingeschränkt bin, im Vergleich zu meiner Finca auf der Insel.
Das Beste ist, wenn man merkt, daß man nicht mehr grübelt, sondern im Geist irgendwelche Lieder singt, oder Trommeltabulaturen rezitiert.

All I ever needed is - Music!!!

:-)
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Genetisches

Also:

Faltet mal Eure Hände wie zum Gebet, und dann guckt, ob Ihr den linken Daumen über den rechten Daumen legt, oder umgekehrt.

Ich besuchte vorhin meine Elternchen, die mit den Nachbarn im Garten standen, und sie empfingen mich damit, meine Eltern hatten am Vorabend eine Wissenschaftssendung über Genetik gesehen.
Von den 5 Personen im Garten waren 2, die den rechten Daumen über den linken gelegt haben, meine Mutter und ich. An Linkshändigkeit kann es wohl nicht liegen, meine Mutter ist Rechtshänderin,
( zur Erinnerung: ich bin linksbetonte Mischhänderin).
Später besuchte ich die Ex-WG ( das ist eine andere Geschichte und soll....)
und da war das Verhältniss ähnlich.
Etwas, worüber ich noch nie nachgedacht habe. Wenn ich die Daumen andersherum lege, fühlt es sich nicht bequem an.
Und wie ist es bei Euch???

Da gibt es ja noch dieses andere Phänomen, das des Zungenrollens
Meine Mutter kann es, mein Vater kann nur Pluäääääh, ich kann es, wie man sieht:

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und Ihr?
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Looos - STOP - Schade...

Im Rahmen meiner Sesshaftigkeitsbestrebungen, und angeregt durch den Temperatursturz der letzten Tage, hatte ich die Idee, ich könnte doch mal eruieren, ob ich mir nicht zum drohenden Winter in mein Wohnzimmerlein einen kleinen Holzofen reinstellen könnte. Eine derzeit zugespachtelte Ofenrohröffnung ist vorhanden, die Vermieter hätten auch nichts dagegen einzuwenden, und gaben mir den Tipp, jetzt nach reduzierten Vorjahresmodellen zu gucken, weßwegen ich gestern alle grossen Baumärkte in der Umgebung abgeklappert hatte. Ein preisgünstiger Kandidat war schnell gefunden und ich sah mich im klirrekalten Winter schon vor einem knackenden, knisternden Ofen sitzen, und Zweiglein nachschieben.
So was in DER Art:

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Ich habe zwar, wie ich im noch sehr kühlen April feststellen konnte, eine prima funktionierende Heizung, und im Wohnzimmer sogar 2 Heizkörper, aber Dachwohnungen, so wunderbar isoliert sie auch sein mögen, neigen dazu, bei echter Klapperkälte etwas ungemütlich zu werden, und ich brauche es einfach kuschelig warm, und wie Ihr wisst, liiiiiebe ich das Feuer...
Heute stand nun der Schornsteinfeger vor der Tür, um sich für Morgen zum Schornsteinfegen anzumelden, und ich nutzte die Gelegenheit, ihn gleich mal über mein Projekt zu interviewen, und damit war es dann auch schon gleich wieder gestorben. Er meinte, ich müsse da auf jeden Fall noch einen höheren Schornstein einbauen lassen, 4m bräuchte ich, damit das Ding überhaupt zieht , und er es genehmigen könnte, und in meinem Geist addierten sich die Kosten, und addierten sich, und damit war der Fall erledigt.
Schade, aber eigentlich gut, daß ich da so schnell Klarheit bekommen habe. Ich hatte selbst vor, den Schornsteinfeger zu befragen, und da er praktischerweise von selbst heute vorbeikam, so kurz, nachdem ich diese Idee überhaupt hatte, war ich auch nicht übermässig enttäuscht.
Auf Mallorca habe ich Öfen gesehen, deren Rohre einfach durch eine Wand ins Freie gingen, nix mit 4 Meter, baurechtlich wahrscheinlich völliger Pfusch, aber sie funktionierten.
Nun ja, in Deutschland ist alles anders, und nun werde ich wohl doch auf die ebenfalls benötigte Waschmaschine hinsparen...
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Schade, ich habe hier...
Schade, ich habe hier früher oft gelesen und bin gerade...
Geitelde - 2024/12/05 18:19
Ah super, da bin ich...
Ah super, da bin ich beruhigt, vielen Dank :-)!
Rössle - 2018/05/31 19:35
Das kann ich beantworten,...
Das kann ich beantworten, denn ich habe beide Blogs...
NeonWilderness - 2018/05/31 19:32
Ich hoffe du hast mitbekommen,...
Ich hoffe du hast mitbekommen, daß twoday heute seine...
Rössle - 2018/05/31 19:28
Liebe Grüße... :-)
Liebe Grüße... :-)
Thiara - 2016/04/07 09:31
Vielen lieben Dank für...
Vielen lieben Dank für Ihre Worte!
momoseven - 2016/02/07 08:38
Liebe Momoseven, ich...
Liebe Momoseven, ich höre aus Ihren Worten die tiefsitzende...
Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
Herzlichen Dank für Deine...
Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es, alles...
momoseven - 2016/01/19 23:09
Hey, schön, dass du mal...
Hey, schön, dass du mal wieder ein paar Zeilen zum...
Hoffende - 2016/01/14 02:27
Dankeschön, ebenso :-)
Dankeschön, ebenso :-)
momoseven - 2016/01/07 22:45

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