Dank

In den letzten Tagen ist an verschiedenen Orten viel Staub aufgewirbelt worden, der mich zum Husten gebracht hat, der in den Zähnen knirschte, und mir sogar Tränen in die Augen getrieben hatte.
Während er sich langsam wieder legte, wuschen die Tränen die Augen wieder rein, und nun ist mein Blick wieder ein wenig klarer geworden.
Das Husten und Knirschen hatte mich ziemlich erschöpft, und als ich es wieder sein lassen konnte, fühlte ich mich weicher, und erwärmt.
Mich selbst durch den dunklen Blick eines anderen Menschen betrachtend, entdeckte ich, neben meiner eigenen Dunkelheit, auch ein wenig mehr von meinem eigenen Licht.
Obgleich ich blinde Flecken in mir trage, kenne ich mich und meine Gründe langsam besser, und kann mich auch dafür lieben.
Der Wirbel der letzten Tage hat viel dazu beigetragen,
und dafür kann ich nur danken.
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Mone´s Kuschelblog

Wie vielleicht dem aufmerksamen Leser aufgefallen sein mag, habe ich bereits vor meiner kürzlichen Umtaufe die Inhalte meines Blogs "leicht" verändert. Über meine körperliche Befindlichkeit sowie über gewisse private Problematiken lasse ich mich nicht mehr so breit aus, wie ich das vorher getan habe. Nicht, daß es darüber nicht genug mitzuteilen gäbe, aber ich trage das Meiste nun lieber im stillen Kämmerlein mit mir selber aus, oder in dem kleinen, aber verständnissvollen, privaten Umfeld, welches ich, zu meinem grossen Glück, haben darf.
Die Zurücknahme gewisser Themen hatte hauptsächlich rein private Gründe, und auch mit einem in diesem Rahmen laut gewordenen Vorwurf zu tun, ich würde hier wegen meiner Hochsensibilität rumjammern und mitleidige Beiträge heischen wollen.
Das war nie meine Absicht. Ich gehöre zu den Menschen, die sich manchmal erst freischreiben müssen, erst beim Schreiben bestimmte Gefühle wahrnehmen. Manchmal war ich selbst überrascht, wenn ich nach einem Schreibanfall gelesen habe, was da aus mir rauswollte, und oft genug habe ich es wieder gelöscht.
Die meisten Reaktionen und Kommentare auch auf meine manchmal extrem gefühlsbeladenen Beiträge haben mich eigentlich immer eher ermutigt, und natürlich hat es mir auch sehr gutgetan, auf Verständniss und Interesse zu stossen, oft da, wo ich es nicht erwartet hätte.
Nun gut, ich hatte mich da einfach etwas zurückgenommen, und mich eher auf das konzentriert, was mir auch gut liegt, und mir auch gut tut: Schöne Fotoserien und meine Naturbeobachtungen, in dem Wunsch, die Freude über die Schönheit und Wohltat der Natur zu vermitteln.
Inzwischen weiss ich, daß sich zumindest einige Menschen über diese kleinen Ausflüge freuen, und das bedeutet mir viel, auch wenn sie dazu nicht immer kommentieren.
Jedenfalls, es zeigt sich wieder, daß man es einfach nicht jedem recht machen kann, denn nun wurde vor kurzem mein Blog gerade deßhalb bemäkelt, mein Wunsch, einfach was Schönes zu verbreiten, als ein wenig verächtlich als "kuscheln" tituliert, und meine "Waldbildchen" als Beweis dahergezogen, daß ich von den wirklich ernsten Dingen des Lebens keine Ahnung habe, oder nichts davon wissen will.
Natürlich ist der gefühlsbetonte, liebevolle, manchmal sehr süsslich wirkende Umgang, den ich in meinem Blog pflege, nicht jedermanns Sache, es ist eher eine Einladung, für den, dem es auch Spass macht. Mir macht es das auf jeden Fall. :-)
Auch wenn mein Blog durch die Veränderung manche ernstere Facette verloren hat, die ich nach wie vor in mir habe, so habe ich doch gemerkt, daß es mir selbst sehr gut tut, mein Hauptgewicht auf positive Dinge zu legen.

So, nun werde ich mich einer ernsten Sache widmen (den 2. Teil des Bader-Meinhof-Komplexes) und wünsche Euch Allen einen schönen, kuscheligen Abend!
:-)
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Zeit für den Wald

Ich sehe gerade, daß es schon wieder eine ganze Weile her ist, daß ich Euch mit in den Wald genommen habe.
Ich war heute wieder 2 1/2 Stunden dort, und erweiterte meine Kenntniss des hiesigen, wunderbaren Waldwegenetzes um einen neuen Rundweg. Gerade nach der letzten Nacht, und einigen, schwierigen Morgenstunden hat mich der heutige Gang tief innen erfrischt. Es war wieder frühlingshaft warm, und als ich in die kühlen, lichtdurchbrochenen Schatten eines neuen Weges eintauchte, konnte ich wieder aufatmen.

21-November09-023


Überall glitzert die Feuchtigkeit
21-November09-007


und lässt Pilze spriessen, die ich noch nie gesehen habe.
Ein Himbeerpilz???
13-November09-033


21-November09-016
Das hier könnte ein später Steinpilz sein, oder?


Diese Knospe
21-November09-003
scheint zu glauben, daß der Frühling kommt. Wen wundert´s...


13-November09-034
Der Farn ist sich noch nicht ganz sicher...


Doch die meisten Blätter
13-November09-028


19-November09-002
kehren bereits


in Schönheit
19-November09-022


in den ewigen Kreislauf zurück
16-November09-044


21-November09-020
mitunter mit einem verschmitzten Lächeln.


Hier haben wir auch WALD-E:
21-November09-021


16-November09-048
Und immer wieder die Erinnerung ans Herz gelegt


13-November09-026
daß das Glück oft in den ganz kleinen Dingen zu finden ist


8-November09-024
und aus einem kleinen Samen mal ein grosser, starker Baum werden kann


Ja, und daß auch der irgendwann wieder fallen wird
21-November09-013
(Die Überreste des kürzlich gefällten Riesen)


Alles fliesst
19-November09-030


und auch die Leere hat Schönheit
19-November09-011


Und obwohl ich mich zuweilen so alt und müde fühle, wie ich auf diesem Foto aussehe, will ich mich nicht verbergen, denn auch das gehört dazu. Innere Arbeit kann sehr anstrengend sein, aber lange Spatziergänge sind es auch, und doch, so müde ich gerade bin, bin ich auch froh, daß ich - bin.
21-November09-029


Edit: Als Reaktion auf einen netten Kommentar zum Vergleich noch eine etwas frischere Mone (kurz vor meinem SALSA-Abend):

16-November09-007

Euch ALLEN ein geruhsames und Schönes Wochenende!!!

:-)
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Umtaufe

Letzte Nacht, nachdem ich noch mal sehr zurückgegangen bin, in ein Leben, daß nun mal hinter mir liegt, hatte ich danach das starke Bedürfniss, nach vorne zu gehen, deßhalb habe ich den bisherigen Titel meines Blogs "Hochsensibel" gelöscht.
Das heisst nicht, daß ich es weniger bin, oder diesem Thema nun den Rücken kehren will, aber ich wollte mich irgendwie selbst aus einer Schublade heben, die mir, obwohl ich mich eine Weile wohl in ihr gefühlt habe, zu klein und zu dunkel geworden ist.
Momoseven ist mein ältester Nick, war einmal mein erster Emailname, und setzt sich aus meinem Spitznamen und meiner Lieblingszahl zusammen. Irgendwo im Netz gibt es noch eine/einen momoseven, im Englischsprachigen Bereich, aber bisher kamen wir uns nie in die Quere.
Ich möchte die Eigenschaft der Hochsensibilität in mein persönliches Leben integriert wissen, aber ich möchte sie nicht mehr hervorheben, wie eine Krankheit, oder eine Besonderheit, die mich von anderen Menschen unterscheidet. Eine Zeitlang war das gut so, um mir selbst über mich klarer zu werden, wer ich bin, und warum ich manchmal so reagiere, wie ich es tue, aber ich muss mir das jetzt nicht mehr auf die Fahne schreiben.
Abgesehen davon, daß es Menschen gibt, die mich genau deswegen weniger ernstgenommen haben, oder vielleicht sogar belächelten, ist es mir inzwischen einfach seltsam, mich selbst in dieser Form zu titulieren.
Wer oder was ich bin, ist viel komplexer und vielschichtiger, als es dieser eine Begriff zu verdeutlichen mag, und ich habe gemerkt, daß ich mich nun selbst damit eingeschränkt fühle.

So ist das.
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Heimweh

Es ist eine Weile her, daß mich das Heimweh nach - da- so sehr geplagt hat, wie heute Nacht. So sehr, daß es mir den Hals zuschnürt. Vielleicht, weil vorhin im WDR noch mal der Film "Volver" lief, mit all den spanischen Häusern, der spanischen Lebensart, den tollen spanischen Frauen.
Ich bin nun schon seit seit 1 1/2 Jahren wieder hier, nach 8 Jahren dort, aber alles ist mir noch so nah, als sei ich gestern zurückgekommen.
Vielleicht habe ich es noch gar nicht wirklich angegangen, es wirklich zu verarbeiten. Ich habe zwar immer noch Emailkontakt zu den liebsten Leuten, aber ich habe mich eigentlich in der letzten Zeit eher nur sporadisch gemeldet, vielleicht, das wird mir jetzt bewusst, weil ich es immer noch zu sehr vermisse, und es mich jedes Mal sehr aufwühlt, wenn ich mit einem Freund oder einer Freundin telefoniert habe. Im Sommer war es ganz besonders schlimm.
Mich hat das Leben dort in jeder Hinsicht sehr geprägt. Ich bin nicht mehr Dieselbe, die damals loszog, nicht wissend, daß ich solange dort bleiben würde.
Da ist mehr als Erinnerung, mehr als bloße Sentimentalität, es ist mir ins Blut übergegangen, und ich habe etwas mitgenommen, was jetzt ein Teil von mir ist, unwiederbringlich.
Schwer zu erklären.
Ich bin als Deutsche (na ja, Dreiviertel) hingegangen, aber nicht mehr nur als Deutsche zurückgekommen. Genau wie nach Indien.
Irgendwo trage ich jeden Ort, an dem ich mal war, in mir, und auf der einen Seite habe ich immer mehr verloren, das Gefühl, irgendwo richtig hin zu gehören, auf der anderen Seite habe ich unglaublich viel gewonnen, nämlich das Gefühl, mehr zu verstehen.
Andere Mentalitäten in mir zu tragen, sie zu lieben, als wäre ich damit aufgewachsen.
Es ist wirklich schwer zu erklären.
Ich bin jetzt hier, und habe auch gewissermassen wieder hier Fuss gefasst, fassen müssen. Es gibt auch sehr viel Schönes hier, und es war gut und wichtig, zurückzukommen, und es lässt sich jetzt auch nichts daran ändern. Dennoch fühle ich mich irgendwo fremd, und manchmal ein bisschen wie im falschen Film.
Manchmal eben, so wie heute Nacht, wenn ich diese Gefühle etwas näher an mich ranlasse.
Dann rieche ich die warme Sommernacht, spüre den Sand in meinen Fingern und den Wind auf meiner Haut, schmecke den Geschmack eines richtig guten Cafe con leche, höre das Rauschen des Meeres und das Lachen meiner Freunde.
Ja, und dann kann ich mir eingestehen, daß ich es ganz furchtbar schrecklich vermisse.

Morgen gehe ich wieder in den Wald...

Schlaft gut, meine Freunde!
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Bittesehr!

20-November09-020
Ganz frisch vom Abendhimmel gepflückt!

War ein interessanter Spatziergang. Ich war eigentlich ziemlich platt und in mich gekehrt unterwegs, und begegnete auf der Strasse
ca. 7 verschiedenen Personen, die mich alle superfreundlich anlächelten und grüssten. Das heisst, ich blickte auf, und sah direkt in ein lächelndes, freundliches Gesicht. Das ist aufschreibenswert, denn das passiert eher selten. Irgendwie hatten alle wohl gute Laune.

Ein Schönes Wochenende wünsche ich!!!
:-)
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Horstgrossputztag

Viel, viel Staub und Hundihaare hab ich heute aufgewirbelt, ALLE Teppiche ausgeschüttelt, geräumt, gesaugt, gewischt und sogar Fenster geputzt. Nach den Hundehaaren zu urteilen, die ich jede Woche hier einsammle, müsste ich hier eine Grosszucht haben, oder mein Hund komplett nackich sein...!
Jetzt ist alles blank und duftet, und wir gehen gleich los, die zarte Mondsichel suchen. Vielleicht kann ich sie Euch nachher mitbringen!
:-)
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Heute

war/ist noch ein energetisch etwas seltsamer Tag.
Ich hatte viel zu tun, und war heute eigentlich von frühmorgens an dauernd unterwegs, aber irgendwie dabei die ganze Zeit auf dem Zahnfleisch kriechend. Was mich aber nicht davon abhalten konnte, heute Nachmittag meine Trommelstunde abzuhalten, und das hat mich wieder ziemlich aufgerichtet.
SOOOOO TOLL, diese Medelz! :-)
Bereits in der 2. Stunde den KUKU dreistimmig spielen, das ist eine reife Leistung! Und der GROOVE guckte auch schon vorbei.
Diesmal hat auch niemand gegen die Wand gewummert, und das, obwohl wir über 1 Stunde richtig Gas gegeben haben, nicht mal Rauchpause haben wir gemacht.
Vormittags bin ich wieder 1 Stunde durch den sonnigen Wald gelaufen, und gerade eben noch mal in die sternige Nacht. Und von ferne erschallte das ganze Dorf von vielen Fahrzeugen mit Sirenengeheul, mindestens 5, wenn ich richtig gehört habe, was heisst, daß irgendetwas Schlimmes vor sich ging. Da man hier so etwas eher selten hört, lief es mir kalt über den Rücken.
Die Schnuppen gestern hatten sich unter einer mehr oder weniger dichten Wolkendecke verborgen, und ob heute noch welche zu sehen sind, ist, trotz Sternenklarheit fraglich. Wenn überhaupt, dann erst so ab 24h, weil dann der Löwe erst am Horizont aufgeht.
Ob ich es heute so lange mache, ist auch fraglich, bin heute einfach MATSCH! Aber gutgelaunter MATSCH!
:-)
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Durchsichtiges Experiment

Gelegentlich surfe ich ja ganz gerne in Kleinbloggersdorf herum, und finde manchmal wirklich nette und interessante Sachen.
Auf diesem ganz frisch hinzugekommenen Blog entdeckte ich diese lustige Art fotografischer Experimente, der freundliche Blogger gab mir auf Anfrage dann auch diesen Link dazu. Besonders cool finde ich die Katze, oder auch die 2 oder 3 hintereinandergestellten Laptops.
Natürlich musste ich das dann gleich selber ausprobieren, wobei ich merkte, daß es gar nicht so einfach ist, wie es dann aussieht.
Hier also mein erster Versuch:


Test9-004

War ein ganz schönes Gefiesel, daß die Kabel passen...

Das nächste Mal werde ich es bei Tageslicht versuchen, damit die Lichtverhältnisse genauer zueinander passen.
Machte Spass!
:-)
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Der Mond ist schwarz

Er steht heute im Zeichen Skorpion und begleitet einen Wassertag, was man sich unschwer nach einem Blick aus dem Fenster bestätigen kann. BÄBÄBÄBÄH! Immerhin haben wir hier noch 12 Grad, könnte also schlimmer sein.
Ansich sind Neumondtage geradezu dafür prädestiniert, um die Sterne und z.B. auch Sternschnuppen beobachten zu können, und wir sollten feste die Daumen für einen klaren Nachthimmel drücken, denn morgen, also in der Nacht vom 17. zum 18. November besuchen uns die Leoniden.
Und zwar abends ab ca. 22h, wenn das Sternbild des Löwen langsam am östlichen Horizont aufgeht, und ziemlich tief am Horizont sollen dann auch die Schnuppen sausen.
Ich muss zwar am Mittwoch sehr früh raus, werde aber, also falls der Himmel klar ist, abends sicher an meinem Schlafzimmerfenster hängen, und nach Schnuppen gucken.
Wünsche Euch Allen einen Schönen Tag heute!
:-)
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Ruhesonntag

Na ja, ich bin halt doch keine 20 mehr, und habe den Grossteil des Tages auf meinem Sofa verdümpelt, bis auf eben den abendlichen Gang mit der Hundini. Die ist heute vormittag fremdgegangen, nämlich mit der Nachbarstochter, der ich nach dem gestrigen Crash-Kurs im Brasky ausführen die Kleine anvertraut habe, sie wollte die ganze Zeit schon so gerne. Da sie Hunde liebt, und auch viel Erfahrung mit ihnen hat, (wir sind schon öfter zusammen mit noch einem anderen Hund, mit dem sie oft läuft, draussen gewesen), habe ich mir einen Ruck gegeben, und ich muss sagen, ich war nervös, wie eine Mutter, deren Kind das erste Mal allein aus dem Haus geht. Brasky ist zwar auch schon öfter mit meinem Ex-WG- Mitbewohner gegangen, aber das war noch mal etwas anderes. Die Beiden blieben ziemlich lange weg, und ich bin auffallend oft ans Fenster gegangen, und war erleichtert, als sie wieder da war. Im Grunde bin ich aber ganz froh darüber, denn das Mädel spielt und rennt mit ihr mit einer begeisterten Hingabe, und für Brasky ist das natürlich genial. Ausserdem ist es im Hinblick auf, hoffentlich baldige Berufstätigkeit eine gute Sache, wenn sich ab und zu ein frisches, spielerisches Wesen mit um sie kümmern will. Denn sie möchte das regelmässig, wie sie mir heute sagte.
Da sich inzwischen auch noch eine liebe Freundin erboten hat, sie mal zu nehmen, wenn ich z.B mal krank bin, oder tatsächlich mal wieder in Urlaub fahren sollte, bin ich eigentlich richtig erleichtert, denn bisher hatte ich mich ja fast immer alleine um sie gekümmert, ausser eben der liebe Mitbewohner, der sie nahm, als ich in der Klinik war.
Und ich muss schon gestehen, der Gedanke, daß sie, wenn ich wieder arbeite, immer alleine wäre, und vielleicht zu kurz kommt, wenn ich mal sehr müde bin, hatte mich ziemlich belastet.
Es ist wirklich schön, wie sich die Dinge finden.

Die Begeisterung über den gestrigen Abend hält immer noch an. Interessanterweise hab ich keinerlei Muskelkater in den Beinen, die durch meine Märsche wohl doch schon gut antrainiert waren, dafür merke ich es heute voll in den Armen, und im Nacken, denn ich habe ja mit dem ganzen Körper getanzt. Seit ich nicht mehr jeden Tag trommeln kann, haben meine Arme ein wenig nachgelassen, aber das wird sich jetzt hoffentlich auch wieder ändern, der Termin für die nächste Trommelstunde steht schon! YEAH!

So, und nun wünsche ich Euch Allen noch einen gemütlichen Sonntagabend, und eine Gute Nacht in den NEUMOND!

:-)
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Yeah, Schubiduh, Wipp,etc!

Nur kurz, bevor ich echt beseelt und völlig ausgetobt ins Bett kippe:
DAS WAR GENIAL!
Ein wundervoller Abend, währenddem ich beim Üben der vorgewarnt schwierigen Linksdrehung (die Rechtsrum hatte ich gleich drauf) erst mal über meine eigenen Füsse gestolpert, voll auf den Arsch gefallen bin, und damit die Runde soweit aufgelockert habe, daß eventuelle tänzerisch-dilletantische Peinlichkeiten direkt in den festen Vorsatz, den Anfängerkurs mitzumachen übergegangen sind.
Pitsche-Patsche nassgetanzt, Glücklichgetobt bis zum Abwinken, Nette Gespräche mit den Verantwortlichen und der Beginn einiger wundervoller Freundschaften inclusive des Verzehrs einiger leckerer, trockener Rotweine und auf dem Heimweg einer ganzen Schachtel FERERO KÜSSCHENS ergeben am End den glücklichen Schluss:
Toller Abend, Freude pur, Bezaubernd schön, und der Wiederholung extrem aufgeschlossen.
Innerlich immer noch begeisterst rumhüpf wünscht eine beseelte, endlich mal wieder körperlich ganz und gar befreite Mone Euch eine Gute Nacht!!!
:-))))))))))
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Heute

hält sich meine Wanderlust in Grenzen. Bisschen schmerzverzerrt heute, und das monatliche Beuteln hat eingesetzt. Ich ging dennoch, zum Glück VOR dem einsetzenden, starken Regen, der jetzt auf die Fenster des Horsts pladdert, mit meiner Hundini den langen Wiesenweg, begleitet vom Nachbarskind und deren Freundin, was Brasky total begeisterte, denn sie liebt sie sehr, und wird nie müde vom Stöckchen schmeissen und Rumknuddeln.
Ausserdem möchte ich heute Kräfte sparen, denn heute Abend gehe ich - tanzen!
Ja, ihr habt richtig gelesen! Nach langer Nachtlebenabsenz werde ich mich heute Abend mal so richtig anhübschen, und mit 2 sehr lieben Freundinnen auf einen SALSA- Tanzabend gehen.
In Spanien hatten wir das oft gemacht, nach der Trommelei entsprechende Musik aufgelegt, und im Wohnzimmer rumgetanzt.
Ich liebe diese Musik!
Heute will ich es also mal wagen, Schmerzen hin-oder-her, dagegen gibt es ja Tropfen, die ich mittlerweile selten genug nehme, und vor die Wahl gestellt, endlich mal wieder "Draussen", unter Menschen zu sein, unter anderem auch (Schluck) unter Männern, oder kuschelig, aber allein auf meinem Sofa zu sitzen und John Travolta beim Tanzen zuzusehen, habe ich mich heute mal für das Wagniss entschieden, rauszugehen.
In meinem früheren Leben war ich mal eine recht begeisterte Disco-und Partygängerin, das hatte sich halt in den letzten 2 Jahren auf fast gegen Null zurückgeschraubt, weil ich mich meistens zu unwohl fühlte, und auch leider zu oft zu depressiv war.
In diesem Zustand mag man sich nicht gern draussen zeigen, man schämt sich ja für seinen Zustand, man sieht sich getrennt von den fröhlichen Menschen und glaubt auch nicht mehr an die eigene Attraktivität, findet nichts zum Anziehen, fühlt sich hässlich etc., und glaubt, man würde andere nur schlecht draufbringen. Und vereinsamt leicht. Irgendwann findet man selber Ausreden für´s Stubenhocken, vor allem, wenn man sich Zuhause relativ wohl fühlt, sicher und geborgen. Das geht soweit, daß man, wie "Der Steppenwolf", den ich gestern fertiggelesen habe, manchmal so etwas wie Verachtung empfindet für das oberflächliche Tun der Nachtschwärmer, aber das ist eine Behauptung, mit der man sich selbst vor der Sehnsucht nach ein wenig Selbstvergessenheit schützen will, weil man es eine Zeitlang selbst nicht mehr geniessen konnte, oder, wenn man es mal zuviel genossen hatte. Ich werde garaniert nicht zum oberflächlichen Discohäschen mutieren, wenn ich ab und zu mal wieder auf die Piste gehe.
Eine Zeitlang war das für mich sicherlich auch wichtig, viel Ruhe, viel Zeit, alles zu überdenken, bestimmte Dinge hinter mir zu lassen, doch nun bin ich ja schon eine Weile wieder dabei, auf neuen Wegen zu gehen, irgendwas in mir möchte sich gerne wieder mehr öffnen, und zu meinem grossen Glück habe ich diese liebe Freundin, die mich da ganz entzückend animiert und mitzieht, also HOPP!
Ich gebe zu, ich bin ganz schön aufgeregt, aber ich freue mich auch so darauf, daß ich meine Angst zu überwinden bereit bin.
Es ist nicht direkt die Angst vor Menschen, denn eigentlich bin ich ja sehr kontaktfreudig, aber dieses Sich-Zeigen, Präsentieren, Hübschmachen, aus der so vertrauten Jogginganzugrolle zu schlüpfen, und sich gewisserweisse auf den "Markt" zu werfen, den Lippenstift rauszusuchen und feine Schühchen, das ist lange her.
Zu lange, wie ich nun merke.

DRAUFLOOOOS!
:-)
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Schade, ich habe hier...
Schade, ich habe hier früher oft gelesen und bin gerade...
Geitelde - 2024/12/05 18:19
Ah super, da bin ich...
Ah super, da bin ich beruhigt, vielen Dank :-)!
Rössle - 2018/05/31 19:35
Das kann ich beantworten,...
Das kann ich beantworten, denn ich habe beide Blogs...
NeonWilderness - 2018/05/31 19:32
Ich hoffe du hast mitbekommen,...
Ich hoffe du hast mitbekommen, daß twoday heute seine...
Rössle - 2018/05/31 19:28
Liebe Grüße... :-)
Liebe Grüße... :-)
Thiara - 2016/04/07 09:31
Vielen lieben Dank für...
Vielen lieben Dank für Ihre Worte!
momoseven - 2016/02/07 08:38
Liebe Momoseven, ich...
Liebe Momoseven, ich höre aus Ihren Worten die tiefsitzende...
Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
Herzlichen Dank für Deine...
Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es, alles...
momoseven - 2016/01/19 23:09
Hey, schön, dass du mal...
Hey, schön, dass du mal wieder ein paar Zeilen zum...
Hoffende - 2016/01/14 02:27
Dankeschön, ebenso :-)
Dankeschön, ebenso :-)
momoseven - 2016/01/07 22:45

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