Der Mond ist nah

Jetzt weiss ich, warum es mir schon die letzten Nächte so hell vorkam! Meine Eltern haben mich vorhin aufgeklärt: Wir haben heute gleich zwei besondere Himmelsereignisse, die man aber wahrscheinlich nicht wird sehen können, wenn man, so wie ich unter einer dicken Wolkendecke steckt.
Heute ist nämlich Vollmond UND der Mond erreicht (nach 15 Jahren) mal wieder seinen erdnächsten Punkt (sein Perigäum), und ist in dieser Nacht um 14% grösser und um 30% heller.
So wie bei "Bruce Allmächtig".
Oder irgendwo am Äquator.
Ich renne alle 10 Minuten zum Fenster, aber ich sehe leider nur ein waberiges Licht, daß sich durch eine beträchtliche Wolkendecke kämpft. Seufz, das neulich habe ich auch nicht gesehen, aber-
ich WEISS es, und das beglückt mich auch schon.
Und weil er uns heute so nah kommt, möchte ich ihm noch eine kleine Mondgalerie widmen, denn der Mond, egal ob voll, oder sichelhaft, ob klar, oder in Nebeln, zwischen Wolken oder Sternen,
der Mond ist immer schön.
Dazu braucht es heute auch keinen Monesenf mehr.

Mone´Mondgalerie


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Ich wünsche Euch Allen eine schöne Mondnacht!
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Ein Galerielein

Gestern Nachmittag sah es von meinem Balkon aus gesehen, so aus:

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Bisher habe ich die Kamera noch nicht in den Schnee auf der Wiese getaucht, weil es ununterbrochen schneite, und mit Regenschirm zu arbeiten, muss ich noch üben, hab ja da noch ein Hundi seitlich bei, was ich manchmal schnell an die Leine nehmen muss, damit sie alten Opa´s nicht in die Waden schnappt. Für so etwas bräuchte man mindestens 3 Hände.
Heute werde ich es mal wagen, aber bis dahin hab ich noch ein paar Sahnestückchen der letzten Wochen, mit denen ich Euch jetzt ein bisschen bewerfen muss.

Da war nämlich noch:

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der Apfel, der nicht vom Stamm fiel,


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das letzte Gänseblümchen mit ganz roten Socken,


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der anarchistische Apfel.


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Dieses ist der offizielle Schwarzwälder U-Boot-Ausguck der im Pazifik tauchenden "Deep Seven".

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Mein Harry-Potter-Baum


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Der Querschnitt durch einen natürlichen Kunstbaum


Zudem fand ich,
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neben dem nur ganz vereinzelt auftretendem Eisglotzer


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den auf der Wiese eher selten zu findenden bemützten Feuchtglotzer, diese wassergefüllte Rasse tritt normalerweise in Rudeln auf, und hat die besondere Eigenschaft, ihre Glotzapparatur hin-und-herbewegen zu können, was auf diesen hohen Wassergehalt zurückzuführen ist.


Apropos Wasser...
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und apropos wunderschönes Licht...
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So, mit diesen Bildern beende ich meine kleine Wochenend-Einstimmungsgalerie.
Ein Rudel-Spatziergang ist anberaumt, und bis dahin muss die Kamera neu gespitzt, die Mütze ausgeschüttelt und die Socken gewärmt werden.
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Mone´s Schnee-und Eisgalerie

Derzeit fällt hier der Zweite Schnee. Die letzten Reste des ersten Schneefalls waren vor wenigen Tagen weggeschmolzen, blanken Matsch und gelbes Gras zurücklassend, doch meine Kamera erinnert sich:

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Der Herbst vermischt sich mit dem Winter
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(Brasky scheint auch gefrorene Äpfelchen zu mögen)


ob die Maulwürfe aber ihren zugegebenermassen hübsch gefrorenen Haufen wirklich zu schätzen wussten, bleibt fraglich:
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Wenn schon keine Engelchen im Schnee,

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dann doch zumindest ein paar Moneabdrücke.

Wasser, in flüssigem Zustand auch als Spiegel dienlich
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inszeniert sich in festem Zustand als wunderschöne, leider vergängliche Kunst.

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Ohne Nachschub von oben verwandeln sich die Formen jeden Tag ein bisschen mehr. Hier eine seltene Form von Emmentalerschnee
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der nicht nur in der Schweiz vorkommen kann.


Und natürlich habe ich wieder eine neue, nur sehr kurzlebige Rasse entdeckt: Die Schneegespenster!
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ein weiteres, seltsames Völkchen der glotzenden Erscheinungsformen

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welches sich in viele, interessante Unterarten aufteilen lässt


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In den gemeinen Doof-Glotzer


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den sogenannten Hohlsteiner Kasper


oder den besonders seltenen Harlekinsgrinser
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Mit diesem fröhlichen Eindruck verabschiede ich mich für den Moment.
Draussen bereitet ein stetiger Schneefall neue Motive für mich vor, und es macht grossen Spass, auf den alten Wegen immer wieder Neues entdecken zu dürfen.

Euch viel Spass, und fahrt vorsichtig!!!
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Gute Nacht

Für heute ist es genug. Die Erschöpfung holt mich jetzt ein, meinen Hund hat sie schon auf´s Lager geworfen.

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Waren doch eher 300 Fotos, die ich erst mal richtig sichten muss.

Vorhin ist das Lap wieder ungefragt ausgegangen, mal beobachten das Ganze.

Slafn!!!
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Juchee und Heissassa und was es sonst noch so gab...

Mein Lap ist wieder gesund!!! Die 2 GB rasen so vor sich hin, und meine Fingerspitzen erinnern sich beglückt an die gefällige, weiche Tastatur und die überaus angenehme Handgelenkhöhe,(zumal mir mein Mitbewohner Micha einen richtig guten Schreibtischstuhl in rückenschonender Höhe geliehen hat) und meine Augen verlieren sich träumend im breiten Monitor. Frust mit Computern zu haben ist ´ne fiese Sache, vor allem, wenn der Computer hilft, Einsamkeit zu vertreiben, und Kreativität anzuregen. 2 1/2 Wochen! An dieser Stelle trotzdem einen Dank an meinen Bruder, der mir ein internetfähiges Substitut zur Verfügung gestellt hatte.
Nachher werde ich erst mal die ca. 200 Bilder aus meiner Kamera holen, und euch wieder ein bisschen mit Optik bewerfen.

Heute bekam ich auch die definitive Zusage für eine stationäre Therapie in der hiesigen Psychosomatik, die schon nächtste Woche beginnt.
Hat mich erleichtert, daß es nun so schnell gegangen ist, und ist für mich jetzt auch wirklich dringend notwendig.
Je mehr Aussenreize vorhanden sind, desto sensibler scheint die Hochsensible zu werden. Hier gibt es im Moment sehr, sehr, sehr viel Aussenreize, eigentlich ist fast jede Nacht sowas wie Party hier. Unter mir. Ich setze mich auch mal dazu, weil ich die Leute einfach wirklich mag, aber eigentlich kann ich laute, lärmende Gesellschaft im Moment nicht sehr lange ertragen, ich werde dann plötzlich todmüde. Leider habe ich bereits einen Punkt überschritten, an dem ich das selber noch auffangen kann, der Tresor hat sich selber weggesperrt, und ich finde ihn nicht mehr und es gibt inzwischen unangenehme körperliche Probleme. Am Samstagabend hatte ich einen gefühlten Herzinfarkt, eine erstklassische Panikattacke, und hätte ich es in dieser starken Form nicht schon einmal erlebt, hätte ich den Notarzt gerufen. Es geht mir alles sehr NAH, und daher ist es gut, mal eine Weile auf Abstand gehen zu können, und mit Leuten, die da nicht drin stecken, und deren Beruf das ist, ein bisschen in meinen dunklen Ecken stöbern. Ich sehe das als Chance, denn je besser ich mich kennenlerne, desto besser kann ich mich selbst behandeln. Es wird mir auf jeden Fall helfen, meinen Schlafzyklus wieder herzustellen, und im Schlaf auch wieder Erholung zu finden und ich kriege einfach mal regelmässig Essen hingestellt, zur Zeit esse ich hier manchmal den ganzen Tag nichts, und kriege dann Nachts Hunger.
Es ist mir vor 10 Jahren schon einmal passiert, aber mir war es nicht bewusst, es ging mir einfach nur schlecht. Dieses Mal habe ich es mitansehen können, ich habe zu lange gewartet, habe mich zu lange einer Situation ausgesetzt, die an meinem Inneren zehrt, habe lange dagegen angekämpft, muss aber zugeben, daß ich jetzt allein nicht weiterkomme, bin durch den Schlafmangel, die permanente Stimulation, die Essprobleme, die Emotionen, die der nahe Kontakt mit der Familie hervorgeholt hat, in einem GAGA-Zustand gelandet, und zudem durch 20 Monate Krankheit und den Umzug, all die Ängste vor und nach Untersuchungen, und eine missglückte Liebesgeschichte nachhaltig aufgeweicht.
6 Wochen Karibik mit Ayurveda-Kur, frischverliebt, hätten wahrscheinlich eine ähnliche, oder Bessere Wirkung, aber da muss ich gerade nehmen, was ich kriege, und ich versuch einfach das Beste draus zumachen.
Weiss noch nicht, wie lange die Therapie dauern wird, zwischen 2 und 8 Wochen ist alles drin, werde aber am Wochenende zu Hause sein, und dann natürlich auch hier.
An den Weihnachtstagen kann ich natürlich zu meiner Familie, mein grosser Bruder kommt, den ich 2 Jahre nicht gesehen habe, aber Silvester wird partymässig ausfallen, worüber ich nicht unfroh bin.
Im Moment kann ich meine arg überstrapazierte Zuversicht bewegen, noch ein kleines Bisschen weiterzugehen, weil ich nun weiss, daß ich die Möglichkeit haben werde, aus allem etwas Gutes zu machen,
und mein wirres Leben vielleicht doch wieder ins Gleichgewicht bringen kann.
SCHAUMAMA!!!
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Schenken ist schöööön!

Es beginnt wieder mal die Zeit im Jahr, in der Jeder Jeden offiziell beschenken kann, wenn er die Lust dazu hat, die Weihnachtszeit! Leider ist es für viele Menschen auch eine Zeit des Stresses und der zum Teil immensen Geldausgaben, so daß sich viele eher unter einem Zwang fühlen, schenken zu MÜSSEN, und dieser an sich wundervolle Brauch jedes Jahr in den letzten Wochen vor Weihnachten die Städte und Läden mit gehetzten, griesgrämigen Gesichters füllt, und unseren Sprachschatz mit seltsamen, paradoxen Begriffen wie "Einkaufsstress" oder "Weihnachtsstress" angereichert hat.
Das kommt daher, weil man, je nach Familien-oder Freundessituation zum Teil eine Riesenmenge von Geschenken vorbereiten muss, die 1. dem Beschenkten gefallen sollen, und 2. unter mehreren Beschenkten keinen Neid oder Enttäuschung auslösen sollen, und 3. eine schmalen Geldbeutelinhaber nicht in schwierige, ökonomische Situationen bringen soll, eine mitunter sehr schwierige Aufgabe.
Da Schenken zu einer meiner erklärtesten Lieblingsbeschäftigungen gehört, habe ich im Laufe der Jahre ein paar Tricks und Tipps gesammelt, und vielleicht regt Euch das Eine oder Andere an.
Das Schenken habe ich eigentlich von meiner süssen Mutter gelernt. Sie ist ein sehr aufmerksamer, und liebevoller Mesch, und ihr Trick war es oft, sich über´s Jahr Kleinigkeiten zu merken, oder durch unauffällige, aber geschickte Fragen zu wunderbaren Geschenken zu finden. Am Ende bekam ich z.B. eine grosse Kiste mit lauter kleinen Päckchen, in denen ich all die kleinen Dinge fand, die ich in Gesprächen mal als Wünsche erwähnt hatte, und danach sofort wieder vergessen, eine schöne Überraschung!
Es hilft natürlich immer, sich die Vorlieben und Neigungen einer Person genau anzuschauen, um einen Hinweis auf eine Geschenkidee zu bekommen, aber es gibt viele Sachen, mit denen man viel Freude schenken kann, wenn man sie einfach selber macht. Wie schon erwähnt, mache ich sehr viele Geschenke am Liebsten selber, kostet ein bisschen mehr Zeit, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß das teurere, gekaufte "Fertiggeschenk" oft weniger gut ankam, als ein selbstgemachtes.
Hier eine Auswahl aus meinen Ideen:
Als Goldschmiedin habe ich natürlich gerne meinen selbstgemachten Schmuck verschenkt, und dabei habe ich gelernt, schöne Schächtelchen herzustellen, bwz. zu gestalten.
Papierdosen und Schachteln kann man sehr billig kaufen, bemalen, bekleben, z.B. mit Blütenblättern, mit Steinchen, oder Stoffresten,
man kann sie z.B.mit Sand und Muscheln, oder hübschen Steinchen befüllen, und als kleinen Hausstrand verschenken. Selbstgemachte Jahreskalender mit eigenen Fotos´s, Sprüchen, Gedichten und Gemälden kommen auch gut an. Fresskörbchen mit kleinen, aussergewöhnlichen Leckereien, tollen Tees, feinen Kaffees, eine neue Lieblingskuscheldecke, Selbstgestricktes, Gehäkeltes, Gemaltes, Foto´s des zu Beschenkenden mit tollen, selbstbemalten Fotorahmen, aussergewöhnliche, in den Lieblingsfarben gehaltene Brillen-Handy-oder-Sonstwas Etuis, und natürlich selbstgemalte oder gezeichnete Bilder, oder schön gestaltete Fotoalben, in der alle Lieben zu finden sind.
Auch beim Verpackungsmaterial kann man mit ein bisschen Phantasie schöne Sachen anstellen, und der Umwelt etwas weniger gefärbtes, Metall-oder Plastik enthaltendes, zerissenes, ergo unbrauchbares Geschenkpapier ersparen. Einmal verpackte ich alle Geschenke kategorisch in Zeitungspapier, verschloss sie mit normalem Packband, an das ich kleine Steinchen und andere glitzernde Dingelchen band, und die ich mit Tannenzweigen dekorierte. Sah schön aus, irgendwie literarisch. Ein andermal benutzte ich das Papier, in das eine Kommode, die ich vor Jahren mal kaufte, eingewickelt war, weisses Seidenpapier, ich benutzte schwarzes oder rotes Geschenkband, und wickelte die Geschenke so ein, wie manche Asiaten ihre Nahrungsmittel einwickeln, sah richtig japanisch aus. Auch eignen sich schöne Seidentücher als Hülle und Verpackung, in Bastelgeschäften findet man Seide als Grundlage für Seidenmalerei, aber weiss sieht sie auch sehr schön aus. Wenn einem Weiss zu langweilig ist, lohnt es sich, immer ein Töpfchen Goldfarbe im Haus zu haben, ein paar Strichlein hier, ein Tupfer dort, und ohne viel Mühe sieht es gleich ganz festlich aus. Bunte Wollreste sind wunderbare Geschenkbänder, man kann sie flechten, damit sie dicker werden, und hübsche Zweige, evtl. auch vergoldet machen schon die Verpackung zum Geschenk.
Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, wie man richtig echt aussehende Rosen aus Seidenpapier bastelt, und wie man aus den Böden von Plastikflaschen hübsche Windlichter bauen kann.
Ich habe Steinchen gesammelt, und kleine, golden eingelegte Runensets mit selbstgenähten Beutelchen gemacht, und Blumensträusse aus Luftballons.

Natürlich heisst das jetzt nicht, daß man gar keine Geschenke mehr kaufen sollte, aber oft kommt es noch viel schöner rüber, wenn ein kleiner Teil des Geschenkes, und sei es auch nur die Verpackung, selbst hergestellt ist.

Darum ist bei mir heute Basteltag, möchte auch noch den Bio-Fresskorb dekolltieren (wie mein Vater zu sagen pflegt),
und wünsche Euch viel Spass und wenig Stress beim Suchen und Finden Eurer Geschenke und ausserdem noch einen schönen Sonntag!
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Kampf vor dem grauen Zimmer

Ich sitze schon seit Stunden vorm Computer, lese bei Euch mit, freue mich über tolle Ideen und Gedanken (hierzu ein Tipp: Herr David Ramirer hat sowas wie ein Phantasieanregungsstöckchen hereingestellt, er stellt Buchtitel, und jeder ist eingeladen, einen Klappentext dazu zu schreiben, ganz tolle Idee, und bisher ganz tolle Beiträge!)
Im Blog von Frau Elisabetta1 habe ich endlich ein Foto und einen Link zu meinem verpassen Venuskuss finden können, was mich sehr gefreut hat. Könnte ich wie ich wollte, würde ich heute eine Sonne-Meer-Strand-Galerie reinstellen, bei der eklig-grauen Nassmasse da draussen würde ich am Liebsten Sonnenschein verbreiten, und Lachen, und gute Laune, aber es geht wohl nicht.
Nicht nur wegen der, wie immer verspäteten Reaktion auf die Ereignisse der letzten Tage fühle ich mich heute wie ein kalter, fast toter Stein. Mir ist die wirkliche Freude am Leben gerade massiv abhanden gekommen, das unmittelbare Gefühl, Anteil an etwas Schönem zu haben, wirklich wichtig für jemanden zu sein.
Fühle mich ungemütlich, und gefangen.
Um nicht ganz ins graue Zimmer gezogen zu werden, stürze ich mich bald in den grauen Tag da draussen, sicher, daß ich in der Natur, trotz schlechten Wetters ein wenig Schönheit werde finden können.
Euch ein wunderschönes Wochenende mit sonnigen Herzen!!!
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Weiter es geht

Ich spüre nun schon so etwas wie Erleichterung. Darf mein Denken nun wieder für mich alleine nutzen, der Rest ist für´s Erste im Tresor weggesperrt, und ich bin, trotz nicht wirklicher Nachtruhe heute morgen als, einigermassen, normaler Mensch aufgewacht.
Heute habe ich gelernt, daß ich Tofu echt wirklich nicht mag, und daß mir davon einen ganzen Tag übel sein kann. Zu meiner Freude habe ich erfahren, daß ich nur künstliches Sorbit (E420) meiden soll, darf doch wieder meine geliebten Äpfel und Birnen essen, was meinen Speisezettel qualitativ sehr aufwertet, und auch meinen Geldbeutel etwas schont. War heute wieder im Biosupermarkt, um für einen Freund, der Geburtstag hat ein kleines, lecker Bio-Fresskörbchen zusammenzustellen. Ich freue mich schon auf seine Reaktion, denn ich weiss, daß er sich sehr darüber freuen wird. Bin dabei über rinpotsche gestolpert, nett, wenn man sich einfach so trifft.
Langsam beginne ich mir auch meine Gedanken über meine Geschenke zu Weihnachten zu machen. Ich werde auch dieses Jahr wieder versuchen, soviel wie möglich selber zu machen, und die gesamte Palette meiner Kreativität zu aktivieren suchen.
NACH Weihnachten (aus Geheimhaltungsgründen) wird es eine Geschenkgalerie geben, vorrausgesetzt, diese verschnupfte Computerfirma kriegt ihn endlich gelötet. GNAGNAGNA!

Ansonsten ist es die Ruhe nach dem Sturm, und die Stunden vor der Freitagssession, also eigentlich ist wieder vor dem Sturm.
Ich bin dabei, denn : if you can´t beat them, etc., ich hau auf die Djembe, auch wenn mein zittriger Magen mich zur Vorsicht gemahnt, ich werde einen Apfel essen :-)
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Statement

Im Moment kann ich gar nicht soooo viel sagen. Zu schwierig, zu privat, jedenfalls kommt bei mir derzeit keine richtige Weihnachtsstimmung auf.
Ich kann nicht richtig essen, und auch nicht richtig schlafen, und das seit Wochen und bin endlich an dem Punkt angelangt, an dem ich sagen muss, das Wichtigste bin jetzt ICH.
Alles andere muss ich jetzt einfach loslassen, Entscheidungen wurden getroffen, die ich respektiere, im gewissen Sinne bin ich gezwungen, mich abzuwenden, und so wende ich mich jetzt voll und ganz zu mir, alles andere ist nicht wirklich erwünscht.
Gerade in solchen Situationen ist es manchmal wirklich nicht leicht, auch noch hochsensibel zu sein. Diese Eigenschaft bringt es scheinbar mit sich, daß andere Menschen immer gern zu mir kommen, und mir ihr Leid klagen, weil sie wissen, daß ich sie verstehe, oft über lange Zeit. Daß ich auch Lösungen anzubieten habe, ist oft gar nicht so beliebt, wie man meinen sollte, und meine Hilfsbereitschaft oft zu unbequem, wenn es daran ginge, etwas zu ändern.
Ich habe das nun mal in mir, und es peitscht mich schon durch´s ganze Leben, daß Resignation und Wegsehen für mich letztlich nur mehr Leid bringt, ich habe immer versucht, mich so flexibel zu erhalten, daß ich notwendige Veränderung ohne allzugrosse Pein vornehmen kann, und diese Eigenschaft hilft mir jetzt, weiterzugehen.
So wie ich eine Freundin habe, die, im Gegensatz zu mir Kinder gebar, und das immer ein gefühltes Manko für mich war, daß ich dies nie erleben darf, so habe ich eine andere Freundin, die keine Mutter und keinen Vater mehr hat, die ganz allein auf der Welt zu stehen glaubt. Sie hat mich immer um meine Familienstruktur beneidet, aber, um mit der ersten, kinderhabenden Freundin zu sprechen, das relativiert sich alles, wenn wirkliche Probleme auftauchen.
Ich werde mich meiner gefühlten Verantwortung nicht entziehen, aber ich werde mich selbst zu meiner eigenen Familie erheben, und dafür sorgen, daß es mir bald wieder richtig gutgeht! Und zwar auf meine Weise.
Ich werde das offene Ohr, daß ich immer, für jedermann habe, nicht verschliessen, mir aber in Zukunft vorbehalten, ob ich reagiere, oder nicht. Im Moment eher: Oder nicht!

Ich freue mich auf MEINE Zukunft!!!
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Auf dunklen Wegen,

die Nase fast gefroren, der Orion, kokett in der Hüfte gebogen, mit Galaxien in seinem Schwert, die Pleiaden, schwindelerregend über mir leuchtend, die frische, eiseskalte Luft, ein Geschenk die warmen Schuhe, eine Wohltat, in ein (ruhiges) Haus zurückzukehren.
Die Tresortür-, weit offen, rein mit dem Scheiss, bis morgen,
Bis Morgen, meine Lieben!!!
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Bewegung

Die Lage gerät ins Wogen. Es wird auch den anderen Beteiligten langsam klar, daß Nicht-Reagieren, Sand- in den Kopf-Stecken (äääh?), Wegsehen, Nicht- Reagieren, die Situation auf Dauer nur verschärft. Morgen ist Krisensitzung veranschlagt, es kommt auf´s Tapet!
Ich kann nur sagen: Endlich!
Heute Abend hab ich das Erste Mal seit langem Musik an. Normalerweise läuft den ganzen Abend die Glotze, um mich von der permanenten Aussenbeschallung abzuschirmen, aber im Moment habe ich noch weniger Bock auf oberflächliches Gesabbel, Action oder Herzschmerzgelöt. In Ermangelung meines aus Krankheitsgründen noch kranken Lap-Tops hab ich meinen alten Ghetto-Blaster reaktiviert, der mir auch auf Mallorca lange Zeit viele schöne Musikstunden beschert hat, und bis dato in der Küche stand, um die Kochenden zu erbauen. Heute wollte ich mich zumindest eine Weile von aller, von Aussen hereindrängender Akkustik befreien, und habe mir das aufgelegt, was mich in vielen, dunklen Tagen des letzten Jahres zutiefst beglückt hat, und ich es so oft gehört habe, daß ich die Solo-Parts mitsingen , und alle Melodien mitsummen kann: Die Mattheus-Passion von Bach.
Viele, einsame Stunden hab ich mich betroffen sein lassen durch diesen Leidensweg, und es ist nicht wichtig, ob es nun der Sohn Gottes gewesen sei ( ich persönlich glaube, Jesus, war einer unter Milliarden, der wirkliche, heilende Kräfte gehabt haben könnte, und der die Kraft der Liebe bis in seine letzte, hinterste Zelle begriffen hat, und daß er diesen Weg bis zum Ende gehen MUSSTE, WEIL er dies begriffen hatte).
Das ist eine rein persönliche Sache. Diese Musik bringt mich zu meiner eigenen persönlichen Betroffenheit zu allen Dingen, die mich umgeben zurück. Der 1.Teil ist mein persönlicher Favorit.
Vielleicht ist das der Tresor, der Stuhl, der entspannte Ort, an dem ich mich gerade wirklich fühlen darf.
Ich bin seit Tagen übernächtigt, und muss mich zum Essen prügeln, das ist manchmal die Art, wie Hochsensible reagieren.
Ich gestehe, daß ich die Melodien der Passion manchmal für Mausezahn- Opern missbrauche, so wie auch viele andere Melodien, ich singe dann meinem Hund etwas vor, auf das er offensichtlich mit Behagen reagiert.
Ich bin, was Klassische Musik angeht, von meinem wunderbaren Vater geprägt, ein Geschenk, daß ich schon in frühester Jugend empfangen durfte.
Ich selbst jetzt, hier allein in meinen Räumen, irgendwo im Schwarzwald, habe zumindest für heute Nacht meinen Tresor gefunden, diese wunderbare Musik, während der ich diesen Beitrag schreibe.
" Mein Vater, ist´s nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe?"
" Es soll nicht so sein, wie ich will, sondern wie DU willst!"

Die Hochsensible ist gerade extrem hochsensibel.
Das Mass, mit dem ich hier in einen Konflikt involviert werde, übersteigt fast wieder meine Grenzen, aber mir ist bewusst, daß ich durch meine Fähigkeit, IN die Dinge zu sehen, sehr viel Gutes tun kann, ich mich eigentlich einmischen MUSS, weil ich die Lösungen am Horizont erkennen kann.
Ich kann gar nicht anders, wie könnte ich, selbst um den Preis, meiner geistigen Gesundheit, denn ich habe kein Problem damit, mir Hilfe zu suchen, was ich ja grade auch tue.
Bald ist die CD ausgehört, und ich werde gleich noch mal mit dem kleinen Hund in die Nacht stolpern, und ansonsten der Dinge harren, die da kommen.

Ich versuche, nicht an die Nacht, die vor mir liegt, zu denken,
ich weiss, daß es NICHT GESUND ist, was hier passiert, und
ich breite meine Arme aus, bitte, alles, was gesund ist, ZU MIR.

Ich bin offen wie der Himmel!
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Rössle - 2018/05/31 19:35
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NeonWilderness - 2018/05/31 19:32
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