After-Halloween-Party

Ich konnte einfach nicht widerstehen, als ich das bei meiner lieben Nachbarin Eugene entdeckte. Dort durfte ich ja auch schon mittanzen...

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Komisches

Also, mir passieren schon echt seltsame Sachen. Sachen, die für sich gesehen wie purer Zufall aussehen, nur kommt es manchmal einen Tick zu oft vor.
Eben matschte ich mit dem Hund auf der Wiese rum, und dachte an meinen gestrigen Waldausflug. An sich ist das hier eine "sichere" Gegend, aber da ich sehr gerne tief in den Wald reinlaufe, dachte ich darüber nach, ob ich nicht zumindest mal ein Pfefferspray einstecken sollte, oder mir bei langen, einsameren Wanderungen einen starken Ast in die Hand nehmen sollte. Dann dachte ich daran, daß in Amerika wahrscheinlich inzwischen fast jede Hausfrau eine kleine Pistole in ihrer Handtasche hat.
Ich wurde durch etwas Glitzerndes, was etwas abseits von meinem Weg lag, von meinen Gedanken abgelenkt, und ich lief hin, um zu sehen was es ist.
Es war eine kleine, silberne Spielzeugpistole, etwa von der Grösse, wie ich mir diese Hausfrauenpistolen vorgestellt hatte, mit dem Schriftzug "Shocker".

Nee, oder?
So was passiert mir oft.

Oder hat es damit was zu tun, daß sich unsere eigenen Ängste in der materiellen Welt manifestieren?

Vielleicht sollte ich mir beim Spatzieren lieber 100 Euro-Scheine vorstellen, oder hübsche Männer ;-)
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Der Mond ist rund

und nass! Es schüttet in Kübeln heute. Was bin ich froh, daß ich gestern den schönen Sonnentag genutzt habe, denn jetzt scheint erst mal wieder Matschwaten angesagt.
Soeben googelte ich so rum, weil ich wissen wollte, ob der Wetterwechsel mit dem Mond zusammenhängt, wie das oft behauptet wird, was aber scheinbar nicht der Fall ist. Dabei traf ich auf eine interessante Seite, die sich mit der regelmässigen Beobachtung der Natur und des Wetters befasst: Die Waldläufer. Für mich deswegen interessant, da ich ja jeden Tag Draussen bin, und auch viel beobachte, und da sicher den einen oder anderen Tipp finde, zu deuten, was ich sehe.
Na ja, im Moment gibt es nicht viel zu deuten, die Sachlage ist klar:
Warm und wasserdicht einpacken, und ein Handtuch für´s Hundchen bereitlegen!
:-)
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Nachtgedanken

Gestern war die Nacht von Halloween und auch von Samhain, die Nacht in der in früheren Zeiten die letzte Ernte gefeiert wurde, und die den Beginn der kalten, dunklen Jahreszeit anzeigt.
Viele erachteten diese Nacht als gefährlich, da in dieser Nacht die Grenze zwischen den Lebenden und den Toten verschwommen sei, und daher rührt auch der Brauch, sich an Halloween zu verkleiden, damit einen die bösen Geister nicht finden können.
Selbst wenn die meisten dieser Geschichten Aberglauben sein mögen, und Halloween wie so viele ursprüngliche Feste zu einem Konsumfest degeneriert ist, und die Glotze einen Horrorfilm nach dem anderen zeigte, MIR war gestern Nacht irgendwie mulmig.
Ich wollte Nachts entgegen meiner sonstigen Gewohnheit nicht mehr raus, weil ich mal wieder das Gefühl hatte, "der Himmel beisst", und es hatte nicht nur mit den Schmerzen zu tun, oder mit dem, was sonst noch so war, daß ich mich nicht sehr wohl gefühlt habe. Umso mulmiger war mir, als mir Nella, meine Vermieterin heute morgen entsetzt erzählte, daß die 25 jährige Nachbarstochter heute Nacht ganz plötzlich verstorben ist.
Sie war nicht krank, zumindest gab es keine Anzeichen.
Ich kannte sie nicht persönlich, hab sie aber ein paarmal auf der Strasse gesehen. Ihre Eltern sah ich öfter, und wir grüssen uns immer freundlich, die junge Frau wirkte aber immer sehr ernst, fast traurig, ich habe sie nie lächeln sehen.
Es hat mich sehr berührt, und ich musste den ganzen Tag daran denken. Es ist immer seltsam, wenn ganz in der Nähe ein Unglück geschieht, vor allem so ein plötzliches, und es gemahnt mich immer, wie schnell sich das Leben ändern kann, und man eigentlich niemals weiss, wen es als Nächsten trifft.
Da helfen keine Versicherungen, oder daß man sich von jeder möglichen Gefahr fernhält, wenn die Zeit um ist, dann ist sie um.

Ich in froh und dankbar, daß ich hier sitzen kann, warm und geschützt, und auch wenn nicht immer alles so rund läuft, wie ich es mir wünschen würde, ich lebe und atme, und das ist wunderbar.

Schlaft gut in den Vollmond hinein heute Nacht, und wenn ihr träumt, dann träumt ihr hoffentlich was Schönes!!!

:-)
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Nachschlag

Das Wetter hier war heute trotz angesagtem Regen noch mal von der grandiosen Sorte, und und so zog ich heute Vormittag mit meinem Hundi los, um eine für mich unbekannte Gegend (hinter dem karpfenscheissefarbenen Teich) zu erkunden. Eine Nachbarin hatte mir gesagt, daß es auch dort einen kleinen Teich gäbe, mit Rohrkolben, und den wollte ich gerne finden.


1-November09-023

Der Mausezahn war begeistert, endlich mal Neuland erschnuppern zu können, und während sie sich begeistert durch´s Unterholz schnüffelte, staunten mein magisches Auge und ich uns durch die Gegend, und dazu brauche ich gar nichts mehr zu sagen, ausser daß es wunder-wunderschön war, auch wenn wir besagten Teich noch nicht gefunden haben:



1-November09-0021



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1-November09-022



1-November09-027


Ein Waldstück, in dem man Elfen, Kobolde und andere Waldgeister vermuten könnte.
Einen zumindest habe ich entdeckt, und er hat mir zugewinkt:

1-November09-026


Einen schönen Sonntagabend wünsch ich!

:-)
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Galerie zum Herbst

Vor etwas mehr als 1 Jahr belegte ich mit meiner letzten Herbstgalerie den letzten Speicherplatz meines damaligen Free-Blogs, und weil es mir so einen Spass machte, hier direkt Bilder zu posten, kaufte ich mir für 5 Euronen im Monat Platz zum Weitermachen. Inzwischen habe ich schon die 2. Jahresrunde begonnen, es macht mir immer noch Spass, und ich habe auch noch riesig viel Platz für Bilder und Beiträge.
Wie ihr Euch vielleicht erinnern könnt, war ich letztes Jahr meist mit der Nase im Gebüsch, um Euch Glotzblätter und andere hübsche Kleinigkeiten vorzuführen.

22-Oktober09-036

Das ist das Herrliche am Herbst, die entstehende Un-und Umordnung, die durch den Fall der Blätter entsteht, bietet dem suchenden Auge jede Menge Stoff, und es ist einfach wunderbar, mit den Füssen im Laub rumzurascheln.

19-Oktober09-024

Durch meinen Umzug eröffnete sich mir ein anderes Spatzierrevier, welches auch mit erhobenem Kopf durch seine schwarzwäldlichen Anblicke besticht, vor allem jetzt, da sich die Farben sichtlich verändern

27-Oktober09-013



31-Oktober-09-022



31-Oktober-09-015



31-Oktober-09-014



30-Oktober09-011
Wie immer geführt von meiner Hundini


31-Oktober-09-013
Die wieder in den Herbstfarben ihre optimale Tarnung findet


31-Oktober-09-007
berausche ich mich an der mich umgebenden Pracht


30-Oktober09-016



30-Oktober09-018



31-Oktober-09-017



31-Oktober-09-016



31-Oktober-09-004


Sogar mein Schatten hat sich ein Herbst-Outfit zugelegt, und könnte heute sogar als kleines Halloween-Teufelchen durch gehen...
22-Oktober09-001
PEACE!

Schönen Abend, Euch Allen!

:-)
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Butterfly Effect

Es gibt viele Filme, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
In die Vergangenheit reisen, um die Gegenwart bzw. die Zukunft zu verändern. Der bekannteste ist wohl "Zurück in die Zukunft".
Der Film heute hat mich nachdenklich gemacht, vielleicht weil ich mir im Moment viel Gedanken um das "Hätte, hätte, wenn..." mache.
An welchen Punkt müsste ich zurückreisen, um alles zu verändern, so daß es gut wäre. Nichts anderes tue ich letztlich gedanklich in der Therapie, den Zeitpunkt finden, an dem ein bestimmter Weg eingeschlagen wurde, der mich hierher geführt hat. Nur daß ich es nicht mehr verhindern kann, die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern.
Ich habe wirklich zuviel Science-Fiction abgekriegt, so daß mir jetzt solche Begriffe, wie alternierende Quantenrealitäten, parallele Zeitstränge und alternative Erlebnisshorizonte im Kopf herumschwirren. Ich fand solche Gedankenspielereien schon immer ungeheuer interessant, mir vorzustellen, daß, wenn ich in einem bestimmten Augenblick eine andere Entscheidung getroffen hätte, ich jetzt vielleicht wo ganz anders wäre.
Doch all diese Überlegungen führen mich doch wieder an den Punkt, daß ich da bin, wo ich hingegangen bin. Und da ich da hingegangen bin, kann ich auch weitergehen, und ich kann auch eine andere, eine neue Richtung einschlagen. Ich kann das Gepäck, was ich mitgebracht habe, zurücklassen, oder zumindest aussortieren, daß es nicht mehr so schwer ist, und ich kann ein paar neue Dinge einpacken.
Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern, wohl aber die Zukunft.

Euch Allen ein Schönes Wochenende!
:-)
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Dichternebel

Soeben lief ich raus auf´s Land
den Hund erleichtern war mein Ziel
Im Nebel-Zwiellicht alles schwand
zu sehen war nun nicht mehr viel

Nur grau und blau, und blau und grau
kein Anhalt bot dem Auge Halt
in welche Richtung ich auch schau
nur hinten dämmert schwarz der Wald

Die Luft ganz frisch und kühl und rein
Das Käuzchen machte Schuhuhu
Ansonsten Stille, sanft und fein
Verschaffte meinem Innern Ruh´

Zurück im Horst, im warmen Licht
bedenkend, was der Tag gebracht
vielleicht war´s viel, vielleicht auch nicht
viel hab ich heute nicht gelacht

Und doch, es war, so wie es war
ich hab mein Bestes nur gegeben
und eines ist mir einfach klar
so, und nur so lebt sich das Leben.
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Und heute

Die dicke Katze auf dem heissen kalten Blech Plastikdach

27-Oktober09-002

:-)
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Heute gibt´s

Hundekringel auf Sahne-Plätzchen:

27-Oktober09-023

:-)
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Glück

Diesen hier


25-ktober09-013

traf ich gestern irgendwo mitten im Gebüsch.
Andernorts sammeln sie sich vielleicht schon auf Balkonen, und zwischen Fensterläden, auf der Suche nach einem netten Plätzchen zum Überwintern.
Mein Kumpel hier ist ein Siebenpunkt und wie immer habe ich mich sehr gefreut, daß ich einen fand, ( ich fand sie schon auf meinem Bauch, in Indien mitten auf einer Landstrasse, mitten auf der Wiese...), und ich stelle sie mir immer als Glücksbotschafter vor.
Vielmehr an etwas, was ganz allgemein an das Glück erinnert, daß es immer da ist, auch wenn es gerade nicht so scheint, auch wenn schwierige Zeiten durchzustehen sind, deren Verlauf und Ende nicht abzusehen sind, wenn man enttäuscht wird, oder enttäuschen muss, wenn man verlassen wird, oder verlassen muss.

Glück ist ein sehr schwer zu fassender Begriff, eines jeden Glück sieht anders aus, und manchmal macht des einen Glück den anderen unglücklich.

Aber es gibt auch elementare Formen von Glück, die zu erleben uns in jedem Moment möglich sind, die nichts kosten, und uns, manchmal vielleicht nur für Sekunden daran erinnern können, das es da ist, in der Schönheit irgendeines Augenblicks.

Ich wünsche Euch allen VIELE solcher Momente!

:-)
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Besuch haben

Ist SCHÖN!

25-ktober09-017

:-)
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Unheimlich

schön war das jetzt gerade Draussen!
Ich lief auf die gerade in die Nacht getauchte Wiese, und erwischte den Untergang einer zart umnebelten, 3 Tage alten Mondsichel, während im Wald unten ein Käuzchen Schuhuhu machte.
Dank meiner Phantasie konnte ich mir, zumindest zeitweise, den rauschenden Abendheimkehrerverkehr der ca. 1km entfernten Landstrasse, und die Lichter des nächsten Dorfes wegdenken (vor allem die Flutlichter des Sportplatzes), und es war richtig schön und und unheimlich.
Ich liebe Nachtgassis!
Überhaupt liebe ich im Moment unsere Spatziergänge. Ich merke immer mehr, wie gut sie mir tun, gerade wenn ich am Überreizen bin, und wie sie mich jetzt auch mehr und mehr körperlich aufbauen. Die letzte Zeit laufe ich oft doppelt so weit, erkunde neue Wege, und überwinde mich in jeden Zustand und bei jeder Wetterlage, rauszugehen und tüchtig auszuschreiten. Komme wieder in Schwung zur Zeit.
Jetzt weiss ich auch, was mich vor 2 Tagen mit so hat rotieren lassen. Der "Wirkverstärker" PMS! Habe zwar seit längerem die Spirale, und nur alle paar Monate mal Blutungen, aber diesmal kam alles zusammen: Neumond, Herbstumstellung, meine eigenen Geschichten, und heute seit langem mal wieder echte Krämpfe.
Das erleichtert mich doch ein wenig, weil es bedeutet, daß ich doch gar nicht so tief zurückgefallen bin, wie befürchtet.
Heute geht es mir denn auch wieder gut, im mütlichen Horst.

Schönen Abend Euch!
:-)
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Inglisch vor Rann Aweehs

UN REASON ABLE

22-Oktober09-037

;-)
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Persönlichkeitstest

Dieser interessante Test machte schon vor einiger Zeit mal die Runde.
Heute tauchte er hier wieder auf, und diesmal hab ich ihn mitgenommen.


IINFW – Die Tugendminister

IInFWs sind sympathische und bescheidene Menschen. Sie sind flexibel und anpassungsfähig und es ist leicht, mit ihnen in Kontakt zu kommen, denn sie sind sehr freundlich und aufmerksame Zuhörer. Wie für viele introvertierte Typen gilt auch für die IInFWs: „Stille Wasser sind tief“. Richtig kennen lernt man sie zumeist erst auf den dritten oder vierten Blick, weil sie nicht so schnell ihr Innerstes preis geben. Überhaupt macht der IInFW wenig Aufheben von seiner Person.

Kennzeichnend für IInFWs ist ihre starke gefühlsmäßige Beurteilung (F). Sie haben ein sehr ausgeprägtes inneres Wertesystem, dessen Herzstück soziale und zwischenmenschliche Werte bilden. Alles, was sie tun und alles, was um sie herum geschieht, wird durch dieses Wertesystem gefiltert. IInFWs streben nach Integrität, das heißt sie möchten in Übereinstimmung mit ihren Werten leben und sie im Umgang mit ihren Mitmenschen umsetzen. Sie sind zugewandt, interessiert, aufmerksam, hilfsbereit, großzügig, verlässlich und loyal. Was ihre inneren Werte angeht, haben sie einen nahezu perfektionistischen Anspruch und können es sich und anderen kaum verzeihen, wenn dagegen verstoßen wird. Introvertiert wie sie sind, reden sie jedoch wenig über ihre inneren Wertvorstellungen, sondern handeln einfach danach. Deswegen bleibt ihren Mitmenschen häufig verborgen, wie bedeutsam diese Wertvorstellungen für sie sind, zumindest bis sie einmal dagegen verstoßen. Eigentlich sind IInFWs sehr zuvorkommende und höfliche Menschen, die sich ungern streiten. Wenn jedoch ihre Werte (ob absichtlich oder nicht) verletzt werden, begehren sie auf, ohne weiter auf Harmonie zu achten. Sie sind dann sehr erbost und können durchaus auch mal lauter werden. Die anderen sind dann oft überrascht, wie der ansonsten so verträgliche IInFW so unvermittelt aus der Haut fahren kann.

Weiterhin kennzeichnend für IInFWs ist ihre intuitive Wahrnehmung (In). Wie alle IntuitivWahrnehmer richten sie ihren Blick auf übergeordnete Zusammenhänge, Möglichkeiten und Zukünftiges. Ihre starke gefühlsmäßige Beurteilung bestimmt, was sie wahrnehmen: Sie sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, „die Welt zu verbessern“. Sie finden Erfüllung darin, andere zu unterstützen, ihren Weg zu finden, ihre Fähigkeiten zu entdecken und ihre Talente zu entfalten. Sie verlieren nie ihre Vision aus den Augen und bemühen sich stetig, ihre humanistischen Ideale in ihrem Lebensumfeld zu verwirklichen. Wenn es um ihre Werte geht, sind IInFWs sehr zielstrebig und hartnäckig. Hier wiegt die Bedeutsamkeit ihrer inneren Werte höher als ihr „W-Faktor“, der in anderen Bereichen dazu führt, dass sie zwar vieles anfangen aber nicht unbedingt zu Ende führen.

Weil sie sich sehr stark auf Mögliches und die Potentiale ihrer Mitmenschen ausrichten, fehlt ihnen ein bisschen der Blick fürs Praktische. In alltäglichen, praktischen Dingen sind IInFWs teilweise ein wenig umständlich und unbeholfen. Alltägliche Notwendigkeiten bleiben häufig unerledigt, sie werden übersehen und vergessen. Manche IInFWs sind die typischen ‚zerstreuten Professoren’, die so sehr in ihrer Gedankenwelt versinken, dass sie lebenspraktische Belange, wie beispielsweise einzukaufen, vergessen, bis sie der Hunger plagt und sie vor ihrem leeren Kühlschrank stehen.

Lesen ist oft ein sehr beliebtes Hobby der IInFWs, weil es ihre Phantasie anregt und ihrem introvertiertem Bedürfnis nach Alleinsein entgegen kommt. In ihrem Zuhause ebenso wie in ihrer Arbeitsumgebung kann es ziemlich unübersichtlich und etwas chaotisch aussehen. Zum einen fällt es ihnen schwer, sich von Dingen zu trennen, die emotional bedeutsam für sie sind, zum anderen haben sie meist mehrere Projekte gleichzeitig in Arbeit, was zumindest äußerlich für Unordnung sorgt. Innerlich haben IInFWs meist einen guten Überblick über das, was ansteht.

Wie alle NF-Typen streben auch die IInFWs nach Integrität und Selbsterkenntnis. Immer wieder hinterfragen sie sich und ihren Lebensstil. Weil sie hohe Maßstäbe haben, sind sie sehr selbstkritisch, denn die Vollkommenheit, die sie anstreben, können sie nie erreichen. Ihr W lässt sie immer wieder nach alternativen Möglichkeiten suchen, ihr Leben zu gestalten, so dass sie in diesem Prozess der Selbsterkenntnis und Selbsthinterfragung nie zu einem abschließenden Ergebnis kommen. Sie halten sich immer für neue Erkenntnisse offen. Gegenüber anderen Lebensformen sind IInFWs sehr tolerant. Allerdings sind die Grenzen ihrer Toleranz durch ihre sozialen Werte klar gesteckt. In dieser Hinsicht gehen sie keine Kompromisse ein.

LIEBE UND FREUNDSCHAFT:
IInFWs pflegen einen kleinen und auserwählten Freundeskreis. Klein, weil sie introvertiert sind und deswegen ihr Bedürfnis nach Kontakt und persönlichem Austausch bereits durch wenige nahestehende Personen erfüllt wird. Auserwählt, weil es ihnen bei engen Freunden wichtig ist, die gleichen Wertvorstellungen zu teilen, weswegen viele Menschen bereits von vornherein für Freundschaften ausscheiden. Es ist aber nicht so, dass IInFWs quasi nur zu Ihresgleichen Kontakt suchen. Im Gegenteil, sie diskutieren gern und setzen sich auch mit Andersdenkenden um Wertfragen auseinander. Jedoch schließen sie auf dieser Basis keine Freundschaften, weil eine wesentliche Gemeinsamkeit nicht erfüllt ist.

Sehr wichtig ist für IInFWs der persönliche Austausch, sie hinterfragen sich und andere. Wie alle InFs sinnieren sie gern über die „großen Fragen der Menschheit“. Und genau darüber möchten sie mit ihren Freunden reden können. Es langweilt sie, wenn das Gespräch ohne Tiefgang bleibt und auf einer oberflächlichen Ebene dahin plätschert. Deshalb tummeln sich in ihrem Freundeskreis viele andere InFs, die sich ebenso auf der Suche nach Lebenssinn und Bedeutung befinden. Weitläufigere und oberflächliche Bekanntschaften pflegen IInFWs kaum, weil sie solche Kontakte anstrengen. Statt dessen verbringen sie lieber (introvertierte) Zeit für sich allein, die sie benötigen, um Kraft zu schöpfen.

Liebe und Partnerschaft ist für IInFWs eine tiefe Verpflichtung. Partnerschaft bedeutet für sie, sich gemeinsam weiterzuentwickeln und gemeinsame Werte und Visionen zu teilen. Weil sie ein hohes Beziehungsideal haben, verlieben sich IInFWs nur selten und noch seltener spontan. Bevor sie sich entscheiden, den Partner ‚fürs Leben’ gefunden zu haben, wird dieser eingehend geprüft. Unter den hohen Ansprüchen, die sie an die Beziehung stellen, leiden manchmal nicht nur ihre Partner, sondern auch die IInFWs selbst. Weil sie introvertiert sind, fällt es ihnen teilweise schwer, sich mit ihren Gedanken und Gefühlen mitzuteilen. Dies ist jedoch genau der Anspruch, den sie an die Beziehung haben: Ein intensiver Gedankenaustausch und ein tiefes wechselseitiges Verständnis. Hierbei kann sich beim Partner leicht das Empfinden einstellen, einfach nicht ‚tiefgründig’ genug zu sein. Er gerät dann unter Druck, soviel wie möglich sich heraus zu holen, um seinen IInFW-Partner nicht zu enttäuschen. Wenn die Beziehungsgestaltung jedoch gelingt, ist die Partnerschaft sehr intensiv, vertrauensvoll und tragfähig.

PERSÖNLICHE GEBRAUCHSANWEISUNG:
• Gehe bitte geduldig, freundlich und unterstützend mit mir um. Akzeptiere, dass ich ein bisschen Zeit brauche, um mich zu öffnen und über das zu sprechen, was mich beschäftigt!
• Bitte versuch, mich zu verstehen und werte meine Gefühle nicht als übertrieben ab, auch wenn du nicht genauso empfindest wie ich
• Bitte akzeptiere (besser noch: teile) meine sozialen Werte! Sie sind sehr wichtig für mich und die Basis jeder engen Beziehung, die ich eingehe
• Erzähl mir bitte auch, was in dir vorgeht. Mich interessiert, wie es in dir aussieht und ich möchte an deinen Gedanken, Gefühlen und Überlegungen Anteil haben.
• Sprich mit mir bitte nicht nur über Sachthemen! Das ermüdet mich und strengt mich an. Mich interessiert vielmehr, was du fühlst, was dich bewegt und welche Visionen und Ziele, du verfolgst
• Respektier bitte, dass ich häufiger auch mal Zeit für mich allein brauche. Das hat nichts damit zu tun. Ich brauche einfach das Alleinsein, um meinen Gedanken nachzuhängen. Danach bin ich umso präsenter und umso lieber wieder mit dir zusammen.
• Bitte erwarte nicht, dass ich dich auf alle Feiern, Treffen und soziale Veranstaltungen begleite. Es strengt mich schnell an, unter zu vielen und vor allem unter fremden Menschen zu sein. Geh lieber hin und wieder allein hin und erzähl mir hinterher, was du erlebt hast.
• Sei bitte offen für Neues! Beharr nicht einfach auf dem Alten, nur weil es immer so war.
• Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln und am liebsten mit dir zusammen! Sei offen zu dir selbst, offen dafür, mehr von dir zu erfahren und über dich selbst nachzudenken.
• Zwing mich bitte nicht, stur den Plan einzuhalten. Versuch spontan zu sein, und auch mal Pläne über den Haufen zu werfen, wenn sich etwas besseres ergibt.
• Kritisier nicht gleich, wenn ich etwas sage oder mache! Wertschätze erst mal mein Bemühen und das Positive. Wenn du das getan hast, verletzt mich deine Kritik viel weniger und ich kann sie besser annehmen.
• Mecker bitte nicht zuviel über mein Chaos! Ich brauche die Vielfalt um mich herum und es stört mich nicht, wenn es ein bisschen unordentlich ist.
• Ich brauche Zeit, bis ich mich für etwas entscheiden kann. Mir ist es wichtig, noch für andere Möglichkeiten offen zu sein. Es stresst mich, wenn ich mich schon weit im voraus fest verplanen soll.

Obwohl der Test nur aus ein paar Fragen besteht, bei denen man jeweils 2 Möglichkeiten der Beantwortung hat, trifft mein Ergebniss in vielen Punkten doch erstaunlich auf mich zu, und hilft mir, mich selbst etwas besser zu verstehen.
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Natürlich

lebe ich noch!
Konnte heute Nacht erst um 3 Uhr einschlafen, und sah um 7 schon einen wunderbaren Sonnenaufgang, und heute morgen spielte mein Herz ein bisschen verrückt, aber ein lieber Kommentar hat mich etwas zurechtgerückt, und dann bin ich einfach los, Heimkehrer aufsammeln. Die waren superentspannt, und trotz der 2 Stunden Stau blieben sie es auch, und ich ebenfalls.
Dennoch ist so ein gewisser Alarmzustand auch hilfreich (vielleicht nicht in dieser starken Form wie gestern), denn dann ist die Enttäuschung nicht so gross, wenn es mal wieder losgeht.
Ansonsten bin ich jetzt einfach hundemüde, und mache einen auf breit heute Abend.
Möchte mich noch mal für alle die sehr lieben Kommentare bedanken, das hat wirklich ausserordentlich gutgetan, und mich irgendwo auch sehr aufgefangen!
((((ALLE))))

:-)
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Schade, ich habe hier...
Schade, ich habe hier früher oft gelesen und bin gerade...
Geitelde - 2024/12/05 18:19
Ah super, da bin ich...
Ah super, da bin ich beruhigt, vielen Dank :-)!
Rössle - 2018/05/31 19:35
Das kann ich beantworten,...
Das kann ich beantworten, denn ich habe beide Blogs...
NeonWilderness - 2018/05/31 19:32
Ich hoffe du hast mitbekommen,...
Ich hoffe du hast mitbekommen, daß twoday heute seine...
Rössle - 2018/05/31 19:28
Liebe Grüße... :-)
Liebe Grüße... :-)
Thiara - 2016/04/07 09:31
Vielen lieben Dank für...
Vielen lieben Dank für Ihre Worte!
momoseven - 2016/02/07 08:38
Liebe Momoseven, ich...
Liebe Momoseven, ich höre aus Ihren Worten die tiefsitzende...
Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
Herzlichen Dank für Deine...
Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es, alles...
momoseven - 2016/01/19 23:09
Hey, schön, dass du mal...
Hey, schön, dass du mal wieder ein paar Zeilen zum...
Hoffende - 2016/01/14 02:27
Dankeschön, ebenso :-)
Dankeschön, ebenso :-)
momoseven - 2016/01/07 22:45

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