Wut

Ich bin selten wütend. Beim Autofahren schimpfe ich gerne wie ein Rohrspatz, und es kann mich sauer machen, wenn ich am Samstagvormittag aus dem Bett springen muss, um irgendwelche Lieferungen von Hubschrauberteilen anzunehmen, und das meist nur mit einem müden Lächeln quittiert wird, GRRRRRRRR, und vielleicht hat mich das heute so richtig in Wutschwung gebracht, aber wirklich sauer bin ich wegen was anderem.
Komm-Her-Geh-Weg. Ein dummes Spiel, dessen Spielregeln ICH nicht aufgestellt habe, zumal ich eigentlich dachte, ich hätte das Spielfeld längst verlassen, und dies auch kundgetan. Mein letzter Zug war noch mal auf den Partner zu, er ging einen Schritt zurück. Also gut, sagte ich, lassen wir es besser. Ja, besser lassen, Na dann alles Gute. Und als hätte man das alles nicht gesagt, und sich längst wichtigeren Dingen zugewandt, klingelt bald darauf das Telefon, Nein, nicht etwa wegen mir, aber heute ist doch Session bei Euch, oder? Ich dachte, ich könnte mal wieder mitspielen.
Naja, da sehen wir uns dann auch wieder mal, ist doch nett, oder?
Nein, ich finde das nicht mehr nett. Es hat was Respektloses und Gefühlsverachtendes an sich, und auch das Freundliche : Naja, dann halt nicht.
Ich hätte das Telefon an die Wand donnern können.
WARUM macht mich das so wütend?
Weil ich mich geöffnet habe, WEIL ich wirklich verliebt war, und weil ich bereit war, gemeinsam weiterzugehen, zu arbeiten.
Wenn es der andere nicht ist, und wenn es nicht passt,dann macht man Schluss und dann ist gut, aber man kommt nicht dauernd, und zupft wieder am Ärmel, wenn einem gerade langweilig ist, und macht die Fliege, wenn es dann wieder ein bisschen schwieriger wird. Ein-Zwei Mal, O.K., damit kann man leben, hat man viellleicht selbst auch schon gemacht, aber nicht als Dauereinrichtung! Nicht, nachdem ein letztes Wort gesprochen war.
Und gute Freunde sein? In 5 Jahren vielleicht, wenn wirklich Gras über die Sache gewachsen ist.
Vielleicht bin ich da, wie so oft, extrem mit meiner Ansicht, aber ich muss es selbst lernen, in diesem Punkt bei mir zu bleiben.
Vielleicht entwickele ich erst jetzt den Stolz, den ich früher nie hatte, als ich mich wie ein Gummibällchen hin-und her geschubst fühlte, und mühsam lernte, nicht zu klammern, und dann doch allein gelassen wurde, oder gehen musste, weil es unerträglich war.
Ich würde lieber gemeinsam mit einem Partner durch´s Leben gehen, mit allen Höhen und Tiefen, ich möchte das Gefühl bekommen, geliebt und respektiert zu werden, genauso, wie ich diese Dinge schenken möchte.
Aber so ein Hin-und Her, das macht ich nicht mehr mit, das raubt mir den letzten Nerv, und da gehe ich mit mir selber besser um, wenn ich allein bin.
So ist das.
407 x aufgerufen und abgelegt unter

Mitten in der Nacht

Da ich mich vorhin zu einem Kaffee (mit Sahne) hab hinreissen lassen, ist an Schlaf vorerst nicht zu denken, weil noch alles in mir rumzappelt.
Meine liebe verzögerte Stressreaktion beginnt auch gerade erst, sich wirklich mit dem Nahrungsthema auseinanderzusetzen, und es ist klar, daß ich was tun muss, wenn ich mein Wohlbefinden dauerhaft sicherstellen will, und das erfordert eine Menge Organisation und diese wiederum eine Menge Denkarbeit.
Zumindest hab ich mein kuscheliges Laptop wieder unter den Fingern. Nach dem Auflug auf dieses, wie ich inzwischen erfahren habe, Orangensaftverklebte Ersatzinstrument, weiss ich die saubere, flutschige Tastenführung meines eigenen Helferleins wirklich zu schätzen. Zudem hab ich hier auch wieder Zugriff auf meine Bilder, wobei heute Nacht die Kraft für eine Galerie nicht mehr reichen wird, aber wenigstens einen Vollmond sollt ihr heut Nacht noch nachgeliefert bekommen:

14-11-08-071

AAAAAOOOOOOOOUUUUUUHHHHHH!!!!!!
285 x aufgerufen und abgelegt unter

WG-Logbuch

Der freitägliche Mampfsessionabend fiel heute in seiner normalen Wucht und Lautstärke aus, wir waren nämlich alle bei D. eingeladen, der heute mit Kochen dran war. Buttertriefende, widerliche Käsespätzle, und ich musste mich doch noch ein letztes Mal quälen, und liege jetzt mit quellenden Augen und wehem Bauch auf meinem Nord-Süd-Diwan. Sehr schwer, Nein zu sagen.
Ausser, daß das Essen so ekelhaft war, war es ein wirklich netter Abend bei wirklich netten Gastgebern, und mit gutgelaunten Juggernauten.
Ein Kleinableger der ganz besonders musiksüchtigen Bande, darunter, natürlich, mein Bruder, hat sich inzwischen auch schon wieder unter mir eingefunden, und auch nur 2 Personen können das Haus ganz gut zum Vibrieren bringen.
Mich ficht das heute alles nicht mehr an, ich hab mein Sahnelepptöpchen wieder unter den Fingern, gesundet und in frischer Schnelligkeit, einen Riesenpacken guter Filme mitgebracht, und werde hier einfach vor mich hinblubbern, und versuchen, normal zu atmen.
635 x aufgerufen und abgelegt unter

You are what you eat

Habe den Tag unter anderem damit verbracht, im Internet rauszufiltern, was ich denn eigentlich noch essen darf.
Zu meinem grossen Bedauern befindet sich Sorbit natürlicherweise in Äpfeln, Birnen, Aprikosen, Pflaumen und Kirschen, vor allem noch viel mehr in Trockenobst. Das ist sehr traurig, vor allem die Äpfel liebte ich sehr.
Ich habe ausserdem gelernt, daß sich Sorbit in den meisten Zahncremes findet, und Sorbit und auch Hefe in sehr vielen Medikamenten, und in Fertigprodukten sowieso.
Jedenfalls, die Tage der ausgiebigen Käse-Brotzeit, leckerer Pizza und Apfelkuchen sind gezählt. Auch Pasta sollte ich wegen dem Weizenkleber Gliadin von meinem Speisezettel streichen.
Alles läuft auf eine Kost hinaus, die man gut auf einer Südseeinsel findet. Tropische Früchte, Kokosnuss, Fisch, mageres Fleisch, Gemüse, Reis und Kartoffeln. Alles möglichst aus 1. Hand, nicht industriell weiterverarbeitet.
Somit muss mir fast die gesamte Lebensmittelindustrie gestohlen bleiben, denn auch alle Milchprodukte und auch Schokolade (Seufz) bringen mir mehr Übelkeit als Genuss. Es ist zumindest nicht unwahrscheinlich, daß diese Unverträglichkeiten schon mein ganzes Leben bestehen, und mein Befinden beeinträchtigt haben, und deßhalb bin ich jetzt mal sehr gespannt, was passiert, wenn ich meine Ernährung so radikal umstelle.
Ich kann mir vorstellen, daß ein immer grösser werdender Teil der Weltbevölkerung, vor allen in den Industrieländern, an solchen Nahrungsunverträglichkeiten leidet, und daß dann gerade Menschen mit wenig Geld die billigsten und oft ungesündesten Lebensmittel konsumieren, womit sie oft wieder Futter für die Pharmakonzerne werden. Die Symptome können bis hin zu Depressionen oder zu chronischen Darmerkrankungen führen, Diabetes verursachen und die Leistungsfähigkeit im Allgemeinen stark herabsenken.
Wieder selbst in den Arsch gebissen, denn solche Sensibelchen wie ich reagieren oft nur etwas früher auf Dinge, die letztlich ALLE beeinflussen. Mone, die Gans!
Na ja, ich denke ich werde schon was Leckeres für mich finden, man kann sich an vieles gewöhnen, und man kann sich auch vieles abgewöhnen. Was nützt das leckerste Essen, wenn einem nur übel davon wird?
668 x aufgerufen und abgelegt unter

Was sonst noch?

Langsam gewöhne ich mich schon an dieses zähflüssige Getippe, zumal sich das Geklebe durch Erwärmung lockert, deßhalb noch die letzten Neuigkeiten dieses bemerkenswerten Tages.
Seit heute bin ich glückliche Besitzerin einer Lactose, einer Sorbit, einer Gliadin(Richtung Gluten) und einer Hefe-Unverträglichkeit. Adios los Käsebrotos für immer, Seufz, aber Sahne in kleinen Mengen darf ich noch. Gibt es Brot ohne Hefe?
Mein Arzt hat mich heute immerhin soweit aufgerichtet, daß er mir Medikamente verschrieb, die SOFORT zu helfen schienen, und er schenkte mir einen Eimer voller wichtiger Vitamine und Mineralien, und er hat sich 20 Minuten angehört, weswegen ich im Karree springe, er versteht irgendwo auch dieses Hochsensiblendings, und ich gehe immer gestärkt wieder aus seiner Praxis raus. Laut Bio-Resonanz sind die Borrelien sozusagen gewest, was ich insofern bestätigen kann, daß es mir lange nicht mehr so räudig geht, wie zuvor. Was jetzt noch anliegt, ist auf die Verschreibungswut von klassischen Allgemeinmedizinern zurückzuführen, mein Magen ist angefressen von Pharmazie. Ausräumen und Reinigen ist angesagt.
Eigentlich wäre ja heute die übliche Vollmond-Bezeremonilisierung fällig gewesen, aber ich komme nicht an meine Bilder, und eigentlich waren alle letzten Beiträge vom Irrsinn dieses, wie mir schien, besonders stark reinhauenden Vollmondes geprägt.
Durfte aber draussen WUNDERSCHÖNE Bilder machen, entdecke nach und nach das Potential meiner Kamera, und Ihr könnt Euch auf schöne Bilder freuen.
Ja, wirklich, also dieser Vollmond hatte es wirklich in sich.
So langsam spüre ich das Nachlassen seines Griffes, aber dieses mal war dies ein Mondwechsel, der in einen starken Wandel der Natur fiel, wie mir schien. Wintertime is coming.
Heute Nacht um 23 Uhr war, zum 1. Mal in diesem Herbst, das Gras gefroren. Zu meiner grossen Überraschung schien das mein mallorquinisches Hitze-Hundchen gar nicht zu stören, vielleicht, weil sie weiss, daß sie danach mit einem heizungswarmen Handtuch abgerieben wird...
Für mich beginnt jetzt vergessenes Land, alle Temperaturen unter Null hatte ich lange nicht mehr.
So. Versuche es für heute gutsein zu lassen.
Es ist wahr, ich fühle mich sehr einsam zur Zeit, was manchmal eine Begleiterscheinung meiner Lebensart ist.
Auch eine Kraft, die mich weiterzutragen vermag, durch die Dunkelheit immer wieder mal ins Licht.
Jetzt trägt sie mich, ohne grössere Umwege einfach in mein Bett!
Schlaft wohl!!!
700 x aufgerufen und abgelegt unter

Lady´s Stöckchen

8 Sachen über sich selber verraten! Bin gerade in Stimmung, also gut.

1. Ich bin süchtig nach Bloggen.
2. Obwohl ich es zum Leben brauche, ist Geld zu haben für mich nicht wirklich wichtig.
3. Ich habe "dunkle" Seiten in mir, von denen niemand etwas weiss.
Selbst ich nicht wirklich.
4. Freundlichkeit und Mitgefühl können mich zum Heulen bringen.
5. Ich LIEBE Austern!
6. Ich hätte gerne Rasta-Haare, tue es aber aus Rücksicht auf das Ästhetikgefühl mir nahestehender Personen nicht.
7. Ich mag mich selbst meistens recht gern,
8. Ich habe Liebe für eine ganze Welt in mir.

Eine Rudimentär-Auswahl aus den 24 Millionen Bröckelchen optionalem Monegelöts, die ich Euch hier mal an die Backe schmeisse.
Ich wollte jetzt niemanden speziell bestimmen, sondern gebe Stöckchen weiter an wer will.
1614 x aufgerufen und abgelegt unter Stöckchen

Havarie des Klappertopfes

Roter Alarm!!!
Diesmal nicht bei mir, sondern bei meinem tragbaren Datenverarbeitungsgerät, mein Schlapp-Topp, oder wie mein Vater zu sagen pflegt, der Klappertopf.
Massive, 6-fache Virusinfektion, liegt derzeit auf Vater´s Krankenstation. Wohl zu wild gesurft.
Irgendwann ging er einfach aus, und dann ging er nicht mehr an.
Und DAS ausgerechnet dieser schwierigen Tage!
Gestern fing ich vor lauter Verzweiflung mal wieder mit dem Malen an. Die, zum Teil äusserst bunten Ergebnisse werden ein andermal vorgestellt.
Derzeit tippe ich auf einem kaffeeverklebten, sehr ungewohnten, aber internetfähigen Substitut, welches mir freundlicherweise mein Bruder zur Verfügung gestellt hat.
Ich glaube, seit den 6 Monaten, die ich Internet habe, war der Computer JEDEN Tag an.
Sollte mehr malen.
Morgen kriege ich dann hoffentlich mein genesendes Hilfshirn mit der seidigen Tastatur zurück, es ist harte Arbeit, hier in diese, sich wehrenden Tasten zu hauen.
Na ja, für ein Sätzchen hier und da wird es schon reichen, sofern nicht zu viele a,s w,e,x,y,c,d,r und f´s drin sind, da klebt es nämlich am meisten.
Ich habe Euch vermisst.
381 x aufgerufen und abgelegt unter

Höchstsensibel

Erreiche langsam den Punkt, an dem ich doch wieder mal so richtig schön weichgekocht bin. Bin wieder im genau entgegengesetzten Universum gelandet, die letzte Woche war wirklich nur ein kleiner Ausflug, und, wie ich hoffe, ein Vorgeschmack, dessen letzte süsse Aromen gerade verflogen sind. Auf zur nächsten Runde!
Je länger ich dieses Spiel hier schon mitmache, desto feiner lerne ich über meine Reaktionen, und auch über deren mögliche Ursachen. Ich entdecke, daß nicht ALLES in meinem Kopf entsteht, daß ich aber meine Reaktionen durch Kontrolle meines Denkens in für mich akzeptable und erträgliche Bahnen lenken kann. Je mehr ich mich selbst verstehe, desto besser komme ich damit klar.
Ich denke, meine emphatischen Sinne, von Alkohol und Schmerztabletten lange Zeit vernebelt, haben sich irgendwie in höherer Stärke zurückgemeldet, in meinem Fall sind das alle rezeptorischen Sinne, zu denen ausser unseren normal- bewussten Sinnen auch andere Reize aufgenommen werden können, wie Stimmung und Gefühle anderer Personen (Zusammengesetzt aus den 1000 visuellen, sensuellen, akkustischen, olfaktorischen Eindrücken, die, in einem Grossen und Ganzen betrachtet zu einer Gesamtsicht der Person führen können). Genauso funktioniert das, wenn ich viele Leute auf einmal um mich rum habe, nur daß ich zu den Einzelbildern auch noch eine Gesamtstimmung dazubekomme.
Ich scheine aber auch wirklich sehr empfänglich für Strahlung zu sein, für Energie, wobei ich deutlich eine unterschiedene Wahrnehmung für Positiv und Negativ habe, was sich in meinem Wohlbefinden spiegelt.
Das ich auf den Mondlauf stark reagiere, beobachte ich schon mein ganzes Leben, aber ich spüre manchmal auch Strahlung aus der Erde, und den Lauf der Sterne.
Mittlerweile glaube ich langsam, daß dies alles nicht auf nur einen "7." Sinn zurückzuführen ist, sondern die Essenz eines Wahrnehmungszustandes ist, der in ALLEN Bereichen sooooviel Information zusammengesammelt hat, daß man daraus eine ziemlich exakte empirische Studie bekommen kann. Nichts "Esoterisches" also, sondern letztlich einfach eine höhere Rechenkapazität des Computers.
Das KANN Hochsensibilität sein, das Problem ist nur, daß man in diese Zustände nicht unbedingt freiwillig gelangt. Man MUSS dann mit Höchstleistung denken, analysieren, fabulieren, ob man jetzt gerade die Kraft dazu hat, oder nicht. Wenn man nicht genug Kraft hat, landet man in einer Überreizung, und kann sich in der Regel nur durch konsequenten Rückzug und der Abschottung von jeglicher neuer Information vor grossem Unwohlsein bewahren.
Gestern war ich mal wieder eine Weile auf dieser Hochsensiblenwebseite. Da sind wirklich liebe und interessante Leute dabei, und es gibt schon auch so ein Bruder-Schwester-Gefühl, weil alle wissen, von was sie reden, weil sie Gleiches durchmachen, und Schlimmeres. Mich erschüttert es jedesmal ziemlich, dort zu sein, eine Website von Hochsensiblen ist , naja, eine ziemlich geballte Ladung, und wenn ich selbst kurz vor einer Überreizung stehe, ist es etwas, was ich am Wenigsten gebrauchen kann.
Ja, so ist das heute mit mir, 1 Tag vor dem Vollmond.
Das Schreiben hat mir jetzt echt gutgetan. Wenn meine Gedanken kompliziert werden, ist es gut, sie aufzuschreiben, aus mir raus zu stellen.
Ich hoffe, ihr konntet mir ein bisschen folgen. Manches hört sich sicher nach wilder Theoretisiererei an, ist für mich aber "normale" Realität, mit dem Unterschied, daß es mir früher nicht so bewusst war, wie jetzt, ich aber stark darunter gelitten habe.
So ist es schon besser!
547 x aufgerufen und abgelegt unter

Abendgeplauder

Nachdem ich mich schliesslich, mit rosa Mütze und Schal auf die Wiese gewagt habe, staunte ich über ein verquertes Abendrot.
Während der Westen, in dem normalerweise gewohnheitsmässig unsere liebe Sonne unterzugehen pflegt, und dort gewöhnlicherweise eine Rotfärbung des Himmels zu beobachten ist, heute so aussah:

9-11-08-046


konnte man heute im Norden in Rottönen schwelgen
9-11-08-055

Zustande kam dieses Phänomen vermutlich durch lange, von Ost nach West reichende Wolkenbänke in grosser Höhe, die von der Sonne angestrahlt wurden.

Heute ist auch Martinstag, und traditionell wird an vielen Orten die Martinsgans verspeist. Warum das so ist, habe ich auch in meinem Keltenbüchlein entdeckt. Früher gab es auf jedem Keltenhof eine oder mehrere Gänse, die einen einzigen Zweck hatten:
Als Wetterfrühwarnsystem. Gänse sind hochsensible Tiere, und können Unwetter schon lange vorher spüren, und zeigen dies durch grosses Gezeter an. Während der gesamten Erntezeit beobachtete der Bauer ihr Verhalten, und richtete sich danach. Wenn die Erntezeit vorrüber war, hatte man für die Gänse keine Verwendung mehr, sie waren unnütze Esser geworden, und sie wurden in einer Art Feierlichkeit, bei der ihnen auch für ihre Dienste gedankt wurde, verspeist. Die Martinsgans.
Mein Magen, der sich heute leider mal wieder links eindreht, plädiert für Birnen zum Abendessen.
Fotos von Gänsen hab ich leider keine, aber dafür sass mir heute diese schöne Krähe Modell:

9-11-08-050

und auf einem der letzten Löwenzähne erwischte ich dieses Insekt
9-11-08-010


Während mein Hund sich irgendeinen Mist im Fernsehen anguckt
21-10-08-072

tippe ich so vor mich hin, und halte mich gelegentlich auch an meinem rosa Strickzeug fest
8-11-08-004

Ein ganz gewöhnlicher Abend also, jedoch sind meine Sinne mindestens schon wieder auf gelbem Alarm.

Brücke an alle: Hier spricht der Captain. Alle Systeme auf Emfang. Gelber Alarm, ich wiederhole, Gelber Alarm für alle Stationen.
Ich weiss nicht, was es ist aber es kommt auf uns zu!
Es ist weiss und rund.
Oh mein Gott es ist wunderschön!
9-11-08-073
346 x aufgerufen und abgelegt unter Fotogalerien

Rosa Tag

Huh, was vermisse ich heute ein offenes Kaminfeuer!
Nicht, weil mir wirklich kalt wäre, sondern weil die Beschäftigung mit dem Feuer immer heilsam auf mich gewirkt hat, und mich in Bewegung gehalten hat.
Stundenlang Scheite und Stöckchen herumschieben, dem Geknacke und Geprassel lauschen, und dem Spiel der Flammen zusehen, Kastanien und Pinienkerne rösten, und bei Bedarf auch mal eben ein Lammkotelett grillen. HACH!

Nun, abgesehen davon habe ich es hier auch nicht schlecht.
Zuweilen ist es etwas schwer, ans Laptop zu gelangen
31-10-08-029
weil da ein kleiner Hund davorliegt,
und befingert werden will.

Ich bin noch immer ziemlich plattgebügelt, sprich supererschöpft,
aber da der Rote Alarm zum Glück auch für meinen grossen Bruder wieder abgeschaltet ist, und im Moment nichts wirklich Wichtiges anliegt, kann ich mir die so nötige Ruhe gönnen, und die Regenerationsmannschaft ihre Arbeit tun lassen.
Ich muss lobend erwähnen, daß, nach Bearbeitung der innerhäuslichen Schallentwicklung mittels neuer Dämmung, und des öfteren Gebrauchs eines Kopfhöhrers die mitternächtliche Nichteinschlafhilfe auf ein erträgliches Minimum reduziert werden konnte, was meinem Ruhebedürfniss sehr entgegenkommt.

In meinem Keltenbuch habe ich gelesen, daß man den Einfluss des Vollmondes bereits 2 Tage vorher zu spüren beginnt, und da die Kelten den Vollmond immer an einen 15. setzten, der 13. als Tag galt, an dem besondere Vorsicht geboten war. Daher kommt übrigens unser Freitag der 13.
Meistens kann ich solche Tage, solche kosmischen Einflüsse spüren, es sind dies Tage, an denen ich nicht gerne raus gehe, weil mir die Natur oder der Himmel, oder irgendwas als "bissig" erscheint, fühle mich draussen einfach nicht so wohl wie sonst.
So hab ich heute instinktiv meinen ROSA Jogginganzug angezogen, weil diese Farbe mein Herz zu beruhigen und zu besänftigen vermag, und ich das Gefühl habe, irgendwie geschützter zu sein.
Ja, und schützen muss ich mich, denn der Vollmond ist für mich immer eine gefährliche Zeit, die mich sehr aufwühlt und sehr verletzlich macht, und ich sehr leicht in einer Überreizung landen kann, wenn ich nicht aufpasse.
377 x aufgerufen und abgelegt unter

Die Entdeckung der Langsamkeit

Es nützt alles nichts! Es geht noch nicht. Kein befreites Losstürmen, keine ungehemmte Rückkehr zur Tatkraft, der Übergang zur Tagesordnung erstmal noch vertagt.
Die Erkenntniss, daß Heilung kein Geschehen, sondern ein Prozess ist, den man in all seinen Stationen durchlaufen muss.
Mone muss an das Ladegerät. Tanken. Pause.
Fieber, leichte Schmerzen und weiche Knie verweisen mich heute unmissverständlich auf meinen Platz. Auch spüre ich bereits den beginnenden Einfluss des kommenden Vollmondes.
Immerhin hab ich eine tolle, durchweg gutgelaunte Woche mit viel Interaktion hinter mir, ein Schnupperkurs, ein Ausflug. Ein Testlauf sozusagen.
Mit gar nicht sooo schlechten Ergebnissen, denn ich wurde nicht von einer Überreizung überwältigt, wie sonst in solchen Situationen, habe mich meist früh genug, aber auch nicht zu früh, zurückgezogen, habe brav aufgearbeitet und viel gelernt. Ich war zur Stelle, als mich jemand brauchte, und konnte einen Schrecken relativ schnell verarbeiten. Ich habe einen Stuhl geleimt, und meine wichtige Post erledigt, und ich hatte eine Menge Spass.
Ich kann spüren, daß sich in mir der Raum, der mit Krankheit belegt war, langsam mit Gesundheit füllt, aber wie bei einer Schleuse für Boote dauert es seine Zeit, bis das neue Level erreicht werden kann.
Heute ist mein Kopf leer wie ein unbeschriebenes Blatt.
Ein kraftlos zurücksinkender Haufen Jogginganzug, mit Muskeln wie Pudding und der Erkenntniss im Magen, daß grosse, fette Mahlzeiten nicht so gut für ihn sind.
Was mir dabei hilft, vom hoffnungsfrohen Aufbruch und raschen Voranschreiten zum zeitlosen, demütigen: "Vielleicht ist es morgen schon wieder besser!" zurückzukehren, ist, daß mich keiner mehr drängelt. Vor allem ich mich selbst nicht mehr.
ICH WEISS, daß es vorangeht, ich kann es spüren, und daß es einfach eine Frage der Zeit ist, auf die allein das Leben die richtige Antwort weiss.
Ich lehne meine Erschöpfung nicht mehr ab, sondern lese in ihr meine Instruktionen und Empfehlungen für mein weiteres Vorgehen. Für mich ist das ein immenser Fortschritt, der mir hilft, meine gute Laune zu bewahren.
Schritt für Schritt. Schöööön langsam!
Poc a poc sagen die Mallorquiner.
341 x aufgerufen und abgelegt unter

Mone´s kleine Sonntagsgalerie

Mein dickbäuchiger Pirschgang eben war von Sprühregen, und nicht zu erfassenden, weil vom Winde verwehten Motiven geprägt, aber nach Auswertung des gestrigen Ganges (bei dem ich Begleitung und Assistenz meiner guten Freundin rinpotsche geniessen durfte) findet sich da genug Lohnenswertes, um Euch den Sonntagabend visuell zu versüssen, und gebückt regengeschützt konnte ich heute doch ein paar hübsche Sächelchen entdecken, wie diese kleine Schnecke:

9-11-08-075

Während 2 grosse und 1 kleiner Hund in kilometermessenden Spiralen um uns herumjagten, examinierten wir akribisch jedes einzelne Blatt der überaus zahlreichen Haselsträucher, und stellten fest, daß es Sträucher gab, an denen die Blattgemälde besonders künstlerisch verschlungen erschienen (Alkoholquelle im Boden? Hohe Erd-oder Kosmische Strahlung?),


9-11-08-011


während andere Funde durch ihre Schlichtheit und sofortige Erkennbarkeit bestachen, wie diese Babyflasche,
9-11-08-007
(Der gepflegte Daumennagel gehört zu rinpotsche)

die Hose,
9-11-08-027

und die Knarre.
9-11-08-028


Inzwischen ist auch ein neues Mitglied der Zersetzungsgemeinde aufgetaucht, der tüpfelige, kleine Blattklops,
9-11-08-016
ein ebenfalls unsichtbarer Zeitgenosse, der mich bereits dazu anreizt, nach Sternbildern zu suchen, obwohl ich auch noch immer unentwegt angeglotzt werde:
9-11-08-067

Als wir dann schliesslich unseren Blick endlich gen Himmel wendeten (aus dem einfachen Grund, daß es einfach zu finster für die Hieroglyphensuche wurde), entdeckten wir, daß sich da gerade ein Erste-Sahne-Abendrot anbahnte
9-11-08-040


9-11-08-049


und eine schwangere Mondin ihren Schönheitstribut forderte
9-11-08-033

9-11-08-037
den wir ihr gerne bewundernd zollten.

Wir warfen dann noch ca. 500 Äpfel in eine völlig aufgeregt um uns rumspringende Hundemeute,
und ich muss schon sagen, es macht Spass, wenn jemand freiwillig und absolut ungelangweilt mit mir im Gebüsch rumkriecht und genauso jedes Blatt umwendet, da gibt es noch viel mehr zu entdecken, so gemeinsam.
Euch allen, auch hoffentlich gemütlich auf Sofa´s zusammengeringelt, wünsche ich noch einen schönen Sonntagabend!!!
337 x aufgerufen und abgelegt unter Fotogalerien

Kurzer Schrecken mit schnellem Ende

Der mit Tee und Morgenobst und anschliessendem Wannenbad geplante Sonntagvormittag endete mal wieder in der Ambulanz. Diesmal jedoch war es das beunruhigte Familienoberhaupt, mit einer eingeschlafenen Hand, welches ich zur inzwischen wohlvertrauten Örtlichkeit geleitete, und wo sich zu unser aller Erleichterung sehr schnell eine harmlose Nerveneinklemmung herausstellte. Tiefstempfundenes UFF! Woraufhin wir unser geplantes Vorhaben, unser Sonntagsessen gemeinsam in einem schönen Aussichtsrestaurant unseres Vertrauens einzupfeiffen, mit womöglich noch grösserer Begeisterung und Freude in die Tat umsetzten, und jetzt auf den verschiedenen Sofa´s überall dicke, satte, und auch wirklich zutiefst erleichterte Clan-Mitglieder lümmeln. Zumal wir ja noch auf die richtige Entwarnung fiebern, daß es auch meinem grossen Bruder bald wieder gut gehe.
Brr. Das ist der Herbst, der latente Angreifbarkeit hervorbringen kann, und alle aufwühlt wie die Blätter im Wind.
Ich bin froh, daß es bei mir weiterhin aufwärts geht, obwohl ich mich gerade jetzt wie Obelix nach 10 Wildschweinen fühle, weil ich lange nicht mehr so viel gegessen habe.
Ich werde hier aber schon wieder schräg von unten rehäugig angedrängelt, so daß ich mir bald mein 3. Auge schnappe, und meine Mozartkugel auf die Wiese wuchten werde, und noch etwas Stoff für meine nächste Galerie einsammle.
Das ist gut so, denn wie immer kommt der Schrecken bei mir verzögert rein, und ich lass ihn gleich mal im Herbstwind fliegen...
358 x aufgerufen und abgelegt unter

Mone´s Blätternumerologie

Nach ausgiebigem, visuellen Durchstreifen der mir täglich begegnenden aussterbenden Blattpopulation ist mir eine weitere, interessante Gattung untergekommen, die der Krypto-Blätter. Diese sind das Ergebniss einer Symbiose von Blattartigem und dem, immer im Herbst auftauchenden, unsichtbaren Blattschreiberwurm, den man in die Gruppe der kreativen Zersetzungslebewesen einreihen kann.
Diese Kleinstgetiere, die sich ausschliesslich durch Fressen des ihnen entgegengesetzten Wiederstandes fortbewegen, pflegen eine fast künstlerisch zu benennende Spur zu hinterlassen, die durch die Hinterlassung ihrer Exkremente im hinteren Bereich ihrer Bahn entsteht, sie schreiben sozusagen mit ihrer eigenen Scheisse.
Dabei entstehen mitunter die wunderlichsten Formen, aber auch ganz vertraut scheinende "Niederschriften"
Auffällig ist die Vorliebe manch dieser Wesen für geometrische Formen, und erkennbare Zeichen, wie z.B. unsere Zahlen.
Nach ersten empirischen Messungen ergab sich eine starke Vorliebe für die Zahl 5, und auch die 3, während es schwierig war, eine vernünftige 4 aufzutreiben, und die 8 mangels gültiger Funde aus dem Glotzblattmilieu eingeschmuggelt wurde.

Doch seht nun selbst:


51108-065


8-11-08-044


3-11-08-040


3-11-08-011


8-11-08-042


3-11-08-039


3-11-08-042


51108-068


31-10-08-048

Ist unsere Natur nicht wundervoll?
389 x aufgerufen und abgelegt unter Fotogalerien

Wer leidet schon gerne?

Nach inbrünstigem, erholsamem an meinem Dinkelkornkissen lauschen und räkelnd-wohligem Aufwachen finde ich mich, meinen Tee neben mir, auf meinem Sofa wieder (denn heute ist Ausruhen angesagt), und merke, daß ich wirklich woanders stehe, als vorher, denn der automatische Revuepassierungsmechamismus ist angelaufen, und der kommt , genau wie Herpesbläschchen, immer dann, wenn etwas überstanden ist. Ganz, ganz überstanden ist es ja noch nicht, aber wenn sich mir innerlich ein Rückblick aufdrängt, bedeutet das in der Regel, daß ich mich bereits fast ausserhalb der Situation befinde, alles bereits von einer anderen Warte betrachten kann. Ich weiss inzwischen, wie wichtig es für mich ist, meine Lebensgeschehnisse sorgfältig aufzuarbeiten, damit mache ich mir den Weg nach Vorne klarer, denn wenn ich dauernd zurückblicken muss, während ich schon wieder weitergehe, stolpere ich leichter.
Unter all den Ratschlägen, Vorschlägen, Beurteilungen und Vorwürfen die ich mir im letzten Jahr habe anhören dürfen/müssen, ist mir ein Satz, ausgesprochen von 2 , auf den ersten Blick völlig verschiedenen Personen meines näheren Umfeldes, besonders im Hirn haften geblieben:
Du leidest zu gerne!
Dabei war nicht das Selbstmitleid gemeint, daß auch mich von Zeit zu Zeit überfallen hat, das heulende Elend schmerzwacher Nächte, der blasse, augenberingte Bademantellook, das oft erfolglos unterdrückte Entgleisen meiner Gesichtszüge ob innerer Schmerzattacken,
sondern etwas Grundlegend anderes, was ich im Schreiben dieses Beitrags versuchen will, zu verstehen, denn für mich ist das eine ungeheuerliche Aussage.
Ich habe sehr lange nachgesonnen, ob da etwas Wahres an dieser Aussage sei, wie es meine Art ist, lange nach eigener Schuld geforscht, mir selbst Vorwürfe gemacht, mich noch strenger und unnachgiebiger als sonst beurteilt, gar nach masochistischen Tendenzen in mir gesucht, wusste aber tief innen die ganze Zeit, daß DAS, was mit mir passiert ist, mir nicht EINE Sekunde Spass gemacht hat, mich weder glücklich gemacht hat, noch mir irgendeine Befriedigung verschafft hat.
Erst jetzt, langsam zurückkehrend zu einem gesunden Körpergefühl, jetzt, wo ich diese Befreiung erfahren darf, dämmert mir das Zerstörerische an dieser Aussage, und was so ein Satz aussagen kann über den, der ihn ausspricht.
Da mir beide Personen bekannt sind, lassen sich durch genaueres Beobachten einige Gemeinsamkeiten herausfiltern:
Intelligent, aber nicht Intellektuell. Sehr sensibel. Extrem schwierige Kindheit, mit fortdauernden Problemen im Umgang mit den Eltern. Eigene, lange Leidenszeit. Ein gewisses Mass an Verbitterung. Häufiges Betonen der eigenen Misstände. Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit, welches durch Tüchtigkeit übertüncht wird. Eine gewisse Selbstgerechtigkeit, gepaart mit einer hohen Wachsamkeit gegenüber grenzüberschreitenden Eingriffen von Aussen.
Jetzt, wo ich das gerade hier zusammengesammelt habe, mir den Tonfall der Personen in Erinnerung rufe, mir deren Geschichte, und unsere gemeinsame Geschichte ansehe, komme ich auf ein ganz unglaubliches, geradezu paradoxes Ergebniss:
Dieser Satz drückt, über 1000 Ecken und hintenrum:
NEID aus. Neid, vermischt mit einem Riesen-Selbstschutz, und das Ungesagte hinter dieser Aussage scheint zu sein:
DIR geht es doch viel besser als mir, DU hast nie soviel Leid erfahren, wie ich, Du hast doch gar keinen Grund zu leiden, wenn ich es schon nicht tue, wenn ICH mich soooo beherrsche, immer soooo zusammenreisse, während Du Dich hier gehen lässt. Ich will mich auch mal so ins Leiden fallenlassen dürfen, aber ich darf nicht, ich gestatte es mir nicht, und darauf bin ich-verdammt -noch-mal stolz.
Jetzt, wo ich es verstehe, wo es mich nicht mehr persönlich angreift und an mir selbst zweifeln lässt, kann ich das Entstehen einer solchen Aussage verstehen, die Gefühle nachvollziehen.
Interessanterweise sind diese Personen in ihrem Leben ständig mit Leid konfrontiert, sei es durch eine Soziale Berufswahl, oder im privaten Bereich durch die permanente Nähe einer, öfter kranken Person. Freiwillig. Helferlein-Syndrom. Leicht Säuerliche Bitterkeit.
Angemerkt sei noch, daß dieser Satz auch nicht als der freundliche, etwas hilflos-verzweifelte Versuch, mir einen heilsamen Tritt in den Arsch zu verpassen, gewertet werden kann.
Den habe ich auch oft genug bekommen, um das unterscheiden zu können.
Nein, dieser Satz hat mir in dem Moment jeweils äusserst wirksam den Boden unter den Füssen weggezogen, und ich bin jetzt froh, nach den Hintergründen gesucht zu haben, und meinen Frieden damit machen zu können, eine für mich überaus wichtige Sache, die mich letztlich dazu befähigt, verstehendes Mitgefühl auch für diese Seite entwickeln zu können, und auch wieder mehr meinem eigenen "Detektor für Scheiss" Gefühl zu vertrauen.
Es sei noch gesagt, daß ich auf meinen zurückliegenden Weg auch ganz wunderbare, stärkende und weiterbringende Sachen gesagt bekommen habe, und leuchtendes, warmes Mitgefühl, welches auch ohne grosse Worte auskommt, und durch Raum und Zeit zu strahlen vermag.
Nein, ich leide nicht gerne, obwohl ich VIEL leiden musste in meinem Leben.
Ich fühle eher immer, immer mehr die Verpflichtung, den Anreiz, die Freude, über mein eigenes Leiden hinwegzukommen, denn ich weiss, wenn es mir gut geht, kann ich viel Gutes tun, und dahin zukommen, das ist mein heiligstes Ziel.
363 x aufgerufen und abgelegt unter

Willkommen

Du bist nicht angemeldet.

Bei mir

Schade, ich habe hier...
Schade, ich habe hier früher oft gelesen und bin gerade...
Geitelde - 2024/12/05 18:19
Ah super, da bin ich...
Ah super, da bin ich beruhigt, vielen Dank :-)!
Rössle - 2018/05/31 19:35
Das kann ich beantworten,...
Das kann ich beantworten, denn ich habe beide Blogs...
NeonWilderness - 2018/05/31 19:32
Ich hoffe du hast mitbekommen,...
Ich hoffe du hast mitbekommen, daß twoday heute seine...
Rössle - 2018/05/31 19:28
Liebe Grüße... :-)
Liebe Grüße... :-)
Thiara - 2016/04/07 09:31
Vielen lieben Dank für...
Vielen lieben Dank für Ihre Worte!
momoseven - 2016/02/07 08:38
Liebe Momoseven, ich...
Liebe Momoseven, ich höre aus Ihren Worten die tiefsitzende...
Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
Herzlichen Dank für Deine...
Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es, alles...
momoseven - 2016/01/19 23:09
Hey, schön, dass du mal...
Hey, schön, dass du mal wieder ein paar Zeilen zum...
Hoffende - 2016/01/14 02:27
Dankeschön, ebenso :-)
Dankeschön, ebenso :-)
momoseven - 2016/01/07 22:45

Die Mondin

CURRENT MOON

Kontakt

tocalocamoätweb.de

Copyright

Alle in diesem Blog verwendeten Texte und Fotos unterliegen dem Copyright der Blogbetreiberin Momoseven und dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung weiterverwendet und vervielfältigt werden.

Suche

 

Status

Online seit 6416 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2024/12/05 18:19

Credits

Web Counter-Modul


A-Flashmob
Arbeit
Bären
Beiträge des alten momosevenblogs
Bloggerkram
Braskymmatics
Das Wetter
Eigene Videos
Ereignisse
Erinnerungen
Eugenie
Experimente
Feuer
Fotogalerien
Fotowettbewerb
Freitagstexter
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren