Analyse

Das war gut!
Konnte schlafen, konnte früh aufstehen, kann weitermachen.
Wollte es nicht mehr betäuben, dieser Weg ist nichts mehr für mich.
Fühle mich klarer. MIT meiner Wut und meiner Angst.
Es ist real, und damit kann ich besser umgehen.
Kann ihm ins Gesicht sehen, dem Ganzen, und Schritte tun.
Kleine Schritte, winzige Schritte, aber Schritte, nach vorn.
Nicht mehr zusammengekrümmt, die Luft anhaltend, warten, daß von alleine irgendwas besser wird.
Wird nicht.
Kalt da Draussen, aber etwas in mir wärmt mich.
Mein Verständniss für mich selbst.
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Metamorphose

Ich habe stundenlang im Internet nach Jobs und Wohnungen geforstet,
bin durch die klirrende Kälte gestapft,hab in die Glotze gestarrt, hab eingekauft, gekocht, gegessen,
aber irgendwie bin ich gar nicht richtig da.
Lese Blogs und kapiere nichts.
Nehme ein Buch, und lege es nach 2 Seiten wieder weg.
Zappe rum, sehe nichts, was mich auch nur im mindesten berührt.
Ich kenne das, und deßhalb gehen meine Warnlampen an.
Ich verdränge etwas, ich brüte was aus.
Ein Blick auf den Kalender und es ist mir klar:
Ich habe Angst!
Montag. Mammographie.
Eine reale Angst, die sich nicht mit meinen schönen Strategien bekämpfen lässt.
Lenk Dich ab, heisst es immer, denk nicht dran.
Verdränge es lieber, es kommt noch früh genug.
So hab ich es gelernt, so wurde es mir vorgelebt.
Aber SCHEISSE, genau deßwegen bin ich krank geworden!!!
Nützt nichts, das Verdrängen, KEINEN Meter bin ich jemals damit weitergekommen.
Das macht mich gerade so wütend!
Der Scheisskrach von unten macht mich wütend!
Es ist niemand da.
Montag. Mammographie.
Ich bin wütend, ich bin einsam, ich habe Angst!

Ich bin....

Das Paradoxe: Jetzt, wo ich mir das eingestehen kann, geht es mir besser. Die Welt um mich rum ist wieder realer.
Ich spüre die Tastatur, schmecke die Zigarette, höre mein Herz schlagen. Ich stöpsele mir die Ohren zu.
Sollen sie mich doch alle.....
Ich werde ins Bett gehen, und schlafen können.

Ich bin bei mir!
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Back to my music

Darf ich vorstellen:

18-08-09-012
Das ist Leila, meine Djembe.
Der Korpus ist ca.7 Jahre alt, das Fell ist ziemlich neu, kurz vor meinem Wegzug aus Mallorca frisch aufgespannt, das erste hat immerhin fast 6 Jahre gehalten, dann klang sie wie eine Dose.
Heute hab ich sie endlich, nach fast 3 Monaten, aus ihrem Schlafsack geholt, und ein bisschen die Nachbarschaft erschüttert.
Es dauerte ein Weile, bis mir alle Rhythmen, und Solis wieder einfielen, aber dann war alles wieder da, und es war wundervoll.
Die Rhythmen, das Feeling ist auf der Festplatte meiner Seele gespeichert, meine Körpererinnerung hat sofort gegriffen, als ich das Fell berührte.

18-08-09-009
Einer meiner Lieblingsorte in dieser Welt:
Hinter einer Djembe! Noch besser- gegenüber Seydou, meinem geliebten Lehrer.
In vielen Jahren habe ich auch gelernt, zu trommeln und gleichzeitig zu singen, und so hab ich mich gerade wieder einmal endlich freigesungen, und gespielt. Herrlich!!!

Wenn ich weiter vorstellen darf:
Meine Gitarre
18-08-09-017
Ich hatte sie in der Klinik dabei und fand einen Klampfpartner, der mir ausserdem einen Riesenordner voller neuer, zu lernender Lieder vermachte. Wir verbrachten viele schöne Stunden, gemeinsam singend, und ein Teil meiner Therapie war, allein vor Publikum zu singen, ohne daß es mir jemand anmerkt, daß ich in Schweiss gebadet war, am Schluss ging es ganz gut, und ich habe Freude schenken können, was für mich ein unglaublich schönes Geschenk war.
Heute abend ist die Musik wieder bei mir durchgebrochen, und ich fühle grosse Dankbarkeit für diese Gabe, ohne Elektrizität, mit so einfachen Mitteln schöne und gute, heilsame Schwingungen erzeugen zu können.
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Von Schnee und Eis

Ich weiss, ich weiss...
Alle sehnen sich nach dem Frühling, nach frischem Grün, nach Sonne und Wärme und Farben.
Geht mir genauso, echt!
Da ich aber jeden Tag da Draussen rumstapfe, muss ich mich mit dem begnügen, was ist, und das ist derzeit nun mal Schnee und Eis.
Die Eskimos, so lernt man, haben kein einziges Wort für Schnee, aber unglaublich viele Ausdrücke für Schneearten. Kluge Leute, hab ich doch selbst unter meinen Füssen jedesmal etwas anderes gespürt.

18-08-09-060
Heute, nach dem kernigen Nachtfrost sogar fast unter meinem Hintern...

18-08-09-050
Jeder Schritt klang wie eine Kuh beim Cornflakes essen

18-08-09-073
Es gelang mir, in der Spur zu bleiben

und mich nicht in Seltsamheiten zu versteigen...

18-08-09-079


18-08-09-080

Dafür wurde ich mit vielen, kleinen Kostbarkeiten belohnt

18-08-09-015
Mit Federweisser...

18-08-09-052
und anderen Filigranitäten...

18-08-09-047


10-02-09-048
Da ist auch das Eishörnchen


10-02-09-047
und die Baumnase...

Doch, keine Sorge! Es ist alles nur eine Frage der Zeit!
Schon tauchen die ersten Lebewesen auf,
wie dieses schwarze Kringelräupchen
18-08-09-068

die hübschen Würste an den Haselsträuchern
18-08-09-077
verkünden bereits die Veränderung!

Bis dahin heisst es: dick einmummeln, rausgehen, gucken, staunen, denn die Schönheit ist überall, auch in einem langen, kalten Winter.
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Freundeskreis

07-02-09-120

Ich gebe zu, es fehlt mir sehr!
Es ist nicht so, daß ich mit Anderen eine Andere bin, aber Freunde, vor allem eine Gruppe, die sich durch ein gemeinsames Projekt nahegekommen ist, vermögen in mir Qualitäten hervorzurufen, zu denen ich, wenn ich allein bin, keinen Zugang finde. Ich scheine eine gute Teamfrau zu sein. Ich KANN zwar alleine auch gut sein, brauche es zuweilen auch sehr, aber richtig aufleben, das tu ich in der Gemeinschaft. Da finde ich meinen Humor wieder, und auch meine Intuition.
Natürlich kommt es auch sehr auf die Art der Gemeinschaft an.
In einer Gruppe von alkoholisierten Models, oder Fussballfans würde ich mich auch nicht wirklich wohl fühlen.
Lieber ganz "normale" Leute, mit ganz "normalen" Problemen und Eigenheiten. Vielfältige, völlig unterschiedliche Lebensgeschichten, aber gegenseitiger Symphatie, einer guten Portion Neugierde, und der Bereitschaft, den anderen genauso gelten zu lassen, wie sich selbst.
Vor 1 Jahr musste ich schon einmal unfreiwillig so eine wunderbare Gruppe verlassen, die die Musik verbunden hatte, meine Djembefamilie. Ich habe noch viel Emailkontakt, aber uns trennt das Meer.
Diesmal war es eine andere Geschichte, und doch dasselbe. Was uns verbindet, sind wir selbst, und unsere Probleme damit, und unsere Bemühungen, unsere Situation zu verbessern.
Alle zufällig temporär räumlich zusammengewürfelt, und die Symphatien, die sich daraus entwickelten, waren eigentlich nur ein Nebeneffekt, doch ohne diese wäre es mir nicht möglich gewesen, mich weiterzuentwickeln.
Ich lernte Menschen kennen und verstehen, mit denen ich "Draussen" im Alltag vielleicht nie zusammengekommen wäre.
Mit denen ich auf den 1. Blick nichts anzufangen gewusst hätte.
Die vielleicht auch ich mit einem Schulterzucken abgetan hätte, hätte ich nicht die Möglichkeit bekommen, näher hinzusehen.
Ich denke, da liegt ein Grund der grossen Vereinsamung vieler Menschen, denen es einfach nicht liegt, sich zu präsentieren, deren Reichtümer erst zutage kommen, wenn man unter die Oberfläche schaut. Ich sehe es als einen sehr unangenehmen Aspekt unserer Konsumgesellschaft, daß auch viele Menschen glauben, man müsste sich wie ein Konsumartikel verhalten. Verpacken, präsentieren, offerieren, verkaufen. Da sind so viele Mogelpackungen unterwegs.
Und viele bleiben als Ladenhüter zurück.
Ich konnte mich auch nie gut verkaufen. Ich wollte es nie.
Ich kann nicht etwas anderes darstellen, als ich bin.
Versucht habe ich es, aber es hat mir nie gutgetan.
Hinter jedem Bild, daß man sich von jemandem macht, steckt eine reale Person, die oft überraschend anders ist.
Wie der Clown, der in Wirklichkeit traurig ist.
Ich glaube, in unserer Gesellschaft mit ihren Klischees verlernen wir, wirklich zu sehen.
Ich bin froh, daß ich es wieder ein bisschen lernen durfte.
Zeit hatte, hinter Fassaden zu schauen.
Ich fand wunderbare Menschen, Zuneigung, Hilfsbereitschaft,
und ich fand Freunde.
Ich danke Euch allen!!!

( Übrigens sind da längst nicht alle Füsse drauf, auf die es ankommt!)
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Movin´on...

Eine 3-Dörfertour mit Aushängen mehrerer Wohnungssuchzettel, eine komplette Bewerbung per Email , 2 ausgedehnte Spatziergänge, 2 Waschmaschinenladungen, 15 qm Schneeschippen, und dem überfallartigen Erscheinen der monatlichen Rothäute später sieht die Welt schon wieder etwas anders aus. Besser. Rosiger nicht, aber röter (hähä..).
Ja, es geht wieder. Ich habe noch immer so wenig mit dem Frausein zu tun, daß ich es jeden Monat vergesse, und es mich dann meistens eiskalt erwischt. Prämenstruelles Syndrom genannt, hat es mir schon viel Weltuntergangsstimmung beschert, und mich oft aus meinem mühsam aufrechterhaltenen Gleichgewicht geworfen. Früher hat es mich manchmal eine ganze Woche ausser Gefecht gesetzt, inzwischen hat es sich auf 1 Tag geballt, und macht sich eher psychisch als körperlich bemerkbar, so daß ich es bei meiner derzeitigen Disposition psychischen Phänomenen gegenüber oft erst schnalle, wenn es passiert.
Wenn es passiert, dann tut es auch weh, aber meiner Seele geht es wieder gut.
Nach diesem kurzen Ausflug in den Keller kann es weitergehen.
Geht es!
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Kein Rosengarten

Bin ziemlich am rumeiern, schwindelig vom hin und her sausenden Pendel, welches mich an dem einen Tag in den Optimismus, am anderen Tag in die Depression schwingt. Nach 2 Monaten voll durchstrukturiertem Tag in die grosse Leere, die es aufzufüllen gilt mit neuen Inhalten. Hart daran gearbeitet, alle meine Gefühle wieder wahrzunehmen, und nun mittendrin, verstehend, warum ich sie lieber nicht spüren wollte. Aber, dieser Weg hatte sich nicht bewährt, führte ins Nirgendwo, dann doch lieber ins Neue, Unbekannte, so dunkel und kalt es auch erscheinen mag. Früher, so dachte ich neulich abend, da hatte ich mehr Biss, aber das stimmt gar nicht. Der ist immer noch da, läuft sich gerade wieder warm, hat nur eine Pause eingelegt.
Wenn ich genau hinsehe, sind da viele, kleine Lichter.
Das sind meine Wünsche. Die ich früher schnell ausgepustet habe, damit ich sie nicht sehen muss. Jetzt spüre ich, daß sie mich ein bisschen zu wärmen vermögen, mich langsam auftauen aus der Starre.
Daß sie wunderschön sind, zu schön, um sie nicht genauer anzusehen, zu schön, um sie wieder verlöschen zu lassen.
Ich darf nicht zu schnell gehen, sonst wehe ich sie aus.
Ganz vorsichtig, Schritt für Schritt, sie einsammeln auf einem grossen Tablett. So zusammengestellt ergeben sie mehr Licht, in dem ich besser gehen kann auf meinem Weg, mehr Wärme, die mich aufleben lässt, mehr Energie.
Ja.
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Mondsüchtig

Den Film habe ich gerade das erstemal überhaupt gesehen!
Vielleicht ein bisschen klischeebehaftet und sehr amerikanisch, aber mir hat er trotzdem gefallen. Zudem hat er eine so lange vergessene Saite in mir zum Klingen gebracht: Die Sehnsucht!
So lange war ich jetzt ausschliesslich mit mir selber beschäftigt gewesen, eine Art Sehnsucht nach einem besseren Leben im Kopf, aber nicht im Herz. Es hat wohl eine Weile gedauert, bis es dahin gesunken ist, aber nun ist es wieder da, ein Gefühl, das ganz, ganz tief in mir geschlummert hat, die Sehnsucht, als Frau gesehen und gewürdigt zu werden. Zweisamkeit, Verbundenheit zu fühlen. Zu Zweit verrückt zu sein, im Jetzt.
Ich glaube, ich bin das, was man romantisch nennt, früher habe ich das weit von mir gewiesen, aber nach all den lauwarmen Knotenmännern, die meinen Weg in den letzten Jahren gekreuzt haben, die bei der ersten Begegnung ihre Regeln aufgestellt haben, um dann sofort in Automatismus zu fallen, frage ich mich nun, ob das wirklich schon alles war? Ob es überhaupt so jemanden für mich geben könnte, dem ich wirklich wichtig bin.
Die Zeiten, als ich mir einen Typen in der Disco aufgegabelt habe, sind vorbei, ich suche niemanden, aber- wird mich jemand finden?
Bin verwirrt von dieser Sehnsucht, mir ging es gut alleine, besser jedenfalls, als vorher in meinen Geschichten.
Aber heute abend fühle ich mich plötzlich wie ein Teenager in der Tanzschule, mit der Angst, niemals aufgefordert zu werden.
Ziemlich bescheuert....
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Grossrudelwiesengassi

Heute herrschte geradezu Gedränge auf der samstagnachmittäglichen
Hundeentleerungstour: S. mit b., R. mit B. und I. mit I., dazu jede Menge Zulauf von allen Seiten, so daß die Hunde gar nicht mehr so richtig wussten, wo das jeweils dazugehörige Frauchen lief, und es ihnen auch irgendwann egal war, Hauptsache man hatte ein freundliches Wort, und dann wurde zufrieden weitergeflitzt.

14-02-09-017
Das kann passieren, wenn man eine wild umeinanderwuselnde Hundemeute zu fotografieren versucht...

Hah, diesmal hab ich sie erwischt!
14-02-09-032
Beeindruckend war für mich, daß mein winziger Hund mit seinen kurzen Beinchen mit den grossen Hunden überall mitflitzte, auch durch den tieferen Schnee, aus dem sie wie ein Delphinchen zeitweise auftauchte und wieder verschwand.
14-02-09-044
Hier war sie gerade im Tauchmodus...


14-02-09-020
Und sehr beliebt war sie heute, was ihr nicht schlecht gefiel...


14-02-09-048
"Da will ich auch hoch!"


14-02-09-014
"Zu meinen besten Freunden auf den Chefüberwachungsplatz mit Rundumblick!"


14-02-09-030
Na gut, dann eben weitergeflitzt...
Und hätten die blöden Frauchen nicht dringend pinkeln müssen, oder irgendwelche Bäder putzen, so würden sie jetzt noch flitzen.
Doch, ich wusste es schon, sobald wir wieder Zuhause waren, machte es dezent "Plums", und für heute abend werde ich nur ein zartes Schnarchen aus der Richtung meiner Schlafstatt hören...

10-01-09-003
Ronnnnffff!

Schön war`s!
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Schnee von gestern...

und von heute auch noch. Obwohl meine Augen nach frischem Grün hungern, war ich doch wieder entzückt von der Schönheit da draussen, zumal es in der Sonne schon richtig warm wurde...


10-02-09-036
fast schon zu warm für die dreifachschichtige Vermummung,
wobei, hätte ich meine Affentreter nicht angehabt,

10-02-09-017
hätte ich doch noch kalte Füsse bekommen.

10-02-09-029
Mein Hund hatte zeitweise gar keine Füsse mehr...


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dafür niedliche weisse Punkte auf der Nase...


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gestern gab sich der Himmel eher bedeckt...


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heute erstrahlte alles in wunderbarem Glanz!


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Leider ist es mir trotzdem nicht gelungen, über meinen Schatten zu springen...

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obwohl ich es wirklich versucht habe


10-02-09-052

aber gewunken hat er mir,

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mehrmals,

und war zu allerlei akrobatischen Scherzen aufgelegt

10-02-09-0651


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10-02-09-072
Aaaaaarrrrrgggglllll! Voll erwischt!


10-02-09-053
Mone mit den Monsterhänden....

Nicht, daß Ihr glaubt, ich sei nur noch der Schatten meiner selbst
10-02-09-064
aber es hat sooooo viel Spass gemacht da Draussen.

Da bin ich noch mal in echt, frisch from Frisör...
10-02-09-040

So, für heute ist es genug!
Eishörnchen und Baumnase gibt es ein andermal...

Schönen Abend noch!
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Freitag, der 13.

In einem früheren Beitrag hatte ich schon einmal geschrieben, was es mit diesem Datum auf sich hat. Heute aus aktuellem Anlass noch einmal, denn selbst wenn die wenigsten zugeben würden, daß sie abergläubisch sind, so bemerkt sicher fast jeder ein kleines Zucken in sich, wenn er dieses Datum liest.
Die Kelten rechneten ihren Monat nach dem Mondzyklus, Neumond am 1. Tag des Monats, Vollmond am 15. Tag.
Sie beobachteten, daß der Einfluss des Vollmondes bereits 2 Tage vorher spürbar war, Mensch und Tier waren gereizter, agressiver, unachtsamer, es kam gehäufter zu Konflikten, Dinge, die sonst gut von der Hand gingen, gingen an diesen Tagen eher mal schief.
Deßhalb waren sie besonders am 13. Tag ihres Monats besonders achtsam und vorsichtig, und daraus entstand dann dieses Datum.
Nach unserem heutigen Kalender besitzt also der Freitag, der 13. keinen besonderen Einfluss auf Geschick oder Ungeschick, Glück oder Unglück, es sei denn er falle auf den 2. Tag vor Vollmond, was diesen Monat sowieso nicht der Fall ist.
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Schritt für Schritt

Huh! Puh!
Ich und meine 300 prozentige Messlatte...
Wenn man extrem hohe Erwartungen hat, versagt man sich vieler Erfolgserlebnisse!
Kaum 2 Tage aus der Klinik, kaum eingewöhnt, und schon macht sich eine gewisse Mutlosigkeit breit.
Der Berg vor mir ist riesig, so riesig, daß der Gipfel nach ein paar Schritten noch um keinen Millimeter nähergerückt scheint, selbst wenn man unentwegt gelaufen ist. Und ich fühle mich schon müde, und merke wie bei mir der alte Chip wieder anlaufen will.
Aber ICH will den alten Quatsch nicht mehr! Ich kann erahnen, wie es weitergeht, und ich ziehe die Bremse.
Quuuuuiiiiiiieeeeeeeeeeeetttttssssssccccchhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!
.............................................................................

Ein gutes Mittagessen und ein feines, kleines Nickerchen später sieht es schon wieder ein bisschen anders aus.
Ich bin dabei, die positiven Verhaltensänderungen in mein Leben hier zu etablieren. Ich stehe weiterhin früh auf, ich dröhne mich weiterhin nicht mehr zu, ich arbeite ca. 8h am Tag an meinem Berg, ich trainiere mich weiter, ich esse sogar gesünder als in der Klinik, und- ich gestatte mir Pausen, und Auszeiten.
Das wollte ich schon wieder vergessen, und das genau würde mich ganz schnell wieder an meinen Abgrund steuern.
So! Aufatmen! Jetzt tief durchatmen! Länger aus- als einatmen, dabei Schultern entspannen! Puuuuuuuuh!
Schon besser!

Jetzt kann es weitergehen.....
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Schwarzwald weiss

Gestern Abend war ich noch mal draussen, mir den Arsch abfrieren, Eispfützen, Ausrutschen und ich dachte noch, das ist zu kalt für Schnee. Und dann heute Nacht, heimlich, still und leise flockte es noch mal fast 10 cm vom Himmel, ich wachte um 6 auf von seltsam schabenden Geräuschen, die ich erst nach einer Weile als Schneeschippen identifizieren konnte. Nach einer dehnenden Morgengymnastik gesellte ich mich dann zu den Schabern, pinselte mein Auto frei, und gleich wird der Hund in die endlose Weisse geführt.
Was nicht ganz ins eher weihnachtliche Bild passt, ist die zwitschernde Geräuschkulisse, die sich, lässt man das Schaben mal weg, eher wie Frühling anhört. Da hat das Murmeltier wohl zweifelsfrei einen Schatten gesehen...
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Gesundheitstipp

Gelegentlich kann es gesund sein, sich ab und zu mal krank zu lachen!
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Mittagspause

So müde ich gestern war, mein wummerndes Herz, und die wummernden Basstöne vom häuslichen Tonstudio liessen mich lange nicht einschlafen, aber wozu hab ich denn all meine feinen Entspannungsübungen gelernt, und als endlich Ruhe im Haus herrschte, konnte ich mich auch runterfahren und habe gut geschlafen. Bin um 6.30h zu meiner gewohnten Zeit aufgestanden, habe mich auuuusgiebigst gereckt und gedehnt (ein wirklich guter Tagesanfang, sehr zu empfehlen) und bin zu meinem ersten Therapeutengespräch gefahren. Nachdem ich ihm ausgiebig meine Geschichten erzählt habe, sagte er mir das, was ich schon weiss, nämlich, daß ich es alles schon weiss. Hm! Es ist so, daß die Klinik die Weiterführung der Therapie empfielt, sozusagen als Vorsichtsmassnahme, damit sich jemand, der jetzt plötzlich ganz allein da steht, sich nicht erhängt, oder sofort in seine alten Verhaltensweisen zurückfällt. Es ist sozusagen als eine Weiterverarbeitung und Nachbegleitung gedacht, für den Fall, daß der Patient noch nicht wirklich stabil ist. Tatsache ist, daß das erst einmal erprobt werden muss, im Alltag ausgetestet, denn man kann die Klinik verlassen, und sich total stabil und gut fühlen, aber draussen zeigt es erst die Zeit, ob sich das alles wirklich dauerhaft in der Seele verankern lässt, oder ob man gleich wieder umfällt.
Die Probleme, die ich im Moment habe, kann tatsächlich nur ich selber lösen, in dem ich sie anpacke, was ich gerade tue, und indem ich, für mich als ungesund erkannte Verhaltensweisen nicht wieder aufnehme.
So gesehen hat der Mann mir Mut gemacht, in dem er mir zutraut, ohne Therapie sein zu können, da ich die wichtigsten Sachen weiss, und ziemlich klar bei der Sache bin.
Vielleicht hatte er auch einfach keine Lust, mit mir zu arbeiten, und hat das ganze so verpackt, daß es mich nicht runterzieht, aber dann ist ihm das zumindest gut gelungen.
Dennoch werde ich morgen den nächsten Therapeuten austesten, denn es geht mir auch darum, WENN ich dann wirklich mal einen brauche, einen guten zur Hand zu haben, denn ich weiss jetzt zwar, was ich tun muss, aber ich weiss nicht, wie ich reagieren werde, wenn es Schwierigkeiten gibt, und ich möchte einfach nicht mehr so tief fallen.
In der stationären Therapie hab ich die Erfahrung gemacht, daß das sehr schnell gehen kann, und ein paar Sätze meiner Therapeutin mich sehr schnell wieder rausholen konnten.

Nachdem ich danach kreuz und quer in der Stadt rumgerannt bin, werde ich jetzt kreuz und quer auf der Wiese rumrennen, und mir das ganze noch mal durch den Kopf gehen lassen.
Ein wertvoller Tipp eines Therapeuten war, wenn man zu grübeln beginnt, zu laufen, denn durch das Hin-und Her der Schritte wird das Hamsterrad geöffnet, und damit das Denken.
Also doch ein gesunder Geist in einem gesunden Körper...
Bis später!
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Willkommen

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Bei mir

Schade, ich habe hier...
Schade, ich habe hier früher oft gelesen und bin gerade...
Geitelde - 2024/12/05 18:19
Ah super, da bin ich...
Ah super, da bin ich beruhigt, vielen Dank :-)!
Rössle - 2018/05/31 19:35
Das kann ich beantworten,...
Das kann ich beantworten, denn ich habe beide Blogs...
NeonWilderness - 2018/05/31 19:32
Ich hoffe du hast mitbekommen,...
Ich hoffe du hast mitbekommen, daß twoday heute seine...
Rössle - 2018/05/31 19:28
Liebe Grüße... :-)
Liebe Grüße... :-)
Thiara - 2016/04/07 09:31
Vielen lieben Dank für...
Vielen lieben Dank für Ihre Worte!
momoseven - 2016/02/07 08:38
Liebe Momoseven, ich...
Liebe Momoseven, ich höre aus Ihren Worten die tiefsitzende...
Heinrich.Sch - 2016/02/01 16:50
Herzlichen Dank für Deine...
Herzlichen Dank für Deine Worte. Ja, so ist es, alles...
momoseven - 2016/01/19 23:09
Hey, schön, dass du mal...
Hey, schön, dass du mal wieder ein paar Zeilen zum...
Hoffende - 2016/01/14 02:27
Dankeschön, ebenso :-)
Dankeschön, ebenso :-)
momoseven - 2016/01/07 22:45

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