Das war wirklich schön heute!
Das Tolle an einer Wanderkarte ist, daß man sich ein Ziel setzen kann, und sich den Heimweg dann noch aussuchen, und verlängern kann, wenn man merkt, daß es noch geht.
Heute habe ich immerhin 7 km geschafft, wobei ich auf den ersten 2 km ca. 140m Höhenunterschied hinter mich gebracht habe (Schwitz!).

Steiler Wald!
Patschnass, tiefatmend und hocherfreut war ich dann bald hier:
Auf exakt

Metern
Ich stellte in letzter Zeit durch das Aufkommen eines leichten Muskelkaters nach meinen Touren fest, daß das Gehen von Steigungen vor allem den hinteren Bereich der Oberschenkel trainiert, während Gefälle scheinbar fast ausschliesslich die Schienbeinmuskulatur zu beanspruchen scheinen. Ehrlich, ich wusste gar nicht, daß ich DA auch Muskeln habe...AUA!
Wieder kam ich an einer Waldhütte vorbei, und siehe da:

Der scheinbar sehr rührige, christliche Inder hatte wieder seine Spur hinterlassen...
Auch diesmal liess ich die salbungsvollen Unterweisungen wieder liegen, denn das Glück war auch ohne auf meiner Seite!

Sogar einem meiner Glotzblätter stand die Liebe auf der Stirn geschrieben...
Wie kann man bei solcher Schönheit auch anders, als sich zu freuen
Vor allem

wenn dann ganz unverhofft die Sonne durchkommt.
Allerdings gab es einen etwas traurigen Moment.
Man erinnere sich an diesen Baum

den ich vor einigen Tagen begeistert einfing.
Heute lief ich auf eine Gruppe Waldarbeiter zu, die gerade eben diesen Baum gefällt hatten.
Man erklärte mir auf meine Frage, daß in den Baum vor einigen Jahren der Blitz eingeschlagen hätte, und er, weil er direkt am Weg stand, eine Gefahr hätte werden können, weil er schon sehr morsch war. Da bin ich aber froh, daß ich seine Schönheit noch verewigen konnte.
Vorher
Nachher
Der Unterschied liegt hauptsächlich im, glücklicherweise nicht sicht-oder riechbaren Verschwitzungsgrad, und in einem wesentlich höheren Freu-Faktor.
Der kleine Hund, tapfer mitgetrippelt, gönnte sich Zu Hause nach einem kräftigen Mahl sogleich ein ausgiebiges Sahneplätzchennickerchen,
während ich mich nach einem heissen Bad,
beim Nachmittagstee

über weitere Sonnenstrahlen freute.
Fein, echt, macht langsam süchtig!
Gute Sucht!
Euch Allen ein Schönes Wochenende!
:-)
momoseven - 2009/11/13 16:38
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In meinem Mondkalender stehen manchmal ganz nette Sprüche drin.
Für heute steht da:
Was wäre, wenn es gar nicht darum geht, ob man Recht hat, oder der Andere Unrecht, oder umgekehrt?
Man sollte immer davon ausgehen, daß möglicherweise ALLE Beteiligten in einem Streit die Situation falsch einschätzen, man selbst mit eingeschlossen. So kann sich der Raum für Lösungen öffnen.
Welch eine Erleichterung!
Ja. Mir hilft das gerade.
So!
Rucksack ist gepackt, bis später, Ihr Lieben!
:-)
momoseven - 2009/11/13 10:55
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Dazu gab es ja bereits schon des öfteren einen
Beitrag. Den früheren, früheren habe ich leider nicht mehr gefunden, was bei der sich inzwischen angesammelten Menge von 502 Beiträgen sicher verständlich ist.
Jedenfalls, ich persönlich mag dieses Datum irgendwie. Könnte nicht mal sagen, warum, und ich hatte an diesem Tag auch noch nie besonderes Pech. (Da bin ich aber froh, daß mir meine Schreibtischlampe GESTERN vom Tisch gefallen ist (Klirr, Lichtblitz, Knacks, Futsch...)).
Was mich an dem heutigen Tag begeistert, ist, daß ich prima geschlafen habe, sich irgendwelche Befindlichkeiten in einem, leicht zu verdrängenden Rahmen halten, und daß das Thermometer das erste Mal seit vielen Tagen ÜBER die 10 Grad- Grenze geklettert ist. Es soll in den nächsten Tagen richtig mild werden. Das bedeutet, ich kann die etwas sperrige Wetterjacke zu Hause lassen, und mich nachher unbeschwerter
vom Acker in den Wald verkrümeln.
Eine Notfall-Regenhaut und die Wanderkarte in den Rucksack gesteckt, will ich mich heute mal richtig den Berg hinaufschieben.
Kommense hoch, könnense runtergucken!
Ich glaube tatsächlich, ich habe mir durch die kraftverstärkte Lauferei mein verkrampftes, verdrehtes Kreuz wieder eingerenkt, ganz zu Schweigen von meinem verdrehten Hirn, welches sich nach den letzten Wochen langsam wieder beruhigt hat.
Nun denn, es geht aufwärts!
Ich werde berichten!
:-)
momoseven - 2009/11/13 09:49
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momoseven - 2009/11/12 16:48
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Nun ist es also, wie in keinem Maße vorher geschehen, daß ein so heikles Thema wie die Depression die Öffentlichkeit wirklich erreicht hat, wie beim aktuellen Selbstmord eines bekannten Fussballstars.
Oft las man von Drogenexzessen der Schauspielstars, von den Süchten und Problemen, die selbst vor den im Rampenlicht Stehenden Persönlichkeiten keinen Halt machen, aber bisher war das HOLLYWOOD, war das weit, weit weg.
Nun aber, mit dem Freitod eines Menschen, der mitten in der Arena der deutschen Begeisterung stand, eines Menschen, an dessen Wirken und Tun soviele Träume und Hoffnungen gebunden waren, wie es nun mal in einem "befriedeten" Land für die Kämpfer der Ersatzarena des eigenen Lebens gebunden sind, da kommt plötzlich das Versteckte, das immer Verdrängte, aber immer Dagewesene herüber wie ein Schock.
Plötzlich ist "Depression" ein Thema!
Ist Erklärung, fast Trost für die Tatsache, daß sich ein engagierter, gesellschaftlich wertvoller und beachteter Mensch freiwillig aus dem, materiell sicherlich gut abgesichertem Leben verabschiedet hat.
Plötzlich nun nicht mehr nur eine Angelegenheit von verlotterten Hartz 4 Empfängern, von schwachen, willenlosen, veränderungsscheuen Dunkelziffern, holt dieser Freitod das Elend dieser wahrlich verzehrenden Krankheit ans Licht.
Wie ich aus den Presseberichten erlesen konnte, hat der arme Mensch bis zum Schluss ein Coming-Out seiner Situation verweigert, noch wollte er sich auf jedwelche Therapie einlassen.
Und das ist das wirklich Dramatische an der ganzen Geschichte.
Aus eigener schmerzhafter Erfahrung kann ich sagen, daß die Akzeptanz dieser Krankheit der Anfang ist, was daran zu ändern. Danach muss, MUSS die Auseinandersetzung mit dem Selbst, und der eigenen Vergangenheit, und den GRÜNDEN dieser ganzen Gefühle folgen. Es zu verheimlichen, niederzuspielen, schönzureden hilft vielleicht eine Zeitlang den Angehörigen, es verschlimmert aber die Grundsituation für den Betroffenen mehr und mehr.
Mir persönlich tut es sehr leid, so etwas mitzubekommen.
Ich selbst habe mich, zum Glück, schon vor vielen Jahren für das Leben entschieden, aber ein Teil von mir kann es immer noch verstehen, kann die Sehnsucht nach Auflösung und Befreiung von der Last der Depression nachvollziehen, denn die Momente, aufzugeben, der Todessehnsucht nachzugeben, waren sehr verlockend.
Ein prominenter Fall also, in dem sich das Elend offen zeigt, welches im Verborgenen überall schwelt.
Zu hoffen ist, daß sich daraus etwas mehr Verständniss ergibt für all diejenigen, die genauso kämpfen, verbergen, leiden, dahinvegetieren oder - versagen.
Mein Mitgefühl für seine Witwe, denn für die Angehörigen eines solch beeinträchtigten Menschen ist es sehr, sehr schwer.
Schwer, zu verstehen, schwer, zu ertragen, schwer, etwas zu verändern.
Schwer, zu lieben!
Ich bin selbst durch diesen Tunnel gegangen, und zu meinem eigenen Glück kann ich Licht an dessen Ende erkennen, nach so vielen, vielen Jahren. Und das hätte ich ohne therapeutische und auch freundschaftliche Hilfe niemals geschafft, ohne meine eigene Bereitschaft, diese Hilfe anzunehmen, und die Scham zu ertragen, daß ich nicht "normal" bin. Das war, mit Verlaub, sehr, sehr schwer, vor allem das mit der Scham, und ich denke, umso öffentlicher und bekannter man ist, desto schwieriger ist es.
Es bleibt zu hoffen, daß nach diesem "Fall" die Öffentlichkeit einen kleinen Tick mehr Verständnissbereitschaft entwickelt.
Einen kleinen Tick mehr, zumindest!
Denn die Krankheit "Depression" ist heimtückisch, und nährt sich an der Verdrängung und Schönredung, blüht auf an den Orten, an denen man sie partout niemals nicht haben will, was nichts daran ändert, daß sie in all ihrer Hässlichkeit und Bedrohlichkeit existiert.
momoseven - 2009/11/11 23:36
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Der abendliche Gang das erste Mal seit einer Woche klar besternt, vom Wald zogen Nebel herauf, die Wärme des heutigen Sonnenscheins dokumentierend, feuchte Kühle, und das Gras bereits leicht knisternd vom kommenden Nachtfrost.
Der Atem sichtbar, und deßhalb intensiver, weil das Hinausströmen eine kleine Wolke erzeugt, der man nachspürt, um sogleich eine Neue zu erzeugen.
Das wunderbare Gefühl, in der Dunkelheit wohlig geborgen zu sein, die Lichter des Dorfes, mit jedem Schritt verblassend, kleines Trippeln irgendwo vorne, der eigene Schritt angepasst an das Ausklingen eines schönen Tages.
Wunderschön!
Eine gute Nacht wünsche ich Euch!
:-)
momoseven - 2009/11/11 21:21
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JUUUUCHUUUUH!
Endlich geht es weiter!
Nach dem sich unsere Sommertrommelei mit Einzug des Herbstes leider zerschlagen hatte, fand sich, nach einigem Planungshinundher
eine neue Möglichkeit des gemeinsamen Wegdriftens.
Eine neue Trommelbegeisterte stellt ihre entzückenden Räumlichkeiten zur Verfügung, und heute war der erste Probelauf.
Dabei eine bereits geliebte Veteranin des vergangenen Sommers, testeten wir heute die Belastbarkeit studentischer Nachbarschaft.
Ein bisschen seltsam war es, denn wir hatten kaum angefangen, bummerte es wild an der Zimmerdecke, worauf wir sofort loszogen, das ganze Haus erklingelnd, um rauszufinden, wer sich da gestört fühlte, komischerweise waren aber die über uns ganz freundlich und gar nicht gestört.
Ich beschrieb es ja schon, es ist nicht schön, wenn man weiss, DAß man jemanden stört, es verdirbt den eigenen Spass, aber da wir alles getan hatten, kehrten wir an die Häute zurück, und hauten weiter, woraufhin auch keinerlei Reaktion mehr kam.
Oh, und es war einfach wunderbar.
Weibertrommeln, d.h. konzentriertes, feinfühliges Miteinander, mit lecker Tee- und Zigarettenpausen, die auf das Interessanteste vollpalavert wurden, die Beiden kannten sich noch nicht, aber Wohlwollen und Symphatie brachten wir alle mit, und dadurch glänzte der kleine Raum in kürzester Zeit vor Freude und Spass UND einem wunderbaren Miteinander.
Es hat so gut getan!
Der Plan ist, das nun jede Woche zu zelebrieren, und ich freue mich sehr darauf, und bin sehr dankbar für das Vertrauen, daß ich bekommen habe, das Sich-Einlassen auf meine Schule.
Es ist einfach so: Ich kann eigentlich viel, von jedem etwas und ein bisschen, bisschen Gitarre und Singen, bisschen Bass, bisschen Klavier, bisschen Flöte, bisschen Schlagzeug, aber das Djembespielen, das kann ich wirklich gut, da weiss ich genau was ich tue, da habe ich selbst viel Herzblut reingesteckt, und da hatte ich einen wirklich tollen Lehrer, meinen Meister, der mir nach 7 Jahren gestattet hat, zu unterrichten. Ich weiss genau, wie ich das so vermitteln kann, daß danach jemand eine supergute Basis hat, die ihm Wege öffnet, um in die wunderbare Welt der Percussion einzutauchen, und, begleitend, in die Welt der Musik.
Ich weiss, daß es Zeit braucht, und Geduld, den GROOVE zu erschliessen, und durch meinen Lehrer kenne ich den Weg dahin.
Und es ist schön, wenn dieser Weg so akzeptiert wird, wie ich ihn präsentiere. Vertrauen eben.
Ich freue mich auf die AHA und WOW- Momente, die wir gemeinsam haben werden, und- Na klar- auf jede Menge Spass!!!
:-)
Tante Edit spricht: Wenn sich die Räumlichkeiten als lärmtauglich erweisen, dann hoffe ich, daß weitere, bereits "veterane" Trommelbegeisterte oder neue Neugierige dazustossen mögen.
Die Erschliessung neuer, noch ungestörterer, und unstörender Räume ist in Arbeit!
:-)
momoseven - 2009/11/11 18:55
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Heute hab ich mein erstes wanderkartengeführtes Rundwanderwegchen ertrappelt, in Anbetracht des Matschwetters und einer schleppenden Hüfte waren es nur ca. 4 km, was sich nach echt wenig anhört, die Steigungen und Gefälle hatten es allerdings in sich.
Ich entdeckte ein entzückendes Waldtal mit dem Bächlein, welches aus einer kleinen Quelle und den weiter oben liegenden Teichen gespeist wird, und eine kleine Hütte:
Was völlig Schräges und doch zu meiner Situation passendes fand ich in der Hütte: In einer durchsichtigen Plastiktüte befand sich eine CD, und ein Informationsblatt über einen INDER, der offenbar sehr innig dem christlichen Glauben anhängt, und sich als Menschensohn bezeichnete. Das Infoblatt war denn auch sehr im Wort-zum-Sonntag-Stil gehalten, was mich persönlich nicht so sehr anspricht, aber ein Ausdruck sprang mir doch vehement ins Auge und ich nahm ihn gerne mit, das mit dem Schritt für Schritt, was etwas ist, was ich gerne immer wieder vergesse.
Ich packte alles wieder ein, und legte es zurück in die Hütte, vielleicht findet es ja ein Anderer, der auch irgendwas Schönes davon mitnehmen kann, vielleicht reist er ja sogar zu der, auf der CD angegebenen indischen Adresse, und ändert sein Leben total.
Wer weiss!
Auf dem neu entdeckten Pfad, der meine Rundwanderung dann vollends rund machte, entdeckte ich dann noch am Wegesrand ein säuberlich gefaltetes, unbenutztes Plastiktütchen, welches mich zum Müllsammeln einlud, und es war ein schönes Gefühl, einen sauberen Wald hinter mir zu lassen.
Schon abgefahren, was man im Wald so erleben kann.
Das Allerbeste allerdings, und das entdecke ich erst jetzt so richtig, auf den ganz neuen, unbekannten Wegen, ist, daß ich nicht mehr denken muss. Ich laufe, und mein, sonst unablässig ratternder Kopf gibt endlich mal komplett Ruhe.
Nur die Bäume, der Weg, Farben, Gerüche, sanfte Geräusche, mein Atem und ein kleiner, glücklicher Hund.
Echt cool, das!
Schönen Abend, Euch!
:-)
momoseven - 2009/11/10 18:50
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Heute Morgen hörte es auf, langsam zu regnen, und es ging nur noch so:
Selbst die Katze hat sich UNTER das Dach verzogen
Bei dem Wetter tut mir Brasky immer total leid, so ohne Kleidung, aber es scheint sie nicht weiter zu stören, und sie liebt es, beim Nachhausekommen mit einem warmen Handtuch abgerubbelt zu werden. Würde mir auch gefallen!
Ich habe mir heute mal eine richtige Wanderkarte von der Gegend besorgt, denn man trifft leider nicht immer mitten im Wald ein Paar, das seinen Esel spatzierenführt, und die man nach dem Weg fragen kann.
Heute wollten allerdings meine alten Knochen keine Riesenrunde drehen, ihnen war es wohl auch zu nass.
Ein guter Tag um zu gruschteln und zu putzen...
Euch einen Schönen denselben solchen!
:-)
momoseven - 2009/11/09 15:21
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Zu meinem grossen Glück habe ich zu Hause was Kleines sitzen

was mich jeden Tag zu allerlei Aktivitäten drängt.
LOS, SPIELEN!
LOS, SCHMUSEN!
LOS, FUTTER, JETZT, oder
LOS, RAUS!!!
Bereits also längst auf den Hund gekommen, bin ich jetzt auch noch auf den Wald gekommen:

Denselben durchstreiften wir heute wieder auf neuen, noch unbekannten Wegen, um diesen anderen Teich zu finden.
Und Jupps!

Hab ihn!

Mit Rohrkolben und allem!
Ganz schön gross!

Bei meiner ersten, ziemlich matschigen Umrundung fand ich

das grösste Herbstblatt, daß ich je gesehen hatte.
Seltsamerweise fand ich den dazu passenden Baum nicht...?
Ausserdem muss hier vor kurzem

ein extrem erkälteter Riese vorbeigekommen sein.
(Jaaa, ich weiss, echt eklig! In Echt war´s noch schlimmer...)

Der einzigste Schopftintling, den ich im ganzen Herbst fand
(Die sind lecker....!)
und mitten im Wald diesen Altar.
Nach oben blickend noch mal Herbstschönheit pur
Nach unten blickend

Waldboden mit Augen!
Seeehr zufrieden heute!
Nach 2 Stunden strammen Marsches und danach eine gute Runde Badewanne fühle ich mich gut durchgewärmt, und mach´s mir jetzt gemütlich!
Wünsche Euch noch einen Schönen Sonntagabend!
:-)
momoseven - 2009/11/08 16:31
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Habe ich eigentlich schon mal von meiner grossen Begeisterung für Aromaöle berichtet?
Vor vielen Jahren hatte ich mich mal richtig in die Materie reingearbeitet, weil ich Mitinhaberin einer kleinen Ladens war, der "Krims-Krams" hiess. Dort gab ich hauptsächlich meine Goldschmiedekurse, da ich aber auch gern einfach noch irgendwas verkaufen wollte, entschied ich mich für ätherische Öle feinster Qualität, und da wollte ich natürlich auch Bescheid wissen.
Mit den Jahren hat meine Begeisterung dafür nie nachgelassen, und ich verwende sie sehr oft, zu verschiedenen Zwecken.
IMMER an meinem Bett steht mein geliebtes Lavendelöl, beruhigend, die Nase öffnend und auf sanfte Weise gegen Kopfschmerzen hilfreich.
Als Badezusätze sehr beliebt sind bei mir Rosmarin-, Wacholder oder Majoranöl, die man, um Hautreizungen vorzubeugen, immer mit Sahne vermischen sollte, was auch trockener Haut sehr zugute kommt. Solche Bäder haben eine angenehm anregende Wirkung, die ich vor allem bei morgendlichen Bädern schätzen gelernt habe.
Gerne mische ich mir auch Hautöle, mit dem entgiftenden Sesamöl als Basis, mit haltbar machendem Weizenkeimöl vermischt. Sehr sensuel, anregend und auch sehr tröstlich wirkt da Sandelholz mit Rose, Weihrauchöl ist grandios bei trockener Haut.
Eines meiner Lieblings-Duftlampenöle ist und bleibt Rosenholzöl, bei sehr matter Stimmung mit Orangenöl vermischt, welches auch gute Träume bescheren soll. Zum Reinlegen ist aber auch eine Mischung aus Patchouli und Jasmin, und zur Zeit stehe ich besonders auf Muskatellersalbei mit etwas Geranie. In meiner Aromabibel (Patricia Davis- Aromatherapie von A-Z) wird Muskatellersalbei gerade bei Angsterkrankungen sehr empfohlen.
Ich mache es meistens intuitiv, erschnuppere mir aus meiner gutausgestatteten "Aroma-Bar" den oder die Düfte, die mir gerade zu liegen scheinen.
Sie sind ein Geschenk der Natur, die mir schon über manche Erkältung hinweggeholfen haben, und mir meine Räumlichkeiten versüsst haben, und aus meiner Nase nicht wegzudenken.
momoseven - 2009/11/05 17:21
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abgelegt unter Gesundheit
Heute Morgen fiel bei mir erst das Internet aus, und dann (zum Glück NACHDEM ich einen wichtigen Anruf gemacht hatte) auch noch das Telefon. Dachte zuallererst, der Quelle-Ausverkauf hat nun ALLES zusammenbrechen lassen.
Als nach ein paar Stunden immer noch nichts funktionierte, rief ich bei meinem Anbieter an. Das tue ich äusserst ungern, weil man sich durch eine endlose Fragerei von einer ekelhaft süsslichen Tonbandstimme quälen muss, bis man endlich mit einem echten, lebenden Menschen sprechen darf, und auch noch alles bezahlen muss. Der zugegeben sehr nette Mitarbeiter erklärte mir dann recht schnell, daß es in meinem Raum und auch darüberhinaus einen Hardwareausfall gegeben hätte, der schon seit 5 Stunden bekannt ist.
(Na toll!)
Ausserdem zeigte er sich entsetzt, daß es am Anfang der Endlosfragerei nicht eine Info gegeben hatte, wie das normalerweise in so einem Falle üblich ist. BLA, BLA! Nette, aber durchschaubare Taktik, um durch die vielen sinnlosen Telefonanrufe noch ein paar Kröten dazuzuscheffeln.
GRRRRRRRR!
Trotzdem war ich relativ froh, daß es nicht, wie letztes Mal, ein durch vermieterliche Bauarbeiten im Garten durchtrenntes Kabel war, als ich 2 Tage auf einen Servicemitarbeiter warten musste.
Abends, als ich von tänzelnden Unternehmungen zurückkam, war dann alles wieder normal. Normal!
Bei solchen Gelegenheiten, wenn man verzweifelt die 20ste Seite mit Ladefehler aufgemacht hatte, wird einem wieder klar, wie gewohnt man ist, daß alles funktioniert. Wie entrüstet, gar verzweifelt, wenn es nicht funktioniert, schliesslich zahlt man ja dafür.
Wie abgeschnitten man sich plötzlich fühlt, wenn man seinen (normalerweise gähnend leeren) Emailkasten nicht checken kann, oder gucken, was der Nachbar oder die Nachbarin in Kleinbloggersdorf geschrieben hat.
Ich hatte ja solche "Ernstfälle" schon ein paar mal, auch mal ein-zwei Wochen, in denen ich wieder lernte, wie sich ein Buch anfühlt, und nun weiss, daß man nur die ersten Tage im Karee springt, bis man sich wieder daran gewöhnt hat, ohne das alles auszukommen, aber wenn man den Gedanken mal weiterspinnt, weil man zuviele Filme mit diesem Thema geguckt hat (z.B. Stirb langsam 4), wenn man sich vorstellt, es gäbe ganz plötzlich und auf Dauer erst mal kein Telefon und kein Internet mehr, Puh, das wäre ganz schön heftig. Gerade für eher zurückgezogen lebende Menschen, wie mich zur Zeit auch, die im Internet so etwas wie Freundschaften aufgebaut haben, mit Menschen, denen sie viel über sich erzählen, fast täglich mit ihnen kommunizieren, Freude an dieser Verbindung haben, von denen sie aber ausser vielleicht noch der Emailadresse nichts wissen, wäre das ein harter Schock, ein richtiger Verlust. Nicht zu reden von dem, was sonst noch alles zusammenbrechen würde (mit Betonung auf ALLES).
Gründe gibt es, auch ohne irrsinnige Weltherrschaftskandidaten, genug. Da brauchen nur mal die Sonnenflecken eine richtig fette Party feiern, die Pole sich verschieben, ein Meteörchen zu nahe vorbeifliegen...
Ja, ich weiss. Meine Fantasie geht mal wieder mit mir durch.
Sollte aber an der ganzen 2012 Aufregung wirklich was dran sein, dann möchte ich doch gern mit der/dem Einen oder Anderen von Euch Adressen getauscht haben, damit ich Euch wiederfinden kann.
Vielleicht funktioniert dann wenigstens noch die Post...
Für´s Erste bin ich froh, daß ich wieder bei Euch sein kann!
In diesem Sinne Einen Schönen Abend noch!
:-)
momoseven - 2009/11/03 22:05
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