Meine Vorfahren für Kernkraft waren

20-September09-007
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Der wilde Süden

Manchmal ist so ein innerer Schweinehund sogar mal zu was nütze!
Den ganzen Vormittag dudelte ich vor meinem Kaffee, wieder so spät (bzw. früh) eingeschlafen, und drückte mich vorm rausgehen, sollte eigentlich zur Bank, eine Rechnung bezahlen, entschloss mich dann aber, daß das noch bis Montag Zeit hat. Als ich gegen 12 das Haus verliess, um den Hund zu lüften, war meine Strasse voller Menschen, und überall Polizei und Presse, und es stellte sich heraus, daß die Bank gerade überfallen worden war (zum Glück ist kein Mensch zu Schaden gekommen), der Täter flüchtig, und zwar genau in das Gebiet, in dem ich immer mit dem Hund spatzierengehe. Die Nachbarin sagte, sie hätte vor ein paar Minuten einen maskierten Mann auf der Strasse gesehen. Über unserem, sonst so beschaulichem Dorf kreiste ein Hubschrauber, an der Ortsausfahrt poste eine Strassenkontrolle, und ich dachte, daß es ganz gut war, heute nicht zur Bank gegangen zu sein.

Ich habe so was schon mal erlebt. Da lebte ich auch in einer kleinen Wohnung in der Stadt, im obersten Stock, und sollte eigentlich morgens zu einem Bewerbungsgespräch antanzen. Am Tag zuvor war irgendein Familienfest mit tierisch viel Essen gewesen und ich hatte verschlafen. Kommt bei mir praktisch niemals vor. Von einem Geräusch vor meiner Tür wachte ich auf, und realisierte, daß gerade jemand von aussen versuchte, meine Wohnungstür aufzubrechen. Da mir nichts Besseres einfiel auf die Schnelle, versetzte ich der Tür knapp über dem Schloss einen lauten, heftigen Schlag. Ich hörte draussen einen erschrockenen Schnaufer, und dann Schritte auf der Treppe, woraufhin ich meine Tür öffnete, und eine mageres Kerlchen beim Wegrennen erwischte.
Er hätte bei mir sowieso nichts von Wert gefunden, deßhalb rief ich auch nicht die Polizei.

Schnell kann´s gehen!
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Umstellung

Bisher hab ich Euch ja nur wenig Fotos meiner Wohnung gezeigt, weil ich es einfach trotz Aufräumen zu unordentlich und auch zu gruschtelig fand.
Gestern verwendete ich meine ganze, in der letzten Woche aufgestaute Energie, und auch den Frust über die derzeit wieder starken Schmerzen in die komplette Neuorganisation meines Wohnzimmers. Da sich meine Holzofenträume leider in heisse Luft auggelöst haben, musste das Sofa für den winterlichen Adlerhorstbetrieb mehr Richtung Heizung.

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Vorher war alles quietschbunt, mit viel orange und rot, und jetzt ist es sanft, und kuschelig, und es gefällt mir gut!
Brasky´s Schaukelstuhl steht fast an der selben Stelle, sie saß die ganze Zeit darin, um ich habe um sie rumgesaugt und rumgeräumt.

Da ich heute auch lange unterwegs war, werde ich mich wohl bald da ausbreiten.

Euch einen Schönen Abend!
:-)

Tante Edit: Die aufmerksame Aurisa hat mein Icon an der Wand erkannt. Hier noch mal in Gross:

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Sakrileg

Herrlicher Tag, Schönstes Wetter, und nach einsetzender Wirkung von Schmerzmitteln beschloss ich, zum Teich zu gehen.

23-September09-003
Wie schon oft erwähnt, einer meiner Lieblingsorte in der näheren Umgebung, und meiner Meinung nach ein ganz spezieller, im gewissen Sinne heiliger Ort, eine Art Naturtempelchen, mit einer Fülle an Fauna und Flora, die man selten findet.
Wie entsetzt war ich heute, als ich das hier vorfand:

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Plastiktüten, zum Teil mit Müll gefüllt

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Glasscherben und Alupapier um eine provisorische Feuerstelle an meinem Lieblingsplatz


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Bretter und Plastikflaschen im Wasser


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und grossflächig niedergetrampelte Erdbeerkekspflanzen.

Eine genauere Untersuchung identifizierte die Glasscherben als Reste einer Wasserpfeife, die überall verstreuten Alureste wiesen auf, nach den Sitzsteinen an der Feuerstelle zu urteilen, 2 Kiffer hin, die wohl so dicht gewesen sein müssen, daß sie in der niedergetrampelten Kuhle genächtigt haben, und fast einen, unter einer grossen Eiche liegenden Heuballen angesteckt hätten, wozu es wohl glücklicherweise zu feucht gewesen ist.

Unter den weggeschmissenen Plastikbeuteln befand sich zum Glück ein ganz leerer, und ich sammelte den ganzen Dreck ein, bis auf die Plastikflasche mitten im Wasser, da kam ich nicht dran.
Der Beutel war am Schluss prall gefüllt und ich nahm ihn mit bis in meine Mülltonne.

So müssen sich Indianer gefühlt haben, deren heilige Plätze entweiht wurden, wie ich mich dabei fühlte.
Eine heilige SCHEISSE!!!

Danach saß ich noch lange an seinem kleinen Ufer, und schaute in den Zauberspiegel
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auf dessen Oberfläche Leben wandelt

und erwischte endlich mal, wenn auch leider unscharf, eine der riesigen Libellen
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Es ist mir unverständlich, wie man die Ruhe der Natur suchen kann, und sie dann so verschandelt zurücklässt.
Das tut richtig weh!

Ich werde jetzt immer einen Müllbeutel mitnehmen, wenn ich spatzieren gehe...
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Herbscht

JETZT, nämlich um 23.23 h überschreitet die Sonne den Himmelsäquator von Norden nach Süden, heute ist auch die Tag-und Nachtgleiche und somit Herbstanfang.

Tschüss, Sommer!
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Der Tanz um den heissen Brei

Darf ich vorstellen?
Der heisse Brei !

Meine Therapeutin ist gut, aber anstrengend!
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Montag

Ein Freund, der mich viele, viele Jahre nicht gesehen hat, aber nun ab und zu in mein Blog guckt, schrieb mir, er erkennt vieles von früher auch jetzt in mir wieder, und daß es schön ist, wenn man trotz vieler Veränderungen im Kern noch derselbe geblieben ist.
Darüber bin ich auch froh, denn bestimmte Sachen in mir haben sich zum Glück nie verändert, wobei das Beste für mich ist, daß ich immer wieder über mich selber lachen kann.
Gestern war insofern ein sehr schöner Tag für mich, weil ich eine Entscheidung getroffen habe, deren, für mich, positive Wirkung bereits am selben Tag einsetzte.
Im Rahmen dieser Entscheidung, aber auch Fieber und schmerztechnisch ging ich gestern nicht zum Trommeln, obwohl das Wetter schön war. Dafür hatte ich gleich 2x höchst erfreulichen Damenbesuch, den ich ein bisschen mit Gastfreundschaft bewerfen durfte, und die meine Entscheidung durch ihre eigene Kenntniss der Zusammenhänge unterstützten, und die mir ausserdem, durch schöne, persönliche Gespräche das Geschenk machten, mehr von ihnen erfahren zu dürfen. Zudem hatte ich den ganzen Tag eine Email- Standlinie mit einer weiteren, lieben Freundin, und diese unerwarteten, erfreulichen Aufmerksamkeiten vergoldeten den gestrigen Tag!
Wie Ihr im letzten Beitrag sehen könnt, hatte ich auch abends noch ziemlichen Spass, und nützte die Werbepausen des Angriffes der Klonkrieger nicht nur zum Pinkeln...;-)
Heute morgen bin ich genauso heiter aufgewacht, wie ich eingeschlafen bin, unabhängig vom körperlichen Zustand, der gar nicht so spassig ist, aber wesentlich akzeptierter, was sehr viel ausmacht, und deßhalb besser zu ertragen.

Wünsche Euch allen einen Schönen Montag!!!
:-)
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Aye, Aye Captain,

Möge die Macht mit Dir sein, und- ALLES SHINY!!!
In den letzten Tagen ist bei mir mal wieder Science Fiction ausgebrochen.
Erst guckte ich Star-Trek DvD´s in Englisch, dann traf ich auf den Beginn der Serenitiy, und schliesslich auf alle Wiederholungen von Star-Wars.

Hier eine Hommage von mir an STAR WARS:



Mööööge die Macht mit Euch Allen sein!!!

;-)
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Mone spielt Italiener

In Wirklichkeit kann ich eigentlich gar nicht kochen.
Zumindest nicht solche Sachen wie Braten oder Kuchenbacken, höchstens akribisch nach Rezept, sonst wäre ich völlig aufgeschmissen.
Was ich gut kann, ist aus Vorhandenem etwas zu zaubern, was dann tatsächlich gut schmeckt.
Heute habe ich mir einen Pizza-Bausatz besorgt:
Fertigteig, gewürzte Tomatensosse, Rindersalami, Pizzakäse.
Frischen Basilikum gibt´s bei mir derzeit Freiküche.

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Man entrolle den Teig auf ein Backblech und lasse ihn gehen, aber nicht zu weit...

Währenddessen heize man den High-Tec-Backofen auf Pizzabacktemperatur vor:
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Man entkorke seinen Lieblingsrotwein
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Der Teig ist nun genug gegangen.
man hole ihn zurück
um ihn mit Olivenöl
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hernach mit feiner Bruschetta-Pampfe nebst einem oder zwei frischen, feingeschnittenen Kirschtomätchen zu beschmieren
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Mit Rindersalami und frischem Basilikum sorgfältigst zu bedecken
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und schliesslich knietief mit Pizza-Käse zu überhäufen
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Rein in den Ofen, und

sich die Wartezeit mit dumm rumfotografieren vertreiben
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Nach ca. 15 Minuten: VOILA!
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Guten Appetit, Mone
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Guuuuuut war´s, der Rest ist für die Götter, für Brasky oder für später...
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Der Schauplatz des Geschehens:
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Für Gäste kann das gerne einmal wiederholt werden!

:-)
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Konsequenzen

Gestern Abend bin ich ziemlich verstört nach Hause gekommen, und festgestellt, daß ich an eine Grenze gestossen bin.
Wenn man so feine Antennen hat, wie ich, spürt man sofort, wenn man an einem Ort unwillkommen ist, und wenn ich eine Person sehr gut kenne, kann ich fast deren Gedanken lesen, und gestern las ich nur Missbilligung und Abwehr, unter einer zur Schau getragenen Gleichgültigkeit. Da ich zur Zeit sowieso wieder mal dermassen sinnesgeschärft rumlaufe, bekam ich starke, körperliche Reaktionen wie Übelkeit und Herzstechen und sogar Atemnot und machte sehr schnell die Fliege. Es ging mir dort schon öfter so, aber gestern schien mein Maß, das zu ertragen, einfach voll zu sein, und auch wenn sehr viel Liebe im Spiel ist, und die Hoffnung, gut miteinander auszukommen, meine Kraft dafür ist erschöpft, und anstatt immer wieder zurückgestossen zu werden, möchte ich mich jetzt lieber ganz mir selber zuwenden.
Heute ist ein Tag, an dem Rosa not tut, denn ich bin schon mit Herzstechen aufgewacht, und auch die anderen Schmerzen brettern seit ein paar Tagen wieder mit voller Wucht rein.
Nichtsdestotrotz habe ich gestern meine Küche umgestellt, der Wunsch nach Veränderung ist sehr stark im Moment, und am liebsten würde ich auch gleich mein Wohnzimmer umräumen, was ich leider körperlich nicht schaffe, nach der Aktion gestern ging es mir körperlich sehr übel.
Bei alldem spüre ich, daß es mir selbst eigentlich gut geht, innerlich fühle ich mich mit mir wohl, und empfinde meine Reaktionen als "gesund", als angemessen.
Auch, daß ich traurig darüber bin, auch daß ich wütend bin.
Und mich für einen kompletten Rückzug entschieden habe.

Heute kuschele ich mit mir selber, froh, daß ich einen Ort des Rückzuges habe, an dem ich mich wohlfühle.

Euch einen schönen Samstag!!!
:-)
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Der Mond ist schwarz

Jetzt gerade steht er unsichtbar am Himmel, ein bisschen rechts von der Sonne (falls man sie denn heute sehen kann).
Manchmal begreife ich Dinge erst richtig, wenn ich sie mir bildlich vorstelle, und eigentlich habe ich gerade erst kapiert, daß es die sogenannte dunkle Seite des Mondes gar nicht gibt. Die Sonne steht im Moment schräg hinter ihm, und beleuchtet genau diese Seite.
Steht der Mond genau in einer Linie zwischen Sonne und Erde, entsteht eine Sonnenfinsterniss, steht die Erde genau zwischen Sonne und Mond, gibt es eine Mondfinsterniss.
Stünde man jetzt auf der erdzugewandten Seite des Mondes, hätte man heute "Vollerde"!
Diese Phantasien, mir das ganz genau vorzustellen, machen mir grossen Spass. Manchmal wird mir ganz schwindelig dabei, wenn ich mir vorstelle, wie diese Riesenkugeln umeinandersaussen, in ewigem Tanz.
Mir die Erde von "Aussen" vorzustellen, rückt immer wieder etwas in mir zurecht.
Wir sind so winzig. Und wir hocken alle auf der selben Kugel, und leben nur, weil ein unermesslich grosser und heisser Feuerball uns regelmässig mit seinem Licht bestreift.
Es wundert mich nicht, daß es Religionen gab, die die Sonne, oder den Mond als Götter sahen.

Euch Allen einen Schönen Neumond-Tag und einen guten Einstieg in Euer Wochenende!
:-)
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Schade, ich habe hier früher oft gelesen und bin gerade...
Geitelde - 2024/12/05 18:19
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Rössle - 2018/05/31 19:35
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Rössle - 2018/05/31 19:28
Liebe Grüße... :-)
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Vielen lieben Dank für...
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Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
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Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es, alles...
momoseven - 2016/01/19 23:09
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Hey, schön, dass du mal wieder ein paar Zeilen zum...
Hoffende - 2016/01/14 02:27
Dankeschön, ebenso :-)
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momoseven - 2016/01/07 22:45

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