desweiteren sehr nette Menschen, einen Riesenhaufen Djembes und auch die wunderbaren Basstrommeln. Hunde, und jede Menge kleine Mädchen, die entzückt mit Brasky spielten. Berge von Kuchen und Gegrilltem, und einfach 5 Stunden herrliches, gemeinsames Spielen.
Ah, endlich mal wieder Dun gespielt, die bassigste Basstrommel, die Ihr Euch vorstellen könnt, der Ton bringt den Körper und die umliegende Erde zum Vibrieren, und ich bin heute richtig gut durchgeschüttelt, und hab bestimmt 3 Stunden Djembe gespielt.
Für mich im Moment die beste Art, mich zu erden, und für die kommende Woche vorzubereiten.
In einer Gesellschaft zu leben, in der (fast) jedes Ding seinen Preis zu haben scheint, ist zuweilen nicht einfach.
Die Konzentration auf den, in konkrete Werte wie Publicity, Profit, Marketing übersetzbaren Wert, dessen, was man so tut, ist für manche Menschen das normalste auf der Welt, und für Andere völlig irrelevant.
Obwohl der gute Papst das zur Gier dazuzählt, ist es für Menschen die "auch sonst gute Karten haben ", es "schliesslich deren Geld ist" und die "unterm Strich nur sich selbst zählen", das Normalste von der Welt, schliesslich wird es überall vorgelebt.
Fest steht für mich, daß ein Energieaustausch vonstatten gehen MUSS, daß eine (freiwillige) Vergütung in jedwelcher Form für eine geleistete Sache, von der man selbst profitiert hat, eine gesunde Reaktion darstellt.
Das hat aber sehr oft gar nichts mit Geld zu tun.
Ich habe bisher weder für meine zahlreichen Reiki-Behandlingen noch für viele Stunden geleiteten Trommelspasses Geld verlangt noch erhalten, denn ich bin derzeit voll begeistert über die Möglichkeit, mich auszutesten als Lehrerin, und die Freude in den Gesichtern, und die Begeisterung sind DER Energieaustausch, den manch einer so phantasielos in die Ecke des Materiellen verdrängt sehen will, der aber manchmal auch sehr gut ohne ihn auskommt.
Um ehrlich zu sein, ich bin eine echte Pfeife, was das Geldverdienen anbelangt, aber meine Wohnung ist voll von Geschenken, die ich, oft unerwartet, bekommen habe, für etwas, daß ich getan habe: Für ein Reiki ein Fussschemelchen zur Erdung meiner kurzen Beinchen, wenn ich auf einem "normalgrossen" Stuhl sitze (ein mittlerweile unentbehrliches Utensil), etliche wunderbare Kleidungsstücke, ein befreit lachendes Gesicht beim Trommeln, die Bereitschaft, sich auf ein anderes Konzept einzulassen, und das mit Begeisterung!
Gibt es einen schöneren Lohn als positives Feed-Back?
Was das angeht, bin ich reich und gesegnet, umsomehr, daß es freiwillig und aus vollem Herzen geschieht.
Meine früheren Versuche, meine Kunst zu kommerzialisieren, habe ich für den Moment aufgegeben. Es macht keinen Spass, wenn es bewusst auf materiellen Gewinn angelegt ist, ausserdem funzt es nicht. Eben, weil es keinen Spass macht.
Spass macht das, was ALLEN Spass macht!
Die Belebtheit und Bewussheit dieses Austausches schafft Reichtümer, denen keine Zahlen gerecht werden könnten, nur das Lächeln und die Freude, die dabei hervorgerufen wird.
Ja, und DAS macht mich wirklich REICH!!!
erzählt, wie sehr ich meinen kleinen Mausezahn liebe?
Zur Zeit kommen wir echt prima miteinander aus.
Sie war beim Tierarzt und ich weiss, es ist alles in Ordnung mit ihr.
Wir laufen tüchtig zusammen, und mehrmals die Woche gibt es Belustigung mit anderen Hundinis und Geknuddel von Mausezahnliebhabern.
Sie hat so ein eigenes, spezielles Wesen, und sie steht mir so nah, daß ich mich sehr bemühe, ihr gerecht zu werden, damit sie sich gut fühlt.
Es gibt jede Menge Bauchigekraul, Ausschlafen, Knochengeknabber und Fischligequietsche, und es ist so schön zu sehen, daß es ihr gutgeht, sie dann auch ganz ruhig und friedlich neben mir sein kann, und ganz viel Zärtlichkeit zurückgibt.
Ganz so schlimm ist es nicht, aber derzeit schaffe ich es, schneller Unordnung zu machen, als ich selbst aufräumen kann, und räume mir selbst ständig hinterher...;-)
gehabt, heute war Freitagssession in der Ex-WG des gegenwärtigen Grauens, und das Schlimmste war:
Der Schwede war mit Kochen dran!
Es gab Asiatisches Einerlei, sauscharf, mit Kokossosse, und es entspannen sich in gemütlich speisender Eintracht wieder diese netten Dialoge:
"Heh, ich hol mir noch etwas Reis, der schmeckt wenigstens nach was!"
oder:" Das sieht irgendwie aus wie Androidenblut, oder?"
"Hauptsache es wärmt (Keuch!Röchel!)!"
Ich hab ein bisschen geschwatzt, ein bisschen jongliert, Schlagzeug gespielt, und die kleinen Böngelchen, und mich dann noch sehr, sehr gut mit einem Uralt-Freund unterhalten, der gerade vor 2 Wochen ähnliches erlebt hat, und mit dem ich ganz normal über dieses Thema reden konnte.
Das hat gutgetan!
Und es gibt deßweiteren echt gute Nachrichten!
Ein paar Dörfer weiter gibt es wohl auch eine private Trommelgruppe, die irgendwie von uns gehört haben, und uns auf Sonntag zu sich auf ein Fest eingeladen haben.
Ist das nicht schön???
Kenn die Leute nicht, und bin gespannt, das Trommeln verbindet so unterschiedliche Menschen!
Nun sitze ich wieder im windumtosten Adlerhorst, bin gerade noch so einigermassen trocken nach Hause gelangt, und fühle mich für den Moment befriedet, besänftigt und ermuntert, durch einen verständnissvollen, mitfühlenden Zuhörer, (so schlecht er auch kocht...!)
;-)
ist schon schwierig im Moment, bei meinem ungebrochenen Mitteilungsbedürfniss, hier herein zu schreiben. Das aktuelle Thema ist nicht unbedingt für eine lockere Plauderei gut, und der Spassfaktor scheint eher minimal, dennoch ist es das, was halt gerade in mir vorgeht, und ich habe eigentlich genauso das Bedürfniss, darüber zu reden, wie über andere, wichtige Themen. Im Moment muss mein Tagebuch wieder herhalten, das Schreiben hilft mir einfach, den Wust etwas besser zu ertragen. Es ist ja schon das Dritte Mal in diesem letzten Jahr, daß mich in diesem Niemandsland wiederfinde, und deßhalb bin ich eigentlich geneigt, offen und "normal" darüber reden zu wollen, aber es ist wirklich seltsam, daß ich mich plötzlich mehr isoliert als zuvor fühle. Mein näheres Umfeld scheint mich mit Samthandschuhen anfassen zu wollen, und niemand scheint sich zu trauen, auch nur nach meinem Befinden fragen zu wollen.
Dabei bin ich derzeit nicht mal depressiv, ich habe nichts zu jammern, sondern einfach unendlich viele, widersprüchliche Informationen zu verarbeiten, mit dem Bestreben, realistisch und optimitisch zugleich zu bleiben.
Selbst meine Therapeutin, die sich gerade enthusiastisch auf mein "frischgebackenes", altes Trauma gestürzt hatte, kam völlig aus dem Konzept, und ich hatte das Gefühl, sie war froh, als die Stunde um war.
Ich bin schon viel besser in der Lage, als früher, meine Gedanken zumindest zeitweise kontrollieren zu können. Das kostet viel Kraft, hilft mir aber, immer wieder aus den tiefen, schwarzen Löchern aufzutauchen, bzw. gar nicht reinzufallen.
Trotzdem liegt es in der Natur der aktuellen Thematik, daß ich gedanklich in Bereiche vorstosse, die sich bisher ausserhalb meiner Vorstellung befanden. Leider habe ich auch in diesem Bereich eine sprühende Phantasie, das lässt sich nicht so leicht abstellen.
Das Prinzip des positiven Denkens versuche ich im Moment, zu verwirklichen, in dem ich es annehme, was gerade passiert, was (auch immer) passieren wird.
Ich gucke in den Spiegel, und frage mich, wie ich wohl mit Glatze aussehen würde. Solche Gedanken lassen sich nicht vermeiden, und ich gucke hin. Je mehr ich hingucke, desto mehr verliert es diesen Schrecken, und diese Scheu, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Ich denke an die vielen Menschen, die gerade ähnliches erleben, und wünsche ihnen wie mir etwas weniger Tabuisierung des Themas Krankheit, weniger Scheu der Mitmenschen, darüber zu sprechen, etwas mehr Neugierde und Mitgefühl.
Die Realität ist: Schliesslich kann es JEDEM passieren!
gerade Saharasand. Meine Dachfenster sind voll verschmoddelt, und mein Vater erzählte schmunzelnd, daß der Nachbar gestern sein schwarzes Auto geputzt hatte.
In Mallorca passierte das sehr oft, rosa gesprenkelte, weisse Gartenmöbel waren da an der Tagesordnung. Über´s Meer zogen dicke, gelbe Schwaden heran, und verdunkelten dem Himmel. Einher geht das ganze mit sehr warmer Luft, die mich hier in meinem hohen Horst die dünnen Fähnchen aus dem Schrank ziehen lässt, und das Eis bereitstellen, obwohl es draussen wie ein November-Spätnachmittag aussieht.
Schon faszinierend, da latschen irgendwo ein paar Kamele durch heissen Wüstensand, und dann verstreut der Wind diese Spur über Tausende von Kilometern auf mein Dachfenster.
Und die Sonne
war es heute auch, in Asien.
Wäre ich da gern dabeigewesen!
In Varanasi hab ich mal eine Mondfinsterniss mit erlebt, am Gurupunima, dem Tag, an dem die Lehrer geehrt werden, die Guru´s.
Das war der Tag, an dem ich diesen Sari getragen habe, extra für meinen Tablalehrer.
Ich sass an den Ghats des Ganges, und während ich die ganze Zeit nach oben schaute, um die Finsterniss zu beobachten, schaute kein einziger Inder zum Himmel, das bringt Unglück, sagten sie. Sie beteten und badeten, die ganze Stadt am Ufer versammelt.
Ist schon was besonderes, wenn sich unsere Himmelsbegleiter verdunkeln.
Betty Blue, Mauvais sang, Diva, Metro, das sind Filme meiner frankophilen Zeit.
In einem voll verrückten Urlaub mit 4 Frauen in meinem VW-Bus (das ist wieder eine andere...) lernte ich einen Korsen kennen, der mich nach Gabun einlud, wo ich meine langjährige französische Beziehung kennenlernte, Didier, der später zu mir nach Nürnberg zog.
Er war ein Toulouseng, cong, der Zivildienst in Afrika machte, ein sensibler und sehr kreativer Mann, blond und etwas grösser als ich.Wir teilten die Liebe zu Science-.Fiction und brachten uns gegenseitig unsere Umgangssprachen bei, standen gemeinsam auf Kleinkunstbühnen und durch ihn lernte ich das echt französische Leben kennen. Bevor er zu mir zog, trafen wir uns in Paris, Marseille, im schönen Perigord oder in Toulouse, und tranken Tequila Boum in irgendeiner Wohnung auf dem Land, oder kochten Spezialitäten. Er schrieb ein eigenes Klavierstück für mich, was ich jetzt noch spielen kann, und unsere Trennung nach 4 Jahren war bitter,
aber ich habe wirklich viel von ihm gelernt, er hat mich sehr geprägt, ich habe sehr, sehr viel mit ihm gelacht, sehr viel erlebt.
Letztlich konnten wir uns nicht das geben, was wir von einander gebraucht hätten.
Jetzt hat er 3 Söhne, und lebt im Süd-Westen Frankreichs.
Ich gebe zu, daß es gar nicht so leicht ist, ruhig zu bleiben.
Das Gedankenkarussell einer Hochsensiblen ist mindestens 3- stöckig, und die verschiedenen Ebenen drehen sich in unterschiedlichen Richtungen, und alles wackelt noch einmal einzeln, und das Ganze macht dabei noch einen Riesenlärm-
so ungefähr sieht es bei mir innen aus.
Es ist eine Weile her, seit ich mich wieder so nah am Rande einer Überreizung befunden habe, ich war viel Draussen, viel unterwegs, hab viele Leute gesehen, mich viel unterhalten und auch viel abgelenkt, so daß ich mich zwischendurch zurückziehen MUSS, weil ich nicht mehr alles verarbeiten kann.
Selbst an dem Ort, an dem ich noch am ehesten Ruhe finden können sollte, dem Schlaf, werde ich derzeit mit wirrsten Träumen und schmerzhaft bunten Bildern bombardiert und wieder mal hätte ich gern DATA´S Ausschaltknopf...
Dennoch, es geht mir nicht wirklich schlecht dabei, die Lebensschule hat ein paar schwerere Klausuren anberaumt, für die ich ja schon ordentlich gebüffelt hatte, und ich bin ja lernwillig und -fähig.
Das ist gerade der " 1 Schritt-vor-2 Schritte-zurück-Tanz ",
und das Wichtigste ist, nicht aus dem Schwung zu kommen, wenn er sich sehr verlangsamt. Genau wie beim Djembé spielen! Das Schwerste ist es, sauber langsam zu spielen.
Gestern habe ich mir mit der eigenen Autotür eine Beule an den Kopf geknallt, weil mein Denken zu schnell für meine Motorik ist.
Es gibt zuviele Denkbereiche, die ich derzeit meiden müsste, als daß ich das noch könnte.
Da gibt´s nur Eins:
Hundi geschnappt und laufen....
Heute vor genau 40 Jahren, wenn es denn nun kein Fake war...
Für mich war´s spannend, ich durfte aufbleiben, und das Ganze in Schwarzweiss aus einem Holz-Fernseher ansehen, den man wie einen Schrank mit Schiebetüren zumachen konnte und an dem die 2 Programme mittels eines Drehknopfes eingestellt wurden.
Es war ein Riesenereigniss für die ganze Familie, mein Vater schon damals Science-Fiction-Fan und hellauf begeistert.
Gucke gerade noch etwas Space-Night, kippe jetzt aber auch seitlich weg....
Heute extra eine grosse Plastikplane mitgenommen, damit es nicht regnet, was sehr gut funktioniert hat. Es ging ein starker Wind, der das Helicopterfliegen vereitelt hat, aber die Djembes hat das nicht gestört, und uns auch nicht. Ein netter Neuzugang fortgeschrittenen Stadiums kam als Überraschungsgast hinzu, was 4 extrem motivierte Leute ergab, und 2 Stunden sehr schnellen und sauberen Spiels, auch mal über 10 Minuten so richtig, richtig schnell (annähernd afrikanische Originalgeschwindigkeit), und da entfaltet sich erst langsam der echte GROOVE, der Zauber dieses Instruments, und die Wohltat die das Spielen bedeutet.
Ich komme auch langsam wieder in Fahrt, und hab mich in meine Trommeltrance gespielt, und wippe innerlich immer noch, was noch den halben Abend so weitergehen wird.
Feini ! :-)
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Zuletzt aktualisiert: 2024/12/05 18:19